tisch schrieb:ich gehe davon aus, dass sie nicht wollte, dass chris weiß, wo sie sich gerade aufhält. ein "ich komme erst morgen früh" o.ä. würde dies ja eher auffliegen lassen. wieso sollte sie erst am nächsten morgen nach hause kommen, wenn sie doch eigentlich den abend im pub begann, der ja auch irgendwann schließt (wir haben dienstagabend) und nicht so weit von der wohnung entfernt ist (bei einer freundin schlafen muss sie also auch nicht).
Frauke musste noch in der selben Nacht zurück kehren.
Sie war verantwortungsbewusst und
musste am
nächsten Morgen zur Schule (
wo sie am nächsten Morgen von
Isabella und Co. auch erwartet wurde). Auch hätte sie gewiss noch
Schulmaterial gebraucht, Hausaufgaben oder Mappen die man dabei
haben musste...
tisch schrieb:ich glaube, sie wollte einfach nur schnell eine sms tippen, um wenigstens ganz kurz bescheid zu geben und hat sich da gar nicht so große gedanken gemacht. sie hat so gehandelt, dass chris davon ausgeht, dass sie noch im pub ist weil sie (meiner meinung nach) nicht wollte, dass jemand erfährt, dass sie noch nach nieheim gefahren ist.
1. Wissen wir nicht
ob Frauke in
Nieheim gewesen ist.
Davon aus zu gehen, dass Frauke sich direkt unter dem Mast befunden hat,
als sie die SMS absendete ist m.M. nach unnötig.
Das Handy von Frauke hätte sich überall im Radius der Funkzelle befinden können.
Also auch 15-30 km entfernt vom Mast.
2. Wissen wir somit nicht wohin Frauke oder ihre Begleitung wollte und
ob Frauke wirklich nach Nieheim wollte. Ein Festlegen auf Nieheim halte ich
inzwischen für irrelevant, da selbst die Beamten davon sprechen, dass die Funkzelle
einen großen Sendebereich hat und sich Fraukes Handy somit überall in diesem Sendebereich
befunden haben kann.
Auch bei den restlichen Anrufen darf man nicht vergessen, dass es nur die Funkzellen sind die
wir als gesicherte Angabe haben. Was wir und die Beamten nicht haben ist der gesicherte Standort
des Handys zum Zeitpunkt der Kontakte. Sich auf die Funkzellen als Standort fest zu legen würde zu
verfälschten Ergebnissen führen m.M. nach.
Ich glaube nach wie vor daran, dass Frauke die SMS selbst geschrieben und abgesendet hat-
ohne Zwang und ohne etwas erfinden zu müssen. Viele hier mögen recht haben mit der Aussage,
das Frauke nicht wollte wollte, dass man weiß mit wem und wo sie ist.
Sonst hätte sie genaue
Angaben gemacht. Aber dennoch hat sie Chris mit der SMS darauf hin gewiesen, dass sie das Spiel
bis zum Ende gesehen hat und das Ergebnis so wie die Konsequenzen daraus kannte. Sie macht
eine Zeitangabe die für Chris und sie verständlich ist. Für uns jedoch nicht.
Ich denke Chris wird klar gewesen sein, was Frauke mit "
Komme später" meint. Es wird ja nicht
das erste mal gewesen sein, dass Frauke sich so verhält.
Immerhin hat er noch gewartet und sie erst später versucht zurück zu rufen.
Er sagte ja selbst im Interview, dass er dachte sie ist im Pub und hat Spaß.
So unmöglich wird ihre Aktion dann also nicht gewesen sein.
Da ich davon ausgehe, dass Frauke ihre Begleitung kannte, wissen wir nicht wie oft vorher
Frauke eine solche Aktion durchgeführt hat.
Chris wird auch nicht über alles bescheid gewusst haben.
Angelogen hat sie Chris nicht, denn sie schrieb ja nicht, dass sie im Pub war.
Beide hatten unterschiedlichen Freundeskreise und somit hätte Chris so oder so nicht heraus finden
können wo und mit wem sie unterwegs war.
Fakt ist auf jeden Fall, dass nur die Schlüsselsituation dafür gesorgt hat, dass Frauke überhaupt bescheid
gab. Hätte sie den Schlüssel gehabt, wäre ein bescheid geben nicht nötig gewesen.
Vielleicht hätte Frauke dann keine SMS geschrieben und wir würden alle denken, dass sie in PB gewesen ist und
zwar die ganze Zeit.