FlamingO
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Wenn Evolution eine Ursache hat dann hat sie auch ein Wirkung.FlamingO schrieb:Evolution hat kein Ziel.
Von Wirkungslosigkeit der Evolution schrieb ich nichts. Bitte lese genauer und lege nicht deine Missdeutungen in meine Aussagen hinein, danke.benihispeed schrieb:Wenn Evolution eine Ursache hat dann hat sie auch ein Wirkung.
Ich gehe bei Evolution nicht von einer "Orientierungslosigkeit" aus, aber Begriffe wie "Ziel" und "Sinn", also Entlehnungen aus der Wahrnehmungsaktivität eines handelnden Akteurs, verwende ich nicht.benihispeed schrieb:Das Ziel der Evolution ist, die flexibelsten Fähigkeiten zur Anpassung an alle möglichen Umwelten, bei immer komplexeren Organismen zu finden.
...
Etwas Sinn und Grundloses gibt es bei mir nicht, mag die Ursache auch noch so klein, verwickelt und versteckt sein.
Jegliche Evolution die lange genug stabil stattfindet wird früher oder später sich selber vernichten, weil sie bei der ultimativen Fähigkeit anlangt die den Wettbewerb untergräbt und alle anderen Lebensformen dominiert, dem selbsterkennenden Bewusstsein.FlamingO schrieb:Ergebnis eines vorgegebenen Plans/Sinns sei, ist lange widerlegt.
Die Frage ist doch, wieso Musik für den Menschen überhaupt eine Rolle spielt, und zwar vom Angang an. Von den "primitivsten" bis zu den "zivilisiertesten" Kulturen gibt und gab es bisher keine einzige, die ohne Musik, Kunst und Religion auskam. Atheismus in der heutigen Form gab es übrigens in der ganzen Geschichte der Menschheit bisher noch nie.ShakaZulu schrieb:Nehmen wir das Musik-Hören als Beispiel her.
Was geschieht dort, warum gefällt es uns (oder auch nicht), warum "veraltet" Musik, warum werden immer neue Variationen aufgestellt, wieso können wir zu Musik tanzen?
Ich vermute, du gehst bei Musik von etwas vollständig Neuem aus.
Für mich ist die Wirkung der Evolution auch ihr Sinn.FlamingO schrieb:Von Wirkungslosigkeit der Evolution schrieb ich nichts. Bitte lese genauer und lege nicht deine Missdeutungen in meine Aussagen hinein, danke.
Wirkung ≠ Sinn.benihispeed schrieb:Für mich ist die Wirkung der Evolution auch ihr Sinn.
Für das selbsterkennende Bewusstsein braucht es keine Nische mehr, es besetzt einfach den ganze Platz.ShakaZulu schrieb:Meiner Ansicht nach läuft Evolution nach dem Motto ab "Gelegenheit macht Diebe", also einer Art grundsätzlicher Nischenfüllung. Wenn dann die Selektion zupackt, bleiben diejenigen übrigen, deren Nische bestehen bleibt.
Der Nobelpreisträger Jacques Monod musste gestehen, dass »der Eckstein der wissenschaftlichen Methode das Postulat der Objektivität der Natur ist […] Das Postulat der Objektivität ist wesensnotwendig für die Wissenschaft […] Gerade die Objektivität verpflichtet uns zur Anerkennung des teleonomischen Charakters der Lebewesen, zum Eingeständnis, dass sie in ihren Strukturen und Leistungen einen Plan verfolgen. Das zentrale Problem der Biologie besteht in diesem Widerspruch selbst« (3).Quelle: Robert Wesson „Beyond Natural Selection“@FlamingO
In einer materialistischen Weltanschauung ist dieser Widerspruch nicht zu vermeiden. Das Postulat einer völligen Ziellosigkeit lässt sich bei konsequentem Denken in der konkreten Wirklichkeit der Natur kaum aufrechterhalten (4).
Sieh es nicht in Form der materiellen Basis (Biochemie), sondern in Form dessen, was geschieht: Wahrnehmungsreaktionen.Mr.Brain schrieb:Wenn wir alles auf biologische Prozesse reduzieren, dann wären auch all die Meisterwerke von Komponisten Abfallprodukt eben dieser Prozesse. Und dieser Gedanke grenzt schon irgendwie an Wahnsinn.
Das würde ich ganz einfach beantworten:Mr.Brain schrieb:Die Frage ist doch, wieso Musik für den Menschen überhaupt eine Rolle spielt, und zwar vom Angang an.
Ist bei dir "das Bewusstsein" ein handelnder Akteur?benihispeed schrieb:Für das selbsterkennende Bewusstsein braucht es keine Nische mehr, es besetzt einfach den ganze Platz.
Für den Tretenden macht es sicherlich Sinn, wahrscheinlichFlamingO schrieb:Ein Tritt in die Hoden zieht eine erhebliche Wirkung nach sich - macht aber zumindest für den Getretenen nicht unbedingt Sinn.
Ich verwies bereits vor gar nicht allzu langer Zeit (es war heute um 13:36 Uhr) darauf, genauer zu lesen und einem nichts anzudichten. Dennoch tust du das nun zum wiederholten Male. Von Teleonomie erwähnte ich nichts, sondern von Teleologie.benihispeed schrieb:teleonomischen Charakters
Ich sehe das erkennende Bewusstsein als eine Natur-konstante gleich bei welchem Lebewesen es auftritt.ShakaZulu schrieb:Ist bei dir "das Bewusstsein" ein handelnder Akteur?
Warum siehst du es als so grundlegend in der Natur verankert an?benihispeed schrieb:Ich sehe das erkennende Bewusstsein als eine Natur-konstante gleich bei welchem Lebewesen es auftritt.
Es handelt durch seine Akteure.
Bewusstsein handelt nicht. Bewusstsein ist letztlich das Resultat eines Vorgangs, in dem Sinneseindrücke im Gehirn verarbeitet werden. Es ist Mittel zum Zweck, sich in der Welt zurechtzufinden.benihispeed schrieb:Ich sehe das erkennende Bewusstsein als eine Natur-konstante gleich bei welchem Lebewesen es auftritt.
Es handelt durch seine Akteure.
Die Evolution ist ein Fall von Teleonomie weil sie kein Lebewesen ist das bewusst handelt, sondern ein Prozess der einen Zweck erfüllt.FlamingO schrieb:Von Teleonomie erwähnte ich nichts, sondern von Teleologie.
Bist du des Lesens mächtig, oder sitzt das Defizit gar tiefer?
Ganz recht, Bewusstheit ist kein Wesen das handelt.FlamingO schrieb:Bewusstsein handelt nicht. Bewusstsein ist letztlich das Resultat eines Vorgangs, in dem Sinneseindrücke im Gehirn verarbeitet werden. Es ist Mittel zum Zweck, sich in der Welt zurechtzufinden.
Ein Satz, nur einer - und schon wieder so viel Unstimmiges.benihispeed schrieb:Die Evolution ist ein Fall von Teleonomie weil sie kein Lebewesen ist das bewusst handelt, sondern ein Prozess der einen Zweck erfüllt.
Und wieder daneben gehauen. Bewusstsein ist keine 'Naturkonstante'.benihispeed schrieb:Ich habe auch nur geschrieben das ich das Auftreten von Bewusstsein für eine Naturkonstante der Evolution halte