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Waldorfschulen
24.09.2020 um 15:09Deine Kinder sind ja auch an einer "besonderen" Waldorfschule, da ist eben alles anders, schau dir mal den Schmonzes an, der zum Thema Lesen z.B. in der Erziehungskunst steht:Kältezeit schrieb:Was für ein Schwachsinn. Die lernen in der ersten Klasse bereits das Schreiben. Bis Ende des Schuljahres soll das vollständige Alphabet (Große und kleine Buchstaben) erlernt sein.
Frühes Lesenlernen schadet der GesundheitQuelle: https://www.erziehungskunst.de/artikel/wenn-kinder-spaeter-lesen-lernen/ (Archiv-Version vom 28.10.2020)
Aber es gibt immer Kinder, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht oder nur sehr mangelhaft lesen können und sich mit dem Schreiben schwerer tun als andere. Hier beginnen dann die Sorgen. Rudolf Steiner sah weniger in dem späten Beginn des Lesens ein Problem, als in dem zu früh geförderten Lesenlernen. Die intellektuellen Kräfte, die man für das Lesen braucht, sollten nicht zu früh geweckt werden, wenn sie nicht schon von Natur aus vorhanden sind, denn sie schwächen die körperliche und seelische Gesundheit, die in metamorphosierter Form die Grundlage dieser Kräfte bilden. Werden sie von den Erziehern zu früh auf den Leseprozess hingelenkt, obwohl das Kind aus sich selbst heraus noch nicht soweit ist, dann müssen sie von anderswo abgezogen werden. Das heißt, ein zu frühes Lesetraining kann bei einzelnen Kindern negative gesundheitliche Folgen haben. Diese treten allerdings nicht im kindlichen Alter auf, sondern zeigen sich erst viel später im Leben: »Lernt das Kind zu früh lesen, dann führt man es zu früh in die Abstraktheit hinein. Und Sie würden unzählige spätere Sklerotiker beglücken für ihr Leben, wenn Sie ihnen nicht zu früh das Lesen beibrächten als Kinder«, stellte Steiner in einem Vortrag über das Lesen- und Schreibenlernen am 18. April 1923 in Dornach fest.