Gendern zur Pflicht machen?
07.05.2023 um 21:20:DCosmicQueen schrieb:Warum sollte der Kontext meist irrelevant sein?
Willst mich veralbern?
Die Antwort auf deine Frage ist der zweite Satz, den du zitiert hast
:DCosmicQueen schrieb:Warum sollte der Kontext meist irrelevant sein?
Leider ist das aber unlogisch. Das hör- und sichtbar sein hat nichts mit dem Kontext zu tun.Groucho schrieb:Willst mich veralbern?
Die Antwort auf deine Frage ist der zweite Satz, den du zitiert hast
Müssen sie auch nicht. Im Kontext ist es nämlich neutral und bezieht sich auf kein konkretes Geschlecht.Groucho schrieb:Doch da sind Frauen nie sicht- oder hörbar.
Super, du hast es verstanden!CosmicQueen schrieb:Das hör- und sichtbar sein hat nichts mit dem Kontext zu tun.
Doch, für einige "müssen" sie das.Aniara schrieb:Müssen sie auch nicht.
Aber:Schnapspraline schrieb:Wenn die Geiselnehmer nur männlich sind muss man nicht gendern
Pressesprecherin der Geiselnehmer war die spätere iranische Umweltministerin Masoumeh Ebtekar.[13]Quelle: Wikipedia: Geiselnahme von Teheran
Ggf. ist dir entgangen, wie irrelevant das Genus ist.Groucho schrieb:Keine "Männer" einen Mann.
Gast, der
Substantiv, maskulin
Du anscheinend nicht. :DGroucho schrieb:Super, du hast es verstanden!
Und wer da nun nur Männer vor dem inneren Auge sieht, sollte seinen Gender-Kompass mal überprüfen: Woher kommt denn diese männerbetonte Denke? Die ist ja letztendlich erlernt, nicht abgeboren.CosmicQueen schrieb:Da wird also beides benutzt gM & Genderneutrale Sprache
Ja, das sehe ich genauso. Aber stattdessen die Gesellschaft zum Gendern "zwingen" ist doch absurd.sooma schrieb:Und wer da nun nur Männer vor dem inneren Auge sieht, sollte seinen Gender-Kompass mal überprüfen
Das ist so als würde man sich einen schlechten Song schön hören.Tussinelda schrieb:ist wie bei Arzt/Ärztin. Nur ist Gästin eben weniger etabliert als Ärztin.
Wenn bekannt ist, dass alle Geiselnehmer, über die man sprechen will, männlich sind, muss man natürlich nicht gendern. Sollte es aber um bislang unbekannte Personen gehen, deren Identität nicht feststeht, wäre das Gendern schon angebracht, sofern man gewohnheitsmäßig gendert. Auch abwertende Begriffe müssten dann eigentlich gegendert werden: Boomer*innen, alte Säck*innen, Idiot*innen, alte weiße Personen (statt Männer), etc.Schnapspraline schrieb:Wenn die Geiselnehmer nur männlich sind muss man nicht gendern.
Schnapspraline schrieb:Wenn die Geiselnehmer nur männlich sind muss man nicht gendern.
Man kann ja auch nicht am Aussehen erkennen, ob jemand männlich, weiblich oder divers ist. Ezra Miller, die Person, die in Marvelfilmen den Flash spielt, ist z.b. non-binär und ist für viele Menschen auf den ersten Blick männlich. Und Miller grabscht auch gerne Frauen und ist kriminell. Passt also auch zu dem Thema abwertende Begriffe. Da müsste man gendern, da die Person weder weiblich noch männlich sein will.martenot schrieb:Wenn bekannt ist, dass alle Geiselnehmer, über die man sprechen will, männlich sind, muss man natürlich nicht gendern
Woher will man das wissen? Es wurde nur von Studenten bzw. Kindern geredet^^Schnapspraline schrieb:Wenn die Geiselnehmer nur männlich sind muss man nicht gendern.
Das wäre meine heimliche Trumpfkarte gewesen. :P :Dbehind_eyes schrieb:Pressesprecherin der Geiselnehmer war die spätere iranische Umweltministerin Masoumeh Ebtekar.
Ggf ist dir entgangen, wie unsinnig deine Aussage in Bezug auf Personenbezeichnungen ist.Arrakai schrieb:Ggf. ist dir entgangen, wie irrelevant das Genus ist.
Ich fürchte, du hast diesen Thread nicht im Ansatz verstanden.CosmicQueen schrieb:Bezüglich des gM hat die Hör- und Sichtbarkeit eben keine Relevanz,
Man kann sich kaum vorstellen, was du hier mit "zwingen" meinst.Aniara schrieb:die Gesellschaft zum Gendern "zwingen" ist doch absurd.
Es geht nicht nur um das innere Auge, es geht auch um das richtige Auge und Ohr. Manche Frauen und Diverse wollen nicht als Männer adressiert werden.sooma schrieb:Und wer da nun nur Männer vor dem inneren Auge sieht, sollte seinen Gender-Kompass mal überprüfen:
Die Auswirkungen einer patriarchalen Gesellschaftsooma schrieb:Woher kommt denn diese männerbetonte Denke? Die ist ja letztendlich erlernt, nicht abgeboren.
es kann durchaus sein, dass in einigen Jahrzehnten alle so schreiben und sprechen, aber ob sich das dann bei einer normalen angeregten Unterhaltung unter Freunden (so und wer denkt da jetzt nur an Männer ??) in der Kneipe oder im Wohnzimmer auch durchsetzt. Da kann doch keine flüssige und intensive Unterhaltung bei rauskommen oder ?Aniara schrieb:Ja, das sehe ich genauso. Aber stattdessen die Gesellschaft zum Gendern "zwingen" ist doch absurd
wenn es dann auch weibliche Bergmänner und Kanalarbeiter gibt, dann sofort gendernGroucho schrieb:Die Auswirkungen gehen ja so tief, dass es sogar Frauen gibt, die in ihrem Beruf als Mann angesprochen werden wollen.
Doch, natürlich.leaxx schrieb:Da kann doch keine flüssige und intensive Unterhaltung bei rauskommen oder ?
Ist doch ok.leaxx schrieb:Wenn ich einen Podcast mir anhöre mit dem Gehickse schalte ich den weg.
Womöglich liegt das an der Abneigung dem Gendern gegenüber.leaxx schrieb:Ich kann mich da nicht auf den Inhalt konzentrieren weil ich definitiv nur immer die weibliche Form raushöre. Na gut. So gehts mir.
Weiss man nicht.leaxx schrieb:Liebe Passagiere - willkommen an Bord - sind da nur Männer an Bord ??
Ich verstehe nicht, was du mir damit sagen willst.leaxx schrieb:wenn es dann auch weibliche Bergmänner und Kanalarbeiter gibt, dann sofort gendern
Aber wenn du nur die Männer raus hörst (gM) kannst du dich auf den Text konzentrieren?leaxx schrieb:Ich kann mich da nicht auf den Inhalt konzentrieren weil ich definitiv nur immer die weibliche Form raushöre. Na gut. So gehts mir.