Groucho schrieb:Eigentlich sogar eher besser. :D
Natürlich - deshalb schrieb ich von "mindestens".
Konkreter:
* Wenn wir "schön essen gehen", dann soll es besser sein, neue Zutaten, neue Geschmäcker, neue Gerichte erleben. (Geb' zu, gehöre schon in die Kategorie "Foodie"
:))
* Wenn es darum geht, irgendwo zu essen wo es eher zweckmäßig ist, man schon etwas Auswahl hat, aber auch sich nichts mitnehmen kann, somit aufs Essengehen angewiesen ist: wie zu Hause ist okay. Obige Situation, die Erbsensuppe.
* Dort zu essen wäre zweckmäßig, man kann sich aber auch etwas mitnehmen: Dann nicht. Darum gehe ich z.B. dort wo ich arbeite nicht in die Kantine; bei Geschäftsreisen muss ich bisweilen. Bevor ich z.B. mittags ein mittelmäßiges Gericht verspeise, und dann für abends schon satt bin oder nur eine Kleinigkeit esse, nehme ich mir hier am Standort lieber für die Mittagspause etwas Einfaches das selbstgemacht ist mit, und koche abends zu Hause. So ein z.B. Shakshouka mit Bio-Eiern wie heute abend zu Hause kriege ich in der Kantine nicht.
Groucho schrieb:Wenn ich denke, "ach, das hätte ich selber genau so gut hinbekommen" bin ich ein wenig enttäuscht.
Bei "schön essen gehen" klarerweise ja. "Schön essen gehen" = "Erlebnis". (Wie ein Konzert auch nicht wie das Einlegen einer CD klingen soll, auch wenn die echt gut sein mag
;))
Examplarisch: Obwohl ich gerne und auch authentisch chinesisch koche, war letztens ein Besuch in einem (machen wir generell gerne, aber das war ein noch nie besuchtes) Szechuan-Restaurant ein wunderbarer Abend, der so sicherlich wiederholt wird. Ein Gericht habe ich sogar im Internet zum Nachkochen nachgeschlagen.
Groucho schrieb:Oder wie vor ein paar Jahren bei einem eigentlich recht guten Italiener.
Meine Tochter hatte sich Lasagne bestellt und war ein wenig enttäuscht, weil die deutlich "schlechter" als meine war.
Auch schon erlebt.