Mord an Frauke Liebs
31.07.2014 um 16:09wenn andere NEUE Beweise kommen, kann der Fall wieder neu aufgerollt werdenOcelot schrieb:Falls iwann klare Beweise auftauchen, könnte man ihm damit nichts mehr anhaben.
wenn andere NEUE Beweise kommen, kann der Fall wieder neu aufgerollt werdenOcelot schrieb:Falls iwann klare Beweise auftauchen, könnte man ihm damit nichts mehr anhaben.
Kältezeit schrieb: 2. kann ich nicht glauben, dass ein zunächst Freigesprochener später, wenn Beweise auftauchen (z. B. werden ja auch viele alte Fälle wieder aufgerollt, weil die Technik z. B. Erkennung von DNA etc. viel fortgeschrittener ist, als noch vor 10 Jahren) nicht mehr verurteilt werden kann. Das wäre ein SKANDAL.
Hm, ok. Ich hab nur n Fall in Erinnerung, bei dem ein Mord geschah und der Angeklagte freigesprochen wurde. Nach vielen Jahren konnte man durch die DNA-Technik ihm doch die Tat zweifelsfrei nachweisen. Jedoch durfte er nicht wieder angeklagt werden.Siegessicher schrieb:wenn andere NEUE Beweise kommen, kann der Fall wieder neu aufgerollt werden
doch, es passt sogar haargenau! Genauso hätte ich die Anrufe bei einer FFT auch inszeniert.Lumina85 schrieb:Voraussetzung ist natürlich, dass es dazu passt, dass Frauke sich am Telefon so komisch verhält. Das pass nämlich auch gar nicht zur FFT.
Hm, ok. Ich hab nur n Fall in Erinnerrung, bei dem ein Mord geschah und der Angeklagte freigesprochen wurde. Nach vielen Jahren konnte man durch die DNA-Technik ihm doch die Tat zweifelsfrei nachweisen. Jedoch durfte er nicht wieder angeklagt werden.war das in Deutschland?
Gewesen sein kann vieles, was wir aber alle nicht wissen, um es hier als gesichert zu betrachten.Malinka schrieb:Ganz einfach.
Weil das " Problem" entweder erst vor " Kurzem" aufgetreten ist, oder
man NUR mit Frauke über das Problem geredet hat.
Weiß nicht was daran nicht zu verstehen wäre.
Und ja es gibt Gegebenheiten und Probleme die WICHTIG genug sind um
eben NICHT nebenbei neben der Schule und der Arbeit erledigt zu werden.
Auch hier sehe ich nicht ein, warum man nicht von Anfang an versteht worum es hier geht.
malinka schrieb:Das Mitgehen am Abend des 20ten Juni 2006 war freiwillig.Warum nicht?
Die SMS um 0:49 Uhr war freiwillig.
Das " Übernachten " nach dieser Nacht war freiwillig.
Siegessicher schrieb:
und warum diese totale Freiwilligkeit?
Frau Liebs sagt auch aus, dass sie sich sicher ist, dass Frauke nachhauseInterested schrieb:Am wichtigsten sind hier für mich die Aussagen von Frau Liebs, die nämlich ihre Tochter so charakterisiert und es somit nicht zwangsläufig freiwillig war.
USA? Da darf man wirklich nicht mehr angeklagt werden. Selbst wenn es 100%ige Beweise gibt.Ocelot schrieb:Hm, ok. Ich hab nur n Fall in Erinnerung, bei dem ein Mord geschah und der Angeklagte freigesprochen wurde. Nach vielen Jahren konnte man durch die DNA-Technik ihm doch die Tat zweifelsfrei nachweisen. Jedoch durfte er nicht wieder angeklagt werden.
Nein, hier in Deutschland (siehe oben)z3001x schrieb:USA? Da darf man wirklich nicht mehr angeklagt werden. Selbst wenn es 100%ige Beweise gibt.
In Deutschland sind mWn die Hürden nur sehr hoch für Wiederaufnahme.
Sie hat aber quasi auf ihre Angehörigen und Freunde "geschissen" um es mal böse auszudrücken. Zumindest dann wenn sie wirklich freiwillig weg war. Selbst wenn ein akutes Problem vorgelegen hätte glaube ich nicht, dass ein Mensch sich so seltsam verhält. Wieso hat sie ihre Mitmenschen nicht beruhigt? Wieso hat sie nicht gesagt, dass sie noch dringend etwas wichtiges erledigen muss und sich dann in einer Woche wieder meldet und sich niemand Sorgen machen braucht? Wieso dieses "ich komme später" und das Ausweichen auf Fragen?Malinka schrieb:Ich könnte diese Aussage jetzt auch zu Gunsten meiner Überlegung auslegen.
Ich spreche nicht von einem " sausen lassen " der Ausbildung und der Verpflichtungen.
Es herrschte ein akutes Problem vor, welches einen zwang sich so
zu verhalten wie man sich verhielt.
Für mich z.b. sprechen zu viele Dinge im uns bekannten Verlauf
gegen ein 08/15 Verbrechen mit einem kranken Menschen der
sich eine junge Frau geschnappt hat um dann ein wenig Katz und Maus zu spielen.
Gerade die seltsamen Aussagen am Telefon passen genauso wenig zu einer Freiwilligkeit. Dann hätte Frauke das sicher anders gestaltet, wie oben erwähnt.Malinka schrieb:Diese von mir und anderen hier vermutete Freiwilligkeit würde einge
Dinge einfacher machen.
Z.b die Kontaktaufnahmen.
Die Tatsache, dass sie ihre Kleidung vom Tag des Verschwindens trug.
Fraukes seltsame Aussagen am Telefon und in den Nachrichten.
Und den seltsamen Anruf am Samstag früh Nachmittags.
Ich glaube auch nicht an einen Täter, der die Tat plante.Malinka schrieb:Meine Überlegungen drehten sich lange genug um einen Täter
der die Tat plante und sich durch die Anrufe ein Alibi verschaffen wollte,
oder die Ablenkung nach Paderborn setze um nicht aufzufallen.
Aber das Motiv fehlt.
Was hätte sie denn tun sollen? Wenn sie unfreiwillig festgehalten wurde, weshalb sollte man sich gegen solche Anrufe wehren? Man ist in einer absoluten Ausnahmesituation und will wahrscheinlich auch mit Freunden und Angehörigen reden, man hat den Wunsch. Es kann immernoch sein, dass sie festgehalten wurde und die Anrufe von ihr gewünscht waren.Malinka schrieb:Aber das sie eine Woche lang Fahrten von Nieheim und zurück mit machte um
den ganzen Tag lang entweder mit dem Täter oder ohne eingesperrt zu sein
glaube ich nicht mehr.
Davon bin ich überzeugt :)Malinka schrieb:Das Frauke denjenigen kannte erscheint für mich immer ersichtlicher.
und warum diese totale Freiwilligkeit?Also eine totale Freiwilligkeit kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Höchstens noch dieses nolens volens, das @Ocelot und @Merricat versuchen darzustellen.
Warum nicht?
Danke, besser hätte ich es nicht formulieren können.Interested schrieb:Seitenlang wurde dagegen angeschrieben, wenn jemand die Zuverlässigkeit von Frauke in Frage stellt und jetzt plötzlich gibt es genaus "das Problem" welches für Frauke wichtiger war, als ihre Ausbildung. Deswegen hat sie sich mal kurz rausgenommen, die Ausbildung sausen zu lassen oder wie stellt man sich das hier vor, wenn alles gutgegangen wäre? Dass Frauke nach 1-2 Wochen kommt und einfach wieder zur Schule geht, ihre Ausbildung fortsetzt und alle hätten viel Verständnis dafür aufgebracht?
Was an sich ja nicht gegen eine Freiwilligkeit spricht, aber seien wir mal ehrlich: der Tod von Frauke macht diese Theorie schon ziemlich abstrus.hallo-ho schrieb:Das schlagendste Argument ist für mich immer noch, dass es für FL tödlich endete. Mal ohne Ironie: sie wird in ihrem zarten Alter nicht an einem Herzinfarkt verstorben sein.
Und ich bin der festen Überzeugung, dass Fraukes Ausbildung zur Krankenschwester diese "Ich-helfe-mal-eben-ganz-spontan-und-lass-mein-eigenes-Leben-ruhen"-Theorie sehr stark geprägt hat. Wäre sie ne einfache Kauffrau, würde man dann so weit gehen und so etwas vermuten - ohne dass man von Frauke weiss, wie hilfsbereit sie tatsächlich war?Also ich sehe keinen zwingenden Zusammenhang zwischen ihrer Ausbildung und der "Sache". Man kann doch einfach von der Persönlichkeit her bereit sein, etwas zu tun. Ich lege mich aber auch nicht darauf fest, dass es unbedingt eine "Hlifstätigkeit" war. Vll was anderes.
Diese Frage habe ich hier schon öfters gestellt und nie eine Antwort erhalten.