Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 00:26
Hallo zusammen.
Vielleicht hat der Tv den D angerufen mit den Worten "ich hab scheiße gebaut. Kannste mir helfen?"
D fährt hin und sieht welche "scheiße" der Tv gebaut hat und ist geschockt. D möchte die Polizei rufen, der Tv führt die Tat aus, vielleicht mit genau der Tatwaffe, die er zuvor bereits gebraucht hatte.
Wenn es so gewesen ist, wird der Tv zum Motiv schweigen, oder mit einer blöden Story kommen.
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 00:38
Das Thema Alarmanlage beschäftigt mich auch. Wie funktioniert die?
Geht man mit Schlüssel rein und muss dann noch einen Code eingeben?
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 00:45
Ich habs bisher so verstanden, dass die Alarmanlage am dem Mittwoch eben zweimal losgegangen ist. Einmal vor D.'S Tod und einmal nach der Tat ?!
Zitat RP, am 3.1. :
"Teil der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind auch zwei rätselhafte Einbruchsalarme, die dort am Tattag ausgelöst wurden. "
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 09:12
ich glaube nicht an einen Wagenheber als Tatwerkzeug. Ist mMn zu klein und unhandlich um mkit großer Gewalt zuzuschlagen.
Brechstange hatten wir schon, dem würde ich eher zustimmen.
Ob mit Werkzeug wirklich ein Werkzeug gemeint ist, wage ich allerdings zu bewzweifeln. Es ist mMn nur eine Abgrenzung zu Tatwaffe, in dem Sinn, als keine Waffe verwendet wurde.
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 10:26
Hab mir jetzt nochmal ein paar Gedanken gemacht...
Es gibt ja zwei Möglichkeiten:
Der als Tatwaffe genutzte Gegenstand war (schon länger/dauerhaft) im Auto des Täters oder er wurde vor der Tat dort hineingelegt.
Letzteres spricht dann sehr deutlich für einen geplanten Einsatz.
Betrachten wir aber mal die erste Annahme: Der Gegenstand befindet sich häufiger/immer im Auto (oder im Auto des Täters). Dann gibt es wiederum zwei Optionen:
1) Der Gegenstand wurde bereits beim Aussteigen mitgenommen.
2) Der Gegenstand wurde nachträglich geholt.
zu 1): Der Gegenstand soll eingesetzt werden. Sonst lasse ich ihn liegen. Aufgrund der Umstände (Dunkelheit, "Überraschungseffekt") weiß ich, was ich damit vorhabe und auf welchem Parkett ich mich dann bewege.
zu 2): Es ist nicht der Griff nach dem "Erstbesten", um sich in einer akuten Notsituation gegen etwas zu verteidigen oder, von Gefühlen übermannt, zu handeln. Der bewusste Gedanke "Gegenstand lässt sich dafür einsetzen" plus die Handlung "Gegenstand aus Auto holen" plus die anschließende Anwendung des Gegenstands (in wahrscheinlichen mehreren Fällen, sprich mehreren Schlägen) sprechen tendenziell eher FÜR die willkürliche Steuerung und Kontrolle.
Nimmt man dazu, dass das Opfer und der TV sich nahe standen, so musste das Opfer nicht von einem Angriff aus seine Gesundheit/sein Leben ausgehen, zumal ein Angriff u.U. aufgrund der Verhältnisse (Dunkelheit) nicht zwingend erkennbar gewesen sein muss (Wehrlosigkeit wg. Arglosigkeit). Heimtücke könnte daher (nicht zuletzt wegen des Vertrauensbruchs) gegeben sein.
"Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen" als zweites Merkmal... Hier wird es schwierig. Und genau das wird wohl der Grund sein, warum die StA zunächst auf "Totschlag" begründet. Evtl. auch, um dem TV eine goldene Brücke zu einem Geständnis zu bauen, wovon ich aber nicht wirklich ausgehe.
Wenn ich ehrlich bin gehe ich nicht davon aus, dass der TV einen Gegenstand ins Auto gelegt hat mit dem festen Vorsatz, diesen gegen das Opfer einzusetzen. Der Gegenstand lag somit bereits "zweifelsfrei" im Auto. Das zweifelsfrei bezieht sich darauf, das es dem TV stets bewusst und bekannt war, dass der Gegenstand im Auto ist.
Aufgrund der Aussagen der Polizei, eigener Überlegungen und einiger Recherche bin ich von folgenden "Eigenschaften" des Gegenstands überzeugt:
- Mit einer Hand trag- und einsetzbar
-> massiv, aber nicht zwingend extrem schwer (bis ~ 5 kg)
-> nicht länger als 1m, da sonst einhändig nur schwer einsetzbar und höhere Abwehrwahrscheinlichkeit, zudem sinkt mit Länge der Tw die Wahrscheinlichkeit für Blutspuren am TV
-> dennoch mindestens 30 cm lang, für "optimale" Kraftübertragung und Angriff aus der "Distanz", da hierdurch größere Reichweite als bei z.B. bloßem Faustangriff
- für "jedermann" zugänglich, denn wäre es irgendeine exotische Waffe, ein besonderes Material o.ä. hätte man dies wahrscheinlich sehr schnell identifiziert
-> Zudem fällt es nicht auf, wenn man sich z.B. im Baumarkt einen neuen Hammer kauft oder einen z.B. Hammer entsorgt
- Scharfkantig: Teilelemente des Gegenstands könn(t)en scharfkantig sein, nicht der gesamte Gegenstand muss es sein. Habe aber bei dieser Aussage der Polizei meine Zweifel, ob der Gegenstand tatsächlich scharfkantig sein muss, oder ob nicht eine entsprechende Masse bzw. Dichte ausreicht
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 10:31
Ich würde zumindest es so verstehen, dass der Gegenstand eckig/kantig geformt ist, es also kein rund geformter Gegenstand (wie z.B. ein Schlagstock oder Baseballschläger) war, eher wie eine Vierkantmetallstange oder sowas. Nur wenn sowas im Auto des TV regelmäßig lag, müssten das doch andere Leute auch mal gesehen haben da.
Da er Sportlehrer war, könnte es aber auch irgendein Sportgerät gewesen sein (Hantel? Hockeyschläger?), das er in einer Sporttasche bei sich trug.
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 10:47
also je mehr ich darüber nachdenke, was man griffbereit im auto liegen haben könnte um jemandem damit im affekt zu erschlagen, umso weniger wahrscheinlich ist es für mich, dass es tatsächlich affekt gewesen ist. hier kämen für mich wirklich nur golf und tennisschläger in frage.
wenn es also tatsächlich ein werkzeug sein soll und nicht nur irgendein gegenstand, umso unwahrscheinlicher. der wagenheber liegt halt seltenst, wie hier ja schon angemerkt wurde, griffbereit. und ich kann mir unter affekt auch kaum vorstellen, dass man dann während eines streits zumauto geht und sich was da rausholt, was ggfs. zur selbtsverteidigung dienen könnte.
wäre UG jetzt von beruf handwerker, dann wäre es ja noch sinnvoll sich irgendwas von seinem mitgeführten arbeitswerkzeug zu greifen. aber so? nicht jeder mann hat den kofferraum voll werkzeug, für den fall, dass er das mal brauchen könnte.
hätte es zuvor eine körperliche auseinandersetzung gegeben, dann hätte UG sicher auch was abbekommen. dies hätte die polizei sicher festgestellt, wenn er eine wunde an händen oder im gesicht gehabt hätte von einer prügelei. er wurde ja mehrfach verhört und da wären blaue flecke oder kratzer sicher aufgefallen.
für mich sieht es immer mehr so aus, als hätte UG genau gewußt, was er zu tun hat. vielleicht hatte er ein brecheisen dabei, einen hammer. irgendwas, was er vielleicht beim aussteigen schon in die hand genommen hat, was aber in der dunkelheit leicht zu verbergen ist, in dem man es sich unter den arm klemmt oder so.
von daher gehe ich mittlerweile davon aus, dass die beiden sich zuvor schon getroffen hatten, D auf dem Rückweg war und dort eingeholt wurde, weil der TV noch nicht fertig war.
wenn ich mit jemandem heftig streite und der geht plötzlich zu seinem wagen und greift nach irgendwas, dann frage ich mich doch zumindest: was mag er da jetzt wohl holen. und bin darauf konzentriert. wenn D wirklich überrascht wurde hinterrücks, dann müsste der TV das Teil meines erachtens bereits unbemerkt mitgeführt haben.
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 10:56
Hier mal eine kleine Statistik (Stand Januar 2013) bezüglich eingesetzter Tatwaffen....
Ausgewertet wurden schwere Straftaten die seit 1998 im Großraum Frankfurt/Main gemeldet wurden, bzw. von überregionaler Bedeutung sind, und bei denen die benutzte Waffenart angegeben wurde.
Baseballschläger 37
Eisenstange 27
Hammer 26
Beil/Axt 24
Schwert/Machete 15
Knüppel/Nagelbrett 15
Stein 10
Spaten 2
Golfschläger 1
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 11:47
Ich finde es eigentlich nicht wichtig, was es für eine Waffe war. Nur in sofern, ob es eine extra für die Tat mitgebrachte war oder nicht
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 12:01
eigentlich passt alles. Es ist ein Werkzeug, stumpf aber ach scharfkantig. Was kein Oxymoron sein muss
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 12:11
Ja, aber da müsste die Polizei doch auch drauf gekommen sein, dass die Tatwaffe so ein Radmutternschlüssel ist, die müssen sich bei dem Tatort doch auch gefragt haben, was es sein kann, was man im Auto standardmäßig liegen hat. Dann brauchen sie doch nur die Wunden mit so einen Teil vergleichen - bingo, passt!
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Mysteriöser (Mord)Fall auf einsamer Landstrasse
19.01.2014 um 12:26
vielleicht haben sie ja schon Bingo gesagt und abgeklatscht
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