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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

194 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Liebe, Gott, Glaube ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 17:52
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Kann sein, dass diese Leute keine positiven Erfahrungen verdient haben. Oder es gibt negative, destruktive, satanische Kräfte
Du merkst schon gar nicht mehr wie willkürlich du dir dein Weltbild schönredest, oder?
Fiel mir schon der geplatzten Tyros-Prophezeiung auf.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Zumal bei diesen Wundern auch andere anwesend waren, die es bestätigen können.
Ich war bei einem "Wunder" (nicht deinem) anwesend und eines wurde mir erzählt. Wenn deine ähnlich beeindruckend sind, dann gute Nacht.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 18:07
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Bei mir ist es schon mehr als nur Glaube. Meine persönlichen Erfahrungen waren von der Art, dass sie mir 100% Gewissheit geben, denn aus naturwissenschaftlichen Sicht waren das reine und absolute Wunder. Natürlich ist es schwer das anderen zu beweisen, weil die Erfahrungen persönlicher Natur sind. Doch für mich gibt es keine Zweifel mehr.
Nein, tut mir leid, da kommst Du nicht raus aus der Subjektivität, ich mag Dir nun nicht einen Vortrag über das halten, was so im Rahmen der Wissenschaft zumindest theoretisch möglich sein könnte, aber da geht echt viel, nur mal ein Beispiel:
Youtube: The Boltzmann brain paradox - Fabio Pacucci
The Boltzmann brain paradox - Fabio Pacucci
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(mit deutschen Untertiteln)
Boltzmann-Gehirn
So, damit ist im Grunde was alles infrage gestellt, weißt Du, ich habe hier erst vor ein paar Monaten recht kontrovers im Bereich Philosophie debattiert, nur für die Möglichkeit der Existenz einer Wahrheit, konkret schon nur dafür als Wahrheit die Existenz von "Etwas" anerkannt zu bekommen, eingefleischte Nihilisten mit viel Hirn und Hintergrundwissen können es einem da echt sehr schwer machen. :D

Also, auch wenn es hart klingt, es spielt absolut keine Rolle, was Du glaubst, nicht für die Objektivität.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:So ähnlich wie bei anderen, die Z.B. eine Nahtoderfahrung hatten, für die ist Gott und spirituelle Welt absolut real und die haben auch 100% Gewissheit. Und diese Erfahrungen sind so häufig, dass sie schon für mich Beweiskraft haben, jedoch nicht aus naturwissenschaftlicher Sicht, so doch aus juristischer Sicht, als Zeugenaussagen. Und unter Umständen könnte ich meine Erfahrungen reproduzieren, also anderen nachweisen.
Es ist was es ist und es bleibt was es ist, Glaube, ist doch aber auch gut so, wenn Du für Dich das so glaubst und geklärt hast, top, sollten Andere mit leben können und tolerieren. Was aber wo ein Problem sein könnte, wenn Du damit aus Deiner Subjektivität ausbrechen willst und behauptest, weil Du es so sicher weißt, muss es wirklich so sein, ganz objektiv. Das wird so nichts werden, ganz sicher nicht.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Dazu muss aber Gott grünes Licht geben. Und natürlich hat ein Hindu oder ein Moslem andere Inhalte in seinen Erfahrungen als ein Christ, doch ist es wie in dem Gleichnis von Blinden und dem Elefanten. Der eine betastet den Schwanz und sagt Elefant ist ein Seil. Der andere betastet den Rüssel und sagt Elefant ist ein Schlauch. Der Andere betastet den Bauch und sagt Elefant ist eine nach unten gewölbte Decke. Und der vierte macht sich die Mühe und betastet den Elefanten absolut von allen Seiten und weiß dann ungefähr was der Elefant ist.

Und in dieser überlegenen Position sind einige Gurus, die spirituell in einer Situation sind, die viel höher ist, als die der durchschnittlichen Gläubigen. Zum Schluss möchte ich ein Zitat von Pinchas Lapide bringen, welches bezeugt, dass ein echter Glaube mehr als nur Glaube ist.
Denn jeder echter Glaube ist im Grunde ein Aber-Dennoch-Glaube, der jeden möglichen Einwänden zum Trotz zu Einsichten vorstößt, die viel tiefer liegen als jede menschliche Vernunft.
Pinchas Lapide
Nein, so wird das nichts, und ich denke mal wir kommen nicht weiter, Du willst wo Deinen Glauben als mehr als nur Glauben anerkannt bekommen, wirst Du nicht, nicht von mir, und auch nicht wo von einer objektiven Seite. Da kannst Du Dir einen Wolf schreiben, die Finger blutig tippen und zitieren was auch immer Du willst, nichts wird da etwas belegen.

Schau, ich bestreite nicht, dass es Menschen gibt, die sich zu 100 Prozent der Existenz von Gott (wie auch immer geartet) sicher sind. Aber auch das ist nur Glaube und subjektiv, es ist kein Wissen und kann nicht logisch belegt werden. Also, konkret, es müsste dann hier auf jeden Fall logisch jeder Widerspruch für die Existenz von Gott selber widerlegt werden können, das wird nichts werden. Ist im Bereich Philosophie schon schwierig, da wird dann an einem Punkt argumentiert, dass es nicht nur eine Logik gibt, sondern mehr.

Das wird richtig komplex und abgedreht, da kommt man dann zum ZFC (Zermelo-Fraenkel-Axiomensystem mit Auswahlaxiom), es ist das grundlegendste formale System der modernen Mathematik, auf dem fast die gesamte mathematische Logik und Mengenlehre aufbaut. Das ZFC ist ein Axiomensystem, das die Regeln der Mengenlehre definiert und besteht aus 9 Axiomen (10 mit Auswahlaxiom), die festlegen, wie Mengen gebildet, kombiniert und manipuliert werden können. Das Ziel, oder ein Ziel ist es Widersprüche wie Russells Paradoxon "Die Menge aller Mengen, die sich nicht selbst enthalten" zu vermeiden und eine konsistente Grundlage für die Mathematik zu schaffen.

Weißt Du, ich meine aber auch wir zwei haben hier eine ganz andere Basis um solche Dinge anzugehen, Du wirst da einfach nicht weiterkommen, mit dem was Du so als Basiswissen Dein eigen nennst.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 19:14
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Es ist was es ist und es bleibt was es ist, Glaube, ist doch aber auch gut so, wenn Du für Dich das so glaubst und geklärt hast, top, sollten Andere mit leben können und tolerieren. Was aber wo ein Problem sein könnte, wenn Du damit aus Deiner Subjektivität ausbrechen willst und behauptest, weil Du es so sicher weißt, muss es wirklich so sein, ganz objektiv. Das wird so nichts werden, ganz sicher nicht.
Schau für dich ist es Glaube, für mich persönlich ist es Wissen. Das ist deine Position, und das ist meine und das ist auch gut so.

Ganz abgesehen davon gibt es Ansätze Gott zu beweisen. Z.B. Kurt Gödels ontologischer Gottesbeweis.

Für mich sind es außerdem Zeugenaussagen als Form von Belegen in juristischer Hinsicht.

Außerdem überleg dir bitte gut, was das Zitat von Pinchas Lapide bedeutet. Und das ist auch mein Standpunkt.

Auch alle Wissenschaft ist im Grunde genommen eine Weltanschauung, denn so richtig würde man nichts beweisen können. Mit letzter Konsequenz würde alles an der besagten Anfangssingularität scheitern.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 19:47
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ist aber definitiv nicht mehr nur ein Traum, oder?
Es ist eben ein Film. Mit mehreren religiösen Elementen. Neo opfert sich ja auch in einer kreuzähnlichen Pose. Aber ich glaube nicht das Johannes zb. die Liebe zu einer Frau damit meinte. Im Griechischen gab es damals schon 3 Worte/Arten der Liebe. Agápe, Philía und Éros. In dem Vers handelt es sich zb. um Agápe.

Zu seiner Zeit fand ich die Effekte ganz gut, aber die übertriebene Coolness fand ich teilweise cringe :D
Und der Letzte Teil der Serie war leider total meh... Als hätte man ein buntes Youtube Video mit massig Rückblenden angeschaut -.-
Platons Höhlengleichnis finde ich für den Film treffender.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 20:04
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Es ist eben ein Film. Mit mehreren religiösen Elementen.
Ja klar.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Neo opfert sich ja auch in einer kreuzähnlichen Pose. Aber ich glaube nicht das Johannes zb. die Liebe zu einer Frau damit meinte. Im Griechischen gab es damals schon 3 Worte/Arten der Liebe. Agápe, Philía und Éros. In dem Vers handelt es sich zb. um Agápe.
Kann man davon ausgehen, ja - die Liebe unter Christen halt oder so.
Zitat von FlitzschnitzelFlitzschnitzel schrieb:Zu seiner Zeit fand ich die Effekte ganz gut, aber die übertriebene Coolness fand ich teilweise cringe :D
Und der Letzte Teil der Serie war leider total meh... Als hätte man ein buntes Youtube Video mit massig Rückblenden angeschaut -.-
Platons Höhlengleichnis finde ich für den Film treffender.
Und wer dabei ist dann deiner Meinung nach in einer Scheinwelt - nicht Neo und Co. sondern die anderen in der Matrix? @Flitzschnitzel


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 20:52
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Es ist was es ist und es bleibt was es ist, Glaube, ist doch aber auch gut so, wenn Du für Dich das so glaubst und geklärt hast, top, sollten Andere mit leben können und tolerieren. Was aber wo ein Problem sein könnte, wenn Du damit aus Deiner Subjektivität ausbrechen willst und behauptest, weil Du es so sicher weißt, muss es wirklich so sein, ganz objektiv. Das wird so nichts werden, ganz sicher nicht.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Schau für dich ist es Glaube, für mich persönlich ist es Wissen. Das ist deine Position, und das ist meine und das ist auch gut so.
Nein, Du verstehst die Struktur der Welt nicht und eben nicht wie Begriffe definiert sind. Fakten sind Fakten und Glaube eben Glaube, und Wissen ist Wissen. Du willst was haben wie "persönliche" Wahrheit, also subjektive Wahrheit, Du machst eine Aussage wie, Gott existiert und erklärst, das ist subjektiv für Dich wahr.

Gibt es nicht, nicht in dieser Welt, nicht so wie Sprache definiert ist, schau mal, es gibt nur Wahrheit, eine Aussage ist wahr oder falsch aber nie subjektiv wahr und für wen anderen subjektiv falsch und objektiv unbestimmt oder falsch. So etwas macht keinen Sinn, verstehst Du nicht, weil Du die Grundlagen dafür nicht verstehst, was ist eine Aussage, was ist Aussagenlogik.

Ich habe aber den Eindruck, Du willst es auch nicht wirklich verstehen, aber nehmen wir mal eine Aussage, wo das deutlicher wird, ein Flacherdler behauptet, also er hat da Erfahrungen gemacht, die im belegen, die Erde ist eine Scheibe, das ist für ihn die Wahrheit, weiß er, ist wissen, kein Glaube.

Und nein, es gibt keine subjektive Wahrheit und Raum für eine solche wahre Aussage, das ist dann einfach nur eine falsche Aussage. Er irrt einfach, Du kannst natürlich immer behaupten, eine falsche Aussage ist für Dich wahr, aber sie wird dadurch nicht wahr. Es bring auch nichts Dir hier nun was über modale Logik zu erklären, Du willst ja gar nicht verstehen, Du gibst hier Deinen Glauben einfach fest vor, so ist es, das ist so, unmöglich das es anders ist.

Noch mal ganz deutlich, es gibt nicht zwei sich widersprechende Aussagen die wahr sind. Monika ist schwanger, ist wahr oder falsch, und der Kreisumfang ist in der normalen euklidischen Ebene immer kleiner als der Durchmesser, oder Pi ist nicht 4 sondern irrational. Bei mathematischen Aussagen können einige das eher begreifen und verstehen, wenn sie dann wollen.

Schau, natürlich kannst Du für Dich die Definitionen der Begriffe ändern, Du änderst damit aber nicht das was ist, wenn Du nun sagst, ja für Dich heißt Banane nun Birne und das ist so Deine Wahrheit, mag das für Dich gehen, aber die Banane wird dadurch nicht zur Birne, es macht auch wirklich keinen Sinn, für sich nun die Definitionen der Begriffe zu ändern, nur damit man sich etwas besser fühlt.

Man muss wo schon akzeptieren, wie die Fakten sind, wie die Begriffe definiert, und nur weil Du nun das was als Glaube definiert ist für Dich als Wissen bezeichnest, wird das kein Wissen sondern bleibt eben Glaube.

Es ist ja wohl so, dass normal jeder wo davon überzeugt ist, dass sein Glaube wahr ist, dass er das weiß, es sicher ist und er nicht daran zweifelt, er glaubt es ist so und wahr. Da ist nun Dein Glaube gar nichts besonderes, auch Du bist fest davon überzeugt, ist so wie Du glaubst das es ist.

Dennoch bleibt es nur Glaube, auch wenn Du es als Wissen bezeichnest und so verstanden wissen willst.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ganz abgesehen davon gibt es Ansätze Gott zu beweisen. Zum Beispiel Kurt Gödels ontologischer Gottesbeweis.
Auch das noch, darauf hab ich ja nur gewartet, erstmal war der gute Kurt nicht gläubig, so wie Einstein, nein das ist kein wirklicher Beweis für Gott. Gödel nutzte die modale Logik, um zu zeigen, dass die Existenz Gottes notwendig ist, wenn man bestimmte Axiome akzeptiert, so positive Eigenschaften (z. B. Allmacht, Güte) sind konsistent. Und die notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft. Und dann kommt, wenn etwas Gott-ähnlich ist (alle positiven Eigenschaften besitzt), existiert es notwendigerweise. Schlussfolgerung, wenn Gottes Existenz möglich ist, dann ist sie notwendig. Da Gottes Existenz nicht unmöglich ist (kein logischer Widerspruch), muss er existieren.

Aber Gödels Beweis ist kein Beleg für einen personalen Gott (wie ihn Kreationisten meinen), sondern höchstens für ein abstraktes göttliches Prinzip. Selbst wenn man seine Prämissen akzeptiert, bleibt offen, welche Eigenschaften hat dieser Gott? Ist er allwissend? Hat er einen freien Willen?

Und mein Paradoxon und der Widerspruch den ich aufgezeigt habe zur Allwissenheit von Gott vs. Freiheit im Denken und Handeln wird auch nicht aufgelöst, Gödel ignoriert das Problem der Allwissenheit vs. Freiheit komplett.

Die Schwachstellen von Gödels Beweis sind die Willkür der Axiome, warum soll "notwendige Existenz" eine positive Eigenschaft sein? Modale Logik ≠ Realität, selbst wenn der Beweis formal korrekt ist, sagt er nichts über die physikalische Welt aus.

Gödel Selbst sagte, sein Beweis beweise nur, dass Gott existiert, wenn man die Axiome akzeptiert - und die sind willkürlich. Und noch mal, selbst wenn Gott existiert - wie vereinbart man seine Allwissenheit mit seinem freien Willen? Gödels Beweis schweigt dazu. Der Philosoph Jordan Howard Sobel zeigte, dass Gödels Beweis zu einem logischen Widerspruch führt, wenn man seine Axiome streng anwendet.

Darüber hinaus, nicht euklidische Theologie, Gödels Gott könnte auch ein bösartiges notwendiges Wesen sein - seine Axiome lassen auch das eben zu.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Für mich sind es außerdem Zeugenaussagen als Form von Belegen in juristischer Hinsicht.
Ja, für Dich, Du glaubst, Du tanzt hier im Kreise und willst das nicht erkennen. Es bleibt Glaube und Behauptungen, hatten wir im Thread zur Evolution auch schon.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Außerdem überleg dir bitte gut, was das Zitat von Pinchas Lapide bedeutet. Und das ist auch mein Standpunkt.
Was auch immer Du glaubst, egal was Du zitierst, Du kommst so nicht weiter, ist doch auch echt jetzt albern nun mit einem Zitat zu kommen und dann zu glauben, damit könnte man nun belegen, dass der Glaube seine Glaube wäre Wissen nun wo mehr als Glaube ist. Aber gut, ich gebe Dir auch dazu noch mal etwas mehr, auch wenn Du es nicht aufgreifen wirst und vermutlich nicht verstehen kannst. Die Aussage von Lapide führt zu einem erkenntnistheoretisches Problem, er setzt voraus, dass es "tiefere Einsichten" gibt, die jenseits der Vernunft liegen. Doch wie unterscheidet man solche Einsichten von Selbsttäuschung oder kultureller Prägung? Damit haben wir die Gefahr des Relativismus, wenn alle Glaubenssysteme "tiefere Wahrheiten" beanspruchen können, wird Wahrheit zu einem leeren Begriff.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Auch alle Wissenschaft ist im Grunde genommen eine Weltanschauung, denn so richtig würde man nichts beweisen können. Mit letzter Konsequenz würde alles an der besagten Anfangssingularität scheitern.
Und nun sind wir da angekommen, wo ich vorhin schon schrieb, dass Gläubige oft ankommen, Wissenschaft ist ja auch nur Glaube. Hast das nur etwas anders formuliert, ist aber Deine Aussage. Und Du verstehst hier auch Wissenschaft wieder nicht, Wissenschaft hat nicht den Anspruch alles erklären zu können. Wissenschaft ist keine Weltanschauung, sondern eine Methode, um die Natur durch Beobachtung, Experimente und logische Schlüsse zu erforschen. Ihr Ziel ist es nicht, alles zu beweisen oder alles zu erklären, sondern einfach nur überprüfbare Erkenntnisse zu sammeln, die sich ständig hinterfragen lassen.

Mal zum Unterschied zwischen Wissenschaft und Glaube und der ist schon entscheidend, Wissenschaft basiert auf Evidenz, Theorien wie der Urknall stützen sich auf Messungen (z. B. kosmische Hintergrundstrahlung, Rotverschiebung von Galaxien). Aber Glaube basiert hingegen auf Überzeugungen, er braucht keine Beweise, aber er kann keine empirischen Fakten ersetzen.

Zur Anfangssingularität, das ist kein kein Scheitern, sondern eine Herausforderung, die Singularität im Urknallmodell zeigt lediglich, dass die Allgemeine Relativitätstheorie an ihre Grenzen stößt, aber nicht die Wissenschaft als Ganzes. Wissenschaftler arbeiten genau daran, diese Grenzen zu überwinden (z. B. durch Quantengravitationstheorien). Weißt Du, hier ist wirklich wichtig zu verstehen, selbst wenn wir die Singularität nie vollständig verstehen, bleibt der Urknall das beste Modell für die Ausdehnung des Universums gestützt durch Daten.

Wissenschaft sagt nun mal eben nicht "wir wissen alles", sondern "wir suchen weiter", das ist kein Dogma, im Gegensatz zu Weltanschauungen revidiert die Wissenschaft ihre Theorien, sobald neue Erkenntnisse vorliegen (z. B. Newtons Gravitation → Einsteins Relativität). Also sind hier offene Fragen kein Makel, sondern der Antrieb für weitere Forschung. Dass wir nicht alles wissen, macht Wissenschaft ehrlich und nicht unglaubwürdig. Damit ist die Urknall-Singularität ist kein Stolperstein für die Wissenschaft, sondern ein Hinweis, dass es noch viel zu entdecken gibt. Das ist kein Grund, zu spekulativen Glaubensaussagen zu greifen, sondern ein/der Aufruf, weiterzuforschen.

Wissenschaft will keine absoluten Wahrheiten, sondern bessere Näherungen an die Realität. Das ist ihre Stärke und nicht ihre Schwäche.

Aber wie geschrieben, es bringt nichts Dir das alles so ausführlich zu erklären, Du bist im Glauben gefangen, es gibt für Dich keinen Raum zum Bewegen, Dein Glaube ist in Beton gegossen, ob man das nun gut findet oder nicht, egal, nur bring so eine Debatte einfach nichts, Dir nicht und mir nicht.

Was uns unterscheidet ist, ich bin flexibel und offen, für mich ist die Existenz von Gott nicht unmöglich und zwingend ausgeschlossen, nur so wie er in der Bibel beschrieben wird, führt das zu Widersprüchen, ich halte aber eine sich bewusste Metaebene für durchaus möglich. Also ich kann mich irren, halte das für möglich, bin offen für alles, kann sein, muss nicht sein, wer weiß, und man kann eh nicht alles aus einem komplexen System heraus vollständig beschreiben.

Für Dich gibt es aber nur eine Möglichkeit der Wahrheit, Deine, Du kannst Dich nicht bewegen, Du hast absolut keinen Raum, für Dich würde Dein Weltbild zerbrechen, vermutlich könnte das zu einer physischen Kriese führen, Du kannst das gar nicht zulassen. Mir ist das hingegen recht Banane, ich philosophiere für mich dahin, eventuell werde ich es mal erfahren oder auch nicht. Ich brauche aber nicht den Glauben um existieren zu können und nicht in eine Kriese zu stürzen, und für mich ist das auch echt ganz gut so.

Noch mal ganz deutlich, keiner, also ich ganz sicher nicht, will Dir hier Dein Glauben nehmen, aber Du wirst mir das nie als Wissen verkaufen können, weil es nun mal kein Wissen ist. Eine Banane bleibt eine Banane, egal wie Du sie nennst.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 21:07
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Und wer dabei ist dann deiner Meinung nach in einer Scheinwelt - nicht Neo und Co. sondern die anderen in der Matrix?
Ich habe dazu keine Meinung. Wie willst du dabei den Bogen zurück zum Thread spannen? :D
Aber es passt auch gut zu einer buddhistischen nüchternen Sicht. Bei dem der Mensch Sklave seiner Gedanken, seiner Leidenschaften, und den daraus resultierenden Systemen ist.

Hab die Frage des Threads noch nicht beantwortet und spanne mal selbst den Bogen zurück. Durch eine eigene Nahtoderfahrung denke ich, dass es auch wie diese sein könnte, wenn man bei Gott ist. Selbst wenn diese Erfahrung eventuell nur durch einen inneren Chemiecocktail ausgelöst sein könnte. Ich hatte keine Fragen mehr als ich in einem Raum aus Licht, mit einem unglaublichen Gefühl endlich angekommen, geborgen zu sein, ankam. Es wurde mir durch eine Präsenz alles klar bevor ich eine Frage innerlich formulieren konnte, da jetzt zu jeder Zeit gleichzeitig war. Schwierig zu erklären...

Falls es einen Gott gibt, eine Präsenz in der alles ist. Dann ist wahrscheinlich jedes Wort unnötig. Ähnlich meiner Erfahrung.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 21:16
Angenommen, wir leben in einer von Lüge hervorgerufenen Scheinwelt und finden aber zur Wahrheit zurück, dann, denke ich, hat man zum Vater zurückgefunden --- Ich denke, spätestens im Tod wird uns das klar, sofern man sich im Leben mit dem Sinn des Lebens beschäftigt hat @Flitzschnitzel


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

29.03.2025 um 23:06
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ich habe aber den Eindruck, Du willst es auch nicht wirklich verstehen, aber nehmen wir mal eine Aussage, wo das deutlicher wird, ein Flacherdler behauptet, also er hat da Erfahrungen gemacht, die im belegen, die Erde ist eine Scheibe, das ist für ihn die Wahrheit, weiß er, ist wissen, kein Glaube.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und nein, es gibt keine subjektive Wahrheit und Raum für eine solche wahre Aussage, das ist dann einfach nur eine falsche Aussage. Er irrt einfach, Du kannst natürlich immer behaupten, eine falsche Aussage ist für Dich wahr, aber sie wird dadurch nicht wahr. Es bring auch nichts Dir hier nun was über modale Logik zu erklären, Du willst ja gar nicht verstehen, Du gibst hier Deinen Glauben einfach fest vor, so ist es, das ist so, unmöglich das es anders ist.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Es ist ja wohl so, dass normal jeder wo davon überzeugt ist, dass sein Glaube wahr ist, dass er das weiß, es sicher ist und er nicht daran zweifelt, er glaubt es ist so und wahr. Da ist nun Dein Glaube gar nichts besonderes, auch Du bist fest davon überzeugt, ist so wie Du glaubst das es ist.

Dennoch bleibt es nur Glaube, auch wenn Du es als Wissen bezeichnest und so verstanden wissen willst.
Angenommen, jemand sagt ihn hat ein Außerirdischer, ein Meister Yoda besucht, und er ist sich 100% sicher. Wirst du ihm das abstreiten können? Nein, das ist seine persönliche Erfahrung, die er zwar nicht nachweisen kann, weil Meister Yoda bereits weggeflogen ist mit seinem Raumschiff. Doch so wirklich abstreiten kannst du das nicht. Du kannst zwar sagen Ich glaube dir nicht, oder das ist dein persönlicher Glaube. Doch vielleicht sagt er ja sogar die Wahrheit. Nur weisst du es nicht. Nur wenn du es nicht weisst und andere auch, dann ist seine Aussage Meister Yoda gesehen zu haben noch lange nicht Unwahr.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und noch mal, selbst wenn Gott existiert - wie vereinbart man seine Allwissenheit mit seinem freien Willen?
Ich bin mir sicher, dass Gott alle spirituellen Wahrheiten kennt, nicht aber jedwede Informationen im Universum. Angenommen jemand kennt alle Regeln über die Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel, alle Regeln des Positionellen Spiels im Schach, dann wird er zwar ein sehr guter Schachspieler sein, aber dass er alle möglichen Stellungen kennt, nee mitnichten.

Wäre Gott allwissend und allmächtig. Wie hätte er dann zulassen können, dass es sowas wie Satan gibt.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Für mich sind es außerdem Zeugenaussagen als Form von Belegen in juristischer Hinsicht.
Ja, für Dich, Du glaubst, Du tanzt hier im Kreise und willst das nicht erkennen. Es bleibt Glaube und Behauptungen, hatten wir im Thread zur Evolution auch schon.
Nee, es sind genau das, Zeugenaussagen. Angenommen, jetzt sagen bereits viele sie hätten Master Yoda gesehen und dann gibt es diese Aussage bereits Millionenfach. Dann wäre es sinnvoll das bereits als Zeugenaussagen zu betrachten. Wenn aber die Hälfte der Weltbevölkerung erzählt, dass Master Yoda sie ständig besucht, dann ist es schon eine Form des juristischen Belegs. Schade natürlich um die andere Hälfte der Weltbevölkerung, die es so nicht erlebt.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Die Aussage von Lapide führt zu einem erkenntnistheoretisches Problem, er setzt voraus, dass es "tiefere Einsichten" gibt, die jenseits der Vernunft liegen. Doch wie unterscheidet man solche Einsichten von Selbsttäuschung oder kultureller Prägung? Damit haben wir die Gefahr des Relativismus, wenn alle Glaubenssysteme "tiefere Wahrheiten" beanspruchen können, wird Wahrheit zu einem leeren Begriff.
Angenommen es kommen Außerirdische, deren Leber links ist. Sie sagen sie sind sich 100% sicher, sie wissen es, doch du glaubst denen nicht, weil deine eben rechts ist, wenn ich jedoch das nicht sehe und meine woanders ist bedeutet es noch lange nicht, dass die Außerirdischen lügen. Ihr Wissen die Leber links zu haben ist höher als jede menschliche Vernunft egal was die Menschen sagen, die die Leber eben rechts haben. Genauso wie dein Wissen eine Leber rechts zu haben.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Damit ist die Urknall-Singularität ist kein Stolperstein für die Wissenschaft, sondern ein Hinweis, dass es noch viel zu entdecken gibt. Das ist kein Grund, zu spekulativen Glaubensaussagen zu greifen, sondern ein/der Aufruf, weiterzuforschen.
Ich denke es ist eine physikalische Grenze an der man nicht vorbeikommen wird.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Für Dich gibt es aber nur eine Möglichkeit der Wahrheit, Deine,
Ich bin überzeugt, dass wir in einem Multiversum leben, und dass jeder Mensch in diesem Multiversum seine eigene persönliche Wahrheit besitzt.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du kannst Dich nicht bewegen, Du hast absolut keinen Raum, für Dich würde Dein Weltbild zerbrechen, vermutlich könnte das zu einer physischen Kriese führen, Du kannst das gar nicht zulassen.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Noch mal ganz deutlich, keiner, also ich ganz sicher nicht, will Dir hier Dein Glauben nehmen, aber Du wirst mir das nie als Wissen verkaufen können, weil es nun mal kein Wissen ist. Eine Banane bleibt eine Banane, egal wie Du sie nennst.
Ich weiß, dass ich weiß auch wenn für dich diese Wahrheit (noch nicht) zugänglich ist. Du gehörst eben zum Teil der Weltbevölkerung, die den Meister Yoda nicht kennen gelernt hat.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

30.03.2025 um 15:44
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und noch mal, selbst wenn Gott existiert - wie vereinbart man seine Allwissenheit mit seinem freien Willen?
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Wäre Gott allwissend und allmächtig. Wie hätte er dann zulassen können, dass es sowas wie Satan gibt.
Meiner Meinung nach, weil es unvermeidbar ist - bspw. wie die Alterung biologischen Lebens. Man weiß zwar davon, aber kann es nicht verhindern. Eben so ist es mit der Finsternis - steht so in der Bibel drinne, dass die Finsternis erkannt ist @Jedi-Maximus Für die Schöpfung bedeutet das, dass es immer Zerstörung und Vernichtung geben wird. Der Wille Des Schöpfers aber ist es, dass wir dies meiden und dem entgegen wirken. Es liegt also an jedem einzelnen Menschen (freier Wille @nocheinPoet ), es anzunehmen oder halt auch nicht, nachdem Er es auf nahezu menschliche Art und Weise mitteilt.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

30.03.2025 um 17:14
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ich habe aber den Eindruck, Du willst es auch nicht wirklich verstehen, aber nehmen wir mal eine Aussage, wo das deutlicher wird, ein Flacherdler behauptet, also er hat da Erfahrungen gemacht, die im belegen, die Erde ist eine Scheibe, das ist für ihn die Wahrheit, weiß er, ist wissen, kein Glaube.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und nein, es gibt keine subjektive Wahrheit und Raum für eine solche wahre Aussage, das ist dann einfach nur eine falsche Aussage. Er irrt einfach, Du kannst natürlich immer behaupten, eine falsche Aussage ist für Dich wahr, aber sie wird dadurch nicht wahr. Es bring auch nichts Dir hier nun was über modale Logik zu erklären, Du willst ja gar nicht verstehen, Du gibst hier Deinen Glauben einfach fest vor, so ist es, das ist so, unmöglich das es anders ist.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Es ist ja wohl so, dass normal jeder wo davon überzeugt ist, dass sein Glaube wahr ist, dass er das weiß, es sicher ist und er nicht daran zweifelt, er glaubt es ist so und wahr. Da ist nun Dein Glaube gar nichts besonderes, auch Du bist fest davon überzeugt, ist so wie Du glaubst das es ist.

Dennoch bleibt es nur Glaube, auch wenn Du es als Wissen bezeichnest und so verstanden wissen willst.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Angenommen, jemand sagt ihn hat ein Außerirdischer, ein Meister Yoda besucht, und er ist sich 100% sicher. Wirst du ihm das abstreiten können? Nein, das ist seine persönliche Erfahrung, die er zwar nicht nachweisen kann, weil Meister Yoda bereits weggeflogen ist mit seinem Raumschiff. Doch so wirklich abstreiten kannst du das nicht. Du kannst zwar sagen Ich glaube dir nicht, oder das ist dein persönlicher Glaube. Doch vielleicht sagt er ja sogar die Wahrheit. Nur weißt du es nicht. Nur wenn du es nicht weißt und andere auch, dann ist seine Aussage Meister Yoda gesehen zu haben noch lange nicht Unwahr.
Persönliche Erfahrungen sind kein Beleg für objektive Fakten. Nur weil Du etwas glaubst, wird es nicht wahr. Wenn ich behaupte, ein Einhorn in meinem Garten gesehen zu haben, ist das keine Tatsache, solange ich keine Beweise vorlege. Wissenschaft verlangt Überprüfbarkeit, nicht bloß Geschichten. Dein Yoda-Argument ist ein klassischer argumentativer Taschenspielertrick, Du ersetzt Beweise durch Anekdoten, ich habe Dir schon mehrfach geschrieben, dass Du es mit Strohmann-Argumenten versuchst.

Ich möchte Dir nun nicht Rhetorik und Eristik erklären, ich gehe davon aus, Du machst das nicht bewusst, Dir ist nicht klar, wie falsch Du hier argumentierst und dass Du konkret gar nicht argumentierst.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und noch mal, selbst wenn Gott existiert - wie vereinbart man seine Allwissenheit mit seinem freien Willen?
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich bin mir sicher, dass Gott alle spirituellen Wahrheiten kennt, nicht aber jedwede Informationen im Universum. Angenommen jemand kennt alle Regeln über die Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel, alle Regeln des Positionellen Spiels im Schach, dann wird er zwar ein sehr guter Schachspieler sein, aber dass er alle möglichen Stellungen kennt, nee mitnichten. Wäre Gott allwissend und allmächtig. Wie hätte er dann zulassen können, dass es sowas wie Satan gibt.
Wenn Gott nicht allwissend ist, ist er nicht allmächtig und damit kein Gott im klassischen Sinne. Dein Beispiel mit dem Schachspieler ist wirklich nur absurd, ein Gott, der Regeln nicht vollständig durchschaut, ist ein inkompetenter Designer. Warum sollte man so einen Gott anbeten? Das Problem des Bösen (Satan) bleibt ein unauflösbarer Widerspruch für einen allgütigen, allmächtigen Gott. Du baust hier auch nun wieder Nebelkerzen ein, blähst eine eigentlich ganz einfache Frage unendlich auf, nun behauptest Du, es gibt Satan, ohne jeden Beleg.

Belege das es Satan gibt, auch hier hast Du nur wieder Glaube, keine empirische Evidenz.

Du tanzt da fast manisch und getrieben immer weiter um Deine Behauptung, subjektive Erfahrungen könnten objektiv eine Wahrheit sein und etwas Objektives belegen. Du willst und/oder kannst dabei einfach nicht begreifen, dass Du damit auf dem Level eines Flacherdlers bist, der stur behauptet, die Erde ist eine Scheibe.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Für mich sind es außerdem Zeugenaussagen als Form von Belegen in juristischer Hinsicht. Ja, für Dich, Du glaubst, Du tanzt hier im Kreise und willst das nicht erkennen. Es bleibt Glaube und Behauptungen, hatten wir im Thread zur Evolution auch schon.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Nee, es sind genau das, Zeugenaussagen. Angenommen, jetzt sagen bereits viele sie hätten Master Yoda gesehen und dann gibt es diese Aussage bereits Millionenfach. Dann wäre es sinnvoll das bereits als Zeugenaussagen zu betrachten. Wenn aber die Hälfte der Weltbevölkerung erzählt, dass Master Yoda sie ständig besucht, dann ist es schon eine Form des juristischen Belegs. Schade natürlich um die andere Hälfte der Weltbevölkerung, die es so nicht erlebt.
Juristische Belege verlangen Überprüfbarkeit, nicht Mehrheitsmeinung. Wenn Millionen behaupten, die Erde sei flach, bleibt sie dennoch ein Planet. In der Wissenschaft zählen Daten, Experimente, Fakten und keine demokratischen Abstimmungen. Dein Argument ist so logisch wie zu sagen, wenn alle behaupten, 2 + 2 = 5, wird es wahr.

Und schlimmer, Du pickst Dir hier bei 50/50 nun einfach die Hälfte der Bevölkerung heraus, die glauben Yoda gesehen zu haben, die liegen nach Dir einfach richtig, die anderen hingegen nicht.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Die Aussage von Lapide führt zu einem erkenntnistheoretisches Problem, er setzt voraus, dass es "tiefere Einsichten" gibt, die jenseits der Vernunft liegen. Doch wie unterscheidet man solche Einsichten von Selbsttäuschung oder kultureller Prägung? Damit haben wir die Gefahr des Relativismus, wenn alle Glaubenssysteme "tiefere Wahrheiten" beanspruchen können, wird Wahrheit zu einem leeren Begriff.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Angenommen es kommen Außerirdische, deren Leber links ist. Sie sagen sie sind sich 100% sicher, sie wissen es, doch du glaubst denen nicht, weil deine eben rechts ist, wenn ich jedoch das nicht sehe und meine woanders ist bedeutet es noch lange nicht, dass die Außerirdischen lügen. Ihr Wissen die Leber links zu haben ist höher als jede menschliche Vernunft egal was die Menschen sagen, die die Leber eben rechts haben. Genauso wie dein Wissen eine Leber rechts zu haben.
Es ist wirklich müßig und recht sicher verbrannte Lebenszeit, schau mal die Position der Leber lässt sich anatomisch überprüfen. Wenn Außerirdische behaupten, ihre Leber sei links, müssen sie sie zeigen, sonst ist es bloß Gerede. Dein Vergleich hinkt, Glaube ist keine biologische Tatsache, sondern ein Behauptungskonstrukt.


Wahrheit wird nicht durch subjektive Gewissheit definiert, sondern durch Evidenz.

Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Damit ist die Urknall-Singularität ist kein Stolperstein für die Wissenschaft, sondern ein Hinweis, dass es noch viel zu entdecken gibt. Das ist kein Grund, zu spekulativen Glaubensaussagen zu greifen, sondern ein/der Aufruf, weiterzuforschen.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich denke es ist eine physikalische Grenze an der man nicht vorbeikommen wird.
Ja, auch hier wieder, Du glaubst es ist so und so. Ist egal was Du glaubst.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Für Dich gibt es aber nur eine Möglichkeit der Wahrheit, Deine, ...
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich bin überzeugt, dass wir in einem Multiversum leben, und dass jeder Mensch in diesem Multiversum seine eigene persönliche Wahrheit besitzt.
Das Multiversum ist eine hypothetische physikalische Theorie, kein Freibrief für Beliebigkeit. Selbst wenn es unendliche Universen gäbe, wäre in jedem die Wahrheit konsistent. Dein "jeder hat seine Wahrheit" ist postmodernes Geschwafel, in der Realität führt es ins Nirgendwo. Ein Mordopfer ist tot, egal wie der Mörder es "persönlich wahrnimmt".

Es ist Dir wirklich nicht möglich zu begreifen, was Fakten sind und was Glaube.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du kannst Dich nicht bewegen, Du hast absolut keinen Raum, für Dich würde Dein Weltbild zerbrechen, vermutlich könnte das zu einer physischen Kriese führen, Du kannst das gar nicht zulassen.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Noch mal ganz deutlich, keiner, also ich ganz sicher nicht, will Dir hier Dein Glauben nehmen, aber Du wirst mir das nie als Wissen verkaufen können, weil es nun mal kein Wissen ist. Eine Banane bleibt eine Banane, egal wie Du sie nennst.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich weiß, dass ich weiß auch wenn für dich diese Wahrheit (noch nicht) zugänglich ist. Du gehörst eben zum Teil der Weltbevölkerung, die den Meister Yoda nicht kennen gelernt hat.
Du glaubst es, mehr nicht. Wissen erfordert nachprüfbare Belege. Sonst könnte ich auch behaupten, ich wisse, dass dein Gott ein imaginärer Freund ist. Die Banane bleibt eine Banane, egal wie du sie nennst und dein Glaube bleibt Glaube, egal wie fest du daran festhältst.

Schau mal, versuche mal fair zu sein, ich behaupte nun einfach, ich habe persönliche subjektive Erfahrungen gemacht, ganz viele, und die belegen mir, Gott existiert nicht. Das glaube ich nicht nur, sondern das weiß ich.

Warum sollte nun Dein "Wissen" mehr bedeuten als mein "Wissen"?


Anekdoten ≠ Evidenz


Milliarden Menschen könnten behaupten, mit Geistern zu sprechen, aber ohne Beweise bleibt es Folklore, nicht Wissenschaft. Ein Beispiel, wenn 50% der Welt Yoda sehen, die anderen 50% aber nicht, beweist das nur kognitive Verzerrungen, keine Außerirdischen. Du hast zwingend das Problem der Falsifizierbarkeit, Glaube, der sich jeder Überprüfung entzieht (Gott wirkt im Verborgenen), ist immunisierter Unsinn. Wissenschaft lebt davon, Theorien zu widerlegen, Glaube nicht.

Der Unterschied zwischen Überzeugung und Wissen ist:

Überzeugung: "Ich fühle, dass es so ist."
Wissen: "Hier sind die Daten, die es beweisen."

Wer beides gleichsetzt, macht sich zum Clown der Erkenntnis.



Und zur Rolle der Wissenschaft, die Urknall-Singularität ist kein "Stolperstein", sondern eine Herausforderung. Wissenschaftler sagen: "Wir wissen noch nicht alles, also forschen wir weiter." Gläubige sagen hingegen: "Wir wissen nicht alles, also stopfen wir die Lücke mit Gott", das ist intellektuelle Faulheit.

Und ja, Dein Glaube mag dir Trost geben, aber er ist kein Wissensersatz. Die Erde bleibt eine Kugel, die Evolution ein Fakt, und dein Yoda-Argument ein peinlicher Logikunfall. Wer sich auf Glauben statt Vernunft verlässt, sollte nicht überrascht sein, wenn die Welt ihn auslacht.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

30.03.2025 um 18:08
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Persönliche Erfahrungen sind kein Beleg für objektive Fakten. Nur weil Du etwas glaubst, wird es nicht wahr. Wenn ich behaupte, ein Einhorn in meinem Garten gesehen zu haben, ist das keine Tatsache, solange ich keine Beweise vorlege. Wissenschaft verlangt Überprüfbarkeit, nicht bloß Geschichten.
Wie gesagt ich möchte dir nichts beweisen. Ich kann es dir auch nicht beweisen. Nur du disqualifizierst mein Wissen zum Glauben. Das bleibt aber Wissen, ich kann dieses Wissen dir nur nicht nachweisen, weil du eben Master Yoda nicht gesehen hast. Ich kann und will dir das nicht beweisen.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Wenn Gott nicht allwissend ist, ist er nicht allmächtig und damit kein Gott im klassischen Sinne. Dein Beispiel mit dem Schachspieler ist wirklich nur absurd, ein Gott, der Regeln nicht vollständig durchschaut, ist ein inkompetenter Designer. Warum sollte man so einen Gott anbeten? Das Problem des Bösen (Satan) bleibt ein unauflösbarer Widerspruch für einen allgütigen, allmächtigen Gott. Du baust hier auch nun wieder Nebelkerzen ein, blähst eine eigentlich ganz einfache Frage unendlich auf, nun behauptest Du, es gibt Satan, ohne jeden Beleg.
Liest du denn richtig? Ich habe geschrieben, dass er alle Regeln kennt, nicht aber alle möglichen Schachstellungen. Und nein ich will dir nichts belegen.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Juristische Belege verlangen Überprüfbarkeit, nicht Mehrheitsmeinung. Wenn Millionen behaupten, die Erde sei flach, bleibt sie dennoch ein Planet. In der Wissenschaft zählen Daten, Experimente, Fakten und keine demokratischen Abstimmungen. Dein Argument ist so logisch wie zu sagen, wenn alle behaupten, 2 + 2 = 5, wird es wahr.
Und nein, das ist keine Mehrheitsmeinung. Diese Menschen behaupten fest zu wissen Meister Yoda gesehen zu haben und wenn da überprüft wird, dann kommt meistens das richtige 2+2=4 und eben nicht 5. In vielen Rechtssystemen gelten Zeugenaussagen allein, wenn die Zeugen glaubwürdig sind und nichts anderes vorliegt.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und schlimmer, Du pickst Dir hier bei 50/50 nun einfach die Hälfte der Bevölkerung heraus, die glauben Yoda gesehen zu haben, die liegen nach Dir einfach richtig, die anderen hingegen nicht.
Ja Zeugenaussagen allein als Form juristischen Belegs. Wenn man da aber nachforrscht, dann stößt man auf Handfeste Indizien und ja Belege bei Gläubigen. Ich persönlich muss dir nichts beweisen. Nur wenn ich sage ich weiß. Dann kannst du sagen ich glaube dir nicht. Dass ich es nicht weiß wirst du mir nicht nachweisen können egal wie häufig du es als nur Glauben nennst.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Jedi-Maximus schrieb:
Ich denke es ist eine physikalische Grenze an der man nicht vorbeikommen wird.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ja, auch hier wieder, Du glaubst es ist so und so. Ist egal was Du glaubst.
Es ist kein Glauben, sondern wissenschaftlich nachweisbar eine Erkenntnisgrenze. Weil die Naturgesetze und Konstanten da ganz anders waren und aus der Singularität kommt keine Information mehr heraus.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Das Multiversum ist eine hypothetische physikalische Theorie, kein Freibrief für Beliebigkeit. Selbst wenn es unendliche Universen gäbe, wäre in jedem die Wahrheit konsistent. Dein "jeder hat seine Wahrheit" ist postmodernes Geschwafel, in der Realität führt es ins Nirgendwo. Ein Mordopfer ist tot, egal wie der Mörder es "persönlich wahrnimmt".

Nein, die Quantentheorie erlaubt so ein Multiversum. Und sogar, dass in einer Welt das Opfer tot ist und in einer anderen lebendig. Siehe Schrödingers Katze. Es entzieht sich nur der menschlichen Vorstellung

Es ist Dir wirklich nicht möglich zu begreifen, was Fakten sind und was Glaube.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du glaubst es, mehr nicht. Wissen erfordert nachprüfbare Belege. Sonst könnte ich auch behaupten, ich wisse, dass dein Gott ein imaginärer Freund ist. Die Banane bleibt eine Banane, egal wie du sie nennst und dein Glaube bleibt Glaube, egal wie fest du daran festhältst.

Das weißt du eben nicht.

Schau mal, versuche mal fair zu sein, ich behaupte nun einfach, ich habe persönliche subjektive Erfahrungen gemacht, ganz viele, und die belegen mir, Gott existiert nicht. Das glaube ich nicht nur, sondern das weiß ich.

Warum sollte nun Dein "Wissen" mehr bedeuten als mein "Wissen"?
Dann ist einer von uns ein Lügner.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Milliarden Menschen könnten behaupten, mit Geistern zu sprechen, aber ohne Beweise bleibt es Folklore, nicht Wissenschaft. Ein Beispiel, wenn 50% der Welt Yoda sehen, die anderen 50% aber nicht, beweist das nur kognitive Verzerrungen, keine Außerirdischen. Du hast zwingend das Problem der Falsifizierbarkeit, Glaube, der sich jeder Überprüfung entzieht (Gott wirkt im Verborgenen), ist immunisierter Unsinn. Wissenschaft lebt davon, Theorien zu widerlegen, Glaube nicht.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Der Unterschied zwischen Überzeugung und Wissen ist:

Überzeugung: "Ich fühle, dass es so ist."
Wissen: "Hier sind die Daten, die es beweisen."

Wer beides gleichsetzt, macht sich zum Clown der Erkenntnis.
Wie gesagt auch die Wissenschaft kann und wird dir nichts beweisen können. Auf dem Weg der Wissenschaft wird man die endgültige Wahrheit nicht finden.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und zur Rolle der Wissenschaft, die Urknall-Singularität ist kein "Stolperstein", sondern eine Herausforderung. Wissenschaftler sagen: "Wir wissen noch nicht alles, also forschen wir weiter." Gläubige sagen hingegen: "Wir wissen nicht alles, also stopfen wir die Lücke mit Gott", das ist intellektuelle Faulheit.
Nee die Anfangssingularität ist physikalisch nachweisbar eine ewige Erkenntnisgrenze. Und wie gesagt ich muss diese Lücke auch nicht mit Gott stopfen. Und dir etwas beweisen will und muss ich auch nichts. Nur wenn du mein Wissen zum Glauben diskreditierst, wirst du mich nicht überzeugen können.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

30.03.2025 um 19:58
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Persönliche Erfahrungen sind kein Beleg für objektive Fakten. Nur weil Du etwas glaubst, wird es nicht wahr. Wenn ich behaupte, ein Einhorn in meinem Garten gesehen zu haben, ist das keine Tatsache, solange ich keine Beweise vorlege. Wissenschaft verlangt Überprüfbarkeit, nicht bloß Geschichten.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Wie gesagt ich möchte dir nichts beweisen. Ich kann es dir auch nicht beweisen. Nur du disqualifizierst mein Wissen zum Glauben. Das bleibt aber Wissen, ich kann dieses Wissen dir nur nicht nachweisen, weil du eben Master Yoda nicht gesehen hast. Ich kann und will dir das nicht beweisen.
Nein, ich disqualifizierst nicht Dein Wissen zum Glauben, da Du kein Wissen hast, sondern nur Glaube, den Du aber Wissen nennst und auch von anderen hier und mir als "Wissen" verstanden sehen möchtest. Du gibst das so vor, Du definierst dafür die Begriffe um, nur wird da nie aus Glauben dann Wissen.

Ich erkenne aber Dein Dilemma, Du kämpfst hier fanatisch für Dein Weltbild, weil Du für Dich nicht nur mit "Glauben" leben kannst, Du brauchst für Dich da Sicherheit, Gewissheit, Überzeugung, und da reicht Dir offensichtlich "Glaube" für nicht aus. Erinnert mich an den YouTuber Philipp Mickenbecker, der sehr tragisch und grausam an Krebs mit nur 23 Jahren gestorben ist, und der vorher zu Gott gefunden hat und auch immer wieder sagte, er weiß, dass es da Gott gibt. Nein, auch er hat nur geglaubt und sein erhofftes Wunder trat nicht ein. Sich die Entwicklung anzusehen ist schon hart, sein Glaube hat ihn recht sicher wohl auf seinem Weg geholfen und auch seinen Freunden und Verwandten, ich finde diese Kraft und Stärke, welche er aus seinem Glauben gezogen hat auch wirklich beachtlich, anerkennenswert, aber auch er hat nur geglaubt, so wie Du eben nur glaubst.

Wir kommen da aber nicht weiter, solltest Du wo langsam erkennen, Du wirst mir nicht die allgemeinen Definitionen der Begriffe neu vorgeben, nur damit Dir Dein Weltbild nicht zerbricht und ich bin recht sicher, Du wirst das bei keinem der nicht gläubig ist und der Ahnung hat, so hinbekommen. Am Ende gehst Du mit Deiner Borniertheit und Ignoranz der Fakten den Leuten einfach nur auf den Sack.

Lass es doch einfach gut sein, Du nennst Deinen Glauben eben Wissen, kann ich mit leben, Du kannst aber nie anderen oder mir vorgeben, dass Du da Wissen besitzt. Du glaubst zu wissen, von mir aus, mehr gibt es da aber nicht, kann ich tolerieren, lerne damit zu leben, dass Du dann für Dich in einer Parallelwelt lebst, wo Du eigene Definitionen für die Begriffe hast, damit Dir Dein Weltbild nicht zerbröckelt.

Wobei das schon heftig ist, Gläubige sind in der Regel stolz auf ihren Glauben, nennen es auch Glauben und sagen oft, der sei unerschütterlich, im Grunde ist das wo schon etwas blasphemisch von Dir, hier alleine nur mit Glauben nicht auszukommen und unbedingt Wissen haben zu wollen.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Wenn Gott nicht allwissend ist, ist er nicht allmächtig und damit kein Gott im klassischen Sinne. Dein Beispiel mit dem Schachspieler ist wirklich nur absurd, ein Gott, der Regeln nicht vollständig durchschaut, ist ein inkompetenter Designer. Warum sollte man so einen Gott anbeten? Das Problem des Bösen (Satan) bleibt ein unauflösbarer Widerspruch für einen allgütigen, allmächtigen Gott. Du baust hier auch nun wieder Nebelkerzen ein, blähst eine eigentlich ganz einfache Frage unendlich auf, nun behauptest Du, es gibt Satan, ohne jeden Beleg.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Liest du denn richtig? Ich habe geschrieben, dass er alle Regeln kennt, nicht aber alle möglichen Schachstellungen. Und nein ich will dir nichts belegen.
Ich lese schon richtig, ändert nichts, die Definition von Gott ist allwissend, also muss er alle möglichen Schachstellungen kennen. Streitest Du das ab, änderst Du hier die Definition von Gott, aber wir haben ja schon erkannt, dass Dir das recht egal ist. Hat was von Pipi Langstrumpf.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Juristische Belege verlangen Überprüfbarkeit, nicht Mehrheitsmeinung. Wenn Millionen behaupten, die Erde sei flach, bleibt sie dennoch ein Planet. In der Wissenschaft zählen Daten, Experimente, Fakten und keine demokratischen Abstimmungen. Dein Argument ist so logisch wie zu sagen, wenn alle behaupten, 2 + 2 = 5, wird es wahr.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Und nein, das ist keine Mehrheitsmeinung. Diese Menschen behaupten fest zu wissen Meister Yoda gesehen zu haben und wenn da überprüft wird, dann kommt meistens das richtige 2 + 2 = 4 und eben nicht 5. In vielen Rechtssystemen gelten Zeugenaussagen allein, wenn die Zeugen glaubwürdig sind und nichts anderes vorliegt.
Nein, und das ist ein Strohmannargument, mal wieder, Du kommst mit der eigentlichen Argumentation nicht weiter, kannst Deine Behauptung eben nicht belegen und kommst nun mit "Zeugenaussagen" als Vergleich daher und meinst, wenn Du da was mit belegen kannst, hast Du auch das Andere belegt. So streiten wir dann über die Wertigkeit von "Zeugenaussagen", das macht aber gar keinen Sinn. Auch sind Zeugenaussagen bekannterweise immer mit einem großen Fragezeichen versehen, es gibt da Untersuchungen zu, was für einen Wert die haben, vier Zeugen sagen oft mal vier unterschiedliche Dinge aus.

Noch mal ganz deutlich, es ist egal, was Menschen behaupten, sie behaupten eben nur etwas, darum sind das nur Behauptungen, Glaube, kein Wissen. Und Du schreibst ja selber von Zeugen die "glaubwürdig" sind, also Glaube, denen soll man glauben, sie glauben etwas.

Du bekommst das einfach nicht hin, weil die Erde nun mal keine Scheibe ist, Glaube wird nicht zu Wissen, egal wie sehr Du das auch willst.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und schlimmer, Du pickst Dir hier bei 50/50 nun einfach die Hälfte der Bevölkerung heraus, die glauben Yoda gesehen zu haben, die liegen nach Dir einfach richtig, die anderen hingegen nicht.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ja Zeugenaussagen allein als Form juristischen Belegs. Wenn man da aber nachforscht, dann stößt man auf handfeste Indizien und ja Belege bei Gläubigen. Ich persönlich muss dir nichts beweisen. Nur wenn ich sage ich weiß. Dann kannst du sagen ich glaube dir nicht. Dass ich es nicht weiß, wirst du mir nicht nachweisen können, egal wie häufig du es als nur Glauben nennst.
Du versuchst es nun mit Beweislastumkehr, aber so läuft es nicht, nicht ich muss Dir belegen, dass Dein Glaube nur Glaube ist und Deine Aussage, Du hättest da Wissen so falsch ist. Du musst belegen, was Du gegen den Mainstream und der Definitionen eben behauptest, Du musst belegen, dass Dein Glaube eben Wissen ist, objektiv. Und nicht ich nenne Dein Wissen jetzt Glauben, sondern Du nennst Deinen Glauben einfach Wissen.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich denke es ist eine physikalische Grenze an der man nicht vorbeikommen wird.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ja, auch hier wieder, Du glaubst es ist so und so. Ist egal was Du glaubst.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Es ist kein Glauben, sondern wissenschaftlich nachweisbar eine Erkenntnisgrenze. Weil die Naturgesetze und Konstanten da ganz anders waren und aus der Singularität kommt keine Information mehr heraus.
Unfug, auch hier zeigst Du, wie viel Wissen Dir über Physik fehlt, wie viel Grundlagenwissen Dir so nicht gegeben ist. Belege doch mal, dass der Urknall eine wissenschaftlich nachweisbar eine Erkenntnisgrenze ist.

Wird Dir nicht gelingen, nicht mal im Ansatz, es gibt in der Wissenschaft nur Theorien, Beschreibungen, die Wissenschaft hat nicht den Anspruch die Wahrheit zu finden, es geht darum die Natur so genau und so einfach wie möglich beschreiben zu können, mit einem Model, einer Theorie, die nun mal mathematisch formuliert ist, die man in ihren Aussagen überprüfen kann. So, konkret mal zum Urknall, ist nur eine Theorie, es gibt daneben noch andere, es gibt nicht mal eine Beschreibung für eine Singularität, weil mit aktuellen Theorien so etwas nicht beschrieben werden kann. Es gibt aber auch ganz sicher keinen Beleg, dass es solche Singularitäten wirklich gibt, das es beim Urknall eine solche gab und dass das hier dann nachweisbar eine wissenschaftliche Grenze der Erkenntnis ist.

Belege das doch einfach mal, wird Dir nicht gelingen. Wie gesagt, es ist sehr schwierig und auch anstrengend mit Dir hier so zu debattieren, weil Dir unbestreitbar wirklich Wissen fehlt, Verständnis der Physik und der Dinge an sich. Du ersetzt da ganz viel durch naiven Glauben, auch hier wieder, Du hast grob wohl hier und da mal was von Urknall gehört, gelesen, eine paar Videos geschaut, alles populärwissenschaftlich auf dem Level von Astro-Tim oder eventuell von Entropy, mehr aber auch nicht. Nur so lassen sich hier Deine "Aussagen" erklären.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Das Multiversum ist eine hypothetische physikalische Theorie, kein Freibrief für Beliebigkeit. Selbst wenn es unendliche Universen gäbe, wäre in jedem die Wahrheit konsistent. Dein "jeder hat seine Wahrheit" ist postmodernes Geschwafel, in der Realität führt es ins Nirgendwo. Ein Mordopfer ist tot, egal wie der Mörder es "persönlich wahrnimmt". Es ist Dir wirklich nicht möglich zu begreifen, was Fakten sind und was Glaube.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Nein, die Quantentheorie erlaubt so ein Multiversum. Und sogar, dass in einer Welt das Opfer tot ist und in einer anderen lebendig. Siehe Schrödingers Katze. Es entzieht sich nur der menschlichen Vorstellung.
Also ich habe nicht die mögliche Existenz von einem Multiversum bestritten, ich kenne die QT und mehr, wir können das ja mal kurz anreißen und Du wirst schnell erkennen, wie wenig Du davon weißt und verstehst und dass ich da schon etwas mehr drüber verstanden habe. Und das zur Katze ist falsch, bei Schrödingers Katze haben wir nur ein Universum und in dem ist der Zustand der Katze überlagert und unbestimmt, die Katze ist tot und lebendig, aber nur in einem Universum. Du verwechselst das hier mit der Messung, wo es Annahmen zu gibt, dass durch die Messung beide Fälle in unterschiedlichen Universen dann realisiert werden. Ganz andere Hausnummer, wie gesagt, da ist ganz viel von dem Du nichts verstehst und nur mal so was am Rande gehört hast.

Und auch wenn ich da doch einiges mehr von verstehe, und eben darum weiß ich, wie wenig ich dann doch nur verstehe und wie viel es da gibt, dass ich nicht verstehe und das echt noch reichlich drüber ist. Weißt Du, ich bin zumindest so hoch auf dem Berg, dass ich über dem Nebel bin und den Gipfel grob erkennen kann und der ist wirklich hoch, Du hingegen kannst nur noch ein paar Meter weiter hoch schauen und siehst dann Nebel und glaubst, ja da ist dann wohl der Gipfel.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du glaubst es, mehr nicht. Wissen erfordert nachprüfbare Belege. Sonst könnte ich auch behaupten, ich wisse, dass dein Gott ein imaginärer Freund ist. Die Banane bleibt eine Banane, egal wie du sie nennst und dein Glaube bleibt Glaube, egal wie fest du daran festhältst.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Das weißt du eben nicht.
Wie willst Du nun wissen, was ich weiß und was ich nicht weiß, wenn Du Dir selber hier das Recht nimmst, subjektive Erfahrungen und Glauben als Wissen zu verkaufen? Du erlaubst Dir mir abzusprechen was ich weiß und was nicht und nimmst Dir aber das Recht, das für Dich objektiv vorgeben zu können?


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Schau mal, versuche mal fair zu sein, ich behaupte nun einfach, ich habe persönliche subjektive Erfahrungen gemacht, ganz viele, und die belegen mir, Gott existiert nicht. Das glaube ich nicht nur, sondern das weiß ich. Warum sollte nun Dein "Wissen" mehr bedeuten als mein "Wissen"?
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Dann ist einer von uns ein Lügner.
Nein, einer von uns könnte lügen, aber er könnte sich auch einfach nur irren. Oder? Eben!

Auch ist das keine Antwort, die Frage war doch kurz, klar und ganz einfach, also noch mal, warum sollte nun Dein "Wissen" mehr bedeuten als mein "Wissen"?

Antwort doch mal auf die Frage und weiche da nicht aus.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Milliarden Menschen könnten behaupten, mit Geistern zu sprechen, aber ohne Beweise bleibt es Folklore, nicht Wissenschaft. Ein Beispiel, wenn 50% der Welt Yoda sehen, die anderen 50% aber nicht, beweist das nur kognitive Verzerrungen, keine Außerirdischen. Du hast zwingend das Problem der Falsifizierbarkeit, Glaube, der sich jeder Überprüfung entzieht (Gott wirkt im Verborgenen), ist immunisierter Unsinn. Wissenschaft lebt davon, Theorien zu widerlegen, Glaube nicht.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Der Unterschied zwischen Überzeugung und Wissen ist:

Überzeugung: "Ich fühle, dass es so ist."
Wissen: "Hier sind die Daten, die es beweisen."

Wer beides gleichsetzt, macht sich zum Clown der Erkenntnis.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Wie gesagt auch die Wissenschaft kann und wird dir nichts beweisen können. Auf dem Weg der Wissenschaft wird man die endgültige Wahrheit nicht finden.
Ich wiederhole mich, immer und immer wieder, Du verstehst die Dinge nicht, und offenbar hilft es auch nicht, es Dir immer wieder zu erklären, Du musst zwischen Wissen, Glauben und empirischer Evidenz lernen zu unterscheiden und was hier Wahrheit bedeutet. Nehmen wir mal Gravitation, da haben wir eine Theorie von Newton, die passt soweit ganz gut, kann man viel mit beschreiben, die Flugbahn von einem Stein, Geschossen und auch Raketen und Planeten. Das ist ein mathematisches Model um die Natur zu beschreiben, Vorhersagen zu machen und in einem gegebenen Rahmen stimmt das, wir können die Flugbahn berechnen, nach Newton und dann schauen, passt es, und es passt in der Regel, also erkennen wir die Theorie erstmal in diesem Rahmen als gültig an.

Was wir hier messen sind Fakten, Tatsachen, da haben wir dann empirische Evidenz, das belegt aber nicht, dass die Theorie nun die "Wahrheit" ist. So war es dann auch zum Beispiel bei der Bahn des Merkurs, die konnte man eben nicht ganz genau so beschreiben mit Newton, was man da beobachtet und gemessen hat, war anders, also kam da die Theorie von Newton an eine Grenze. Und da kam dann Einstein mit der Allgemeinen Relativitätstheorie und er konnte die Bahn des Merkurs dann damit richtig beschreiben und auch noch so viel mehr.

Aber auch diese Theorie hat Grenzen, eben ma Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs, ich will hier aber echt nicht weiter in die Physik driften, Du hast eh eine so einfache triviale Frage ohne Ende aufgebläht, nur um nicht zugeben zu müssen, dass Dein Glaube eben nur Glaube und nicht Wissen ist, nicht sein kann. Weil die Dinge eben so definiert sind, wie sie es sind.


Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und zur Rolle der Wissenschaft, die Urknall-Singularität ist kein "Stolperstein", sondern eine Herausforderung. Wissenschaftler sagen: "Wir wissen noch nicht alles, also forschen wir weiter." Gläubige sagen hingegen: "Wir wissen nicht alles, also stopfen wir die Lücke mit Gott", das ist intellektuelle Faulheit.
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Nee die Anfangssingularität ist physikalisch nachweisbar eine ewige Erkenntnisgrenze. Und wie gesagt ich muss diese Lücke auch nicht mit Gott stopfen. Und dir etwas beweisen will und muss ich auch nichts. Nur wenn du mein Wissen zum Glauben diskreditierst, wirst du mich nicht überzeugen können.
Meine Fresse es ist echt nervig, Bildung ist eine Holschuld, ich erkläre ja gerne Menschen die weniger wissen wie die Dinge sind, aber es gibt auch Grenzen, Deine Aussage, die Anfangssingularität ist physikalisch nachweisbar eine ewige Erkenntnisgrenze, ist falsch.

Belege das bitte, wer was behauptet, hat das zu belegen und ich habe hier langsam die Faxen mit Dir echt dicke.

Du hast kein Wissen welches ich als Glaube diskretere, Du hast Glauben, den Du von mir als Wissen anerkannt und bestätigt haben willst. Eventuell würde es Dir hier auch schon reichen, wenn ich sagen würde, ja Dein Glaube könnte auch Wissen sein, aber das wäre gelogen, es ist einfach nicht an dem.

Unterlasse die Unterstellung, ich würde da was diskreditieren, bilde Dich und erkenne die Fakten einfach mal an.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

30.03.2025 um 20:15
@nocheinPoet

Ich glaube wir drehen uns im Kreis. Du wiederholst ständig deine Argumente und ich bin dann auch gezwungen mich zu wiederholen, lassen wir es einfach sein.

Zum Schluss überlege dir das Zitat von Pinchas Lapide

Das bedeutet eben, dass Gläubige etwas erkannt haben, was sie zwar nicht beweisen können, doch es ist ihr tieferes Wissen.

Darum ist Master Yoda kein Strohmann-Argument sondern anschauliches Beispiel von dem was ich meine.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

31.03.2025 um 09:09
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Da ich davon ausgehen, Gott ist das Universum, würde ich sagen: Ja. - In dieser Überlegung ist natürlich ein lebendiges Universum vorausgesetzt @gagitsch Vergleichsweise also ist der sogenannte Urknall genau in dem Moment, wann Gott beginnt einzuatmen. Somit schöpft Gott aus Seiner Umgebung und erschafft das Universum immer wieder - vermutlich bereits seit Ewigkeiten.
Ok. Ein lebendes Universum, also ggf ein Körperbereich von Gott, habe ich als These auch noch nicht gehört.

Wäre für mich nicht erfassbar oder auch nur irgendwie vorstellbar.

Der Urknall wäre dann was? Eine geplatze Zyste? oder ein Furz?


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

31.03.2025 um 14:59
@Niselprim
Dr b kastrob ein ehemaliger Mitarbeiter vom cern
Vertritt das auch

Die Wissenschaft ist da schon recht weit


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

31.03.2025 um 15:46
@Niselprim
Er heisst Dr b kastrup
Ich hatte ihn falsch geschrieben

Zu wissen gelanget man auch durch erkennendes fühlen


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

31.03.2025 um 16:30
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich glaube wir drehen uns im Kreis. Du wiederholst ständig deine Argumente und ich bin dann auch gezwungen mich zu wiederholen, lassen wir es einfach sein.
Ja, Du glaubst, ist so Dein Ding, aber gut, Fakt ist, Du drehst Dich im Kreise, ich wiederhole nicht ständig meine Argumente, ich belege Dir auf vielen Wegen meine Aussagen und Du fühlst Dich dann dazu gezwungen, Deine unbelegten und falschen Behauptungen wieder raus zu blasen.

Da Du ja so auf Zeugenaussagen stehst, Dir werden in der Vernehmung viele Fakten gezeigt, Bilder, Videos, DNA und Du behautest einfach stur nur weiter, nein Du warst es nicht, da kam ein Dämon und Du glaubst das nicht nur, Du weißt das ganz sicher. Dann brabbelst Du was von Lapide und glaubt, das läuft so schon richtig.

Generell hiebt es hier in Forum eine Regel, die besagt, wer Tatsachenbehauptungen aufstellt, muss die belegen, vor allem wenn er mehrfach darum gebeten wird. Du könntest auch zurückrudern und erklären, es ist nur Deine Meinung. Wenn Du schreibst, Du meinst/glaubst, dass Dein Glaube wo Wissen ist, ist uns/mir das egal, Du hast ein Recht auf freie Meinung und einen Glauben. Du kannst hier glauben, die Erde ist eine Scheibe, Gott existiert, die Evolution gab es so nicht, was auch immer Du magst.


Aber wenn Du hier den Anspruch erhebst, Du sagst die Wahrheit, es ist eine Tatsache, so ist es eben, musst Du das belegen.


Hier könnte der Weg über die Verwaltung Dir wo etwas Einhalt gebieten, wobei es nicht wirklich das ist, was ich möchte. Nur Dir sollte das klar sein, dass Du hier wirklich neben der Spur fährst, Du bist da nicht auf Augenhöhe.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Zum Schluss überlege dir das Zitat von Pinchas Lapide. Das bedeutet eben, dass Gläubige etwas erkannt haben, was sie zwar nicht beweisen können, doch es ist ihr tieferes Wissen.
Nein, Du musst - wenn Du mit Menschen diskutieren und ernstgenommen werden werden willst - verstehen, dass die Aussage eines Menschen, egal ob Lapide oder wer auch immer alleine nur als Aussage so nichts belegt. Also das bedeutet nichts, sondern er behauptet nur.

Ich kann genau so sagen, Lapide hat sich seiner Aussage geirrt, er liegt falsch, Glaube beleibt immer Glaube, auch wenn Gläubige nun glauben sie würden etwas wissen.

Da haben wir nur zwei Aussagen, die konträr gegenüberstehen, ich fragte Dich oben nun auch schon zweimal, was ist, wenn ich subjektive Erfahrungen gemacht habe, die mir zeigen, Gott kann nicht existieren und ich behauptet, dass wäre nun für mich "Wissen".

Dann steht das so Deinem "Wissen" gegenüber, wer hat nun recht?

Deine Antwort war nun, ja einer muss lügen, nein hab ich Dir erklärt, einer könnte irren. Sogar beide können irren.

Die Aussage von Lapide hat somit keinen Wert, auch nur eine Behauptung und die ist falsch. Auch hier müsstest Du wieder belegen, dass seine Aussage wahr ist, was nicht möglich ist.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Darum ist Master Yoda kein Strohmann-Argument sondern anschauliches Beispiel von dem was ich meine.
Nein, ex falso quodlibet (aus falschem folgt beliebiges), Dein "Darum" kannst Du in der Pfeife rauchen, das mit Yoda ist ein Strohmann-Argument, ich hatte Dir erklärt, warum das so ist. Du willst weiter krampfhaft die Definitionen von Begriffen ändern, Banane soll Birne heißen, Du änderst damit doch aber nicht die Welt. Du leugnest den Fakten, der Realität, der Definitionen der Begriffe, nur um für Dich alleine vom Syntax her ein rundes Weltbild zu bekommen, in dem Du stolz erklären kannst, Du weißt, Gott existiert.

In der echten Welt gehst das so nicht, Du kannst das so einfach nicht wissen, das über das Du da verfügst ist nun mal Glaube und nicht Wissen, Du hast eine Banane in der Tasche und erklärst, ja ist eine Birne. Nein, es wird nie eine Birne, Du nennst die Banane in Deiner Tasche nur einfach "Birne".



So, noch mal ganz deutlich aufgedröselt, um was es hier konkret nur geht, der primäre Punkt ist "Wissen" vs. "Glaube".


Dein Versuch, subjektive Erfahrungen als "Wissen" zu verkaufen, ist ein klassischer Kategorienfehler. Wissen erfordert intersubjektive Überprüfbarkeit - also Belege, die für alle nachvollziehbar sind. Glaube ist eine persönliche Überzeugung, die keine externen Beweise braucht. Du kannst nicht einfach die Bedeutung von "Wissen" umdefinieren, nur weil dir der Unterschied unangenehm ist. Eine Banane bleibt eine Banane – egal, wie sehr du sie "Birne" nennst.


Dein Glaube mag dir Sicherheit geben – aber er ist kein Wissen. Wenn du behauptest, die Erde sei eine Scheibe, macht sie das nicht flach. Wenn du behauptest, Glaube sei Wissen, machst du dich zum Clown der Logik.



Nun zum Strohmann-Argument "Master Yoda", Dein Yoda-Vergleich ist nicht nur ein Strohmann, sondern auch ein Beweis deiner argumentativen Verzweiflung, juristische Zeugenaussagen erfordern Überprüfbarkeit (DNA, Videos, forensische Spuren). Deine "Yoda-Zeugen" haben nichts außer Geschichten.


Wissenschaftliche Evidenz ≠ anekdotische Behauptungen. Wenn Millionen behaupten, 2 + 2 = 5, bleibt es falsch.


Fakt: Selbst wenn alle Menschen an Yoda glaubten, wäre das kein Beleg für seine Existenz - nur für kollektive Selbsttäuschung.

Frage Dich mal, wenn Dein Gott allmächtig ist, warum versteckt er sich wie Yoda und überlässt die Beweise Verschwörungstheoretikern?



Zum Urknall und Erkenntnisgrenzen, Deine Aussage, die Urknall-Singularität sei eine "physikalisch nachweisbare Erkenntnisgrenze", ist reine Erfindung, eine leere Behauptung, und falsch. Wissenschaftliche Theorien (wie der Urknall) sind Modelle, die auf Daten basieren und sich weiterentwickeln. Singularitäten sind mathematische Konzepte - kein Beweis für "Grenzen", sondern für offene Forschungsfragen.

Fakt ist und bleibt, die Wissenschaft sagt: "Wir wissen noch nicht alles - also forschen wir weiter." Du hingegen tönst: "Wir wissen nicht alles - also stopfe ich die Lücke mit Gott." Das ist und bleibt eine intellektuelle Bankrotterklärung.

Die Religion flüchtet sich dorthin, wo das Wissen aufhört.



Jetzt noch mal was zum Multiversum und Schrödingers Katze, Dein Verständnis der Quantenphysik ist gründlich falsch, Schrödingers Katze ist ein Gedankenexperiment zur Veranschaulichung von Überlagerungszuständen - nicht zum Multiversum. Multiversumstheorien sind hypothetisch und bedeuten nicht, dass jeder seine Wahrheit hat. Selbst in unendlichen Universen gelten logische Konsistenzgesetze. Fakt ist, Dein "Multiversum der Wahrheiten" ist Science-Fiction, keine Wissenschaft.

Die Frage an Dich ist, wenn du schon Quantenphysik zitierst, warum verstehst du nicht, dass sie deinen Glauben nicht stützt, sondern deine Ignoranz entlarvt?



Ganz wichtig, auch extra hier im Forum, Beweislastumkehr, Du forderst immer wieder, dass andere Deine Glaubensbehauptungen widerlegen sollen, das ist unredlich. Wer eine Behauptung aufstellt, muss sie beweisen. Du behauptest, Gott existiere, also lege Beweise vor. Fakt ist, Dein "Wissen" ist eine leere Worthülse. Du hast null Belege, nur Wiederholungen und Ausweichmanöver.

Deine letzte Chance, entweder du lieferst nachprüfbare Beweise für Deine Thesen, oder du gibst zu, dass es sich um Glauben handelt. Alles andere ist intellektueller Betrug.



Das Zitat von Pinchas Lapide, seine Aussage ist eine philosophische Spekulation und eben kein Argument. Gläubige behaupten, "tiefere Einsichten" zu haben, doch das ist ein Zirkelschluss: "Ich weiß, dass ich weiß, weil ich es weiß". Der Fakt ist aber, wenn Lapides "tiefere Einsichten" wahr wären, könnten sie unabhängig überprüft werden. Stattdessen bleiben sie Glaubenssprüche.

Warum sollte man/ich Lapide mehr vertrauen als einem Flacherdler, der "tiefe Einsichten" in die Scheibenform der Erde hat?

Du pickst Dir einfach nur einen Menschen raus, der mal was behauptet hat, dass die ins Weltbild passt und behautest auch dann nur wieder, ja weil der das so gesagt hat ist das auch so. Lächerlich und wo auch schon peinlich und bemitleidenswert.



Du bist in einer argumentativen Sackgasse, Du verwechselst Glauben mit Wissen, Du ersetzt Belege durch Anekdoten, Du projizierst deine Angst vor Unsicherheit auf die Wissenschaft. Solange du die Grundregeln für einen sachlichen und eben auch rationalen Diskurses weiterhin stur und borniert ignorierst, bleibt die Debatte einfach nur sehr müßig.


Wahrheit ist kein Gefühl, Wissen ist kein Wunschdenken, Glaube ist kein Ersatz für Fakten.


Wenn du weiterhin Scheinargumente wiederholst, bestätigst du nur eines:
Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle.
Quelle: Karlheinz Deschner

Also lass es einfach gut sein, oder liefer endlich Substanz.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

31.03.2025 um 16:42
@nocheinPoet

Nee du machst genau das du wiederholst dich ständig. Und belegen tust du auch gar nichts. Du wiederholst nur pauschal deine Aussagen und tust einfach meine verneinen und nennst das argumentieren. Ich wiederhole ich muss dir nichts beweisen, das hatte ich auch von Anfang an nicht vor. Das ist etwas was ich erkannt habe. Ob du das glaubst oder nicht ist dir überlassen.


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Was würdest du Gott sagen, wenn du vor ihm stehen würdest?

31.03.2025 um 17:13
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Nee du machst genau das du wiederholst dich ständig. Und belegen tust du auch gar nichts.
Nein, ich erkläre Dir die Dinge so wie sie sind und belege das mit Fakten, Du bist es, der nichts belegt. Auch hier schon wieder, Du streitest die Fakten ab, hast Du auch im Thread zur Evolution schon so gemacht, eventuell willst Du nicht diskutieren sondern missionieren oder predigen.

Es macht auch keinen Sinn für Dich, Deinen Glauben hier im Forum wo diskutieren zu wollen und damit hausieren zu gehen, Du würdest nicht nur glauben, sondern verfügst über Wissen. Denn "Wissen" ist nun mal klar definiert und Du erfüllst wirklich diese Definitionen nicht, was Dir mehrfach aufgezeigt wurde.

Darum drückst Du Dich auch vor ganz einfachen Fragen, nun zum vierten Mal:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Schau mal, versuche mal fair zu sein, ich behaupte nun einfach, ich habe persönliche subjektive Erfahrungen gemacht, ganz viele, und die belegen mir, Gott existiert nicht. Das glaube ich nicht nur, sondern das weiß ich. Warum sollte nun Dein "Wissen" mehr bedeuten als mein "Wissen"?
Antworte darauf endlich mal, und belege Deine Behauptung von der Existenz von Satan, und ich habe es langsam echt satt mit Deiner frechen unverschämten Art hier, ich habe Dir sehr sachlich und ausführlich alle Dinge erklärt, Du unterstellst mir hier nun, ich würde nichts belegen, was eine Lüge ist.

Wir können das gerne mal mit und über die Verwaltung klären.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Du wiederholst nur pauschal deine Aussagen und tust einfach meine verneinen und nennst das argumentieren.
Es ist nun mal wie es ist, Begriffe sind definiert. Du willst aber diese Definitionen ändern und dann von mir da Zustimmung, wird es nicht geben. Jeder mit etwas Hirn und Wissen wird erkennen, dass ich hier sehr sauber und sachlich argumentiere und Deine Behauptungen einfach widerlegt habe, natürlich passt Dir das nicht, ist aber so.

Noch mal das Beispiel mit dem Verhör, wir haben alle Fakten und Beweise, Fotos, Videos, DNA doch Du tönst weiter und schreist, ja ist alles nicht wahr, Ihr behauptet das nur, ich weiß aber, der Täter war ein Dämon ganz sicher, glaube ich nicht nur, ich weiß das, das ist Wahrheit, mein Argument, erkennt das mal endlich so an.

Man wird Dich entweder für einen Lügner halten oder für geistesgestört.


Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Ich wiederhole ich muss dir nichts beweisen, das hatte ich auch von Anfang an nicht vor. Das ist etwas was ich erkannt habe. Ob du das glaubst oder nicht ist dir überlassen.
Hier irrst Du leider, hier im Forum müssen Tatsachenbehaupten belegt werden, Du kannst glauben was Du willst, aber wenn Du eine Tatsachenbehauptung machst, musst Du diese belegen.

Damit auch konkret zu dieser Tatsachenbehauptung von Dir:
Zitat von Jedi-MaximusJedi-Maximus schrieb:Wäre Gott allwissend und allmächtig. Wie hätte er dann zulassen können, dass es sowas wie Satan gibt.
Da machst Du zwei Tatsachenbehauptungen, einmal es gibt so etwas wie Satan, und dann noch heftiger, Gott hat das zugelassen. Dafür muss Gott existieren, Du hast hier also behauptet, Gott und Satan existieren. Das musst Du dann belegen.

Kannst Du nicht, darum wird das auch "Glaube" genannt und nicht "Wissen".

Ganz deutlich, keiner, also ganz sicher zumindest ich nicht, wollen Dir hier Deinen Glauben madig machen, glaube was auch immer Du willst. Das aber reicht Dir nicht, Du willst hier durchdrücken, dass Du mehr als nur Glaube besitzt, dass Du über Wissen verfügst. Du weißt, Gott existiert, dass wäre Wissen bei Dir und somit können wir alle uns nur irren oder dieses eben nicht wissen.

Aber alle die meinen, Gott würde nicht existieren, die müssen nach Dir falsch liegen, die irren, die kennen nicht die Wahrheit, das Wissen über das Du verfügst. Damit stellst Du Dich über andere und so etwas muss man Dir nicht durchgehen lassen.

Wir sind in einem Forum und keiner Kirche, es gibt hier Regeln, ganz normale für jede Diskussion und auch welche für das Forum, an die hast auch Du Dich zu halten.


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