Israel - wohin führt der Weg?
Seite 783 von 2.357vorherige 1 ... 683733773781782783784785793833883 ... 2.357 nächste
Direkt zur Seite:
Israel - wohin führt der Weg?
20.03.2010 um 22:07kickboxer85 schrieb:und was war das mit den 2 jet fighters die ueber den ungarischen flughafen geduest sind?@kickboxer85
weshalb/
ich hab gelesen das es darum ging zu zeigen das sie auch nach iran kommen wuerden, also per reichweite,
aber sowas macht man doch nicht
Schon mal was von Luftbetankung gehört? :D
Israel - wohin führt der Weg?
20.03.2010 um 22:16@DerPate.II
äääääh ja.....haben wir glaub ich alle! Vielleicht könntest Du Dich etwas deutlicher ausdrücken? Danke!
äääääh ja.....haben wir glaub ich alle! Vielleicht könntest Du Dich etwas deutlicher ausdrücken? Danke!
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 12:57Ich finde es auch schrecklich dass so viele zivilisten draufgehen müssen.
Israel und amerika sollten nicht zusammenarbeiten dürfen.
Ihre ansicht zur politik wird niemals unsere ansicht vertreten.
Können sie nicht einfach mal die menschen in ruhe lassen??
Israel und amerika sollten nicht zusammenarbeiten dürfen.
Ihre ansicht zur politik wird niemals unsere ansicht vertreten.
Können sie nicht einfach mal die menschen in ruhe lassen??
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 15:19Rosalie schrieb:Israel und amerika sollten nicht zusammenarbeiten dürfen.@Rosalie
Was sind denn Deine Argumente?
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 15:28Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 15:45Amerika und Israel sind beides Islam feindlich. @Rosalie
naja ich eigentlich auch, aber ich bin keine Weltmacht die Domes anstellen könnte :D
naja ich eigentlich auch, aber ich bin keine Weltmacht die Domes anstellen könnte :D
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 17:26Was interessiert es die Welt, wer da ums Leben kommt. Es sind muslime die sterben, na und, die haben es ja verdient.
Diese Steinzeitdenkende Menschen sollen doch einfach sterben, denn sie greifen ja nämlich die Israelis mit Steinen an oder mit Raketen, die nicht mal ans Ziel kommen.
Sie haben auch keinen Grund Israel anzugreifen, nur weil die ihnen das Land weggenommen haben, ihre Kinder getötet haben oder ihre Frauen vergewaltigt haben ist noch lange kein Grund Israel anzugreifen.
Werte wie Ehre und Stolz sind für STEINZEITDENKENDE MENSCHEN (also Muslime) die nichts auf der Welt zu suchen haben...
Stimmts meine Freunde !!!!!!!???????
Diese Steinzeitdenkende Menschen sollen doch einfach sterben, denn sie greifen ja nämlich die Israelis mit Steinen an oder mit Raketen, die nicht mal ans Ziel kommen.
Sie haben auch keinen Grund Israel anzugreifen, nur weil die ihnen das Land weggenommen haben, ihre Kinder getötet haben oder ihre Frauen vergewaltigt haben ist noch lange kein Grund Israel anzugreifen.
Werte wie Ehre und Stolz sind für STEINZEITDENKENDE MENSCHEN (also Muslime) die nichts auf der Welt zu suchen haben...
Stimmts meine Freunde !!!!!!!???????
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 18:40ibopasa schrieb:oder mit Raketen, die nicht mal ans Ziel kommen.ha ha ha ha ha ha ha
Du bist lustig.
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 20:15Hier einmal (mehr) die Matrix der "Verteidigungs"wut israels:
Im zaristischen Russland wurde ein junger Jude einberufen, um gegen die Türken zu kämpfen. Seine Mutter nahm am Bahnhof tränenreichen Abschied von ihrem Sohn und bat ihn inständig: „Überanstrenge dich nicht! Töte einen Türken und dann ruh’ dich aus. Töte einen anderen und ruh’ dich wieder aus …“
„Aber Mutter!“ unterbricht ihn der Junge. „Was dann, wenn der Türke mich tötet?“
„Dich tötet?“ ruft die Mutter in schierem Unglauben aus, „aber warum, was hast du ihm denn getan?“
http://www.uri-avnery.de/index.php?mact=News,cntnt01,print,0&cntnt01articleid=70&cntnt01showtemplate=false&cntnt01returnid=15
Im zaristischen Russland wurde ein junger Jude einberufen, um gegen die Türken zu kämpfen. Seine Mutter nahm am Bahnhof tränenreichen Abschied von ihrem Sohn und bat ihn inständig: „Überanstrenge dich nicht! Töte einen Türken und dann ruh’ dich aus. Töte einen anderen und ruh’ dich wieder aus …“
„Aber Mutter!“ unterbricht ihn der Junge. „Was dann, wenn der Türke mich tötet?“
„Dich tötet?“ ruft die Mutter in schierem Unglauben aus, „aber warum, was hast du ihm denn getan?“
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 20:19@Mem513185
achsoo ist das...
Naja... ich mag diese beiden länder nicht, weil sie keinen wert auf die zivilisten legen.
Ihnen ist die menschheit doch egal..... hauptsache sie bekommen das, was sie haben wollen.
achsoo ist das...
Naja... ich mag diese beiden länder nicht, weil sie keinen wert auf die zivilisten legen.
Ihnen ist die menschheit doch egal..... hauptsache sie bekommen das, was sie haben wollen.
Israel - wohin führt der Weg?
21.03.2010 um 20:22@Rosalie
ich Mark es halt nicht wenn man macht und persönliche Motive hat und beides verbindet.
Zumal ich natürlich nicht alle Moslems hasse :D
ich Mark es halt nicht wenn man macht und persönliche Motive hat und beides verbindet.
Zumal ich natürlich nicht alle Moslems hasse :D
Israel - wohin führt der Weg?
22.03.2010 um 13:16Israel - wohin führt der Weg?
22.03.2010 um 13:23@felixkrull
es ist natürlich sehr sinnvoll, eine Seite von Uri Avnery zu posten, einem erklärten Gegner und Kritiker der israelischen Regierung.
Genauso sinnvoll wäre es, wenn man hier Dokumente von Liebermann posten würde!
es ist natürlich sehr sinnvoll, eine Seite von Uri Avnery zu posten, einem erklärten Gegner und Kritiker der israelischen Regierung.
Genauso sinnvoll wäre es, wenn man hier Dokumente von Liebermann posten würde!
Israel - wohin führt der Weg?
22.03.2010 um 21:17Die EU fordert eine "sofortige, durchgehende und bedingungslose Öffnung der Grenzübergänge zu Gaza" und
"Besonders besorgt sind die Mitglieder des Europäischen Parlaments über den Druck, "der auf nichtstaatliche Organisationen ausgeübt wird, die an der Erstellung des Goldstone-Berichts und den infolge des Berichts durchgeführten Ermittlungen beteiligt waren". Die Zusammenarbeit von staatlichen Behörden und nichtstaatlichen Organisationen muss gestärkt werden. Dementsprechend hat das Parlament die entsprechenden staatlichen Stellen aufgefordert, die Arbeit dieser Organisationen nicht zu behindern."
http://www.europarl.europa.eu/news/public/focus_page/008-69689-060-03-10-901-20100226FCS69663-01-03-2010-2010/default_p001c003_de.htm (Archiv-Version vom 25.03.2010)
Landraub in Jerusalem
Jüdische Siedlungsaktivität auf besetztem palästinesischen Gebiet nimmt zu
Von Johannes Zang **
Es vergehe kein Tag, ohne daß Steine flögen oder gekämpft werde, sagt Bezirkspolizeikommissar Aharon Franko über das palästinensische Viertel Scheich Dscharrah im Ostteil Jerusalems. Es ist das Grab von Simon dem Gerechten, das jüdische Siedler wie ein Magnet anzieht. Hier wollen sie leben, hier bauen sie ihre Häuser. Ähnlich ist es in Hebron, wo 500 Siedler inmitten von 170000 Palästinensern unter großem Sicherheitsaufwand leben, nur um nahe am Grab Abrahams zu sein. Und so ist es auch im Umkreis der angeblichen Davidstadt in Silwan. In all diesen Orten herrscht verstärkt seit Anfang des Jahres Tag für Tag ein Kleinkrieg zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern.
Der israelische Rechtsanwalt und Friedensaktivist Daniel Seidemann beobachtet die Siedleraktivitäten mit größter Sorge. Was er »die radikalsten Änderungen seit 1967« nennt, ist für den Gründer von Ir Amim (Stadt der Völker) der erbitterte Kampf um Land in Jerusalem, den jüdische Siedlergruppen wie Ateret Cohanim und Elad führen. Sie wollen in und um die Altstadt – das sogenannte Heilige Becken – mit vielen Bauvorhaben eine »starke jüdische Dominanz« herstellen. Diejenigen unter ihnen mit »messianischen Absichten« sogar den sogenannten dritten Tempel, sagt Seidemann.
Während die US-Regierung Premierminister Benjamin Netanjahu einen befristeten Siedlungsstopp im Westjordanland abringen konnte, weigert dieser sich, eine solche Maßnahme auch auf Ostjerusalem auszudehnen. Im Gegenteil: Wiederholt wurden dort neue jüdische Bauvorhaben angekündigt. Mehrfach wurden Palästinenser von der Polizei gezwungen, ihre Häuser und Wohnungen zu räumen. 2008 wurde 4577 Palästinensern in Ostjerusalem vom israelischen Innenministerium das Aufenthalts- und Wohnrecht aberkannt – 21mal so vielen wie im Durchschnitt der vorausgegangenen 40 Jahre.
Seit sechs Monaten protestieren dagegen jedes Wochenende israelische Friedensaktivisten, Besatzungsgegner und Palästinenser im Viertel Scheich Dscharrah. Am vergangenen Samstag sollen es um die 5000 Demonstranten gewesen sein. »Stoppt die Zerstörung von Häusern« oder »Es gibt keine Heiligkeit in einer besetzten Stadt« skandieren sie. Aktuell protestieren sie gegen die Abschiebung von vier palästinensischen Familien und israelische Pläne, Ostjerusalem weiter zu besiedeln. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat besteht nach wie vor auf einem »vollständigen Siedlungsstopp und einem Ende der Gewalt« und fordert die Staatengemeinschaft auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen.
Jochen Stoll, von Pax Christi und vom Forum Ziviler Friedensdienst nach Jerusalem entsandt, bilanziert nach gut zwei Jahren Aufenthalt: »Es gibt Bestrebungen, ganze Stadtteile zu judaisieren, das heißt Palästinenser zu vertreiben und statt dessen Juden anzusiedeln. Die jüdischen Menschen kommen nicht als Nachbarn in die Stadt, sondern als Siedler, als Besatzer, als die, die die Macht haben.« Ostjerusalem ist eine Zeitbombe, die von Woche zu Woche lauter tickt.
Der israelische Journalist und Palästina-Kenner Danny Rubinstein befürchtet das Ende des Friedensprozesses. In seinen Augen muß nun die internationale Staatengemeinschaft einschreiten und »die Rechte von Nichtjuden in Jerusalem schützen«. Für ihn steht fest: Jerusalem muß geteilt werden – Ostjerusalem muß palästinensische Hauptstadt werden.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/siedlungen12.html
"Besonders besorgt sind die Mitglieder des Europäischen Parlaments über den Druck, "der auf nichtstaatliche Organisationen ausgeübt wird, die an der Erstellung des Goldstone-Berichts und den infolge des Berichts durchgeführten Ermittlungen beteiligt waren". Die Zusammenarbeit von staatlichen Behörden und nichtstaatlichen Organisationen muss gestärkt werden. Dementsprechend hat das Parlament die entsprechenden staatlichen Stellen aufgefordert, die Arbeit dieser Organisationen nicht zu behindern."
http://www.europarl.europa.eu/news/public/focus_page/008-69689-060-03-10-901-20100226FCS69663-01-03-2010-2010/default_p001c003_de.htm (Archiv-Version vom 25.03.2010)
Landraub in Jerusalem
Jüdische Siedlungsaktivität auf besetztem palästinesischen Gebiet nimmt zu
Von Johannes Zang **
Es vergehe kein Tag, ohne daß Steine flögen oder gekämpft werde, sagt Bezirkspolizeikommissar Aharon Franko über das palästinensische Viertel Scheich Dscharrah im Ostteil Jerusalems. Es ist das Grab von Simon dem Gerechten, das jüdische Siedler wie ein Magnet anzieht. Hier wollen sie leben, hier bauen sie ihre Häuser. Ähnlich ist es in Hebron, wo 500 Siedler inmitten von 170000 Palästinensern unter großem Sicherheitsaufwand leben, nur um nahe am Grab Abrahams zu sein. Und so ist es auch im Umkreis der angeblichen Davidstadt in Silwan. In all diesen Orten herrscht verstärkt seit Anfang des Jahres Tag für Tag ein Kleinkrieg zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern.
Der israelische Rechtsanwalt und Friedensaktivist Daniel Seidemann beobachtet die Siedleraktivitäten mit größter Sorge. Was er »die radikalsten Änderungen seit 1967« nennt, ist für den Gründer von Ir Amim (Stadt der Völker) der erbitterte Kampf um Land in Jerusalem, den jüdische Siedlergruppen wie Ateret Cohanim und Elad führen. Sie wollen in und um die Altstadt – das sogenannte Heilige Becken – mit vielen Bauvorhaben eine »starke jüdische Dominanz« herstellen. Diejenigen unter ihnen mit »messianischen Absichten« sogar den sogenannten dritten Tempel, sagt Seidemann.
Während die US-Regierung Premierminister Benjamin Netanjahu einen befristeten Siedlungsstopp im Westjordanland abringen konnte, weigert dieser sich, eine solche Maßnahme auch auf Ostjerusalem auszudehnen. Im Gegenteil: Wiederholt wurden dort neue jüdische Bauvorhaben angekündigt. Mehrfach wurden Palästinenser von der Polizei gezwungen, ihre Häuser und Wohnungen zu räumen. 2008 wurde 4577 Palästinensern in Ostjerusalem vom israelischen Innenministerium das Aufenthalts- und Wohnrecht aberkannt – 21mal so vielen wie im Durchschnitt der vorausgegangenen 40 Jahre.
Seit sechs Monaten protestieren dagegen jedes Wochenende israelische Friedensaktivisten, Besatzungsgegner und Palästinenser im Viertel Scheich Dscharrah. Am vergangenen Samstag sollen es um die 5000 Demonstranten gewesen sein. »Stoppt die Zerstörung von Häusern« oder »Es gibt keine Heiligkeit in einer besetzten Stadt« skandieren sie. Aktuell protestieren sie gegen die Abschiebung von vier palästinensischen Familien und israelische Pläne, Ostjerusalem weiter zu besiedeln. Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat besteht nach wie vor auf einem »vollständigen Siedlungsstopp und einem Ende der Gewalt« und fordert die Staatengemeinschaft auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen.
Jochen Stoll, von Pax Christi und vom Forum Ziviler Friedensdienst nach Jerusalem entsandt, bilanziert nach gut zwei Jahren Aufenthalt: »Es gibt Bestrebungen, ganze Stadtteile zu judaisieren, das heißt Palästinenser zu vertreiben und statt dessen Juden anzusiedeln. Die jüdischen Menschen kommen nicht als Nachbarn in die Stadt, sondern als Siedler, als Besatzer, als die, die die Macht haben.« Ostjerusalem ist eine Zeitbombe, die von Woche zu Woche lauter tickt.
Der israelische Journalist und Palästina-Kenner Danny Rubinstein befürchtet das Ende des Friedensprozesses. In seinen Augen muß nun die internationale Staatengemeinschaft einschreiten und »die Rechte von Nichtjuden in Jerusalem schützen«. Für ihn steht fest: Jerusalem muß geteilt werden – Ostjerusalem muß palästinensische Hauptstadt werden.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/siedlungen12.html
Israel - wohin führt der Weg?
26.03.2010 um 12:41Israel - wohin führt der Weg?
wenn die soweiter machen definitiv ins Abseits
von UN bekommt Israel ne Rüge
von der USa ebenfalls(engster Verbündeter)
von der Türkei(Davos,bis dato härteste Kritik)
meiner Meinung nach immer noch viel zu schleppend das Ganze,jede kostbare Zeit die vereght,bedeutet umso mehr TOte auf beiden Seiten.Das Leid der Palas. ist nicht mehr zu ertragen.Trotz scharfer Kritik,die immer mehr aus mehreren Ländern kommen,verhalten die Israelis sich bockig.
wenn die soweiter machen definitiv ins Abseits
von UN bekommt Israel ne Rüge
von der USa ebenfalls(engster Verbündeter)
von der Türkei(Davos,bis dato härteste Kritik)
meiner Meinung nach immer noch viel zu schleppend das Ganze,jede kostbare Zeit die vereght,bedeutet umso mehr TOte auf beiden Seiten.Das Leid der Palas. ist nicht mehr zu ertragen.Trotz scharfer Kritik,die immer mehr aus mehreren Ländern kommen,verhalten die Israelis sich bockig.
Israel - wohin führt der Weg?
29.03.2010 um 21:27Israel - wohin führt der Weg?
30.03.2010 um 00:02@wuestensand
Das ist der absolute Schwachsinn den die da veranstalten.
Aber sehr gut reagiert von Seiten der Soldaten.
Das ist der absolute Schwachsinn den die da veranstalten.
Aber sehr gut reagiert von Seiten der Soldaten.
Israel - wohin führt der Weg?
30.03.2010 um 13:52@Larry08
Ja, aber nur an einer (wichtigen) Stelle! Nicht vergessen, dass die Soldaten ansonsten nicht viel machen (wollen/koennen). Im Video meinte der palaestinensische Direktor, dass die Soldaten Angst vor den Siedlern haetten.
Es ist nicht nur Schwachsinn, sondern auch unglaublich krank.
Ja, aber nur an einer (wichtigen) Stelle! Nicht vergessen, dass die Soldaten ansonsten nicht viel machen (wollen/koennen). Im Video meinte der palaestinensische Direktor, dass die Soldaten Angst vor den Siedlern haetten.
Es ist nicht nur Schwachsinn, sondern auch unglaublich krank.
Israel - wohin führt der Weg?
30.03.2010 um 14:16Das israelische Wunder
Israels Wirtschaft schreibt seit einigen Jahren so viele Erfolgsgeschichten, dass das Wunder dahinter fast schon zur Alltagserfahrung geworden ist. Dabei steckte das von den Gründervätern sozialistisch geprägte Land noch in den neunziger Jahren tief im ökonomischen Schlamassel, und die Rahmenbedingungen könnten ohnehin verheerender kaum sein: Israel ist von Feinden umzingelt, die Kriegsgefahr ist ständig präsent. Das Militär prägt die Gesellschaft, die hohen Ausgaben für Verteidigung lasten schwer auf dem Haushalt, und dass der jüdische Staat über keinerlei nennenswerte Rohstoffe verfügt, erscheint da fast noch als das geringste Problem.
Mit einigem Recht jedenfalls konnte einst Milton Friedman spotten, dass Israel alle Vorurteile über die Juden - dass sie gute Köche seien, gute Kaufleute und schlechte Soldaten - widerlege. Der jüdische Ökonom ist mit diesem Bonmot oft zitiert worden. Doch dann haben die Israelis den Nobelpreisträger und die Welt eines Besseren belehrt. Vielleicht nicht unbedingt am Herd, schon gar auf dem Feld, aber ganz gewiss in der Wirtschaft.
Ein paar Fakten zum Wundern: In der Nationenwertung der elektronischen US-Börse Nasdaq liegt Israel auf dem zweiten Platz; nur die USA haben hier mehr Unternehmen gelistet. Das kleine Israel mit seinen 7,5 Millionen Einwohnern zieht auch mehr Wagniskapital an als Deutschland und Frankreich zusammen. Im sogenannten "Silicon Wadi" zwischen Tel Aviv und Haifa gibt es Tausende Startups, und alle großen Firmen von Intel über Google bis Siemens investieren dort inzwischen viele Milliarden Dollar und Euro.
Kein Wunder also, dass Israel weit besser aus der globalen Wirtschaftskrise gekommen ist als die meisten Länder des Westens. Selbst im Katastrophenjahr 2009, wo die Wirtschaft überall schrumpfte, wuchs Israels Wirtschaft noch um ein halbes Prozent. 2010 soll Israels Aufnahme in die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gefeiert werden - mit einer Wachstumsrate von mindestens 3,5 Prozent.
Vom Himmel gefallen ist all das natürlich nicht, und wer will, kann den Erfolg aus schlichten Zahlen ableiten: Israel pumpt jährlich vier bis fünf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung, mehr als jedes andere Land. 20 Prozent der Arbeitskräfte haben einen Universitätsabschluss, und auf 10.000 Einwohner kommen 135 Ingenieure - auch das ist Weltrekord, in Deutschland sind es zum Beispiel nur 80.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/375/506553/text/ (Archiv-Version vom 26.03.2010)
Israel geht konsequent seinen Weg!
Israels Wirtschaft schreibt seit einigen Jahren so viele Erfolgsgeschichten, dass das Wunder dahinter fast schon zur Alltagserfahrung geworden ist. Dabei steckte das von den Gründervätern sozialistisch geprägte Land noch in den neunziger Jahren tief im ökonomischen Schlamassel, und die Rahmenbedingungen könnten ohnehin verheerender kaum sein: Israel ist von Feinden umzingelt, die Kriegsgefahr ist ständig präsent. Das Militär prägt die Gesellschaft, die hohen Ausgaben für Verteidigung lasten schwer auf dem Haushalt, und dass der jüdische Staat über keinerlei nennenswerte Rohstoffe verfügt, erscheint da fast noch als das geringste Problem.
Mit einigem Recht jedenfalls konnte einst Milton Friedman spotten, dass Israel alle Vorurteile über die Juden - dass sie gute Köche seien, gute Kaufleute und schlechte Soldaten - widerlege. Der jüdische Ökonom ist mit diesem Bonmot oft zitiert worden. Doch dann haben die Israelis den Nobelpreisträger und die Welt eines Besseren belehrt. Vielleicht nicht unbedingt am Herd, schon gar auf dem Feld, aber ganz gewiss in der Wirtschaft.
Ein paar Fakten zum Wundern: In der Nationenwertung der elektronischen US-Börse Nasdaq liegt Israel auf dem zweiten Platz; nur die USA haben hier mehr Unternehmen gelistet. Das kleine Israel mit seinen 7,5 Millionen Einwohnern zieht auch mehr Wagniskapital an als Deutschland und Frankreich zusammen. Im sogenannten "Silicon Wadi" zwischen Tel Aviv und Haifa gibt es Tausende Startups, und alle großen Firmen von Intel über Google bis Siemens investieren dort inzwischen viele Milliarden Dollar und Euro.
Kein Wunder also, dass Israel weit besser aus der globalen Wirtschaftskrise gekommen ist als die meisten Länder des Westens. Selbst im Katastrophenjahr 2009, wo die Wirtschaft überall schrumpfte, wuchs Israels Wirtschaft noch um ein halbes Prozent. 2010 soll Israels Aufnahme in die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gefeiert werden - mit einer Wachstumsrate von mindestens 3,5 Prozent.
Vom Himmel gefallen ist all das natürlich nicht, und wer will, kann den Erfolg aus schlichten Zahlen ableiten: Israel pumpt jährlich vier bis fünf Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung, mehr als jedes andere Land. 20 Prozent der Arbeitskräfte haben einen Universitätsabschluss, und auf 10.000 Einwohner kommen 135 Ingenieure - auch das ist Weltrekord, in Deutschland sind es zum Beispiel nur 80.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/375/506553/text/ (Archiv-Version vom 26.03.2010)
Israel geht konsequent seinen Weg!
Ähnliche Diskussionen
Jüdischer Terrorismus in Israel: Der jüngste Fall
How to: Wie man den Nahost-Konflikt löst
BILD über Erdogan
Krisenherd naher Osten - Welche Medien sind glaubwürdig?
Was sagt Ihr zu Günter Grass und seinem Gedicht?
Gaza versinkt in Gewalt
Israel oder Palästina - Welchem Staat gehört das Heilige Land?