abberline
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Wie managt du das :D? Wie hälst du die auseinander, wenn du sie rufst?.MissMary schrieb:Es ist immer eine Gradwanderung zwischen "zu normal" und "zu exotisch". In einer meiner Klassen habe ich fünf Jungs mit dem gleichen Vornamen ....
Ich hätte die dann wohl nur beim Nachnamen gerufen. Außer den Timmi.s.Oliver schrieb:Tim H wurde der eine gerufen, der andere Tim B , und den anderen riefen sie immer Tim R.
So machen wir das auch. Wenn du den Schüler aufrufst, nimmst du ja Blickkontakt auf. Ansonstne musst du eben den Nachnamen miteinbringen. Doof ist es, wenn du zwei Tim B. oder so hast.s.Oliver schrieb:Wie managt du das :D? Wie hälst du die auseinander, wenn du sie rufst?.
Hatte mal das gleiche, es gab mal 4 Tims im Verein, in einer Mannschaft. Der einer wurde immer nur Timi gerufen. Und die anderen 3 Tims hat man mit den Nachnamen voneinander getrennt ,wenn man sie gerufen hat (also man hat den Nachnamen abgekürzt).
Tim H wurde der eine gerufen, der andere Tim B , und den anderen riefen sie immer Tim R.
Gut, da muss ich dir „leider“ recht geben.MissMary schrieb:Das stimmt, aber es ist oft leider so, dass man durch die Namen die Schicht recht gut einschätzen kann. Ein paar ehemalige Schüler von uns mit "Hochhausnamen", die sozial aufgestiegen sind, haben z.B. auch inoffiziell ihren Namen geändert - d.h. am Arbeitsplatz steht dann nicht "Mändy Schmidt" auf dem Namensschild, sondern etwas Neutraleres, wie "Manuela" - obwohl sie gar nicht so heißen.
Ist bisschen Mühselig bei vielen Kindern, aber Gewöhnungssache.MissMary schrieb:Ansonstne musst du eben den Nachnamen miteinbringen. Doof ist es, wenn du zwei Tim B. oder so hast.
Find ich auch schade, weil die Kinder können nun mal nichts für ihren Namen. Witze sind mal schnell gemacht, mache ich auch öfters, aber trotzdem sollte man den Leuten vorurteilsfrei entgegentreten. Man weiß auch oft gar nicht was die Namensgebung für Hintergründe hatte.Paradise90 schrieb:Ich finde es einfach nur so schade, das Kinder mit solchen oder noch viel spezielleren Namen, oftmals so benachteiligt werden, nur wegen Klischees und Vorurteilen.
Warum? Bildung diskriminiert nicht nach Namen....rainlove schrieb:wenn jemand z.b. Cathleen-Denis-Jaquline heißt wird sie sicher kein Rechtsanwalt oder Ärztin werden
"Richtige und falsche" VornamenDie meisten Schüler, gerade in der Grundschule schauen zu den Lehrern auf, wenn sie den Kindern das Gefühl geben, dass sie dümmer sind als andere oder besser ausgedrückt minderbegabt kann es sein, dass sie sich auch dahin entwickeln, beispielsweise durch Suggestion
Kindernamen sollten immer mit positiven Eigenschaften assoziiert werden. Kinder mit den Namen Hannah, Jakob oder Sophie werden von der Lehrerschaft als leistungsstark und freundlich wahrgenommen. Auch kurze und moderne Namen, zum Beispiel Mia, Leon und Ben spiegeln ein positives Bild des Kindes - denn auch wenn sie nicht unbedingt klassisch sind, stehen sie auf der Beliebtheitsskala dennoch weit oben. Schüler mit den Namen Mandy, Jaqueline, Kevin oder Marvin werden hingegen schnell in eine Schublade gesteckt. Lehrer und auch die Allgemeinheit vermuten hinter diesen Namensträgern oftmals ein sozial schwächeres Umfeld. Die Entscheidung den Namen des eigenen Nachwuchses betreffend machen sich Eltern nie leicht. Dabei sollten sie sich an eine einfache Regel halten: Vornamen von Prominenten sollte man tunlichst vermeiden. Oder könntet Ihr Euch vorstellen, dass eine Frau mit dem Namen Beyoncé Mayer in die Chefetage aufsteigen kann? Wohl kaum.
Genau das ist so ein Beispiel das ich meinte. Hier hat der Name nichts mit dem sozialen Status zu tun, sondern mit einem gebräuchlichen Namen des Herkunftslandes.Hailey25 schrieb:Eine frühere Schulfreundin von mir heißt Chantal und wurde deswegen ständig aufgezogen, dabei sind ihre Eltern damals, als sie noch klein war von Frankreich nach Deutschland ausgewandert.
Da muss ich dir leider widersprechen. Es hat doch nichts mit dem Namen zu tun, ob jemand einen Doktortitel oder ähnliches erwirbt oder nicht, sondern mit der Intelligenz. Wenn diese Cathleen-Denis-Jaquline klug ist und das nötige Durchhaltevermögen und den Willen hat einen Doktortitel zu erwerben, hat sie genauso gute Chancen wie alle anderen auch.rainlove schrieb:wenn jemand z.b. Cathleen-Denis-Jaquline heißt wird sie sicher kein Rechtsanwalt oder Ärztin werden
Nun ja, mit einem männlichen Namen dazwischen werden sich sicher einige fragen, wen sie da erwarten können. Aber das macht es vielleicht auch interessant. :troll:rainlove schrieb:Zusätzlich kann ein Name auch den Arbeitgeber beeinflussen, wenn jemand z.b. Cathleen-Denis-Jaquline heißt wird sie sicher kein Rechtsanwalt oder Ärztin werden
Nicht scheitern unbedingt, aber es können schon ein paar Steine in den Weg gelegt werden, nur weil die Eltern sich dachten besonders originell zu sein und das muss eigentlich ja nicht sein.Paradise90 schrieb:Da muss ich dir leider widersprechen. Es hat doch nichts mit dem Namen zu tun, ob jemand einen Doktortitel oder ähnliches erwirbt oder nicht, sondern mit der Intelligenz. Wenn diese Cathleen-Denis-Jaquline klug ist und das nötige Durchhaltevermögen und den Willen hat einen Doktortitel zu erwerben, hat sie genauso gute Chancen wie alle anderen auch.
Und wenn sie dann in keiner in zB in einer Klinik beschäftigen will, bleibt danach immer noch der Weg zur zB Selbstständigkeit. Aber nur wegen dem Namen würde das nicht scheitern.
Das stimmt leider, leicht wird es für jemanden mit solchen Namen sicherlich nicht.Schnapspraline schrieb:Nicht scheitern unbedingt, aber es können schon ein paar Steine in den Weg gelegt werden, nur weil die Eltern sich dachten besonders originell zu sein und das muss eigentlich ja nicht sein
So sollte es eigentlich auch sein und Ausnahmen gibt es sicherlich. Aber leider sieht es in der Realität meist anders aus. Wenn ein Arbeitgeber die Wahl zwischen einem Kevin und einem Alexander hat und beide die gleiche Qualifikation haben, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit den Alexander wählen. Das hat damit zu tun, das Klischees über bestimmte Eigenschaften zu bestimmten Namen existieren. Und bestimmte Eigenschaften sind nun mal für bestimmte Jobs wichtig. Das fängt schon in der Schule an. Schon da werden Kindern Eigenschaften zu ihren Namen zugeordnet.sacredheart schrieb:Es ist doch nicht so, als ob eine Jaqueline nach Abschluss eines Medizinstudiums wegen des Namens keinen Job bekäme, das halte ich für sehr unwahrscheinlich bis ausgeschlossen. Ich kenne eine Ärztin, die Mandy heisst. Ärzte werden gesucht und sicher nicht wegen Oberflächlichkeiten aussortiert
Eben das ist der springende Punkt. Nur weil Eltern einen schlechten Geschmack bei der Namenswahl hatten, heißt das noch lange nicht das sie aus der Unterschicht kommen, schlechte Eltern sind oder das Kind ein dummer Assi wird.sacredheart schrieb:Aber das sind Sterotype, die oft nicht aussagen. Ich habe beruflich öfter mit einer Mutter von 8 Kindern zu tun, die wie eine Parodie auf Asi Talkshows aussieht. Die Kinder haben allesamt schreckliche Namen bekommen. Aber sie und ihr Mann sind derart liebevolle Eltern, die wirklich das Beste für ihre Kinder tun, trotz des Mutter Flodder Auftritts (nur ohne Zigarre).
Auch ein Elterpaar die Anwälte sind, können ihre Kinder vernachlässigen (leider auch schon erlebt).