Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)
05.05.2018 um 20:12Es ist lediglich der Todestag, der Samstag bekannt, nicht die Uhrzeit.MissMary schrieb:Habe ich richtig gelesen, dass der Tod irgendwann um Mitternacht eingetreten sein muss?
Es ist lediglich der Todestag, der Samstag bekannt, nicht die Uhrzeit.MissMary schrieb:Habe ich richtig gelesen, dass der Tod irgendwann um Mitternacht eingetreten sein muss?
Nein. Es ist mehr bekannt. Die Kriminalpolizei weiß die Uhrzeit. Nur wir nicht.Lionel.twain schrieb:Es ist lediglich der Todestag, der Samstag bekannt, nicht die Uhrzeit.
Und das wiederum weißt Du woher ? Auch eine Obduktion liefert in den meisten Fällen nur eine Einschätzung anhand von Leichenstarre, Leichenflecken, Körpertemperatur, Magen/Darminhalt usw. und keine CSI mäßige Bestimmung des Todeszeitpunktes auf die Minute.lightbride schrieb: Die Kriminalpolizei weiß die Uhrzeit.
lightbride schrieb:Nein. Es ist mehr bekannt. Die Kriminalpolizei weiß die Uhrzeit. Nur wir nicht.
Ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass sie es war.Mixi schrieb:Eltern finden toten Sohn (7) bei Bekannter (69)
heute um 08:12
Ich schliesse Fremdeinwirkung immer noch nicht aus. Was, wenn sie jemanden ins Haus gelassen/eingeladen hatte und den Eltern aber nicht absagen wollte, das Kind durfte länger aufbleiben weil nächsten Tag eh keine Schule (
Die "Bild" schreibt dazu:Touch schrieb:Wäre schon interessant zu wissen, zu welcher Tageszeit Ole zur "Oma" gebracht wurde.
Sicher ist: Am Freitagabend bringt der Vater seinen Sohn zu Elisabeth S.https://www.bild.de/news/inland/totschlag/pflege-oma-liebte-erwuergten-jungen-wie-einen-enkelsohn-55561140.bild.html
„...die die Frau am Freitagabend in Begleitung des Jungen gesehen haben.“
Ganz genau sicher nicht. Da das Kind aber schon am Samstagmorgen gefunden wurde, also nach nicht mehr als wenigen Stunden, gab es sicher noch genug Anzeichen für den Gerichtsmediziner, um den Todeszeitpunkt (gerade eben, mitten in der Nacht, noch im Laufe des Freitagabend) etwas genauer einzugrenzen.Photographer73 schrieb:Auch eine Obduktion liefert in den meisten Fällen nur eine Einschätzung anhand von Leichenstarre, Leichenflecken, Körpertemperatur, Magen/Darminhalt usw. und keine CSI mäßige Bestimmung des Todeszeitpunktes auf die Minute.
Das Kind ist am Samstag in ihrem Haus vermutlich erwürgt worden.
Und was schliesst du daraus?Touch schrieb:Stattdessen liest man, das man nur geklingelt hat, Frau nicht aufmachte und daraufhin half der Nachbar aus.Man berichtet doch sonst jeden Firlefanz
Eben dieses "Nichts" macht mich nachdenklich. Selbst wenn der Frau etwas zugestoßen sein sollte, so wäre Ole ganz sicher in der Lage gewesen die Türe zu öffnen, zu telefonieren oder eben Hilfe zu holen. Einem siebenjährigem traue ich das schon zu.der_wicht schrieb:auf nichts reagiert,
Das habe ich mir auch gedacht ... Ich habe ja selbst Kinder in der Altersgruppe und ehrlich wäre mir bei einer Übernachtung wichtig, dass der Tagesplan irgendwie eingehalten wird. Also, es macht nichts, wenn sie eine Stunde später ins Bett kommen, aber so wenn das sehr viel später ist, dann hängen die Kids morgens entsetzlich in den Seilen. Und er wurde ja in der früh wieder abgeholt.Touch schrieb: Wäre schon interessant zu wissen, zu welcher Tageszeit Ole zur "Oma" gebracht wurde. Das Verhalten von Frau S. war, als wäre das Kind gar nicht da gewesen.
Warum aber sollte ein Bekannter das Kind töten? Das macht auch keinen Sinn. Auch nicht, dass sie jemanden einlädt. So ein 7 Jähriger hat ja völlig andere Bedürfnisse als jemand um die 60. V.a., wenn du als Leihoma "quality time" mit dem Kind verbringst ....Mixi schrieb:Ich schliesse Fremdeinwirkung immer noch nicht aus. Was, wenn sie jemanden ins Haus gelassen/eingeladen hatte und den Eltern aber nicht absagen wollte, das Kind durfte länger aufbleiben weil nächsten Tag eh keine Schule (weil grad jemand erwähnte dass der todeszeitpunkt wahrschl nicht zur üblichen bettgehzeit stattfand).
Dann würde das Kind aber nicht in der Badewanne liegen. Wäre es verunfallt, würde man vermutlich versuchen, es zu retten. Selbst wenn man im Affekt wegläuft ... man würde sich dann nicht betrinken und stundenlang wegbleiben.Mixi schrieb:Sie geht kurz aufs WC oder ähnliches, als sie zurückkommt ist das Kind tot. Sie dreht völlig durch, und naja läuft dann halt weg?
Mich wundert das ... eigentlich ist es ja bei einem 7 Jährigen so, dass man maximal um den Block läuft, oder auf den nächsten Spielplatz, oder auf einen nahen Bolzplatz, Abend isst, noch was spielt, vorliest, was weiß ich. Bettzeit ist ja üblicherweise gegen 20 Uhr.bellady schrieb:.....oder da es aber einen Zeugenaufruf gibt, durch den die Frau mit dem Jungen am Freitagabend gesehen worden sein könnte, wie sie mit ihm unterwegs war oder wen sie aufgesucht hatte ?
Ja, eigentlich würde man einfach mal abwarten und sich fragen "haben wir was falsch verstanden?". Aber man weiß nicht, ob durchs Fenster etwas zu sehen war, was die Eltern beunruhigte (z.B. die noch gepackte Tasche des Kindes, ...) irgendwas, was darauf schließen ließ, dass der Abend nicht so lief wie geplant. Vielleicht waren die Nachbarn auch im Garten und berichteten,dass die Frau das Haus nochmals verlassen hatte. Meine Eltern wohnen in so einer Rentnerstraße, die können dir immer sagen, wer da ist und wer nicht :-).Touch schrieb:Mir fehlt bei diesem ganzen Szenario, "als Frau S. die Tür nicht öffnete... - lief man um das Haus herum (Garten?), - versuchte man sie telefonisch zu erreichen. Weder Zuhause, noch auf Handy war Frau S. zu erreichen.
Frau S hätte mit Ole beim Bäcker gewesen sein können.
Das Kind ist ja alt genug, zu merken, das etwas komisch ist und ggf. Hilfe zu holen oder zumindest die Tür aufzumachen.der_wicht schrieb:Was zum Beispiel? Dass sich Eltern Sorgen machen, wenn sie ihr Kind bei einer älteren Dame unterbringen, diese sich plötzlich nicht mehr meldet, auf nichts reagiert, obwohl man etwas vereinbart hat? Sterben ja selten ältere Menschen an plötzlichem Herzversagen, oder sonstigen Gebrechen und sie stürzen auch ganz selten und verletzen sich dabei, oder ähnliches :troll:
Touch schrieb:Das man sich einiges Denken, aber nicht sagen darf.
Das ist doch das hüpfende Komma. Ab wann macht man sich sorgen?! Wenn um Punkt Acht die Türe nicht aufgeht?!der_wicht schrieb:Ich seh schon, hier haben sich einige scheinbar noch keine Sorgen, um ihre Kinder machen müssen.
Na eben. Wenn ich mir so überlege, ich will mein Kind von Oma/Opa abholen zu einer verabredeten Zeit und niemand ist da, würde mir das zu denken geben. Vor allem, wenn scheinbar immer alles zuverlässig läuft.der_wicht schrieb:Das ist natürlich das Erste, woran Eltern denken, wenn sie nicht wissen, warum sich weder Babysitter, noch Kind melden, dass das Kind ja alt genug ist, um Hilfe zu holen. Ich seh schon, hier haben sich einige scheinbar noch keine Sorgen, um ihre Kinder machen müssen.