Was glaubt ihr, wie läßt sich der Klimawandel eindämmen
06.09.2021 um 09:08Ich kein einziges Smartphone, dass mit einem NiCd Akku betrieben wird. Und Li-Ion Akkus haben keinen Memory Effect😉O.G. schrieb:(Memory Effect)
Ich kein einziges Smartphone, dass mit einem NiCd Akku betrieben wird. Und Li-Ion Akkus haben keinen Memory Effect😉O.G. schrieb:(Memory Effect)
Kann schon sein, daß es physikalisch korrekt ist, aber ich kann mich düster an lange zurückliegende Berechnungen erinnern, daß man für so eine Transmutation erheblich mehr Energie reinstecken muß als am Ende herauskommt, und trotzdem entsteht bei dem Prozeß neuer Atommüll in Form der inneren Teile der Anlagen, die natürlich ihren Teil der Strahlung abbekommen, Reste die zu entsorgen sind bleiben immer. Deswegen hat niemand weiter daran geforscht, an einem reinen Draufzahlgeschäft ist niemand interessiert.Fedaykin schrieb:Wieso schmarn. Physikalisch alles korrekt.
Du bist bei den jetzigen fusionsforschungenT.Rick schrieb:Kann schon sein, daß es physikalisch korrekt ist, aber ich kann mich düster an lange zurückliegende Berechnungen erinnern, daß man für so eine Transmutation erheblich mehr Energie reinstecken muß als am Ende herauskommt, und trotzdem entsteht bei dem Prozeß neuer Atommüll in Form der inneren Teile der Anlagen, die natürlich ihren Teil der Strahlung abbekommen
Doch hat man. Es gibt aber eben noch keine globale endlagerfrageT.Rick schrieb:abbekommen, Reste die zu entsorgen sind bleiben immer. Deswegen hat niemand weiter daran geforscht, an einem reinen Draufzahlgeschäft ist niemand interessiert.
Nein, das war der Stand bei der Transmutation. Das Zeug einfach irgendwo in einen Reaktor zu stecken und hoffen, es löst sich in Luft auf, läuft nicht. Transmutation ist ein hochkomplizierter Vorgang, wenn man da nicht aufpaßt, hat man am Ende ein Zeug, was Millionen Jahre gefährlich ist.Fedaykin schrieb:Du bist bei den jetzigen fusionsforschungen
Die Amerikaner suchen schon ewig nach dem perfekten Endlager, aber dummerweise ist ihr bester Tipp (Yucca Mountain) mitten in einem alten Vulkangebiet mit regelmäßigen Erdbeben. Den Russen gehen die Probleme mit ihrem eigenen Atommüll voll am A* vorbei, in Russland gibt es riesige verseuchte Gebiete in der Region der alten Atomfabriken (nicht nur Tschernobyl), https://web.de/magazine/wissen/mystery/karatschai-see-russland-gefaehrlichste-ort-welt-31327140Fedaykin schrieb:Es gibt aber eben noch keine globale endlagerfrage
Das war nie das Thema..T.Rick schrieb:Nein, das war der Stand bei der Transmutation. Das Zeug einfach irgendwo in einen Reaktor zu stecken und hoffen, es löst sich in Luft auf, läuft nicht. Transmutation ist ein hochkomplizierter Vorgang, wenn man da nicht aufpaßt, hat man am Ende ein Zeug, was Millionen Jahre gefährlich ist.
Sag doch ne globale stelle findet man schon.T.Rick schrieb:die könnten allen ihren Atommüll dort unter freiem Himmel lagern und es würde keinen Unterschied mehr machen.
Und bei den Deutschen herrscht Sankt-Florians-Prinzip, überall nur nicht bei uns
Erzähl das mal den Menschen aus Tschernobyl oder Fukushima.Fedaykin schrieb:Atommüll ist ein global vernachlässigbares Problem.
Hat was mit Atommüll zu tun?SvenLE schrieb:Erzähl das mal den Menschen aus Tschernobyl oder Fukushima.
Bullshit ist vieles. Aber Atomkraft ist es nicht... Und bis 2100 macht es eben SinnSvenLE schrieb:Noch einmal, die Sonne als Energiequelle liefert dermaßen viel Energie, dass man über solchen Bullshit wie Atomenergie nicht reden muss
SvenLE schrieb:Erzähl das mal den Menschen aus Tschernobyl oder Fukushima.
Ein Millionen Tonnen verseuchtes Wasser aus Fukushima sollen ins Meer geleitet werden.Fedaykin schrieb:Hat was mit Atommüll zu tun?
Nein, zumindest keiner der langfristig ist.RogerHouston schrieb:Ein Millionen Tonnen verseuchtes Wasser aus Fukushima sollen ins Meer geleitet werden.
Ist das etwa kein Atommüll
Doch. Gehört zusammen.Fedaykin schrieb:Aber Atommüll und Reaktorunglücke sind dich schwerlich dasselbe
Bestimmt nun in bester Trinkwasserqualität.Fedaykin schrieb:Oh lese es ist weitgehend gereinigt.
Und der Rest von Fukushima? Der Bau, der Reaktor, die Schmelze? Alles kein Atommüll?Fedaykin schrieb:Nein, zumindest keiner der langfristig ist.
Was heißt schon "einfach" !? Ich habe das Gefühl, dass es in Deutschland erhebliche politische Strömungen gibt, die gar nicht wollen, dass es einfach ist, weil ihnen dann wieder ein Stück politische Existenzberechtigung abhanden käme, die sie sich mühsam über Jahrzehnte erschlichen haben.frivol schrieb:Denn soweit ich weiß ist das Endlagerproblem nicht einfach.
Wenn ich das mal ganz "flappsig" kommentieren darf : Es ist so schwer wie man es sich macht !frivol schrieb:Denn soweit ich weiß ist das Endlagerproblem nicht einfach.
So kann man das auch formulieren !Tripane schrieb:Was heißt schon "einfach" !? Ich habe das Gefühl, dass es in Deutschland erhebliche politische Strömungen gibt, die gar nicht wollen, dass es einfach ist, weil ihnen dann wieder ein Stück politische Existenzberechtigung abhanden käme, die sie sich mühsam über Jahrzehnte erschlichen haben.
Der hochradioaktive Abfall hat einen relativ geringen Mengenanteil (in Deutschland ca. 10 %), enthält aber den ganz überwiegenden Teil (ca. 99,9 %) der gesamten Radioaktivität.Quelle: Wikipedia: Radioaktiver Abfall
Ich glaube nicht das es um Atommülltote geht, sondern das unsere Umwelt verstrahlt wird, falls der Atommüll durchsickert in den Endlagern und dann ins Grundwasser und den natürlichen Kreislauf aufgenommen wird, wo am Ende auch der Mensch steht.Tripane schrieb:Wie viel tausend oder Millionen Tote hat der Atommüll in Deutschland denn verursacht
Wenn wir uns Mühe geben, schaffen wir das. Z.B. Blechfässer wild in eine Salzsole zu schmeissen, war ja ein guter Ansatz. Schneller kann man ja sowas nicht zum Durchrosten bringen.frivol schrieb:Ich glaube nicht das es um Atommülltote geht, sondern das unsere Umwelt verstrahlt wird, falls der Atommüll durchsickert in den Endlagern und dann ins Grundwasser und den natürlichen Kreislauf aufgenommen wird, wo am Ende auch der Mensch steht.
Strom aus Atomkraftwerken ist laut Umweltbundesamt nicht CO2-neutral, wie es an vielen Stellen und besonders in den sozialen Medien oft beworben wird. Die Treibhausgase entstehen besonders vor und nach der Stromproduktion, etwa beim Uranabbau, beim Kraftwerksbau oder -rückbau bis hin zur Endlagerung.Quelle: https://www.quarks.de/technik/energie/atomkraftwerke-fuer-den-klimaschutz/
Eine Kilowattstunde aus einem neuen Atomkraftwerk kostet mindestens dreimal so viel wie Effizienzmassnahmen zur Einsparung derselben Menge. Und auch neue erneuerbare wie Wind- und Sonnenenergie ersetzen eine bestehende aus fossilen Quellen produzierte Kilowattstunde zu einem viel günstigeren Preis.Quelle: https://www.energiestiftung.ch/atomenergie-klima-und-akw.html
Atomkraftwerke sind nicht flexibel. Die Kraftwerksbetreiber müssen im weit Voraus wissen, welche Schwankungen es im Stromnetz geben wird, um die Energieerzeugung anzupassen. Die Atomspaltung kann nicht einfach, je nach Wetterlage, per Knopfdruck an- oder abgeschaltet werden. Eine Wasserstoffstrategie, verbunden mit einem massiven Ausbau der Erneuerbaren könnte stattdessen diese Probleme beheben.Quelle: