Pyramiden in Gizeh
25.07.2021 um 20:16Oder man glaubt daran, dass sie von Menschen gebaut wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=Batr_H28rEo (Video: Das Geheimnis der Pyramiden (Der Cheops Pyramiden Skandal))
Na ja, es ist wohl eine abgestufte Rampe. Und sehen die Kanten nicht so aus, als seien sie abgeschliffen worden?schluesselbund schrieb:Die Bilder zeigen ein Treppe. Und keine Rampe. Glaube nicht, dass ein 10 Tonnen schwerer Schlitten über eine Treppe gezogen werden kann. Da wohl die Treppenkanten einbrechen würden.
In der Form, wie du es vorträgst, sehe ich nicht, wie damit die Rampentechnik widerlegt sein sollte.schluesselbund schrieb:Um zur nächsten Höhe zu gelangen braucht es einen erweiterten Rampenbau. Letztlich würde das Rampenmaterial mehr Volumen haben als die Pyramide selbst. Und müsst auch wieder entfernt werde. Also die Rampentechnik versagt beim Bau der grossen Pyramide
Ich würde meinen, es hängt immer situativ vom Gegenstand, seinem Gewicht, dem Boden, der Diatanz und der Topografie ab, welche Transport-Methode jeweils die beste ist. Ggf. auch vom zur Verfügung stehenden Material und Personal.schluesselbund schrieb:Bei geeigneten Untergrund Rollen auch die Hölzer mit den Gewicht mit. Würde man einen Monolithen nur über einen Weg ziehen, würde sich dieser in Zugrichtung eingraben.
Ich bin da auch sehr verwundert drüber. Dto. Rad. Zumal das Umlenkprinzip angewendet wurde. Aber es war wohl so. Zumindest, bis mal ein entsprechend zu datierender Fund oder andere Dokumente das Gegenteil beweisen.schluesselbund schrieb:Sehr verwundert bin ich ja schon darüber, dass man die Rolle oder Flaschenzug nicht gekannt haben soll.
Diese Vergleiche mit heute waren noch nie sinnvoll.schluesselbund schrieb:Nochmals zurück zur grossen Pyramide. Google sagt mir, dass das Volumen dieser 2'583'283 m3 sein soll. Würde man dieses Volumen auf LKW mit 10m3 Mulden laden, bräuchte es 258'328 LKW Mulden. Würde alle Stunden eine Mulde gekippt, so dauert das schon 30 Jahre. Und die grosse Pyramide soll in 20 Jahren erbaut worden sein.
Kannst du tun, ist aber dümmlich.schluesselbund schrieb:Bevor ich an die Bautechnik glaube wie sie kund getan wird, glaube ich an ETs.
Was auch immer du mit diesem Video sagen wolltest. Ohne Inhaltsangabe gilt es als Spam und wird möglicherweise gelöscht.schluesselbund schrieb:Oder man glaubt daran, dass sie von Menschen gebaut wurde.
schluesselbund schrieb:Letztlich würde das Rampenmaterial mehr Volumen haben als die Pyramide selbst. Und müsst auch wieder entfernt werde. Also die Rampentechnik versagt beim Bau der grossen Pyramide
Die Steigung der Rampe beträgt 20 Prozent, sie ist somit vergleichsweise steil. Doch selbst bei einer Steigung von 20 Prozent wäre eine gerade Rampe zur Spitze der Cheopspyramide immer noch unpraktikable 750 Meter lang. Ohne eine kluge Anordnung der Rampen dürfte es folglich beim Bau der großen Pyramiden nicht abgegangen sein.Quelle: https://www.spektrum.de/news/rampe-aus-der-pyramidenzeit-entdeckt/1606528
Gerade diese Stufenform kann Sinn machen, meiner Meinung nach.schluesselbund schrieb:Glaube nicht, dass ein 10 Tonnen schwerer Schlitten über eine Treppe gezogen werden kann. Da wohl die Treppenkanten einbrechen würden.
Weil mehr darauf hindeutet, dass es Menschen waren?schluesselbund schrieb:Oder man glaubt daran, dass sie von Menschen gebaut wurde.
Definitiv nicht. Schau dir mal Steinbrüche an, die waren damals voll Sand den der Wind aus der Wüste eingeweht hat. Rollen oder Kugeln wurden wenn meist in Galeriesteinbrüchen verwendet.schluesselbund schrieb:Und warum nur im Steinbruch? genau weil dort ein gut befestigter Untergrund gegeben ist.
Flachs hat etwa 0,9 GPa (also 2x-3x höher als Hanf), die Dichte ist die selbe wie Hanf. Palmfasern liegen noch einmal etwa 20% höher als Flachs. Und zum Beispiel in der Bootsgrube der Sonnenbarke Cheops wurden mehrere hundert Meter Seil gefunden. Auch wenn der gute Onkel Däniken anderes behauptet, die hatten damals Seile, die unseren in der heutigen Zeit fast gleichwertig sind. Bei Naturfaserseilen lagen sie materialbedingt sogar teilweise noch höher als moderne Seile.schluesselbund schrieb:Bei wie viele kn Zug reist ein Hanfseil? Und wie Lange waren diese? Welches Gewicht hatten sie?
Die Story wird zwar immer wieder behauptet, stimmt aber nicht wenn man sich einmal genauer mit dem NOVA-Experiment von mark Lehner befasst.schluesselbund schrieb:Und niemand hat da wirklichen Erfolg. Das ist Tatsache. Zumal all dies Experimente nicht annähern den Gegebenheiten der Pyramide entsprechen. Ganz geschweige von einer Steinmetzarbeit.
Schlitten sind sehr wohl eine gute Idee, was in meinem Originalposting auch genau so stand, einfach weil sie sich in Gegenden mit weichen Böden anbieten. Dazu kommt das uns die Ägypter genau das überliefert haben und wir sogar Schlitten aus dem Neuen Reich in Museen stehen haben.schluesselbund schrieb:Warum sind schlitten keine gute Idee? Und belegt ist das nicht, dass Schlitten über Rampen gezogen wurden. Ist eine Behauptung deiner Seits.
Ihre Baustraßen waren teilweise aus Grobschotter, heute noch an einigen Stellen in der Wüste zu finden. Oder aber aus Nilschlamm der durch die Hitze fest verbacken war. Leider wurde genau so eine Straße bei der Chephrenpyramide entfernt weil ein Herr Hawass unbedingt die Königinnenpyramide haben wollte. Aber die sind mehrfach nachgewiesen.schluesselbund schrieb:So hatten die Schotter Untergrund? Und wenn, muss auch der Verdichtet sein.
Bis zu 14t wog so ein Stein. Und Ja, der Holzschlitten war DIE Transportlösung in Ägypten, wie uns die Ägypter selber hinterlassen haben. Nur mal ganz exemplarisch TT100:schluesselbund schrieb:Und wie schwer war wohl so ein Stein? 8 Tonnen 9 Tonnen? Dann noch eine Rampe hoch? Mit einem Holzschlitten? Mit Holzkufen?
Und ich lese von Dir hier nur: Blablabla.schluesselbund schrieb:Diese Belastungen sind natürlich nicht zu vergleichen mit einer Dynamisch Belastung von Hebeln. Hier gilt zu beachten, ob die Belastung mit dem Faserverlauf oder dagegen erfolgt.
Quatsch!schluesselbund schrieb:Jedoch das Hebelgesetz von der Picke weg beherrschte.
Wo nehmen alle nur den Kram mit den 20 Jahren her?!schluesselbund schrieb:Nochmals zurück zur grossen Pyramide. Google sagt mir, dass das Volumen dieser 2'583'283 m3 sein soll. Würde man dieses Volumen auf LKW mit 10m3 Mulden laden, bräuchte es 258'328 LKW Mulden. Würde alle Stunden eine Mulde gekippt, so dauert das schon 30 Jahre. Und die grosse Pyramide soll in 20 Jahren erbaut worden sein.
Wenn man das ganze Bild sieht, dann merkt man das die Stufen nur Links und Rechts der Rampe sind. Und es fällt noch etwas auf wenn man genau hinschaut.Nemon schrieb:Na ja, es ist wohl eine abgestufte Rampe. Und sehen die Kanten nicht so aus, als seien sie abgeschliffen worden?
Das Rad war bekannt, wurde nur nie bzw. so gut wie nie genutzt. Macht auf dem Boden in Ägypten auch wenig Sinn, erst mit den Hyksos kam dann der Streitwagen nach Ägypten. Wobei die leichtesten Streitwagen wohl unter 20 Kg gewogen haben sollen, allerdings denke ich eher das war dann der Lamborgini vom Pharao. :) Tutanchamun war bekannt dafür das er ein begeisterter Streitwagenfahrer war.Nemon schrieb:Ich bin da auch sehr verwundert drüber. Dto. Rad. Zumal das Umlenkprinzip angewendet wurde. Aber es war wohl so. Zumindest, bis mal ein entsprechend zu datierender Fund oder andere Dokumente das Gegenteil beweisen.
Ich hatte nen Link dazu gesetzt, und @therealproton hatte ihn auch nochmals mitzitiert. Wieso schaust Du nicht einfach mal da hinein? Klar, ist ja nur der Quellennachweis dafür, daß ne Rampe gefunden wurde. Aber wenn Du dann auf dem Foto aus dem Artikel ne Treppe siehst, wieso versuchst Du denn nicht mal, nach dieser Treppe zu recherchieren? Zum Bleistift, indem Du den Artikel liest, der davon handelt?schluesselbund schrieb:Die Bilder zeigen ein Treppe. Und keine Rampe. Glaube nicht, dass ein 10 Tonnen schwerer Schlitten über eine Treppe gezogen werden kann. Da wohl die Treppenkanten einbrechen würden.
Wie das Ausgräberteam um Roland Enmarch von der University of Liverpool in einer Pressemitteilung schreibt, verlaufen beiderseits der Rampe Treppenstufen, in die Löcher eingelassen sind. Vermutlich wurden einst Pfosten in diese Löcher gestellt, die die Arbeiter dann wie Umlenkrollen nutzten. Dadurch konnten die Lasten auf Schlitten mit Zugseilen bewegt werden.Eigentlich hättest Du Dir nur das Foto genauer ansehen müssen. Da siehst Du mittig die Treppe, links im Bild eine senkrechte Felswand als Begrenzung des linken Treppenrandes, aber am rechten Treppenende befindet sich keine vergleichbare Felswand. Dort ist einfach nur ein schräg verlaufender Boden. Ohne Treppenstufen. Eigentlich sollte es damit schon klar sein. Dies ist die eigentliche Rampe, und noch weiter rechts, außerhalb des Bildes, wäre dann eine zweite Treppe zu erwarten und rechts von der dann ein Pendant zur sichtbaren senkrechten Felswand. Aber selbst wenn man sich diese "rechte Seite" nicht gedanklich auffüllt, sieht man doch deutlich, daß hier ein schräg von oben nach unten (oder anders rum) verlaufender Boden ist, der nur zum Teil zu einer Treppe ausgearbeitet ist. Und das unbearbeitete ist dann die Rampe. Nicht die Treppe.
Versteht sich irgendwie von selbst.schluesselbund schrieb:Abgesehen eine Rampe endet dann irgend auf einer Höhe an der Pyramide. Danach muss der stein noch platziert werden. Um zur nächsten Höhe zu gelangen braucht es einen erweiterten Rampenbau.
Nope, muß nicht. Denkbar wäre eine umlaufende Rampe oder eine "Serpentine" entlang nur einer Pyramidenseite. Für diese Rampenarten bräuchte es nur eines Prozentsatzes des gesamten Pyramidenvolumens. Hier mal zur Verdeutlichung die Serpentinenvariante. Die Punkte sind Umlenkrollen. An den Kehren muß man den Stein nicht um die Ecke "fahren", sondern man zieht ihn nur in die andere Richtung weiter. Hier mal ne einfache Darstellung:schluesselbund schrieb:Letztlich würde das Rampenmaterial mehr Volumen haben als die Pyramide selbst. Und müsst auch wieder entfernt werde. Also die Rampentechnik versagt beim Bau der grossen Pyramide
Auch bei nem Schlitten?schluesselbund schrieb:Würde man einen Monolithen nur über einen Weg ziehen, würde sich dieser in Zugrichtung eingraben.
Ähm, Dir scheint entgangen zu sein, daß man solche Moais bereits experimentalarchäologisch transportiert hat. Sogar einmal, indem man sie "selbst laufen ließ".schluesselbund schrieb:Oder mit Gewichten wie der der Monolithen auf der Osterinsel. Von mehreren 100 Tonnen.
Wissenschaft arbeitet hauptsächlich mit Evidenz. Und Flaschenzüge sind erst aus späteren Zeiten belegt.schluesselbund schrieb:Sehr verwundert bin ich ja schon darüber, dass man die Rolle oder Flaschenzug nicht gekannt haben soll.
Man kann es auch anders rechnen. Bei 2.600.000 m³ Material müßten in 20 Jahren, 250 Tagen pro Jahr und 8 Stunden pro Tag 65 Kubikmeter pro Stunde verbaut werden. Bei 12 Stunden pro Tag und 600 Tagen im Jahr 36 m³ (und an jedem neunten Tag ein Kubikmeter mehr).schluesselbund schrieb:Nochmals zurück zur grossen Pyramide. Google sagt mir, dass das Volumen dieser 2'583'283 m3 sein soll. Würde man dieses Volumen auf LKW mit 10m3 Mulden laden, bräuchte es 258'328 LKW Mulden. Würde alle Stunden eine Mulde gekippt, so dauert das schon 30 Jahre. Und die grosse Pyramide soll in 20 Jahren erbaut worden sein.
Thorsteen schrieb:Und ich lese von Dir hier nur: Blablabla.
Genau das lese ich von dir auch. Beispiel gefällig?Thorsteen schrieb:Quatsch!
Weisst du wie die Steinbrüche vor 4000 Jahren ausgesehen haben? Die Gegend war doch damals nicht Wüste. Oder? Und zum Hebelgesetz. Das müssen sie gekannt haben. Sonst hätten sie es auch nicht anwenden können. Zumal ich auch weniger glaube, dass da einfach probiert wurde. Bis etwas funktioniert hat. Ansonst wohl der Bau der Pyramide gar nicht möglich gewesen wäre. Weiter sollen sie auch das Rad gekannt haben. Aber nicht benutz haben.Thorsteen schrieb:Definitiv nicht. Schau dir mal Steinbrüche an, die waren damals voll Sand den der Wind aus der Wüste eingeweht hat.
Genau das NOVA-Experiment ist doch gescheitert. Und das darf nicht eins. Da hilft halt nur noch schön reden. Und wie man einen 60 - 70 Tonnen Stein hebt und in der Pyramide platziert hat er erst gar nicht versucht.Thorsteen schrieb:Die Story wird zwar immer wieder behauptet, stimmt aber nicht wenn man sich einmal genauer mit dem NOVA-Experiment von mark Lehner befasst.
Diese Variante kann ich mir nicht vorstellen. Schon gar nicht mit den Umlenkpfosten. Wobei das zugegebenermaßen zunächst nur „intuitive Physik“ ist. Ist die irgendwo ausführlich beschrieben? Und wie breit und tief soll die sein?perttivalkonen schrieb:Denkbar wäre eine umlaufende Rampe oder eine "Serpentine" entlang nur einer Pyramidenseite.
Es zeigt nur, daß man für den Pyramidenbau mehrere tausend Arbeiter benötigte. Passend zu den Bauarbeiterunterkünften, geradezu eine Stadt, die man gefunden hat, datiert auf die Zeit von Chephren-Mykerinos.schluesselbund schrieb:Und ja mein Volumenbeispiel zeigt klar auf welche Massen da in 20Jahren verbaut worden sein sollen. Aber ich weis auch das ist nur dummes Zeug. Und warum ist das so? Weil einem klar wird, was das heisst solche massen zu verbauen.
Wie sieht das denn aus? Wie maltesische Cart Ruts, oder Loipen im Schnee? Nee Du, selbst Spurrillen im Asphalt brauchen einen leidlich viskosen Untergrund und leidlich spurtreue Fahrzeuge. Auf ner Rodelbahn zeichnen sich auch keine Spurrillen ab.schluesselbund schrieb:Nach Holzschlittenkufen sieht die Abnutzung das nicht aus.
Hinauf. Mit zwanzigprozentiger Steigung!schluesselbund schrieb:Wurde da etwas hinauf oder herunter gezogen?
Rampen sollen den Hochtransport lösen. Und zu dem Vielfachvolumen hab ich schon was geschrieben.schluesselbund schrieb:Solche schiefen Ebenen wurden beim Bau der Pyramiden nicht angewandt. Erstens weil sie das Problem des platzieren der Steine nicht löst. Zweiten das Volumen dieser schiefen Ebenen wär um ein vielfaches grösser als das der Pyramide selbst.
Nein.schluesselbund schrieb:Genau das NOVA-Experiment ist doch gescheitert.
Besagt das jetzt was?Nemon schrieb:Diese Variante kann ich mir nicht vorstellen. Schon gar nicht mit den Umlenkpfosten.
Ich weiß nur, daß Uvo Hölscher diese Variante eingebracht hat in die Rampendiskussion.Nemon schrieb:Ist die irgendwo ausführlich beschrieben?
Es ist eine Notiz, die man annehmen oder ablehnen kann.perttivalkonen schrieb:Besagt das jetzt was?
Sie war auf dem Weg zur Wüste, die Zeiten der Savannen war fast vorbei. Und viele alte Steinbrüche sind heute noch erhalten.schluesselbund schrieb:Weisst du wie die Steinbrüche vor 4000 Jahren ausgesehen haben? Die Gegend war doch damals nicht Wüste. Oder?
Jetzt fabulierst Du echt was zusammen! Natürlich kann man Hebel nutzen ohne ihre Gesetzmäßigkeiten zu kennen, einfach wenn man es ein paar Mal gemacht hat weiß man was zu tun ist. Und das sie ihn zum Steuern beim Transport von gewaltigen Steinstatuen genutzt haben, auch das ist belegt.schluesselbund schrieb:Und zum Hebelgesetz. Das müssen sie gekannt haben. Sonst hätten sie es auch nicht anwenden können.
Richtig, es gibt keinerlei Belege auf die Nutzung des Rades. Ein Scheibenrad wird im Alten Reich genau einmal (!) abgebildet, bei einer Sturmleiter im Grab des Kaemheset, 2.300 BC, Anfang 6. Dynastie. Nächste Erwähnung von so einer Leiter erfolgt erst über 200 Jahre später.schluesselbund schrieb:Weiter sollen sie auch das Rad gekannt haben. Aber nicht benutz haben.
Tja, dumm nur das man länger als 20 Jahre gebaut hat, belegt ist bis zum 27. Jahr. Wie Ich oben schon geschrieben hatte, aber noch einmal zum selber nachlesen:schluesselbund schrieb:Und ja mein Volumenbeispiel zeigt klar auf welche Massen da in 20Jahren verbaut worden sein sollen.
Doch wurden sie sehr wohl, sie sind an einigen Pyramiden nachgewiesen. Am besten an der von Meidum durch Ludwig Borchardt.schluesselbund schrieb:Solche schiefen Ebenen wurden beim Bau der Pyramiden nicht angewandt.
Was hat die Steinplatzierung mit der Rampe zu tun? Das ist kompletter Unsinn!schluesselbund schrieb:Erstens weil sie das Problem des platzieren der Steine nicht löst.
Wenn es eine Linearrampe war, es gibt Rampenmodelle die mit weit weniger Material auskommen. Siehe Lehner oder Willburger.schluesselbund schrieb:Zweiten das Volumen dieser schiefen Ebenen wär um ein vielfaches grösser als das der Pyramide selbst.
Nein, ist es nicht.schluesselbund schrieb:Genau das NOVA-Experiment ist doch gescheitert.
Weil es gar nicht Teil des Experimentes war.schluesselbund schrieb:Und wie man einen 60 - 70 Tonnen Stein hebt und in der Pyramide platziert hat er erst gar nicht versucht.
Das Ganze geht auf Ludwig Borchardt zurück, Borchardt und Hölscher haben ja teilweise zusammen gearbeitet, und Borchardt hat an der Pyramide in Meidum die Rampennutzung nachgewiesen. Und zwar als Linearrampe, allerdings ist die logischerweise relativ klein. Auch später haben sich viele an Borchardt gehalten, es ist aktuell die einzige Rampenkonstruktion die nachgewiesen ist, und viele wollten da lieber nicht anfangen zu spekulieren.perttivalkonen schrieb:Ich weiß nur, daß Uvo Hölscher diese Variante eingebracht hat in die Rampendiskussion.
Na jedenfalls war es kein Einwand, da jegliche Begründung, Herleitung odgl. fehlte. Mehr auf dem NiveauNemon schrieb:Es ist eine Notiz, die man annehmen oder ablehnen kann.
Ich wollte es extra nicht erwähnen, wollte halt nicht provozieren, aber sah mir Dir @Nemon, irgendwie nicht ähnlich, so ein "Kann ich mir nicht vorstellen." 😉perttivalkonen schrieb:Nemon schrieb:
Es ist eine Notiz, die man annehmen oder ablehnen kann.
perttivalkonen schrieb:
Na jedenfalls war es kein Einwand, da jegliche Begründung, Herleitung odgl. fehlte. Mehr auf dem Niveau
* things I like
* things I hate
* things I can't imagine
Es geht damit los, dass die Poller versenkt und fixiert sein müssten, um ihre Aufgabe zu erfüllen. (Die in Hatnub hatten zusätzliche Verstrebungen, die in die Felswand reichten). Gegeben, dass die Rampen aufgeschüttet werden, sehe ich nicht wirklich die Möglichkeit, wie das erreicht werden sollte. Undperttivalkonen schrieb:Na jedenfalls war es kein Einwand, da jegliche Begründung, Herleitung odgl. fehlte.
Wobei im Paper schon in der Überschrift die Lösung steht: THE RAMP AT HATNUB QUARRY: NO SOLUTION FOR PYRAMIDSNemon schrieb:Dann die Arbeitsbreite, die das System auf den eher schmalen Wendelrampen bräuchte.
Das war ja auch mein erster Einwand.Thorsteen schrieb:Ich persönlich sehe die Probleme mit den Umlenkungen in der Kraftschlüssigkeit zur Rampenkonstruktion.
Man hat mindestens eine gefunden, bzw. Reste davon:Nemon schrieb:Wobei ich ohnehin viele Fragezeichen bei der Statik/Stabilität sämtlicher Rampen sehe. Selbst mit Stützmauern. Hat sich mal jemand richtig diesem Thema gewidmet?
Borchardt erwähnt die Wiederverwertung des Materials.Nemon schrieb:Nicht nur so von wegen: Die haben das was aufgeschüttet und verfestigt und es dann wieder weggekippt?
Mit einer aus Steinen gesetzten Rampe ergibt sich das Problem schon mal nicht mehr. Von dieser Prämisse "nur aufgeschüttete Rampe" hatte ich aber gar nicht gesprochen, die hast hier nur Du eingetragen.Nemon schrieb:Es geht damit los, dass die Poller versenkt und fixiert sein müssten, um ihre Aufgabe zu erfüllen. (Die in Hatnub hatten zusätzliche Verstrebungen, die in die Felswand reichten). Gegeben, dass die Rampen aufgeschüttet werden, sehe ich nicht wirklich die Möglichkeit, wie das erreicht werden sollte.
Wer spricht von schmalen Wendelrampen?Bau sie so breit, wie Du sie haben willst. Fünf Meter? Zehn? Mir egal. Je höher Du kommst, desto mehr freie Fläche an der pyramidenwärtigen Seite hast Du gewonnen, um hier die nächste Kehre hochzubauen. Jedenfalls, wenn Du Deine Rampe mit senkrechten Seitenwänden baust, immer ab vorheriger Kehre auf den bereits fertiggestellten Steinlagen.Nemon schrieb:Dann die Arbeitsbreite, die das System auf den eher schmalen Wendelrampen bräuchte.
Abwärts müssen nur die Leute und die Schlitten (ok, und die Seile). Die werden ja wohl noch auf einer Rampe an den Aufwärtsziehern vorbei kommen. Vor allem, wenn wir mal keine Einzfuffzich-Rampe im Kopp haben.Nemon schrieb:Dann müsste man den Vorteil des Systems mit zwei Arbeitsgruppen, als eine, die aufwärts und eine, die abwärts zieht bei diesen Gegebenheiten mal darstellen.
Ähm, da sind keine Schieber.Nemon schrieb:Wie die vier wackeren Arbeiter, die den Block von unten anzuschieben versuchen
Nein. Nur Prämissen untergeschoben und Bilder falsch "gelesen".Nemon schrieb:Habe ich hiermit hinreichend weiterführende Notizen geliefert?
Was ich meinte, waren die auch in der Illustration gezeigten jew. 8 Männer, die gleichzeitig nach oben bzw. nach unten ziehen.perttivalkonen schrieb:Abwärts müssen nur die Leute und die Schlitten (ok, und die Seile). Die werden ja wohl noch auf einer Rampe an den Aufwärtsziehern vorbei kommen. Vor allem, wenn wir mal keine Einzfuffzich-Rampe im Kopp haben.
Wie würdest du das konstruktiv lösen?perttivalkonen schrieb:Jedenfalls, wenn Du Deine Rampe mit senkrechten Seitenwänden baust
Was denn? Gegenhalter?perttivalkonen schrieb:Ähm, da sind keine Schieber.
Da muss ich aber nun auch fragen, wer schiebt da? Selbst als "Gegenhalter", ziehen sie doch, oder nicht?Nemon schrieb:perttivalkonen schrieb:
Ähm, da sind keine Schieber.
Nemon schrieb:
Was denn? Gegenhalter?