flipperonline schrieb:Du meinst diese Alfred E. Neumann Maschinen ?
Bleibt zu hoffen, daß Marfrank die meinte. Denn mit den
Von-Neumann-Sonden wäre das Fermiparadoxon sowas von letztes Jahrtausend.
Die Von-Neumann-Sonden sollen im All rumfliegen und sich irgendwann mal selber replizieren. Am sinnigsten landet so ne Sonde auf (z.B.) nem Zielplaneten, wo sie aus den dortigen Ressourcen zwei neue Sonden baut und losschickt. Würde so ne Sonde auch nur ein Kilo an Material benötigen - inclusive Treibstoff -, und würden alle 100 Jahre zwei neue Sonden von ner alten gebaut und losgeschickt, so würden nach 10.000 Jahren knapp 1,27 Quintillionen Sonden gerade irgendwo landen und mit dem Bau der nächsten anfangen. Die Masse dieser Sonden, 1,27 * 10
30 kg, entspricht ca. 2/3 der Masse unserer Sonne. In jedem Sternensystem der Milchstraße mit ihren geschätzten 400 Milliarden (4 * 10
11) Sternen wären also gemittelt 3 * 10
18 Sonden auf irgendnem Steinklumpen gelandet, Planet, Mond, Asteroid oder sonsterwas. Drei Trillionen Sonden pro "Sonnensystem" also.
Weitere 4000 Jahre später beträgt die Masse sämtlicher bereits gebauter Sonden, also der aktuell landenden wie sämtlicher früherer Generationen, knapp 2,79 * 10
42 kg. Das macht knapp 1,5 Billionen Sonnenmassen - oder auch nahezu die gesamte Materie der Milchstraße. Da wäre also gar nichts mehr über zum drauf Landen.
OK, mit 10.000 bzw. 14.000 Jahren hätten die Sonden noch gar nicht die gesamte Milchstraße durchkolonisieren können. Man könnte die Dauer bis zum Zielerreichen und Nachfolgerbauen von 100 auf 10.000 Jahren erhöhen, dann sprächen wir von Zeiträumen von einer Million bzw. 1,4 Million Jahren. Dennoch - sollte auch nur eine einzige Ziv so eine Mission gestartet haben, und das entsprechend lange vor heute - wir wüßten davon! Oder wären längst zu Sonden verarbeitet worden.
Dann doch besser Ali E.N.
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