Beschneidung ist Körperverletzung
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:07@Tussinelda
das bedeutet also, es wäre wichtiger den leuten klar zu machen, dass wir hier in einer säkularisierten gesellschaft leben, und sie auch keine angst zu haben brauchen, dass jemand diskriminiert wird, denn das gibt es bei uns so nicht.. etc pp.. mit einem verbot wird das aber schwer zu bewerkstelligen sein, dass sie es wirklich glauben, hier nicht diskriminiert zu werden
das bedeutet also, es wäre wichtiger den leuten klar zu machen, dass wir hier in einer säkularisierten gesellschaft leben, und sie auch keine angst zu haben brauchen, dass jemand diskriminiert wird, denn das gibt es bei uns so nicht.. etc pp.. mit einem verbot wird das aber schwer zu bewerkstelligen sein, dass sie es wirklich glauben, hier nicht diskriminiert zu werden
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:08Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:08Nun wurde es aber zur Anklage. Und das Gericht hat völlig richtig entschieden. Außerdem können viele ja gar keinen mehr anklagen. Wie will jemand der nach 10 Jahren merkt das die Beschneidung Fehlerhaft war noch jemanden anklagen?rockandroll schrieb:es war überhaupt kein juristisches thema bevor es keinen kläger gegeben hat, und was ihr hier zu beklagen habt, weiss ich auch noch nicht genau. die paar verunglückte fälle könnten den beschneider anklagen, das leutet ein, aber was hier mit körperlicher unversehrtheit rumgebogen werden will, weiss keiner so genau.
Wie soll ein Mann mit sexuellen Störungen, die auf der Beschneidung beruhen jemanden anklagen?
Und wie du von ein paar verunglückten Fällen sprichst finde ich gelinde gesagt ekelhaft.
Außerdem fehlt dir scheinbar ziemlich etwas an Aufklärung, was die Komplikationen und die rechtlichen Aspekte der betroffenen Unglücksfälle angeht.
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:11@rockandroll
Der Brauch der Beschneidung ist ein Phänomen?
Und nein, es bedeutet, dass die Gläubigen sich untereinander zugestehen müssten, dass es TATSÄCHLICH überhaupt eine Entscheidung ist und nicht zwanghaft obligatorisch, das meine ich
Der Brauch der Beschneidung ist ein Phänomen?
Und nein, es bedeutet, dass die Gläubigen sich untereinander zugestehen müssten, dass es TATSÄCHLICH überhaupt eine Entscheidung ist und nicht zwanghaft obligatorisch, das meine ich
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27.12.2013 um 17:15@Tussinelda
alles was ist, ist ein phänomen
und nein, das sehe ich nicht so, dass sie sich irgendwas eingestehen müssen, denn unter ihnen gibt es kein politikum oder ein ernstzunehmendes verbot bzw. gebot
wer in der religiösen gemeinde leben will, vollzieht auch die rieten, wer es vorzieht nicht dazu zu gehören, lässt es. nur sind die eltern aber der meinung, die kindern wären innhalb besser dran, also..
alles was ist, ist ein phänomen
und nein, das sehe ich nicht so, dass sie sich irgendwas eingestehen müssen, denn unter ihnen gibt es kein politikum oder ein ernstzunehmendes verbot bzw. gebot
wer in der religiösen gemeinde leben will, vollzieht auch die rieten, wer es vorzieht nicht dazu zu gehören, lässt es. nur sind die eltern aber der meinung, die kindern wären innhalb besser dran, also..
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27.12.2013 um 17:16Achje, das hatten ir schon so oft, dass ich jetzt endlich auch mal polemisch werde:rockandroll schrieb:die paar verunglückte fälle könnten den beschneider anklagen,
Lasst die Kinder, die misshandelt oder vernachlässigt werden, doch auch selbst klagen. Was kümmert es den Staat oder die Mitbürger.
Wenn ich in ein Land einwandere, oder auch nur in urlaub dorthin fahre, muss ich mich mit den dortigen Gesetzen abfinden. Ob die meine Religion erlauben oder nicht, meine Bekleidung reglementieren, oder ob ich als Frau alleine auf die Strasse darf.rockandroll schrieb:aufklärung können sie alle bekommen, nur fruchten wird sie eher bei denen, die sich schon etwas kulturell emanzipiert haben, und das glit nicht für die ältere generation. die ist noch zu sehr verwurzelt, und sucht ihren halt oft immer noch in solchen phänomenen
Doch, man kann den Menschen allerhand zumuten. Man darf nur nicht 20 Jahre später kommen und erwarten, dass sie von ganz alleine Kultur und Gesetzbuch aufgesogen haben und Sauerkraut mit Schweinshaxe essen. Man muss die Regeln von vornherein festlegen, was hier lange versäumt wurde, da wir angeblich kein Einwanderungsland gewesenwarenseinwolltensollten.
Du kannst Einwanderern nicht einerseits erklären, dass dies eine säkulare Gesellschaft ist, und andererseits das relgiöse Gebot über dem Gesetz stehen lassen.
Es wird auch Kenianern zugemutet, ihren Sohn nicht beschneiden zu lassen, von jenen anderen Beschneidungsriten mal ganz zu schweigen. Wieso müssen die das verstehen, muslimische Einwanderer aber nicht?
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:17Schätze doch mal, wieviele muslimische oder jüdische Eltern ansonsten nicht religiös sind, aus Tradition und Gewohnheit aber ihre Söhne beschneiden lassen.rockandroll schrieb:wer in der religiösen gemeinde leben will, vollzieht auch die rieten, wer es vorzieht nicht dazu zu gehören, lässt es. nur sind die eltern aber der meinung, die kindern wären innhalb besser dran, also..
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:19@FF
diese moralische polemik ist weiterhin für die hühner, ansonsten werden überall auf der welt zugeständnisse für fremde bräuche eingeräumt, sofern es keine totalitären systeme sind, und jeder versteht es politisch einen gewissen intimitätsabstand zu wahren. warum soll es also bei uns anders gehandhabt werden
diese moralische polemik ist weiterhin für die hühner, ansonsten werden überall auf der welt zugeständnisse für fremde bräuche eingeräumt, sofern es keine totalitären systeme sind, und jeder versteht es politisch einen gewissen intimitätsabstand zu wahren. warum soll es also bei uns anders gehandhabt werden
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27.12.2013 um 17:21wüsste nicht, was das zur sache tutFF schrieb:Schätze doch mal, wieviele muslimische oder jüdische Eltern ansonsten nicht religiös sind, aus Tradition und Gewohnheit aber ihre Söhne beschneiden lassen.
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 17:21kultur und religion sind nun mal eng verwoben
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27.12.2013 um 17:27Nein, denn diese Polemik trifft den Kern des Problemes, dass die betroffenen Kinder eben nicht selbst klagen können, und später die Verjährungsfristen abgelaufen sind.rockandroll schrieb:diese moralische polemik ist weiterhin für die hühner
... was im Fall der Mädchenbeschneidungen zum Glück verneint wird.rockandroll schrieb:kultur und religion sind nun mal eng verwoben
Sogar was Kopftücher und Tschador anbelangt, gibt es eine öffentliche Diskussion, inwieweit die religiös oder nur traditionell vorgeschrieben sind.
Nur, soweit sie keinem Gesetz wiedersprechen.rockandroll schrieb:ansonsten werden überall auf der welt zugeständnisse für fremde bräuche eingeräumt, sofern es keine totalitären systeme sind
Es ist völlig egal, in welches Land man einwandert, ob totalitär oder nicht: es gelten die örtlichen Gesetze.
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27.12.2013 um 18:10dafür haben sie ihre eltern.. etc etcFF schrieb:Nein, denn diese Polemik trifft den Kern des Problemes, dass die betroffenen Kinder eben nicht selbst klagen können, und später die Verjährungsfristen abgelaufen sind.
weil sich die betroffenen selbst massiv dafür einsetzen usw usfFF schrieb:.. was im Fall der Mädchenbeschneidungen zum Glück verneint wird.
man toleriert es deshalb, weil es gegen kein gesetz verstösst, -schon von jeher und seit urzeiten der zivilisationsanfänge- sondern der vorwurf der körperverletzung eine rein juristische konstruktion ist, um überhapt dagegen was in der hand zu haben. ansonsten ist es in höchstem falle ein verstoss gegen unsere auffassung von gutem geschmack, aber mehr nichtFF schrieb:Nur, soweit sie keinem Gesetz wiedersprechen.
Es ist völlig egal, in welches Land man einwandert, ob totalitär oder nicht: es gelten die örtlichen Gesetze.
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 18:14@FF
Wie kommst du darauf dass es um irgendwelche Fremden Einwanderer geht?
Ich dachte es ginge im Beschneidung und Freie Religionsausübung?
Oder hör ick da die Sarrazinisten trapsen? hmmm :)
Wie kommst du darauf dass es um irgendwelche Fremden Einwanderer geht?
Ich dachte es ginge im Beschneidung und Freie Religionsausübung?
Oder hör ick da die Sarrazinisten trapsen? hmmm :)
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27.12.2013 um 18:18von den flüchtlingen in europa diew sich von ihrer kultur abgewand haben und von feministinnen.rockandroll schrieb:weil sich die betroffenen selbst massiv dafür einsetzen usw usf
wenn man exmuslime fragt dürfte die ablehnung auch groß sein.
es ist natürlich ne körperverletzung, das sind medizinische eingriffe aber auch, die frage ist ob sie notwendig sind wie medizinische eingriffe bzw ob sie von den eltern entschieden werden dürfen wie z.b. haare schneiden. ob es körperverletzung ist oder nicht ist nichts worüber man diskutieren braucht, es wird haut entfernt, das ist körperverletzung.rockandroll schrieb:sondern der vorwurf der körperverletzung eine rein juristische konstruktion ist
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 18:25@25h.nox
die sog. körperverletzung ist nur ein juristischer begriff, der hier aber unzulässig ausgedehnt wird, und als verstoss gegen das gg gewertet wird, was überhaupt keine relevanz hat, denn die absicht die dahinter steckt ist nicht die den körper zu verletzen um des verletzens willen, sodern aus eben gegebenem anlass, der hier als nicht notwenig deklariert wird.. was aus medizinischer sicht sicher auch durchaus bestand hat. nur geht es den leuten nicht nur darum was mediziner zu dieser sache zu sagen haben, sodern sie verlassen sich eher auf eigene erfahrungen mit dem thema und auf die ihrer vorfahren, was ich durchaus für legitim halte, zumal sie ihre praktik nicht uns auch noch aufzwengen wollen, sondern sie schlicht für ihre eigenen kinder als für notwendig befinden
das ist doch insich eine ganz andere sache, als zu plärren "verstoss gegen gg, unzulässig"
die sog. körperverletzung ist nur ein juristischer begriff, der hier aber unzulässig ausgedehnt wird, und als verstoss gegen das gg gewertet wird, was überhaupt keine relevanz hat, denn die absicht die dahinter steckt ist nicht die den körper zu verletzen um des verletzens willen, sodern aus eben gegebenem anlass, der hier als nicht notwenig deklariert wird.. was aus medizinischer sicht sicher auch durchaus bestand hat. nur geht es den leuten nicht nur darum was mediziner zu dieser sache zu sagen haben, sodern sie verlassen sich eher auf eigene erfahrungen mit dem thema und auf die ihrer vorfahren, was ich durchaus für legitim halte, zumal sie ihre praktik nicht uns auch noch aufzwengen wollen, sondern sie schlicht für ihre eigenen kinder als für notwendig befinden
das ist doch insich eine ganz andere sache, als zu plärren "verstoss gegen gg, unzulässig"
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 18:28Du meinst dieselben Eltern, die den Eingriff überhaupt erst veranlasst haben?rockandroll schrieb:dafür haben sie ihre eltern.. etc etc
Ja, es gab zum Glück einzelne prominente Betroffene, die es bekannter gemacht haben. Einsetzen tun sich tagtäglich die Organisationen in den Ländern, wie Terre des Hommes, Kinderhilfswerk, Ärzte ohne Grenzen, und örtliche Organisationen. Ohne die würde sich nichts bewegen.rockandroll schrieb:weil sich die betroffenen selbst massiv dafür einsetzen usw usf
Ohne deren Hilfe könnten sich auch die Mütter, die den Brauch abschaffen wollen, nicht gegen die Gemeinde durchsetzen, und schon gar nicht die Mädchen.
Ach, komm schon. Nicht jedes Volk hat das praktiziert, und nicht jeder uralte Brauch ist erhaltenswert, und andere Bräuche wurden sang- und klanglos angepasst, symbolisiert oder ganz abgeschafft.rockandroll schrieb:man toleriert es deshalb, weil es gegen kein gesetz verstösst, -schon von jeher und seit urzeiten der zivilisationsanfänge-
Bräuche stehen nicht unter Natur- oder Denkmalschutz.
Nein, es ist umgekehrt: man hat eine juritische Konstruktion gefunden, um den Brauch vom Gesetz auszunehmen. Ansonsten würde er unter Körperverletzung fallen. Auch wenn es bis vor wenigen Jahren niemand angeklagt hat.rockandroll schrieb:sondern der vorwurf der körperverletzung eine rein juristische konstruktion ist, um überhapt dagegen was in der hand zu haben.
Über 15% Komplikationsrate. In unserer westlichen, medizinisch gut versorgten Welt.rockandroll schrieb:ansonsten ist es in höchstem falle ein verstoss gegen unsere auffassung von gutem geschmack, aber mehr nicht
Schon bei dem Gedanken, jemand könne in mir einen Sarrazinisten sehen, hat es meinen Besuch fast vom Hocker gehauen. Ich glaube, an meinem Lieblingstresen würdest Du da auch en paar erzhafte Lacher ernten.Puschelhasi schrieb:Wie kommst du darauf dass es um irgendwelche Fremden Einwanderer geht?
Ich dachte es ginge im Beschneidung und Freie Religionsausübung?
Oder hör ick da die Sarrazinisten trapsen? hmmm :)
Bitte lies wenigstens ein paar Beiträge zurück. Es ging in diesem speziellen Fall um Neueinwanderer, die @rockandroll von der Aufklärungspflicht ausnehmen wollte.
Ansonsten gilt für mich:
Ich bin im Übrigen der Überzeugung, dass es sich bei Muslime und Juden nicht um "fremde Völker" handelt, dass wir zum Glück mehr Gemeinsamkeiten haben als vielen lieb ist und es keine gesellschaftliche Entwicklung seit der Steinzeit gibt, die ohne einander stattgefunden hätte.
Soviel dazu.
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 18:30wieso wird die hier unzulässig ausgedehnt? es ist eindeutig körperverletzung(aber das ist auch ein frisörbesuch). die frage ist ob es eine körperverletzung ist doie von eltern gerechtfertigt werden können.rockandroll schrieb:die sog. körperverletzung ist nur ein juristischer begriff, der hier aber unzulässig ausgedehnt wird
die religionsfreiheit des kindes und das recht auf körperliche unversehrtheit stehen dem erziehungsrecht der eltern gegenüber. für mich ist das sehr eindeutig, beschneidung sollte verboten werden da die rechte des kindes einfach höher zu werten sind.
Beschneidung ist Körperverletzung
27.12.2013 um 18:34aber jedes andere volk hat es bei sich toleriert -wüsste zunmindest nicht, wo das mal politisch thematisiert worden ist-FF schrieb:Ach, komm schon. Nicht jedes Volk hat das praktiziert, und nicht jeder uralte Brauch ist erhaltenswert,
und von schützenswert hab ich nichts gesagt. ich sagte nur, es ist völlig kontraproduktiv das mit hilfe von staatsmacht zu reglementieren, aber sonst kann man sich gerne im rahmen einer organisation dagegen stark machen, wie es auch bei den frauen der fall ist
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