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Onlinehandel vs. Einzelhandel
25.03.2025 um 21:40Von mir gibt es ein Update aus der Welt der Lebensmittel-Lieferdienste: Seit wenigen Wochen ist der vierte Lieferdienst, der an meine Adresse liefert, am Start und weil ich neugierig bin und wissen wollte, ob der was gut kann, was die anderen nicht/nicht so gut können, habe ich mir heute die App heruntergeladen.
Als erstes durfte ich mir eines von drei angezeigten Produkten als Geschenk aussuchen.... dann kam die Ernüchterung. Mir wurde nämlich ein Wartelistenplatz zugeteilt, ehe ich die App nutzen dürfe und bin jetzt Kundin achthundertdrölfzig in dieser Warteliste. In welchem Tempo diese Zahl sinken wird? Keine Ahnung. Die Aussage des Anbieters, dass man jetzt erst mal gucken müsse, wie viele Lieferfahrzeuge man wirklich brauchen würde, erscheint mir in dem Zusammenhang maximal vage. Naja, immerhin summieren sich die Gratislebensmittel, je länger ich warten muss. Wobei da auch nicht stand, ob ich mir täglich, wöchentlich oder gar monatlich ein neues Produkt aussuchen darf.
Das ist alles schon sehr kurios und wirkt auf mich ein bisschen so, als wolle man den Hype, den es früher um bestimmte stationäre Läden gab, vor denen Leute teilweise campiert haben, wenn ein bestimmtes Produkt auf den Markt kommen sollte, aufs digitale Zeitalter übertragen will.
Nur: Im Gegensatz zu einem Produkt, das es exklusiv nur in einem Laden gibt, ist es mir ja eigentlich egal, wer mir Milch, Gurke und Co. liefert. Wenn dem Anbieter also kein tolles, einzigartiges Konzept zugrunde liegt, das ich jetzt nur noch nicht erkennen kann, weil ich die App noch nicht nutzen kann, werde ich vermutlich einmalig die ganzen Gratisprodukte abstauben und dann bei den bekannten Anbietern bleiben.
Zumal mindestens ein weiterer aktuell auch relativ offensiv damit wirbt, dass er momentan auch einzelne Produkte im Angebot hat, die für den symbolischen Preis von einem Cent zu haben sind. Wahrscheinlich um zu verhindern, dass die Kundschaft auch nur daran denkt, zur Konkurrenz abzuwandern. Von solchen Angeboten kann man im stationären Lebensmittelhandel eher nur träumen.
Als erstes durfte ich mir eines von drei angezeigten Produkten als Geschenk aussuchen.... dann kam die Ernüchterung. Mir wurde nämlich ein Wartelistenplatz zugeteilt, ehe ich die App nutzen dürfe und bin jetzt Kundin achthundertdrölfzig in dieser Warteliste. In welchem Tempo diese Zahl sinken wird? Keine Ahnung. Die Aussage des Anbieters, dass man jetzt erst mal gucken müsse, wie viele Lieferfahrzeuge man wirklich brauchen würde, erscheint mir in dem Zusammenhang maximal vage. Naja, immerhin summieren sich die Gratislebensmittel, je länger ich warten muss. Wobei da auch nicht stand, ob ich mir täglich, wöchentlich oder gar monatlich ein neues Produkt aussuchen darf.
Das ist alles schon sehr kurios und wirkt auf mich ein bisschen so, als wolle man den Hype, den es früher um bestimmte stationäre Läden gab, vor denen Leute teilweise campiert haben, wenn ein bestimmtes Produkt auf den Markt kommen sollte, aufs digitale Zeitalter übertragen will.
Nur: Im Gegensatz zu einem Produkt, das es exklusiv nur in einem Laden gibt, ist es mir ja eigentlich egal, wer mir Milch, Gurke und Co. liefert. Wenn dem Anbieter also kein tolles, einzigartiges Konzept zugrunde liegt, das ich jetzt nur noch nicht erkennen kann, weil ich die App noch nicht nutzen kann, werde ich vermutlich einmalig die ganzen Gratisprodukte abstauben und dann bei den bekannten Anbietern bleiben.
Zumal mindestens ein weiterer aktuell auch relativ offensiv damit wirbt, dass er momentan auch einzelne Produkte im Angebot hat, die für den symbolischen Preis von einem Cent zu haben sind. Wahrscheinlich um zu verhindern, dass die Kundschaft auch nur daran denkt, zur Konkurrenz abzuwandern. Von solchen Angeboten kann man im stationären Lebensmittelhandel eher nur träumen.