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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

450 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bayern, Darmstadt, 1987 ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

31.03.2025 um 11:54
Punkt 2 kann man auch umgekehrt deuten. Er heuert gerade deshalb bei Gerd an, weil er schnell an Geld kommen muss um sich abzusetzen.
Seine Zuverlässigkeit , wird von einem ehemaligen Mithäftling aus der U Hsft bestätigt, der auch den Kontakt hergestellt hat.

Zu Punkt 3 : Das keine genauen Adressen aufgeschrieben wurden, hat mich, zusammen mit dem Videokabel und noch einigen Indizien darauf gebracht, das er evtl. Videotheken „abkassierte“ Die findet man auch ohne Strassnangabe in jedem kleineren Ort..

Die Idee mit den US Basen scheint erst einmal ein interessanter Ansatz. Allerdings gab es im kalten Krieg auch so ziemlich überall in Süddeutschland US Stützpunkte und was er dort kassiert haben könnte, muss man auch erst einmal eine Idee haben. Auch konnte man ja nicht einfach so in eine Basis fahren um dort irgend etwas zu kassieren
Das Kabel war ein reines Videokabel, was mit damalls gebräuchlichen Computerkabeln wenig zu tun hatte.

Den Nürnberger Hbhf. Mit der DDR in Zusammenhang zu bringen halte ich für eher wenig plausibel.
Wenn es Hof oder Helmstedt gewesen wären, könnte man vielleicht auf diese Idee kommen.
Ansonsten sehe ich keinen Zusammenhang mit dem Ostblock.
Seine Tätigkeit erstreckte sich ausschließlich auf die Bundesrepublik
Auch von Hamburg, München , Kassel oder auch Paris fuhren Züge nach Berlin West.


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

31.03.2025 um 14:26
Daraus (und dem ist ja zustimmen)
Zitat von k330k330 schrieb am 02.02.2025:Betrachtet man nur diese mysteriösen Aktivitäten so verliert man sich zwangsläufig völlig darin da der Raum an Spekulationen endlos wird.
folgt allerdings in überhaupt keiner Weise dieses:
Zitat von k330k330 schrieb am 03.02.2025:Nach allen Fakten bleibt nur eine Schlussfolgerung übrig:

HP wurde nicht von Gerd oder seinem Netzwerk getötet – er wurde von jemandem ermordet, der wusste, dass die Polizei auf Gerds Spur gehen würde.
Aus der Tatsache, dass Du aus den "mysteriösen Aktivitäten" keine Erkenntnisse ziehen kannst, folgt überhaupt nicht, dass es ein anderes Mordmotiv geben muss.

Und das Nachfolgende ist, mit Verlaub, einfach nur noch Quatsch:
Zitat von k330k330 schrieb am 03.02.2025:Ich finde alle Wahrscheinlichkeiten bewegen sich m.E. ganz stark in die Richtung:

-Konkurrenz (40%)
-Zahlungsunfähiger Schuldner (25%)
-Raubmord (15%)
-persönliches Umfeld (20%)
Es besteht keinerlei Möglichkeit, auf der Grundlage nicht vorhandener Erkenntnisse Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. So wenig Mathematik muss man sich noch gönnen dürfen.


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

31.03.2025 um 20:38
Zitat von NewdetectiveNewdetective schrieb:3) Was sollen die Orte ohne Adressangaben?
Das macht nur Sinn, wenn alle Orte einen
gleichen Treffpunkt haben, der leicht zu finden
ist. (z.B. Hbf.)
Sehr guter Gedanke. Und das Kabel diente zur Identifizierung.


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

01.04.2025 um 17:12
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Sehr guter Gedanke. Und das Kabel diente zur Identifizierung.
Wie soll man sich das vorstellen?
Das Kabel wurde ja auch schon vor der letzten Tour verschenkt.
Waren übrigens zu der Zeit richtige teuer diese Scart Kabel . Ca 30 bis 50 DM

Mit dem Bahnhof als Treffpunkt ist ja schon eine vorstellbare Idee.
Aber: Wie sollten die ˋ“Klienten“ wissen können, wann genau P. dort erscheint?

Ich halte es für wahrscheinlicher, das P. Seine „ Kunden“ persönlich im eigenen Umfeld aufsuchte.

Nach wie vor, halte ich so etwas wie eine „Gebietsschutzabgabe“an Gerd s Organisation für plausibel.
Und da ein Videokabel eine Rolle spielte, kam ich halt auf Videotheken, denen man die Konkurrenz vom Hals hielt.

Da es sich immer um variable Summen handelte, die P abkassiert hat, denke ich das die Beträge von bestimmt Faktoren, z.b. in Abhängigkeit vom Umsatz erhoben wurden.


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

01.04.2025 um 18:04
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Ich halte es für wahrscheinlicher, das P. Seine „ Kunden“ persönlich im eigenen Umfeld aufsuchte.
Durchaus denkbar. Und folgte diesen Gedanken, wenn auch mit bedacht. Zumal auch von den Ermittlern dies nicht ausgeschlossen wird. So weit ich das einschätzen vermag.

Allerdings hat das einen relativ grossen Hacken. Nämlich dass HP keine Adressangaben im Taschenkalender tätigte. Was dann wohl auf einem anderen Papier stand. Wie auch die Höhe der Geldbeträge. Und auch weniger vorstellbar, dass sich keiner aus dem persönlichen Umfeld bei der Polizei meldete.

Also die These vom Gebietsschutz, von was auch immer, halte ich in Anbetracht der Grösse für verwerflich.

Letztlich denke ich schon, dass der Fall tief in die Kriminalistik führt.


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

01.04.2025 um 21:06
@schluesselbund
Wenn es, wie in meinem Beispiel um die örtliche Videothek, die örtliche Pizzeria, Dönerladen o.ä. gehandelt haben sollte, so bräuchte er keine genaue Adresse, bzw. könnte die sich jeweils aus dem örtlichen Telefonbuch heraussuchen.

Da müsste man wissen, ob die notierten Initialen irgendwie dazu passen.
Z.B. zu Besitzern bestimmter Geschäfte

Irgendwo muss er jedenfalls auf seine Kunden, die er abkassiert getroffen sein.
Mit nem Scartkabel als Erkennungszeichen im Bahnhofsrestaurant zu sitzen wäre zu auffällig und würde genaue Terminabsprachen voraus setzen

Oder aber er hatte noch eine Liste mit genauen Adressangaben. Irgendwie muss er jedenfalls Kontakt aufgenommen haben.

Wieso hältst Du Gebietsschutz für verwerflich?
Ist doch das klassische Mafia Prinzip.
Und das keiner, der für illegale Dienste gezahlt und davon profitiert hat zur Polizei geht ist eigentlich auch eher normal..

Macht man sich ja selbst strafbar, wenn man dafür bezahlt, das einem z.B. die Konkurrenz vom Leibe gehalten wird.
Außerdem weis man, das eine kriminelle Organisation im Hintergrund ist und wird sicher nicht unbedingt damit zur Polizei.

Die geringen einzelnen Summen und die örtlichen Bezüge schließen Prostitution oder Drogenhandel eigentlich aus.
Da bleibt nicht mehr viel ausser z.B. Schutzgeld oder sonstige Abgaben.
Die unterschiedlichen Beträge müssen auch nach irgend einem Schlüssel ermittelt worden sein.

Vielleicht wurde gerade deshalb Puschnik gewählt, weil er einerseits unauffällig war, andererseits auch in der Lage betriebswirtschaftliche Auswertungen zu lesen und einen vorher bestimmten Prozentsatz z.B. des Monatsumsatzes zu errechnen und zu kassieren.
Vielleicht hat er dabei versucht „ in die eigene Tasche“ zu wirtschaften und wurde dessen überführt von Gerd, der dann doch mal kontrollierte.

Allerdings spricht das zurücklassen der Notizen gegen eine Tatbeteiligung Gerds bzw. dessen Organisation.
Die hätten diesen Spurenträger verschwinden lassen und niemand hätte überhaupt etwas von den Touren erfahren.
Vielleicht war aber nur der Ausführende zu dumm das Buch zu sichern in der Aufregung.


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

gestern um 11:35
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Allerdings spricht das zurücklassen der Notizen gegen eine Tatbeteiligung Gerds bzw. dessen Organisation.
Die hätten diesen Spurenträger verschwinden lassen und niemand hätte überhaupt etwas von den Touren erfahren.
Genau so ist es. Darum kann auch ein Gebietsschutz bzw. ein abkassieren nach klassischen Mafia Prinzip ausgeschlossen werden.
Weiter deuten diese verschieden hohen und vorbestimmten Beträge welche HP abkassiert haben soll auf ein strukturiertes Handeln hin. Offensichtlich wurde da auch problemlos den Forderungen nach gekommen. Schaut man sich weiter die Grösse des Reisegebiets von HP an, welches von diesem ominösen Gerd kontrolliert wird, ist ein Gebietsschutz bzw. abkassieren mit dem von dir genannten Hintergrund wie auch weitern Zweigen auszuschliessen. Da wäre wohl mehr als ein Gerd beteiligt.


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gestern um 13:13
@schluesselbund
Das ist halt ein Denkfehler hier irgendwas auszuschließen.
Wenn Gerd oder dessen Organisation einen Killer geschickt haben sollten , könnte dieser einen Fehler gemacht haben , odergar nicht über das Buch informiert gewesen sein, dieses nicht gefunden haben oder gestört worden sein
Das das Notizbuch bei P verblieb spricht gegen Gerds Organisation, schließt sie aber auch nicht automatisch aus.

Das mit diesem Buch eine falsche Fährte gelegtwerden sollte, wie Einige hier anführten,, ist aber höchst unwahrscheinlich,.
Auch weil dessen Inhalt wohl auf Plausibilität überprüft wurde


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Mordfall Heinz Puschnik bis heute ungelöst

gestern um 14:39
Gerade die großen Reisegebiete und die Tatsache, das nur an kleineren Orten abkassiert wurde spricht , wie auch die unterschiedlichen Summen auf jeden Fall gegen Drogengeschäften und gegen Prostitution
Andererseits müssen die Gewinne dermaßen groß sein, bzw die Gegenleistung dermassen gering, das man es sich leisten kann einen Eintreiber durch das halbe Land zu schicken, der immense Spesen verursacht.
Wie der Kommissar schon sagte, eine Art Inkasso Tätigkeit.
Nur für was?

Ich halte das mit dem Gebietsschutz schon für plausibel und auch, das es sich um Videotheken gehandelt haben könnte. Als Hinweis sehe ich das von solch einer Reise mitgebrachte Videokabel.
Auch die Summen und die Größe der Orte würde passen.


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gestern um 15:18
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Das ist halt ein Denkfehler hier irgendwas auszuschließen.
Etwas auszuschliessen was gut begründet ist wie ich das in meiner letzten Post getan habe, vermag nicht zwangsläufig ein Fehler sein. Da immer noch alles anders sein kann. Auch deine These.
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wenn Gerd oder dessen Organisation einen Killer geschickt haben sollten ,
Dann wird der schon kein Fehler gemacht haben. Deine Begründung für das auffinden des Taschenkalenders ist schon sehr mangelhaft. Und unterliegt einer falschen Annahme. Da nämlich keine Adressangaben gefunden wurden. Das hat dann wohl der Killer mitgenommen?

Weiter ist es auch so, dass der Eintrag Gerd im Kalender von HP oder die angedachte Organisation mit dem Mord an HP nichts zu tun hat

Wenn man Gerd oder dessen Organisation die Tat an HP zuschreibt, verwundert das schon damit, dass HP erst kurz für diesen Gerd tätig war. Da stellt sich dann auch die Frage, wer war vor HP unterwegs. Und wer nach dem Tod von HP.


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gestern um 17:19
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Etwas auszuschliessen was gut begründet ist wie ich das in meiner letzten Post getan habe, vermag nicht zwangsläufig ein Fehler sein. Da immer noch alles anders sein kann. Auch deine These.
Etwas auszuschließen, wenn man gar nichts genaues weis, bringt einen nur in die Sackgasse.

Deshalb schließe ich im Gegensatz zu Dir ja auch nichts ausdrücklich aus.
Irgend etwas auszuschließen, was denkbar ist, sollte man in der Kriminalistik nie.
So halte ich einen Familiären Hintergrund des Mordes für äußerst unwahrscheinlich, nicht aber für komplett auszuschliessen..
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Dann wird der schon kein Fehler gemacht haben. Deine Begründung für das auffinden des Taschenkalenders ist schon sehr mangelhaft. Und unterliegt einer falschen Annahme. Da nämlich keine Adressangaben gefunden wurden. Das hat dann wohl der Killer mitgenommen?
Auch Fehler in der Durchführung oder Kommunikationsdefizite sollte man nicht von vornherein ausschließen. Auch das wäre kriminalistisch unprofessionell
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Weiter ist es auch so, dass der Eintrag Gerd im Kalender von HP oder die angedachte Organisation mit dem Mord an HP nichts zu tun hat
Woher nimmst Du diese Erkenntnis?
Das musst Du dann auch schon begründen.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Wenn man Gerd oder dessen Organisation die Tat an HP zuschreibt, verwundert das schon damit, dass HP erst kurz für diesen Gerd tätig war. Da stellt sich dann auch die Frage, wer war vor HP unterwegs. Und wer nach dem Tod von HP.
Das ist auch eine Pauschalaussage, die man beweisen muss oder zumindest Indizien dafür liefern sollte.
Das P erst kurz für Gerds Organisation gearbeitet hat, schließt doch nich deren Täterschaft im vornherein aus.

Das P in kriminelle Machenschaften verwickelt war und dann ermordet wurde, legt es doch nah, das diese Tätigkeit irgend etwas mit dem Mord zu tun hat.
Dierekt oder indirekt bleibt offen.

Sicherlich sprechen die aufgefundenen Notizen,nicht gerade für ein geplantes Beseitigen des P. durch die Organisation von Gerd.
Aber ausschließen kann man einen Zusammenhang halt nicht.


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