Kreuzbergerin schrieb:Andererseits: So stark, dass man dadurch zum Mörder wird und sein ganzes Leben ruiniert, kann kein Karriereknick sein.
Vielleicht ja doch. Ich muss dabei gerade an die Abwahl der ehemaligen schleswig- holsteinischen Ministerpräsidentin Heide Simonis ( SPD) denken, im Jahr 2005.
Als ihr die eigene Partei noch im vierten Wahlgang mangels einer Stimme, die Wiederwahl zur MP versagte. Heide Simons wurde zwar zum Glück nicht erschossen, aber in den Medien wurde diese Person als "Heide
- Mörder" bezeichnet und Simonis grübelte ewig, wer ihrer Getreuen ihr die Stimme versagt hatte. Das war ihr politisches Aus.
Da wurde von ihr selbst auch über alte Rechnungen in der Politik nachgedacht, ob sie jemanden beruflich ins Abseits befördert haben könnte, der ihrer eigenen Partei angehört.
Ist nicht direkt vergleichbar, aber ich denke in dem Bereich gibt's öfter offene Rechnungen.