Rick_Blaine
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Berlinhttp://www.morgenpost.de/berlin/article206317729/Prozess-um-Mord-an-Hanna-K-beginnt-am-12-November.html
22.10.2015, 05:03
GERICHT
Prozess um Mord an Hanna K. beginnt am 12. November
Knapp fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod der Berliner Abiturientin Hanna K. beginnt der Prozess gegen ihren mutmaßlichen Mörder am 12. November am Landgericht Berlin. Dem 31-Jährigen werde heimtückischer Mord zur Verdeckung einer versuchten Vergewaltigung vorgeworfen, sagte Gerichtssprecher Tobias Kaehne. Die 18-Jährige wurde im Mai auf dem Heimweg von einer Party verfolgt, angegriffen und erwürgt. Der Verdächtige aus Lichtenberg hatte sich gestellt, nachdem er sich auf Bildern von Überwachungskameras erkannt hatte. Er soll die Tat gestanden haben.
PROZESShttp://www.morgenpost.de/berlin/article206548015/Angeklagt-wegen-Mordes-an-Johanna-K.html
Angeklagt wegen Mordes an Johanna K.
Johanna K. war nur noch 200 Meter von ihrem Elternhaus entfernt, als sie von David G. missbraucht und erwürgt wurde. Jetzt beginnt der Prozess.
Die 18-jährige Johanna K. kam in der Nacht zum 16. Mai 2015 von einer Geburtstagsfeier. Sie war nur noch wenige Meter von ihrem Elternhaus im Ortsteil Kaulsdorf entfernt. Doch dort kam sie nie an. Der Prozess gegen den Mann, der sie getötet haben soll, beginnt am 12. November vor einem Moabiter Schwurgericht. Der 31-jährige David G. ist angeklagt wegen Mordes. Die Staatsanwaltschaft hat gleich drei Mordmerkmale aufgelistet: Befriedigung des Geschlechtstriebes, Heimtücke und Verdeckung einer Straftat.
David G. soll Johanna K. am 16. Mai gegen ein Uhr im Eingangsbereich des Bahnhofs Frankfurter Allee zum ersten Mal gesehen und sie fortan nicht mehr aus den Augen gelassen haben. In der Tasche hatte er ein Messer. Als sie einen U-Bahnwagen betrat, ging er hinterher, setzte sich unauffällig in ihre Nähe. Ermittler sagen, das Mädchen habe offenkundig genau seinem Beuteschema entsprochen. Wenige Minuten später stieg Johanna K. am Bahnhof Wuhletal aus. David G. folgte ihr.
Der Weg zwischen dem Bahnhof und dem Haus von Johannas Eltern ist kaum länger als 200 Meter. Er ist gut beleuchtet. Daneben gibt es jedoch eine Senke mit Büschen und Bäumen, die nur schwer einzusehen ist. David G. soll die arglose Schülerin von hinten angegriffen, am Hals gepackt und die Böschung heruntergezogen haben. Johanna K. hatte sich vergeblich zu wehren versucht. Der Täter soll sie erwürgt und sich an ihr vergangen haben. Eine Anwohnerin fand am nächsten Morgen die Leiche des Mädchens.
Johanna hatte das Abi gemacht und wollte Medizin studieren
Der Tod der Johanna K. wurde mit großer Bestürzung aufgenommen. Sie war beliebt, hatte gerade sehr erfolgreich das Abitur gemacht, wollte Medizin studieren. Mitschüler und Lehrer der Gottfried-Herder-Oberschule in Lichtenberg pflanzten auf dem Schulhof einen Ginkgobaum und zündeten Kerzen an. Bei der Trauerfeier am Pfingstsonntag in der Kaulsdorfer Jesuskirche wurde die Predigt über Lautsprecher übertragen, weil die mehr als 500 Trauergäste nicht in die Kirche passten.
David G. befand sich zu diesem Zeitpunkt schon im Moabiter Gefängnis in Untersuchungshaft. Den Ermittlungen zufolge soll er lange vor dem 16. Mai 2015 öfter zu nächtlicher Stunde durch die Gegend gezogen sein. Es wird vermutet, dass er auch bei diesen Gelegenheiten schon auf der Suche nach einem geeigneten Opfer war. David G. wohnte noch – gemeinsam mit zwei Geschwistern – bei den Eltern in einem Plattenbau im Ortsteil Lichtenberg.
Ermittler kamen durch Videoaufnahmen auf die Spur
Eine Schule für Lernbehinderte hatte er mit 18 Jahren ohne Abschluss verlassen. Weitere Bildungsangebote soll er schnell wieder abgebrochen oder gar nicht erst angenommen haben. Zum Zeitpunkt der Tat bezog David G. Transferleistungen vom Jobcenter.
Auf seine Spur kamen die Ermittler durch Videoaufnahmen, die im Bahnhof Frankfurter Allee und in der U-Bahn gemacht wurden. Sie zeigen einen Mann, der sich auffällig für sein späteres Opfer interessiert. Auch David G. sah diese Bilder. Am 20. Mai erschien er im Polizeiabschnitt 64 in der Nöldnerstraße. Anfangs versuchte er es noch mit der Taktik, einen vermeintlichen Irrtum aufklären zu wollen. Am Ende gestand David G., die Schülerin erwürgt zu haben.
PROZESS UM TÖTUNG VON HANNA K. BEGINNT Ermordet nach dem „letzten Kindergeburtstag“
Abiturientin Hanna K. ist auf dem Heimweg von einer Party, als sie einem Sexualverbrechen zum Opfer fällt. Jetzt beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter.
Frische Blumen schmücken das gepflegte Grab auf dem Kaulsdorfer Friedhof. Rosen, Stiefmütterchen und Gerbera stehen vor dem schlichten Holzkreuz, auf dem nur ein Name in schwarzen Lettern eingraviert ist: Hanna. Ein kleiner Engel steht auf dem Kreuz. Die Ruhe wird immer wieder von den Zügen gestört, die am nahe gelegenen Bahnhof Wuhletal halten.
Hanna K. war eine junge Frau, die eine vielversprechende Zukunft vor sich hatte. Die 18-Jährige hatte ihr Abitur mit besten Leistungen bestanden. Sie wollte Medizin studieren, später Gerichtsmedizinerin werden. Doch nur wenige Tage nach dem Abitur wurde sie ermordet.
150 Meter vorm Elternhaus
Fast direkt am Friedhof liegt das Haus, in dem Hanna K. mit ihren Eltern lebte; nur 150 Meter davon entfernt befindet sich der Ort, an dem die junge Frau im Mai sterben musste. Hanna K. kam von einer Party, als sie zwischen dem Bahnhof Wuhletal und der Dorfstraße überfallen wurde. Die Abiturienten hatte ihren Verfolger nicht bemerkt und sich wegen des nahen Elternhauses vermutlich in Sicherheit gewähnt.
Knapp ein halbes Jahr nach der Tat beginnt an diesem Donnerstag vor dem Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Sexualmörder der 18-Jährigen. „Die Staatsanwaltschaft wirft dem 31-jährigen Angeklagten Mord in Tateinheit mit versuchter Vergewaltigung mit Todesfolge vor“, sagt Gerichtssprecher Tobias Kaehne. David G. soll die junge Frau heimtückisch, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs und zur Verdeckung einer anderen Straftat getötet haben.
Auf dem Rückweg von einer Party
Hanna K. war am Abend des 15. Mai bei einer Freundin in Lichtenberg eingeladen, die ihren „letzten Kindergeburtstag“, so das Motto der Party, feierte. Gegen 1 Uhr soll sich Hanna K. auf den Heimweg gemacht haben. Zunächst fuhr sie mit der Straßenbahn der Linie M 13 zum Bahnhof Frankfurter Allee. Dort traf sie offenbar auf ihren mutmaßlichen Mörder, der sie nun nicht mehr aus den Augen gelassen haben und mit ihr in die U-Bahn gestiegen sein soll. Der Mann soll laut Anklage schon seit einiger Zeit geplant haben, seine Fantasien auszuleben und eine Frau sexuell zu missbrauchen und zu töten.
David G. soll Hanna K. gefolgt sein, als sie kurz nach halb zwei am Bahnhof Wuhletal die U-Bahn verließ. Auf dem zu dieser Zeit menschenleeren Weg zu ihrem Elternhaus soll sich David G. an die junge Frau von hinten herangeschlichen und sich auf sie gestürzt haben. Als sich Hanna K. wehrte, stürzten Opfer und Täter eine Böschung hinunter. Hanna K. hatte trotz ihrer Gegenwehr keine Chance gegen den körperlich überlegenen Mann. Als eine Vergewaltigung scheiterte, soll er der jungen Frau die Kehle zugedrückt haben – aus Angst, Hanna K. könne schreien. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass David G. in Tötungsabsicht handelte und dabei auch seine Geschlechtslust steigerte. Besonders tragisch ist, dass zu dieser Zeit ein Mann den Weg in unmittelbarer Nähe des Tatortes entlang ging. Er hatte die Geräusche Wildschweinen zugeordnet. Im Morgengrauen fand eine Passantin die Leiche der jungen Frau.
Täter stellt sich
David K. hatte sich gestellt, nachdem die Ermittler Filmaufnahmen aus einer Überwachungskamera vom Bahnhof Frankfurter Allee veröffentlicht hatten. Darauf war der mutmaßliche Verfolger von Hanna K. zu sehen. Auch Familienangehörige erkannten ihn. Zunächst leugnete er, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Erst als die Ermittler DNA-Spuren präsentierten, die an der Leiche gefunden worden waren, soll er die Tat eingeräumt haben.
David G. ist nicht vorbestraft. Er verließ die Schule mit dem Abschluss der siebenten Klasse. Der Beschuldigte soll bis zu seiner Verhaftung bei seinen Eltern gelebt und die meiste Zeit vor seinem hochgerüsteten Computer verbracht und sich auch mit pornografischen Filmen und Bildern befasst haben.
Eine Woche nach der Tat wurde Hanna K. in Kaulsdorf beigesetzt. Mehr als 500 Menschen nahmen an der Trauerfeier teil.
Dieser Zeuge wird sich wahrscheinlich auch zeitlebens Vorwürfe machen.666666 schrieb:Besonders tragisch ist, dass zu dieser Zeit ein Mann den Weg in unmittelbarer Nähe des Tatortes entlang ging.
Meint der das wirklich ernst??. Unglaublich! Da fehlen einem wirklich die Worte.stadelhuber schrieb:Als er sie an der Schulter anfasste, sei er mit ihr gestürzt. "Ich wollte mich dann aufstützen und muss ihren Hals erwischt haben"
Der Angeklagte sagte zum Prozessauftakt, dass sie beide gestürzt seien, als er die Schülerin von hinten an der Schulter angefasst habe. „Ich habe von hinten den Arm um sie gelegt. Sie drehte sich raus, verlor das Gleichgewicht. Wir sind beide eine Böschung runtergerollt. Ich kam auf ihr zu liegen. Gesicht an Gesicht.“
Und weiter: „Ich war im Schock, kam irgendwie nicht hoch. Beim Aufstehen habe ich mich wohl an ihrem Hals abgestützt.“
Der Richter hakte nach, sprach ihn auf das Geständnis bei der Polizei an: „Bei der Polizei erzählten Sie noch was von Schwitzkasten, in den Sie das Mädchen genommen haben.“ David D.: „Das haben die falsch aufgeschrieben.“
Der Richter ließ nicht ab: „Sie gaben damals auch zu, das Mädchen mit ihren Fingern gewürgt zu haben, bis es nicht mehr atmete.“ Antwort: „Die Beamten hatten sich auf mich eingeschossen, ich war fix und fertig. Noch mal: Es war keine Absicht.“ Richter: „Also mit einem Unfall sind die Verletzungen am Hals nicht vereinbar. Eher mit einem längeren, kräftigen Zudrücken der Kehle mit zwei Händen.“ Diesmal liefert der Angeklagte keine Antwort mehr.
Der Richter fragte nach dem sexuellen Motiv: „Sie haben damals auch sexuelle Absichten zugegeben, ein Berühren im Genitalbereich.“ Und wieder sagte David G.: „Ein Missverständnis.“ Richter: „Und die zerrissene Strumpfhose des Mädchens?“ Antwort: „Muss sie selbst gewesen sein.“
In der weiteren Befragung wurden die Antworten des Angeklagten immer kruder.
Richter: „Der Slip des Mädchens war mit einem scharfen Gegenstand an zwei Seiten durchtrennt.“ Antwort: „Keine Ahnung.“
Richter: „Sie waren praktisch die ganze Zeit gar nicht bei sich?“ Antwort: „Genau. Ich hatte einen Blackout.“ Richter: „Hatten Sie den schon öfter?“ Antwort: „Nein, noch nie.“
Als der Richter eine Passage aus dem Vernehmungsprotokoll vorlas, drohte die Situation zu eskalieren. „Was hätten Sie bei einer Erektion gemacht?“, lautete eine Frage des damaligen Ermittlers. Und David G. hatte geantwortet: „Das, was jeder Verbrecher gemacht hätte – sie vergew….“http://www.bild.de/regional/berlin/prozess/gegen-mutmasslichen-sex-killer-von-hanna-43368218.bild.html
Anstatt diese Aussage zu bestätigen, richtete sich der Angeklagte empört auf: „Nein. Solche Gedanken hatte ich überhaupt nicht.“