Hallo
@alhambra , hallo
@alle !
Die von dir beschriebene Korrumpiertheit läßt sich mit einer engen Verflechtung zwischen Politik und Stromkonzern hinreichend erklären und bei den westdeutschen Stromkonzernen ist die "öffendliche Hand" Großaktionär, was man nicht vergessen darf.
Ich sehe ein großes Problem darin, das sich die Stromkonzerne nicht mehr wie kapitalistische Unternehmen verhalten, sondern so als wären sie ausführendes Organ der Politik. Als seinerzeit die EEG - Förderung im Bundestag präsentiert worden ist, wäre es ihre Aufgabe gewesen mal "laut los zu lachen". Wenn sich so ein Gesetz nicht verhindern läßt, kann man sich als Hauptprofiteur aufschwingen. Statt dessen haben sie sich passiv verhalten und bei den Börsennotierten kam es zu einem enormen Wertverfall, der normalerweise "wutschnaubende" Aktionärsvertreter auf den Plan ruft, was hier nicht geschehen ist.
Pro Forma sind Firmen wie RWE und Eon selbstständige Wirtschaftsunternehmen, eine Abgrenzung zur Politik ist aber für mich immer weniger zu erkennen.
Gruß, Gildonus