Jedi-Maximus schrieb:Nee, Leute Sorry, ich denke wir drehen uns im Kreis.
Wie man es nimmt, Du wiederholst Deine unbelegten Behauptungen, gehst nicht auf unsere Sachargumente ein, wir lassen uns weiterhin von Dir nicht über den Tisch ziehen.
Jedi-Maximus schrieb:Es bringt nichts, dass wir unsere Argumente ständig wiederholen und wie ich bereits sehe aneinander vorbei reden.
Welche Argumente genau sollen da von Dir gekommen sein? Tut mir ja nun leid für Dich, dass Du hier recht alleine mit Deiner Position stehst, ist bei Positionen gegen den Mainstream oft so. Also ich werde wohl gleich mal ein paar Aussagen von Dir destillieren, es einkochen.
Jedi-Maximus schrieb:Ich denke da haben einige denktechnische Probleme, ich will nicht von verminderter Auffassungsgabe sprechen und meinen ihren Frust an mir auszulassen. Da bin ich definitiv der falsche dafür.
Das ist erstmal ad hominem, weil Dein erwünschte Zustimmung zu Deinen Behauptungen ausbleibt, willst Du Dir das mit "denktechnischen Problemen" auf unserer Seite erklären und schönreden, die Möglichkeit, dass die Zustimmung ausbleibt, weil Deine Behauptungen einfach nur falsch sind, magst Du nicht mal ansatzweise in Betracht ziehen. Es ist ein altes Schemata, billige Rhetorik einfach zu behaupten, Du bist zu doof um zu verstehen, wie genial meine Ideen doch sind, wenn die Zustimmung ausbleibt.
Dann folgt gerne noch ein Galileo Gambit und eine Aussage wie, ja über Galileo hat man früher auch gelacht, und alle haben es anders als er gesehen und dann hatte er doch recht. Ja, was aber nicht belegt, dass die eigenen Behauptungen richtig sind. Es wird dann auch gerne noch mir Strohmann-Argumenten gearbeitet, man sucht sich eine "Analogie", wo man was mit aufzeigen will, und wo das mehr oder weniger auch stimmt und sagt dann, siehst Du, so wie es da ist, ist es auch bei meinen Behauptungen. Auch nicht der Weg, die Behauptungen bleiben auch dabei ja unberührt.
Jedi-Maximus schrieb:Ich denke es wird auch nicht fruchten, wenn ich nochmal die Inhalte sehr ausführlich erkläre.
Was soll das heißen, "fruchten"?
Mit fruchten meinst Du Zustimmung bekommen, wird so nicht passieren, solange Du Deine Behauptungen nur wiederholst und keine faktische Evidenz vorzeigen kannst, und "die Inhalte noch mal erkläre" ist nur eine solche Wiederholung.
Jedi-Maximus schrieb:So wie ihr gestrickt seid, werdet ihr sowieso nichts zugeben. Trotzdem vielen, lieben Dank für eure Ausführungen. War eine Freude euch kennenzulernen.
Und auch hier wieder, nun die dritte Runde, wir sind Schuld daran, dass Du keine Zustimmung bekommst, Du gehst einfach davon aus, Du liegst richtig, Deine Aussagen/Behauptungen sind korrekt und wenn Dir da nicht zu applaudiert wird, sondern vehement widersprochen, muss es an jenen liegen, denen Du das vorgetragen hast, also an uns. Wir sind dann eben "so gestrickt", dass Deine erwünschte Zustimmung ausbleibt. Natürlich kann es für Dich einfach nicht daran liegen, dass Deine Behauptungen falsch sind und unbegründet.
Diese "Rhetorik" kenne ich viele Jahre, nicht nur ich, bei allen Themen in so eine Richtung, ist das Usus, die Regel, weil es keinen Weg gibt, ohne Sachargumente was zu bewegen, da User hier sich aber immer unglaublich sicher sind, mit dem was sie behaupten, weil sie ja "Ahnung" haben, können sie es gar nicht in Betracht ziehen, dass sie irren, dass die Zustimmung ausbleibt, wo sie es doch so "gut" mehrfach "erklärt" haben, darum muss es eben an dem Publikum liegen.
Hier mal was für Dich, verstehe es nicht als Angriff, sondern versuche es mal nachzuvollziehen:

Warum dumme Menschen sich für klug halten - Der Dunning-Kruger-Effekt
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Das ist kurz und sehr sachlich beschrieben, schaue es Dir mal an und versuche Dein Stand im Verständnis von organischer Chemie mal möglichst objektiv einzuschätzen, ich sprach es ja schon an, Du hast darauf gar nicht mehr reagiert, was weißt Du über RNA, t-RNA, Aminosäuren, was ist ein Ribosom, die Nukleinsäuresynthese (Polymerisation von Polynukleotiden) oder ganz wichtig hier die Proteinbiosynthese?
Ich gehe davon aus, Du weißt fast nichts darüber, aber weil Du ja was über Schach weißt und Religion, glaubst Du, wird so ähnlich sein, passt wo schon. Wie im Video, Du weißt hier so wenig von den Dingen, dass Du gar nicht erkennen kannst, wie wenig Du verstehst und wie komplex diese Dinge wirklich sind. Das hier ist ein ganz ehrliches Feedback, sachlich, kein Angriff gegen Dich als Person.
Jedi-Maximus schrieb:Ich habe sehr wohl und sehr viel Inhalte erklärt, die Rede war von Kontrolle und Richtung beim Zufall. Zufall kann man gezielt auf bestimmte Bereiche (im Erbgut) anwenden, wo man die Veränderung wünscht und die Rate der zufälligen Ereignisse (Mutationen) und damit die Wahrscheinlichkeit erhöhen oder erniedrigen und damit bekommt es eine Richtung, Kontrolle. Jetzt habe ich es noch einmal zusammengefasst.
Noch mal, Zufall ist Zufall, so wie Schwangerschaft eben Schwangerschaft ist, es gibt keinen kontrollierten oder gerichteten Zufall. Konkretes Beispiel, wir manipulieren einen Würfel mit einem Gewicht so das die sechs eben häufiger gewürfelt wird. Auch dass ist weder ein kontrollierter noch gerichteter Zufall, die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Werte ist nun einfach nur nicht mehr gleichgroß. Muss sie aber ja auch gar nicht sein, die gewürfelte Zahl ist zufällig, die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Werte eben unterschiedlich.
So, nun könnte wer kommen und behaupten, ja das wäre doch gerichteter Zufall, hier gibt es einen intelligenten Mechanismus, der die Sechs als Ergebnis eben bevorzugt, weil der Spieler eben mit der Sechs gegenüber anderen dann Vorteile hat. Das ist doch Unfug.
Nun legen wir noch eine Schippe drauf, wir haben viele Würfel ganz zufällig manipuliert, bei einigen ist die Wahrscheinlichkeit für alle Werte gleich groß, bei einigen Würfeln ist die Sechs aber viel wahrscheinlicher. Nun haben wir 1.000 Spieler und die nehmen sich jeder einen Würfel und treten in einem Spiel gegeneinander an, ganz einfach, man würfelt 25 Mal und wer die höchste Anzahl in Summe hat, kommt weiter, der andere verliert und ist raus.
Rein durch die Selektion werden hier mehr Spieler weiterkommen, deren Würfel häufiger eine Sechs würfelt, als Spieler mit anderen Würfeln. Am Ende werden sich recht sicher zwei Spieler gegenüberstehen, deren Würfel viel häufiger die Sechs würfeln, als andere Werte, ohne gerichteten Zufall, ohne kontrollierten Zufall, ohne einen intelligenten Mechanismus.
Jedi-Maximus schrieb:Denke bitte an mein Schach-Engine-Beispiel. Ich weiß nicht ob du Schach spielst. Wenn etwas nicht klar ist, dann frage bitte.
Das ist ein Strohmann-Argument, und interessiert nicht.
Jedi-Maximus schrieb:Angenommen du übersiedelst den Polarfuchs nach Afrika. Dann ist seine weiße Farbe des Fells nicht mehr vom Vorteil in der Savanne, dann fängt sein Organismus an den Genen zu arbeiten, konkret in dem Bereich, wo die Gene für die Fellfarbe verantwortlich sind, der Organismus wählt einen Bereich selektiv in den Genen und erhöht die Rate der Mutationen und damit die Wahrscheinlichkeit für die Veränderung der Farbe des Fells, damit sich der Fuchs schnell anpasst.
Was für ein Schachtelsatz, egal, mache ich ja auch, Du behauptest, der "Organismus" fängt an, an den Genen zu arbeiten, wie macht der das? Was für ein Mechanismus steht dahinter? Wie soll das genau gehen? Das alleine ist nur eine Annahme von Dir, eine Behauptung, hier musst Du also Dir erstmal eine plausible Möglichkeit ausdenken, ein "so könnte es im Rahmen der Naturgesetze und der organischen Chemie ablaufen", um diese "Arbeit" an den Genen zu beschreiben.
Aber selbst das reicht ja bei weitem nicht aus, diese Arbeit soll dann ja noch gerichtet sein, woher weiß nun der Organismus, welche Gene für die Fellfarbe verantwortlich ist? Du sagst, Du kommst aus der IT, dann überlege Dir dafür mal einen Algorithmus, bedenke Du braucht eine "Datenbank", es muss ja so laufen, Organismus "erkennt", Farbe ist nicht günstig, soll angepasst werden, also Anfrage an das Genom, wo ist die Fellfarbe codiert. Dann dort bitte "arbeiten" und hoffen, die Farbe ändert sich wie gewünscht.
Es gibt so eine Metadatenbank nicht im Genom, das Genom wird nicht wo eine Art Handbuch für das Genom selber codiert haben.
Jedi-Maximus schrieb:Dieser Mechanismus ist Kontrolle, Richtung, "Intelligenz". Die Mutationen dabei sind rein zufällig. Das bedeutet der Fuchs könnte eine gelbe, rote, braune Farbe bekommen, das ist egal. Hauptsache er passt sich an. Verständlicher?
Jetzt ruderst Du schon etwas zurück, eventuell erkennst Du nun das Problem, nun setzt Du also Intelligenz in Anführungszeichen. Also meinst Du jetzt nur noch "Intelligenz" und nicht mehr Intelligenz.
Aber nein, wie bei meinem Spiel mit den Würfeln, gibt es hier keine Intelligenz, es ist alleine Selektion, Füchse die besser getarnt sind, überleben besser, darum setzten sich deren Gene mehr durch. Spieler mit einem Würfel der öfter die Sechs würfelt, gewinnen häufiger und setzten sich durch. Keine Kontrolle, keine Intelligenz und auch keine "Intelligenz", einfach nur Zufall und Selektionsdruck.