Schlachttiere - nur Ware?
11.05.2011 um 00:55Bear Grylls macht das :D17 schrieb:... man kanns ja auch machen wie ein echtes Raubtier und statt der frischen Kräuter und Beeren den Mageninhalt des Karnickels vertilgen. *brrrr*
Bear Grylls macht das :D17 schrieb:... man kanns ja auch machen wie ein echtes Raubtier und statt der frischen Kräuter und Beeren den Mageninhalt des Karnickels vertilgen. *brrrr*
Macht evolutionstechnisch auch Sinn, sich eine Nahrungsquelle zu erschliessen, die von jahreszeitlichen Schwankungen nicht so abhängig war, wie die Pflanzenwelt.Heide_witzka schrieb:Nahrungsquelle der Jäger und Sammler war lange Zeit alles, was sich im natürlichen direkten Umfeld der Menschen finden ließ: Pflanzen, Früchte, Samen, Wurzeln, Pilze genauso wie Honig, Eier, Fleisch, Fisch und Weichtiere. Milch und Milchprodukte waren vor der Domestizierung von Weidetieren ebenso wenig verfügbar wie die Zuchtformen von Obst, Gemüse und Getreide, die später zu Hauptnahrungsquellen wurden.
Die Menschen lebten in kleinen Sippen, die mit ihrer Jagd-Beute im jahreszeitlichen Wechsel herumzogen. Moderne Untersuchungen haben ergeben, dass die steinzeitlichen Menschen etwa zwei Drittel ihrer Energie aus tierischer Nahrung bezogen und nur 1/3 aus pflanzlicher Quelle.
Alle Ureinwohner Australiens waren Jäger und Sammler, wobei die Menschen, die an der Küste oder an Flüssen lebten, auch Fischer waren, die auch Schildkröten und im tropischen Norden Dugong fingen, Ackerbau betrieben sie hingegen nicht.
Die typische Nahrung, das Bush Food, bestand aus einer Vielfalt von Nahrungsmitteln, zum Beispiel Känguru, Emu, Wombat, Goanna, Schlangen, Vögeln, vor allem in den Wüsten auch viele Insekten wie Honig-Ameisen oder Witchetty-Maden und an den Küsten Muscheln und Krebstiere. Daneben wurden auch noch viele Varianten pflanzlicher Nahrung wie Nüsse, Obst und Beeren genutzt. In den Wüstengebieten zum Beispiel die Buschbanane (Marsdenia australis) und die Bush-tomato (Solanum centrale), im tropischen Norden die Buschpflaume (Terminalia ferdinandiana).aus Wiki
Zum Nachweis, der Aussage im letzten Nebensatz habe ich noch keine Quelle gelesen.Heide_witzka schrieb:Nachgewiesener massen verzehrt der Mensch/seine Vorfahren seit über 100.000 Jahren Fleisch, z. T. in erheblich grösserer Menge als heute
Auch Gezeter hab ich hier nicht gelesen. Fällt nur mir auf, dass kein EINZIGER Beitrag von Dir ohne latent provozierende, verbale Spitzfindigkeiten auskommt? Oder geht das auch anderen so? Stört aus meiner Sicht ganz massiv die Atmosphäre hier!Heide_witzka schrieb:und mit Gezeter allein nicht zu erschüttern.
Nö, widerlegt hatte man da gar nichts, nur lediglich die Fleischaufnahme auf Tierarten ausgeweitet, die im Prinzip nicht Gegenstand des Topics sind, und somit die eigentlich korrekte Aussage relativiert. Ich sprach eben von Kühen und Schweinen. Und vor den Vorfahren, die Hasen, Vögel und Insekten mit der Hand erlegten zum Verzehr, hatten Vorfahren, die das nicht taten!Heide_witzka schrieb:Den Quatsch hatten wir doch schon mit den Fleisch verzehrenden Primaten widerlegt.
Ja, aber will ich das? Hat das etwas mit dem Topic zu tun? WAS möchtest Du damit aussagen, was Deine Meinung stützt?Heide_witzka schrieb:Wenn du dein "back to the roots" konsequent weiter verfolgst, landest du wahrscheinlich irgendwann bei einer Zelle, die zur Photosynthese fähig war.
emanon schrieb:So will ich es, nur für dich, zum dritten Mal einstellen und mit einem erklärenden Sätzchen versehen.
Nachgewiesener massen verzehrt der Mensch/seine Vorfahren seit über 100.000 Jahren Fleisch, z. T. in erheblich grösserer Menge als heute
Zum Nachweis, der Aussage im letzten Nebensatz habe ich noch keine Quelle gelesen. (Curtis Newton)
Wenn du einmal davon ausgehst, dass der Urmensch bei seiner Lebensweise nicht mit den, für den durchschnittlichen Sesselpupser von heute, ausreichenden 2000 kcal klar kommt und er 2/3 davon mit tierischer Nahrung deckte, so wirst selbst du nach längerem Nachdenken nicht umhin kommen einzugestehen, dass er wohl zum Teil mehr Fleisch verzehrte als der heutige Mensch.Heide_witzka schrieb:Moderne Untersuchungen haben ergeben, dass die steinzeitlichen Menschen etwa zwei Drittel ihrer Energie aus tierischer Nahrung bezogen und nur 1/3 aus pflanzlicher Quelle.
Das liegt sicherlich im Auge des Betrachters.CurtisNewton schrieb:Auch Gezeter hab ich hier nicht gelesen. Fällt nur mir auf, dass kein EINZIGER Beitrag von Dir ohne latent provozierende, verbale Spitzfindigkeiten auskommt? Oder geht das auch anderen so? Stört aus meiner Sicht ganz massiv die Atmosphäre hier!
will ich jetzt mal nicht kommentieren. Du kannst dein Geschrei jederzeit selbst falsifizieren, wenn du dir den Thread durchliest.CurtisNewton schrieb:Fällt nur mir auf, dass kein EINZIGER Beitrag von Dir ohne latent provozierende, verbale Spitzfindigkeiten auskommt?
Es ist bewiesen, dass die Vorfahren der Menschen ganze Mammuts zerlegten, was willst du da mit Kühen?CurtisNewton schrieb:Nö, widerlegt hatte man da gar nichts, nur lediglich die Fleischaufnahme auf Tierarten ausgeweitet, die im Prinzip nicht Gegenstand des Topics sind, und somit die eigentlich korrekte Aussage relativiert. Ich sprach eben von Kühen und Schweinen. Und vor den Vorfahren, die Hasen, Vögel und Insekten mit der Hand erlegten zum Verzehr, hatten Vorfahren, die das nicht taten!
Erschliesst sich aus meinem Satz.CurtisNewton schrieb:Ja, aber will ich das? Hat das etwas mit dem Topic zu tun? WAS möchtest Du damit aussagen, was Deine Meinung stützt?
Definiere Massentierhaltung bitte.CurtisNewton schrieb:Bist Du für Massentierhaltung oder dagegen?
O.o Das ich monokulturen und deren folgen zum erbrechen finde, ist eigentlich kein geheimniss. Ich bring das ehrlichgesagt auch nicht wirklich als argument gegen fleischkonsum, eher will ich aufzeigen, dass ne kuh auf der weide auch nicht gerade das gelbe vom ei sein muss ;) Der kuh selber gehts immerhin besser, als der kuh in der massentierhaltung. Den boden freuts aber eben nicht besonders.ickebindavid schrieb:Ach das ist nicht erwähnenswert , wo ihr Veggies doch Fleischesser davon überzeugen wollt das mit einem Schwupps alle solche Probleme verschwinden wenn man kein Fleisch mehr isst.
Seltsam.Dann bring doch sowas nicht als Argument gegen Fleischkonsum ? Ist doch ein Problem mit vielfältigen Ursachen , unter anderem eben auch dem Anbau von Pflanzen.
In zeiten, in denen es viele viele viele alternativen gibt, muss man tierversuche nicht mehr verteidigen ;)ickebindavid schrieb:Ok du hast den Link allenfalls überflogen aber definitiv nicht gelesen.
Ich geb dir nen Tip es geht bei Tierversuchen nicht generell so von statten , das man ein Medikament hat es einem Tier einflößt und nach schaut ob es daran stirbt.
Tierversuche sind sehr unterschiedlich je nach dem was man herausfinden möchte und was man an dem Tier testen kann.
In kurzform? Scham ist im tierreich vertreten.ickebindavid schrieb:Und ? Was willst du damit jetzt aussagen?
Hauptsächlich wird bei euch Veggies mittlerweile nur noch ohne Sinn und Verstand rumgezetert.
Du solltest mal versuchen da auch irgendwie ne Aussage reinzubringen.
Was zu beweisen wäre.ickebindavid schrieb:Mir scheint ja das das was du über Scham sagst (was ja nicht unbedingt falsch ist wenn man mal die sinnlose Passage mit dem Typen der seinen Schniedel Gassi führt raus lässt.)
eher meine Meinung stützt das es für ne Kuh halb so wild ist künstlich befruchtet zu werden.
CurtisNewton schrieb:Danke ;)
Bist Du für Massentierhaltung oder dagegen?
Definiere Massentierhaltung bitte.
*gähn* Ist das kein Wekrzeug?Heide_witzka schrieb:Weisst du, wie scharf ein Faustkeil ist?
Über die Definition von "Werkzeug" müssen wir aber wohl nicht sprechen, oder?Heide_witzka schrieb:Gerne konzidiere ich dir, dass ich mit meinen Fingernägeln keiner Kuh die Haut abziehen kann, mit den Mitteln, die mir die Natur zur Verfügung stellt dagegen schon.
Ich sagte ja bereits,Heide_witzka schrieb:Bitte habe Verständnis dafür, dass die Meinung eines Users, der in seiner Hilflosigkeit andere auch schon mit Erbsenzählerei in Verbindung bringt, für mich dahingehend völlig ohne Belang ist.
Danke für die erneute Bestätigung.CurtisNewton schrieb:dass kein EINZIGER Beitrag von Dir ohne latent provozierende, verbale Spitzfindigkeiten auskommt....
Heide_witzka schrieb:Da hast du natürlich recht...
Der Freud-Schüler Erik H. Erikson situiert in seinem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung Scham und Zweifel als Effekte einer misslingenden Lernerfahrung
Erikson deutet Scham als sekundär gegen das Ich gerichteten Zorn.. Vermutlich lässt sich das auch irgendwie auf Tiere übertragen, aber ich bekomme den Sinn und Zweck trotzdem nicht ganz beisammen.
Wollte ich gar nicht, Deine Gegenfrage war ausreichend genug, um öffentlich das zu erreichen, was ich erreichen wollte! Du hast das Fettnäpfchen nicht umschifft.Heide_witzka schrieb:Du bist noch nicht einmal in der Lage den Gegenstand deiner eigenen Frage näher zu definieren.
Finde ich soweit annehmbar formuliert.Heide_witzka schrieb:Resumee:
- Der Verzehr von tierischer Nahrung trägt nachweisbar seit über 100000 Jahren (wahrscheinlich aber noch wesentlich länger) zur menschlichen Ernährung bei, früher in grösserer Menge als heute.
- Aus ernährungstechnischer Sicht lässt sich nichts gegen eine ausgewogenen Mischkost vorbringen, die Fleischverzehr beinhaltet.
- Bleibt noch die Ethik. Eine sehr individuelle Sache. Jeder der glaubt aufgrund seiner Einstellung/ Ideologie eine höhere/bessere Ethik zu haben, der soll das ruhig weiter tun, über Glauben soll man nicht streiten.
Der übermäßige Fleischkonsum, der unnatürliche Lebens- und Todesumstände für das Tier zur Folge und Grundlage hat, ist alles andere als "natürlich" und kein "Bestandteil der Natur"!Heide_witzka schrieb:Die einen sehen den Verzehr von Tieren durch Tiere als Bestandteil der Natur, die anderen wollen sich mittels selbst auferlegter Askese aus diesem Kreislauf ausblenden.
Immer noch nicht gelesen , na dann kann ich dir wohl auch nicht mehr weiterhelfen.gastric schrieb:In zeiten, in denen es viele viele viele alternativen gibt, muss man tierversuche nicht mehr verteidigen ;)
Ah es gibt sie doch , die logisch denkenden Menschen hier , danke.Aldaris schrieb:Ich denke, dass Tiere in einem gewissen Rahmen auch Schamgefühle verspühren können. Allerdings sind die Trigger beim Menschen vielfältiger. Tiere schämen sich beispielsweise nicht, wenn sie vor den Artgenossen Geschlechtsverkehr haben, oder wenn sie "öffentlich" ihre Notdurft verrichten.