Asentreue / Asatru
28.07.2013 um 22:50Ok, doch kein Blot. Kleiner Konflikt mit den Alben.
Manche blicken mich schief an, wenn ich das sage, aber: ja. Ich finde das falsch. Das Leben eines Menschen muss irgendwann ein Ende nehmen und wenn es künstlich über ein Jahrhundert gezogen wird, dann hat es letztlich keinem geholfen. Manche bekommen schon in frühen Jahren Krebs - zugegeben, dass ist sehr tragisch; ich verlor selbst einen Menschen durch diese Krankheit. Und trotzdem muss ich sagen, dass ich es besser fände, wenn es die Technologie nicht gäbe. Es gibt ohnehin schon zu viele Menschen und der Tod ist vollkommen natürlich. Dadurch, dass sich der Mensch so weigert und wehrt, tut er niemandem etwas Gutes.Edengefühle schrieb:Wir schreiben im Augenblick mit dieser Technologie, sie heilt die Menschen die wir lieben und verschafft uns einen historisch nie dagewesenen Lebensstandard. Findest du das falsch?
Nur durch ein Wunder... Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.Edengefühle schrieb:Und glaubst du, wir können hier noch zurück?
Ich kann deine Beweggründe nachvollziehen. In meiner momentanen Situation würde ich jedoch Möglichkeit Nummer 1 bevorzugen.Edengefühle schrieb:Deshalb vertrete ich den Ansatz die Kultur entweder Fight-Club-mäßig komplett einzuäschern oder die Technologie auf ein nie dagewesenes Level zu erheben. Eines, dass den Planeten und seine Menschen, Tiere und Pflanzen schützt und evolviert.
Ich denke, der Übermensch ist ein gutes Ziel. Darf ich fragen, was für Lehrer das so sind? Tote oder noch Lebende? Philosophen oder Propheten?Edengefühle schrieb:Alle Lehrer, von denen ich etwas halte, versuchen den Übermenschen anzustreben.
Vielen Dank für die Empfehlung. Ich werde Ausschau nach Werken halten!Edengefühle schrieb: Du kannst in den Werken Carlos Castanedas und Paulo Coehlos sehr viel darüber erfahren - die korben auch nicht unser Bedürfnis nach authentischen Erfahrungsberichten. ;)
Vermutlich haben sie Recht - das Begreifen würde über unser Verstehen hinauswachsen. Aber Erfahrung hat auch schon einen enormen Wert; mehr können wir als menschliche Wesen kaum verlangen.Edengefühle schrieb:Die meisten hohen Mystiker treffen folgende Aussage, die ich empirisch betrachtet unterschreiben mag: Wir können die Substanz der Seele nicht verstehen, sondern nur erfahren. Ich wünsche dir diese Erfahrung und ich bin mir sicher, dass die Götter das zur Kenntnis nehmen werden.
Etwas, wo du gerne dabei sein würdest?Edengefühle schrieb: Und ich habe den Artikel eines Chaosmagiers gelesen, der Verbündete sucht, um als eine Art Clan in die Astralwelt zu schreiten und von dort aus die Einleitung des neuen Zeitalters zu unterstützen.
Diese Dreistigkeit darfst du dir ohne Weiteres herausnehmen.Edengefühle schrieb:An dieser Stelle nehme ich mir etwas Dreistigkeit heraus. Mir fällt immer wieder auf, wie sehr du den Menschen misstraust. Vertrauen ist ein heikles Thema und je älter ich werde umso häufiger lerne ich, dass die Menschen kein Vertrauen verdienen. Wenn wir ihnen das aber zeigen und sie sich das selbst eingestehen, können sie komplett darauf verzichten.
Wenn ich dir sage, dass ich dir nicht vertraue, untergrabe ich dein Selbstbild. Wenn ich dir aber vertraue - und das tue ich - traust du dir selbst zumindest zu, vertrauenswürdig zu sein.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich mir nie wirklich Gedanken über den Sinn des Lebens gemacht habe.Edengefühle schrieb:Unsere Sprache und unser Verstand sind viel zu unterentwickelt, um sich dieser Sache anzunehmen. Ich weiß nur, dass ich nichts weiß. Dass das Unbekannte das Bekannte unendlich übertrifft.
Was ist das für ein Blot? Ein Treffen vieler Heiden oder allein? Und woran ist es genau gescheitert? Verzeih meine Neugierde ;)Edengefühle schrieb:Ich werde jetzt zum Blot fahren und den Hohen von Euch erzählen.
Der Dank ist ganz auf meiner Seite. Es war sehr bereichernd und fördernd.Edengefühle schrieb:Danke für das Gespräch, Asche.
Also zum Nullpunkt. Eine Ansicht, der ich mich durchaus anschließen kann.Asche schrieb:Ich bin kein Mensch, der sich mit Halbem oder Kompromissen zufrieden gibt. Sicher, es wäre besser, die Technologien so zu nutzen, dass für die Welt kein weiterer Schaden entsteht. Aber ich strebe das Ganze an: der Mensch soll zu seinen Ursprüngen zurück. Dafür muss allerdings erst die Wut in ihren Köpfen und Seelen wachsen.
Den Weisen begegnet man einfach. Ich mag eher die lebenden Philosophen. ;)Asche schrieb:Ich denke, der Übermensch ist ein gutes Ziel. Darf ich fragen, was für Lehrer das so sind? Tote oder noch Lebende? Philosophen oder Propheten?
Ja, aber trotzdem begreifst und erfährst du die Gipfelerfahrung. Der Verstand fusioniert gewissermaßen mit dem Herz und Unendlichkeit wie Vollkommenheit werden direkt erlebt. Ich finde immer noch, dass es sich anfühlt, als würde man aus dem Leben aufwachen.Asche schrieb:Vermutlich haben sie Recht - das Begreifen würde über unser Verstehen hinauswachsen. Aber Erfahrung hat auch schon einen enormen Wert; mehr können wir als menschliche Wesen kaum verlangen.
Nein, ich werde mich den KohDaoD'Art nicht anschließen.Asche schrieb:Etwas, wo du gerne dabei sein würdest?
Das Zeitalter des Fisches wird sich ohnehin dem Ende zuneigen, dennoch finde ich die Vorstellung spannend, gemeinsam die Astralwelt zu betreten. Gleichwohl es sicherlich sehr gefährlich wäre - ich glaube, wenn man den Kontakt zu seinem vollkommen Körper verliert, stirbt man.
Meine Vision ist eher, es nicht nötig zu haben. Besonders wenn ich mich in jemanden verliebe. Aber das erfordert weit mehr Charakterstärke als ich bisher habe.Asche schrieb:Vertraust du schnell?
In etwa so umschreiben es Erleuchtete und das kann man auf einer höheren Ebene auch noch mal ganz neu begreifen, sobald man die unendlichen Möglichkeiten in diesem Raum hier wahrnimmt.Asche schrieb:Ein einziges Mal habe ich mich intensiver mit dem Thema befasst, als ich einen kurzen Text schrieb. Und bin zu dem Schluss gekommen: Der Sinn des Lebens ist das Leben. Mit dem gebe ich mich seitdem mehr als zufrieden.
Ich habe meinen Rucksack auf einen Bienenstock geworfen. :DAsche schrieb:Was ist das für ein Blot? Ein Treffen vieler Heiden oder allein? Und woran ist es genau gescheitert?
Mich schmerzt es in der Seele, sowas zu hören. Die Medien haben gesehen, dass es Interesse an der alten Religion gibt und wie vor nichts, haben sie natürlich auch hier keinen Halt gemacht und werden sie restlos ausschlachten, sodass jeder Narr sich bald eine Thorshammer kaufen wird, einfach weil er die Filme so toll findet. Ich finde es bereits jetzt bedenklich, wie viele - entschuldige meine Wortwahl - existenzlose Nichtse sich mit Runentätowierungen, germanischen Ketten und T-Shirts à la "Dein Gott wurde ans Kreuz genagelt, meiner trägt einen Hammer - noch Fragen?" schmücken und dabei nur versuchen ihre fehlende Charakterstärke und Attraktivität für andere Menschen zu ersetzen.Rhythm schrieb:Ich interessiere mich dafür. Es wird wohl wieder mehr werden jetzt weil es die Thor Filme gibt und in dem Herren Der Ringe Runen zu sehen sind.
Vertrauen ist der Grundpfeiler sozialen MiteinandersAsche schrieb:Nur wer vertraut, kann enttäuscht werden und Enttäuschungen machen uns handlungsunfähig, lassen uns erstarren und verletzen einen Punkt unserer Seele, der sie schließlich auf recht grausame Art verhärten lässt.
Asche schrieb: Es gibt ohnehin schon zu viele Menschen und der Tod ist vollkommen natürlich
du redest eine g*lle da kommts einem hochAsche schrieb:aber ich denke, es würde dem Menschen nur gut tun, zu sterben
Das kannst du mit Sicherheit machen, ohne von deinem Glauben abzufallen. Ich finde es gut, wenn Christen nicht dogmatisch auf ihrer Lehre beharren, sondern auch mal über den tellerrand gucken können. Gibt leider wenige davon.Rhythm schrieb:Christ aber vereinbaren kann sich mit der Germanischen Mythologie zu beschäftigen.
wer lebt kann sterben,was ist das bitte für eine Logik?Asche schrieb:wer vertraut, kann enttäuscht werden
Wie lange hast du gebraucht, um dich dieser Erfahrung anzunähern?Edengefühle schrieb:Ich finde immer noch, dass es sich anfühlt, als würde man aus dem Leben aufwachen.
Bist du denn schon so weit gereist?Edengefühle schrieb:Aber es fühlt sich wirklich beklemmend an, so weit zu reisen.
Auch dann möchtest du nicht vertrauen, habe ich das richtig verstanden?Edengefühle schrieb:Meine Vision ist eher, es nicht nötig zu haben. Besonders wenn ich mich in jemanden verliebe. Aber das erfordert weit mehr Charakterstärke als ich bisher habe.
Der Urknall klingt für mich verdammt nach "Wir haben keine Ahnung, aber da es nichts Göttliches gibt, könnte es ja ein großer Knall gewesen sein. Aufgrund Wasserstoffverbindungen mit..." Ich bin kein Anhänger davon, auch wenn ich nicht weiß, wo alles seinen Anfang nahm. Letztendlich weiß ich nicht, ob das wichtig ist. Momentan für mich nicht. Ich interessiere mich mehr für die Gegenwart, nahe Zukunft und Vergangenheit des Menschen. Alles, was davor liegt ... ich wüsste nicht, warum ich danach suchen sollte, außer ich brauche es für Erkenntnisse der Gegenwart. Nun, diese hielte das Wissen der Vergangenheit gewiss bereit, aber ich sehe sie bisher nicht als - für mich - notwendig an.Edengefühle schrieb:Wir können diesen Schöpfungsmythos nicht umgehen, auch nicht mit der Urknalltheorie.
Ich bin kein Freund von Grenzen.Edengefühle schrieb: Sondern davon dass es Grenzen gibt. Manifestierte Grenzen unseres wissenschaftlichen Weltbildes.
Bringt mich zum Nachdenken. Denn von Liebe sehe ich nicht viel. Liebe ist am größten in unseren Köpfen - nicht zwischen uns und unter uns.Edengefühle schrieb: in dieser Welt geht es um Liebe. In anderen Welten um etwas anderes.
Was es ist, wusste ich. Ich hatte bisher nur von niemandem gehört, der eines gemacht hätte. Aber das gefällt mir.Edengefühle schrieb:Ein Blót ist ein Opferritual. Das mache ich alleine.
Mit anderen Worten: Ich vertraue nicht jedem dahergelaufenen Affen. Mein Vertrauen muss man sich verdienen.Asche schrieb:Vielleicht sollte ich allerdings hinzufügen, dass es sich mit meinem Misstrauen gleich verhält, wie mit meinem Menschenhass: er bezieht sich auf eine ganze Gruppe - dem einzelnen gegenüber bin ich neutral eingestellt. Zugegeben vertraue ich schwer vollkommen, aber ich bemühe mich zumindest, es Menschen nicht spüren zu lassen.
Schön, dass du auch in diesem Zitat, die Hälfte meines Satzes einfach weggelassen hast:rainlove schrieb:du redest eine g*lle da kommts einem hoch
Aber wenn es dir hilft, dann kotze ruhig.Asche schrieb:Klingt vielleicht makaber - ist es auch - aber ich denke, es würde dem Menschen nur gut tun, zu sterben.
Und jetzt die Zeile, wo ich sagte, ich vertraue meinen Freunden nicht?rainlove schrieb:Jedem sollst du auch nicht vertrauen aber dein soziales Umfeld, verstehst du, was sind das für Freunde, denen man nicht vertraut?
Dieses Beispiel hinkt nicht nur, es hat gar keine Beine :o:rainlove schrieb:wer lebt kann sterben,was ist das bitte für eine Logik?
Habe den Film damals durch Zufall im TV gesehen. Fünf Minuten habe ich ihn geschaut. Vermutlich hätte ich gleich nach den ersten zehn Sekunden schon umgeschalten, aber ich war so geschockt, dass ich förmlich wie versteinert war.Grymnir schrieb:Als besagter Thor-Film herauskam, habe ich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Das schlimmste an solchen amerikanischen Produktionen ist, daß sie natürlich NICHTS von der Mythologie wiedergeben, sondern nur auf kurzweilige Unterhaltung gestrickt sind. Ich könnte mir so einen Film nie ansehen, ich würde kotzen. Oder weinen. Oder beides.
Nein, denn das Problem ist, dass die Leute das Geld nicht haben.Nein es geht darum Verantwortung zu übernehmen, der Platz den die Menschen einnehmen bestimmen sie selbst, wenn auch der Großteil eher passiv aber trotzdem leben sie von diesem System, du kritisierst eben dieses System aber lebst du nicht auch von, in diesem? Es ist leicht die Verantwortung wegzuschieben und zu sagen "aber was haben wir für eine Wahl, Alternativen".
Gut, dann ist der Kapitalismus das Problem, könnte man sagen.
Aber darum geht es nicht.
Es geht nicht nur um Nahrung und Geld. Es geht um den Platz, den Menschen einnehmen und ihre Unfähigkeit, solche Massen zu verwalten. Zu allem Übel strebt man dann noch nach der Einheit aller Länder und Kontinente, will alles in einem verwalten ... es gibt keinen einzigen Vorteil, den viele Menschen auf dieser Welt bringen (und so ein langes Leben des Individuums), wenn man das Ganze sachlich betrachtet.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein Alter von 70 Jahren zu wenig ist.
Aber meinetwegen, nennt das krank.
Ich habe versucht zu rennen, ohne gehen gelernt zu haben. Drei bis sechs Stunden?! Unsere Ahnen haben auf die selbe Art und Weise ihre Neurotransmitter gesprengt - vielleicht etwas methodischer. Trotzdem ist das nichts langfristiges. Man schaut einmal kurz hinter den Vorhang, ist völlig überfordert, landet relativ hart und vergisst eine Menge.Asche schrieb:Wie lange hast du gebraucht, um dich dieser Erfahrung anzunähern?
Ja, aber sehr unkontrolliert und ich weiß immer noch nicht auf welcher Ebene. Meine Empfindung und Erfahrung kann mich trügen, aber es ist, als gäbe es noch mehr Ebenen zwischen dem Klartraum und der Astralprojektion.Asche schrieb:Bist du denn schon so weit gereist?
Ich bin vor Jahren einer Frau begegnet, die unter allen bisherigen den tiefsten Platz in meinem Herzen einnimmt. Das war der fantastischste und fanatischste Sommer meines Lebens - aber im Nachhinein verstehe ich, dass diese Frau meine romantische Euphorie zwar geteilt und genossen, aber auch hintergangen hat.Asche schrieb:Auch dann möchtest du nicht vertrauen, habe ich das richtig verstanden?
Das ist pragmatisch und effizient. Zum zweiten Mal schließe ich mich dir an.Asche schrieb:Der Urknall klingt für mich verdammt nach "Wir haben keine Ahnung, aber da es nichts Göttliches gibt, könnte es ja ein großer Knall gewesen sein. Aufgrund Wasserstoffverbindungen mit..." Ich bin kein Anhänger davon, auch wenn ich nicht weiß, wo alles seinen Anfang nahm. Letztendlich weiß ich nicht, ob das wichtig ist. Momentan für mich nicht. Ich interessiere mich mehr für die Gegenwart, nahe Zukunft und Vergangenheit des Menschen. Alles, was davor liegt ... ich wüsste nicht, warum ich danach suchen sollte, außer ich brauche es für Erkenntnisse der Gegenwart. Nun, diese hielte das Wissen der Vergangenheit gewiss bereit, aber ich sehe sie bisher nicht als - für mich - notwendig an.
Einem wird schlecht, wenn man sich ansieht, wie uns die religiösen Institutionen spirituell entwurzelt haben. Unser pessimistisches, angsterfülltes Bild vom Tod - den Glauben an das "Nichts" eingeschlossen, während niemand so genau weiß, was Nichts eigentlich sein soll - war ihre Erfindung um uns abzuziehen.Asche schrieb:Ich bin kein Freund von Grenzen.
Die Wissenschaft zeigt diese immer wieder auf, presst uns immer wieder in die Köpfe, dass alles Grenzen hat. Diese Grenzen werden in Regeln manifestiert und so wird die Welt immer klein und kleiner geredet.
Sign.Asche schrieb:Ich glaube an die Unendlichkeit des Seins, des Wissens. Für den Menschen gibt es keine Grenzen in diesen Bereichen. Einzig die Luft wird dünner und je höher er klettert, desto schwieriger wird es. Vielleicht verliert er sich irgendwann. Aber es gibt keine Grenze, an der jeder abprallt. Keine Grenze des Wissens, meine ich.
Das zwischen uns und unter uns kommt aus unseren Köpfen. Das System ist nur in deinem Kopf. Jedes. Was da draußen ist siehst du nicht. Du codierst nur. Das System ist nur eine Vorstellung, unser kollektiver Traum.Asche schrieb:Bringt mich zum Nachdenken. Denn von Liebe sehe ich nicht viel. Liebe ist am größten in unseren Köpfen - nicht zwischen uns und unter uns.
Und wie stehts mit dir? Trägst du Symbole? Sprichst du mit den Göttern? Opferst du ihnen?Asche schrieb:Was es ist, wusste ich. Ich hatte bisher nur von niemandem gehört, der eines gemacht hätte. Aber das gefällt mir.
Ist euch schonmal aufgefallen, daß die Urknalltheorie frappierende parallelen zur Christlichen Schöpfungslehre aufweist? "Am Anfang war nichts..." Und jetzt ratet mal: Diese Theorie wurde von einem holländischen Kardinal formuliert, und irgendwelche Wissenschaftler (vermutlich von Rom gesteuert) haben sie populär gemacht...Edengefühle schrieb:Der Urknall
Bha, wie mich sowas ankotzt.rainlove schrieb:du kritisierst eben dieses System aber lebst du nicht auch von, in diesem? Es ist leicht die Verantwortung wegzuschieben und zu sagen "aber was haben wir für eine Wahl, Alternativen".
Warum bestimmt der Mensch selbst, wie viel Platz er einnimmt und jedes andere Lebewesen kann zurückweichen? Sonst immer verpönt, aber hier gilt das Recht des Stärkeren, nicht wahr?rainlove schrieb:Nein es geht darum Verantwortung zu übernehmen, der Platz den die Menschen einnehmen bestimmen sie selbst
Es ist eben nicht leicht.rainlove schrieb:Es ist leicht die Verantwortung wegzuschieben und zu sagen "aber was haben wir für eine Wahl, Alternativen".
Inwiefern wurden sie langweilig? So wie Drogen langweilig werden, wenn man die Dosis nicht erhöht?Edengefühle schrieb:Wenn man diesen Zustand dauerhaft erreicht haben möchte, braucht das viele Jahrzehnte der Meditation, wenn nicht mehrere Leben. Sofern es mehrere gibt. Da ist es dann so, dass sich dein Bewusstsein langsam ausdehnt. Am Anfang wirkten bei mir viele Meditationen wie vierstellige Partydrogen, dann wurden sie langweilig. Mittlerweile bekomme ich oft Angst und taste mich da nur noch Schritt für Schritt tiefer.
Kann ich nur sehr schwer beantworten. Während meiner Träume stelle ich mir die Frage nach der Wirklichkeit nicht.Edengefühle schrieb:Wie oft träumst du luzid?
Wobei es mir eher danach klingt, als würde es Vorteile bringen, diese Konditionen aufzubrechen. Eine Seele mit Fundament - davon können viele, die meisten nur träumen. Ich hoffe, du hast noch Kontakt zu dieser Frau, immerhin scheint sie Großartiges geleistet zu haben.Edengefühle schrieb:Ich kann aber anderen nicht die Bürde auftragen, ihre Konditionen einfach aufzubrechen, während ich das selbst kaum schaffe. Und sobald ich es geschafft habe, bin ich unerschütterlich. Nicht im Sinne von unverwundbar, sondern seelisch unsterblich - eine Seele mit Fundament.
Ich schulde den Menschen keine Rechenschaft, sondern den Göttern und die Götter mir. Es geht darum meine Welt stärker zu machen, statt von meinen Mitmenschen eine stärkere Welt einzufordern.
Ich will einfach tiefen Kontakt zu anderen Seelen.
Die Frage nach dem Warum, Wieso und Wozu sehe ich als jene, die den Menschen ausmacht. Andere Lebewesen interessieren für das "Wo?", "Wohin?", "Wann?", "Wer?", "Was?", "Wie?". Dies sind alles Fragen, die leicht beantwortet werden können, denn sie sind in gewisser Weise greifbar. Die bezeichnen einen Ort ("Wo?", "Wohin?"), ein anderes Lebewesen ("Wer", "Was"?), die Art und Weise eine Vorganges ("Wie?") oder eine Zeit ("Wann"); wobei man letzteres nicht im menschlichen Kontext sehen dürfte. Ein Tier, das sich die Frage nach dem Wann stellt, will nicht wissen, um welche Uhrzeit, sondern einfache Dinge: jetzt oder später? Tags oder nachts? usw.; ich glaube, du verstehst was ich meine.Edengefühle schrieb:Wenn der Weg das Ziel ist, was ist dann das Ziel des Weges? Wieso machen wir diese Reise? Du begründest sie mit der Wirkung deiner Erfahrungen - mit dem Erlebnis. Aber das beantwortet nur das wie, nicht das wozu.
Den Absatz möchte ich gut und gerne unterschreiben.Edengefühle schrieb:Einem wird schlecht, wenn man sich ansieht, wie uns die religiösen Institutionen spirituell entwurzelt haben. Unser pessimistisches, angsterfülltes Bild vom Tod - den Glauben an das "Nichts" eingeschlossen, während niemand so genau weiß, was Nichts eigentlich sein soll - war ihre Erfindung um uns abzuziehen.
Es wurden oberflächliche Modelle hochgezogen. "Dein Gott hat dich erschaffen und prüft dich, bevor du ins Paradies kommst. Wieso der das macht wissen wir selbst nicht so richtig, aber hey: Er hat den Teufel erschaffen, damit du frei wählen kannst!" :D Das ist genial! Sie verkaufen uns das Wahlrecht als Freiheit. Die Priester, die Wissenschaftler und die Lobbyisten.
Dieser Satz ist genial.Edengefühle schrieb:Es geht um Liebe, weil sie niemand opfert. Niemand opfert Freya.
Niemand opfert sein glücklichstes Gefühl.
Symbole trage ich in Form von Ketten und Ringen. Ich sehe in vielen Dingen Symbole der Götter, da ich sehr pantheistisch veranlagt bin. In jedem Stein, in jedem Ast oder Baum sehe ich eine große Energie; ein Symbol.Edengefühle schrieb:Und wie stehts mit dir? Trägst du Symbole? Sprichst du mit den Göttern? Opferst du ihnen?
Setze ich meine fetteste Unterschrift drunter. 500 Millionen Menschen, meine Güte, damals war alles noch in Ordnung.Grymnir schrieb:Vor 200 Jahren hatte die Erde gerade mal eine Milliarde Einwohner, vor 400 Jahren 500 Millionen. Dann kam die Explosion.
Die Dosis macht das Gift. Die Erde wird mit weniger parasitären Menschen besser fertig, als mit vielen.
Führ doch ein Aussteigerleben mitten in der Natur Kanadas oder in Russland, da gibts sehr viel "freie" Erde.Asche schrieb:Wohin willst du gehen, wenn man aus dem System austreten will?!
Jedes Wesen in seiner Macht, auch der Bär, der sein Revier absteckt verteidigt es, sich und seine Familie, der Mensch konnte sich allerdings über tausende Jahre so weit entwickeln, dass er andere Fähigkeiten hat. Der Mensch gehört zur Natur, er ist brutal wie ein Löwe, der gerade eine Gazelle in die Kehle beißt, du hast teilweise schon Recht, dass er die Natur sehr zurückgedrängt hat allerdings reguliert sich die Natur trotzdem weiter, auch ohne den Menschen, die Erde hat schon schlimmere Katastrophen durchstanden und immer haben etliche Tiere überlebt und dadurch sich auch verändert, vielleicht braucht der Mensch einen Dämpfer, einen Schlag auf die Finger, um zu begreifen.Asche schrieb:Warum bestimmt der Mensch selbst, wie viel Platz er einnimmt und jedes andere Lebewesen kann zurückweichen? Sonst immer verpönt, aber hier gilt das Recht des Stärkeren, nicht wahr?
Aber ich trage keine Verantwortung für all die Dummheiten, die die Menschen begeht und ich weigere mich auch, dafür Verantwortung zu übernehmen. Ich distanziere mich mit Worten und Taten davon; mehr kann ich nicht tun.Jeder leistet seinen Beitrag in jeder Sekunde dazu, es geht nur darum dafür gerade stehen zu können.
Es ist ein trauriger Irrglaube, allein mein Wille und Wunsch könnte die Menschheit verbessern. Da das nicht möglich ist, trage ich absolut gar keine Verantwortung.