Literatur
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

1.135 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichte, Nachdenken, Weise ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

27.08.2010 um 17:57
ok. deine erste :D

deine zweite:
Jeder Mensch braucht einen Engel,
der ihn beschützt auf seiner Reise...
auf seiner Reise durch die Zeit des Lebens.
Einen Engel, der für ihn da ist
und ihn auffängt, wenn er fällt.
Viele suchen ihn vergebens,
möchten nach ihm greifen und ihn fassen.
Doch die Engel kommen still und leise,
unsichtbar berühren sie Dein Herz.
Durch das Lächeln eines lieben Menschen,
das Dir so manche Tränen trocknet.
Durch warme Worte, die Dich streicheln,
Dir Mut und Hoffnung schenken.
Durch eine Hand, die zärtlich Deine hält,
um Dich ein Stück des Weges zu begleiten.
Die Engel leben unter uns, drum werde still,
denn dann wirst Du sie spüren...
Die Nähe und die tiefe Liebe,
mit der sie unser Herz berühren.................@DoNik


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

01.09.2010 um 20:46
Liebe und Hass

Liebe läßt uns Freude geben
Hass läßt sie uns wieder nehmen
Liebe kennt das Mitgefühl
Hass begegnet andern kühl:
Liebe will Geborgenheit
Hass sucht überall den Streit
Liebe läßt die Freude fließen
Hass kann nirgend wo genießen
Liebe läßt die Welt verstehn
Hass will mit ihr untergehn
Liebe lindert fremdes Leid
Hass dagegen kennt nur Neid
Liebe heißt dem Feind vergeben
Hass will ihn alsbald erlegen
Liebe strebt nur Gutes an
Hass zerstört wo er nur kann
Liebe heißt das Schöne sehen
Hass will blind durchs Leben gehen
Liebe bringt Verbundenheit
Hass bringt Trennung und entzweit
Liebe öffnet uns die Herzen
Hass jedoch erzeugt nur Schmerzen
Liebe läßt uns Nähe spüren
Hass kann nur zu Abstand führen
Liebe mag dich wie du bist
Hass kein böses Wort vergißt
Liebe akzeptiert die Welt
Hass von ihr rein gar nicht hält

So ist der Entschluß zu fassen
willst du lieben oder hassen???

Liebe führt zu tiefem Glück!!!
Hass bringt dir nur Hass zurück!!!


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

02.09.2010 um 07:21
Danke @Jacy26, kommt in meine Sammlung.



Der 101. Schlag

Ein berühmter Weiser wurde einmal gefragt, warum er eine Sache trotz großer
Hindernisse nicht aufgebe. Und er gab einen Ratschlag, den alle beherzigen sollten,
die versucht sind zu verzagen, wenn sie für eine gute Sache arbeiten. "Haben sie
schon einmal einen Steinmetzen bei der Arbeit beobachtet?" fragte er. "Er schlägt
vielleicht hundertmal auf die gleiche Stelle, ohne dass auch nur der kleinste Riss
sichtbar würde . Aber dann, beim 101. Schlag, springt der Stein plötzlich entzwei.
Es ist jedoch nicht dieser eine Schlag, der den Erfolg bringt, sondern die hundert
die ihm vorhergingen."

Jede gute und auch jede schlechte Tat könnte „der 101. Schlag“ sein. Wodurch entweder das Fass überläuft, oder das angestrebte Ziel erreicht wird.




Der Wettstreit zwischen Sonne und Wind
Nach der Fabel von Aesop

Der Wind und die Sonne gerieten eines Tages darüber in einen Streit, wer es von den beiden wohl schneller schaffen würde, den Wanderer dazu zu bringen, seine Jacke auszuziehen.
"OK", sagte der Wind "Lass uns einen Wettkampf dazu machen."
Der Wind begann. Er blies so fest er nur konnte und stürmte und tobte und wollte dem Mann seine Jacke mit Gewalt vom Leib reißen. Aber der Wanderer zog seine Jacke nur immer fester um sich und hielt sie mit beiden Händen fest.
Nach einer ganzen Weile gab der Wind auf.
Dann war die Sonne an der Reihe. Sie wählte einen anderen Weg: Liebevoll sandte sie dem Wanderer ihre warmen Strahlen. Und es dauerte nicht lange, bis er die Jacke aufknöpfte und sie ganz auszog.


Eine noch:



Die üble Nachrede

Ein Nachbar hatte über Federmann schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu Federmann gekommen. Federmann stellte den Nachbarn zur Rede.
„Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“, versprach der Nachbar. „Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.
Federmann sah seinen Nachbarn ernst an. „Ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu verzeihen“ erwiderte er. „Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne.“
„Ich bin gerne zu allem bereit.“ sagte der Nachbar zerknirscht.
Federmann erhob sich, ging in sein Schlafzimmer und kam mit einem großen Kopfkissen zurück. „Tragen Sie dieses Kissen in Ihr Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht.“ sagte er. „Dort schneiden Sie ein Loch in das Kissen und kommen wieder hierher zurück, indem Sie unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links werfen. Dies ist der Sühne erster Teil.“
Der Nachbar tat, wie ihm geheißen. Als er wieder vor Federmann stand und ihm die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: „Und der zweite Teil meiner Buße?“
„Gehen Sie jetzt wieder den Weg zu Ihrem Haus zurück und sammeln Sie alle Federn wieder ein.“
Der Nachbar stammelte verwirrt: „Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?“
Federmann nickte ernst: „Sehen Sie! Genau so ist es mit der üblen Nachrede und den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?“


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

04.09.2010 um 11:17
Geschichte vom kleinen Indianer und der Sonne

In irgendeiner warmen Sommernacht ging der kleine Indianer ein paar leise Schritte durch die Dunkelheit und erfreute sich am Anblick der Sterne oben am Himmel. Er schaute hoch hinauf und überlegte, wenn die Sterne und der Mond die Nacht hell erleuchteten, was war es dann am Tage? Ja, was machte den Tag zu dem was er war? Und neugierig wie der kleine Indianer nun mal war, setzte er sich auf einen umgestürzten Baum und wartete. Und wartete.

Er schlief nicht, denn viel zu aufgeregt war er. Er war gespannt was den Tag zum Tag macht. Stunde um Stunde verging, unzählige Male schaute er zu den Sternen, nur um zu sehen, ob jeder noch an seinem Platz war. Langsam verblassten die Sterne und der Mond verschwand im Nichts. Um einen besseren Überblick zu haben, stand er auf und lächelte über das was er sah. Weit draussen in der Ferne, dort drüben hinter den grünen Hügeln, stieg ein leuchtend roter Ball hinauf. Zuerst sah er davon nur ein kleines Stück, doch mit jedem Atemzug wurde der Ball grösser und grösser. Auch seine Farbe veränderte sich. Aus dem leuchtenden Rot wurde ein helles gelb. Der kleine Indianer musste die Augen schliessen so sehr wurde er vom Schein dieses Etwas geblendet.

Als er sie wieder öffnete stand es hoch über ihm am Himmel. 'Wer bist du?', rief der kleine Indianer hoch in die Lüfte. 'Wer ich bin? Ich bin die Sonne, ich stehe jeden Tag hier oben und mache den Tag zu dem was er ist.' Der kleine Indianer lächelte verliebt, denn die Sonne gefiel ihm sehr. Von nun an kam er jeden Tag zu dem umgestürzten Baum. Da, wo er die Sonne zum ersten Mal hatte aufgehen sehen.

Eines Tages aber als er aufwachte, war es seltsam dunkel und still. Schnell lief er zum umgestürzten Baum, doch von seiner neuen Freundin war nichts zu sehen. 'Wo bist du?', rief er traurig. 'Hier hinter den Wolken', antwortete die Sonne. 'Aber ich kann Dich nicht sehen, die Wolken sind so dicht, bitte hilf mir, ich habe Angst!'. Der kleine Indianer war ratlos, nie hatte er es mit Wolken zu tun. Sie zogen nur schnell an ihm vorüber. 'Sonne,ich liebe dich und werde dir helfen', rief er ihr entgegen. Er nahm seinen ganzen Mut aus dem Medizinbeutel, holte tief Luft und blies mit aller Kraft in Richtung seiner Liebe. Fast wurde ihm dabei schwindelig aber aufgeben konnte er nicht. Immer und immer wieder blies er hoch in den Himmel. Solange, bis sich die Wolken ganz langsam bewegten. Stück für Stück kam die Sonne zum Vorschein und es wurde heller.

Widerwillig verschwanden die Wolken, beeindruckt vom Mut und der Kraft des kleinen Indianers. 'Ich lasse dich nicht mehr alleine.', flüsterte er der Sonne zu. Und sie lächelte für ihn. Von nun an waren beide unzertrennlich und verbrachten viele, schöne Tage miteinander.


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

06.09.2010 um 18:20
Dieses Gedicht wurde von einer krebskranken Jugendlichen im Endstadium geschrieben.
Ihr innigster Wunsch war, dass viele Menschen ihr Gedicht lesen werden.

Langsamer Tanz


Hast Du jemals Kinder auf einer Schaukel beobachtet?
Oder dem Plätschern des Regens zugehört,
wenn er auf die Erde fällt?
Oder dem unregelmäßigen Flug eines Schmetterlings?
Oder die Sonne beobachtet wenn sie in der Nacht verschwindet?

Es wäre gut wenn du langsamer würdest.
Tanze nicht so schnell.
Die Zeit ist kurz.
Die Musik spielt nicht ewig.

Verbringst Du jeden Tag „im Flug“?
Wenn Du sagst „wie geht es Dir“
wartest Du die Antwort ab?
Wenn der Tag zur Neige geht,
liegst Du im Bett mit hundert uninteressanten
Dingen die dir durch den Kopf gehen?

Es wäre gut wenn du langsamer würdest.
Tanze nicht so schnell.
Die Zeit ist kurz.
Die Musik spielt nicht ewig.

Hast du jemals deinem Sohn gesagt
„wir machen es morgen“, ohne in der Eile
seiner Enttäuschung bewusst zu sein?
Hast Du jemals die Verbindung zu einer guten Freundschaft verloren,
die dann zu Ende war, weil Du niemals die Zeit
hattest anzurufen und „ HALLO“ zu sagen?

Es wäre gut wenn du langsamer würdest.
Tanze nicht so schnell.
Die Zeit ist kurz.
Die Musik spielt nicht ewig

Wenn du so schnell läufst um irgendwohin zu kommen
verlierst Du die Hälfte der Lust „am Gehen“!
Das Leben ist kein Rennen.
Mach langsam.
Hör der Musik zu.


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

09.10.2010 um 10:43
Es war einmal ein Baby im Bauch seiner Mutter, welches bereit war geboren zu werden...Das Baby fragte Gott : Wie soll ich auf der Erde leben,wo ich doch so klein und hilflos bin ?Wie werde ich singen und lachen können,um fröhlich zu sein? Wie soll ich die Menschen verstehen, wenn ich die Sprache nicht kenne? Was werde ich tun,wenn ich zu Dir sprechen will,Gott?Und wer wird mich beschützen?Und Gott antwortet dem Baby : Ich habe für Dich einen Engel ausgewählt,der über Dich wachen wird,bist Du erwachsen bist.Dein Engel wird für Dich singen und auch für Dich lachen.Und Du wirst die Liebe deines Engels fühlen und sehr glücklich sein.Dein Engel wird Dir die schönsten und süßesten Worte sagen,die Du jemals hören wirst.Mit viel Ruhe und Geduld wird Dein Engel dich lehren zu sprechen.Dein Engel wird Dich verteidigen,auch wenn er dabei sein Leben riskiert.Das Baby fragte Gott wie sein Engel heißt und Gott sagte nenne sie einfach Mama!


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

09.10.2010 um 11:18
@Lune17

Wunderschön.
Sowas können nur liebe Menschen bringen. :) glg, Roska


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:01
habe das heute von einer sehr lieben Freundin bekommen und es hat mich mehr als berührt.
Vielleicht gefällt es auch einigen von Euch. :)


Puzzleteile

Ich habe sie lange vor mir her geschoben,
die Suche nach mir selbst.
Jetzt wo ich mich auf sie begebe,
merke ich, wie wichtig sie ist.
Doch wo kann ich sie finden? In mir selbst.
Also gehe ich in mich selbst hinein,
in meine Seele und finde dort hinter Spinnweben
eine Kiste mit meinem Namen drauf.
Ich hole sie hervor, wische den Staub
der Jahre weg und öffne zaghaft den Deckel.
Er knirscht ein wenig.
Ich werfe einen Blick in die Kiste
und sehe tausende von Puzzleteilen
wild durcheinandergeworfen.

Ich setze mich hin und kippe die Kiste aus.
Da liegen sie nun, die Teile
aus denen ich bestehe.
Ich habe schon lange nicht mehr gepuzzelt.
Als Kind habe ich fast immer zuerst
den Rahmen zusammen gesetzt,
das war am einfachsten.
Also suche ich die Teile
mit einer geraden Seite und stelle fest,
daß es keine gibt.
Klar, ein Rahmen bedeutet Abschluß,
eine Grenze, er läßt keine Erweiterungen zu.
Ich gebe meine Suche auf
und versuche Teile nach Ähnlichkeit zu sortieren,
was auch nicht so recht gelingen will,
denn keines ist dem anderen gleich
und zusammen fügen lassen
sie sich auch nicht nach diesem Schema.
Das wird schwerer als ich dachte.
Ich muß langsam vorgehen,
Stück für Stück probieren und begreifen.

Ich schließe meine Augen
und greife nach einem Puzzleteil.
Es war warm und weich zwischen meinen Fingern,
es fühlt sich gut an.
Es ist meine Fröhlichkeit,
tausend ewig währende Augenblicke
in einem winzigen Teil.
Ich lächle und lege es ab.
Das nächste Teil ist kratzig und hart,
die Oberfläche gleicht einem rauhen Stein.
Es ist ein Stück der Mauer,
die ich um mich herum aufgebaut habe.
Schnell lege ich dieses Teil
aus der Hand und nehme mir vor,
die Mauer mit der Zeit ganz einzureißen.
So greife ich Puzzleteil für Puzzleteil
und wie von selbst fügen sie sich zusammen.

Das Teilchen Mut ist stark und unzerbrechlich,
das Teilchen Angst besteht aus Zweifel,
ist dunkel und mächtig.
Gleich daneben paßt das Teilchen Schmerz
aus dem Salz der Tränen.
Das Teil der Leidenschaft glüht noch
in meinen Händen und ruft ein kribbeln hervor.
Am vielfältigsten sind die Puzzleteile meiner Gedanken.
Sie weisen vom tiefsten Schwarz
bis zum strahlenden Weiß
alle Farbmöglichkeiten und Variationen
in der Beschaffenheit auf.

Ich begegne Teilen meine Fähigkeit
und stelle fest, daß es nicht wenige sind.
Es gibt auch Teile aus Wunden,
manche mit einer Narbenschicht überzogen.
Die Wunden schmerzen und die Narben
sind häßlich und hart
und doch gehören sie genauso zu mir,
wie das klingende Teilchen meines Lachens.
Das Teilchen Stolz ist hart und glatt,
alles prellt an ihm ab,
es ist unbiegsam und läßt sich schwer einfügen.
Dann halte ich das Teilchen
Liebe in meinen Händen.
Es ist von stetiger Veränderung
und doch in sich gleichbleibend,
es beinhaltet unzählige Bilder und ...
- es ist wunderschön.
Danach kommt, was kommen muß,
der Hass.
Gewaltig und laut nimmt er Besitz von mir.
Und auch wenn ich ihn nicht mag,
so muß ich doch zugeben,
daß er mir Kraft verleiht.

Ich entdecke Puzzleteile mit Fingerabdrücken
und sehe die Menschen vor mir,
die sich hinterlassen haben,
Erziehung und Freundschaft haben mich geprägt.
Die Puzzleteile meiner Träume und Wünsche
sind durchzogen von Freunden und Ängsten,
sie verlangen Mut und versprechen
gar nichts und doch alles.
Ich halte sie lange in der Hand
ehe ich sie dem Puzzle zufüge.

Übrig bleiben jetzt noch ein paar dunkle Teilchen,
von denen ich nicht weiß,
was sie bedeuten, wie sie entstanden.
Ich nenne sie Verdrängung und
fülle mit ihnen die Lücken im Puzzle aus.
Eines Tages werde ich sie begreifen.

Da liegt es nun vor mir,
dieses eigenartige Puzzle.
Das also bin ich, hier und jetzt.
Ich habe etwas mehr begriffen,
wer ich bin,
sehe Horizonte und keine Grenzen ...
... immer noch erweiterungsfähig

(Verfasser unbekannt)


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:05
@roska
Und für die LIEBE FREUNDIN und mehr..... noch ein bisschen BUNTES.....sei lieb gegrüßt, eine schöne Woche dir und allen* SAM

Ein Regenbogenmärchen:

Für alle, die den Regenbogen lieben ...

Vor langer Zeit begannen die Farben dieser Welt zu streiten.
Jede behauptete von sich,
sie sei die Beste, die Wichtigste,
die Nützlichste, die Beliebteste!

GRÜNsagte:
Klar bin ich die Wichtigste!
Ich bin das Symbol für Leben und Hoffnung.
Ich wurde gewählt für das Gras,
für die Bäume und die Blätter.
Ohne mich würden alle Tiere sterben.
Schaut euch doch in der Landschaft um
und ihr werdet sehen,
dass ich in der Mehrheit bin!

BLAUunterbrach:
Du denkst nur an die Erde!
Aber betrachte doch den Himmel und das Meer!
Es ist das Wasser, das die Basis für alles Leben ist
und von den Tiefen des Meeres
in die Wolken hinaufgezogen wird.
Der Himmel gibt Raum, Frieden und Unendlichkeit.
Ohne meinen Frieden wärt ihr alle nichts!

GELBlachte in sich hinein:
Ihr seid alle so ernst.
Ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt.
Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb,
die Sterne sind gelb ...
Eine Sonnenblume bringt die Welt zum Lächeln.
Ohne mich gäbe es keinen Spaß.

Als nächste begannORANGE ihr Lob zu singen:
Ich bin die Farbe der Gesundheit
und der Erneuerung. Ich mag rar sein,
aber kostbar, denn ich diene den Bedürfnissen
menschlichen Lebens.
Ich überbringe die wichtigsten Vitamine.
Denkt an Karotten, Kürbis, Mangos und Papayas.
Ich hänge nicht ständig herum,
aber wenn ich den Himmel
zum Sonnenauf- oder -untergang färbe,
ist meine Schönheit so eindrucksvoll,
dass niemand einen Gedanken
an einen von euch verschwendet.

ROTkonnte es nicht länger aushalten und rief aus:
Ich bin der Herrscher von allen!
Ich bin das Blut - Lebensblut!
Ich bin die Farbe der Gefahr und der Tapferkeit.
Ich bin bereit für etwas zu kämpfen.
Ich bringe Feuer ins Blut.
Ohne mich wäre die Erde so leer wie der Mond.
Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe,
der roten Rose und der Mohnblume.

PURPURerhob sich zu ihrer vollen Größe:
Sie war sehr groß und sprach mit Pomp:
Ich bin die Farbe der Fürsten und der Macht.
Könige, Häuptlinge und Bischöfe haben immer meine Farbe gewählt,
weil ich das Symbol für Autorität und Weisheit bin.
Niemand zweifelt an mir,
man hört und gehorcht.

Schließlich sprachINDIGO, viel leiser als all die anderen,
aber mit ebensolcher Bestimmtheit:
Denkt an mich.
Ich bin die Farbe der Stille.
Ihr nehmt mich kaum wahr,
aber ohne mich würdet ihr alle oberflächlich werden.
Ich repräsentiere Gedanken und Betrachtung,
Zwielicht und tiefes Wasser.
Ihr braucht mich für das Gleichgewicht und für den Kontrast,
für das Gebet und den inneren Frieden.

Und so fuhren die Farben fort zu prahlen,
jede von ihrer eigenen Erhabenheit überzeugt.
Ihr Streit wurde lauter und lauter.
Plötzlich war da ein heller Blitz und grollender Donner.
Regen prasselte schonungslos auf sie nieder.
Die Farben drückten sich voll Furcht einer an den anderen,
um sich zu schützen.

Inmitten des Lärms begann der Regen zu sprechen:
"Ihr dummen Farben streitet untereinander
und versucht den anderen zu übertrumpfen!
Wisst ihr nicht, dass jeder von euch
für einen ganz bestimmten Zweck geschaffen wurde,
einzigartig und besonders?
Reicht euch die Hände und kommt zu mir."

Sie taten wie ihnen geheißen wurde,
sie kamen zusammen und reichten sich die Hände.

Der Regen fuhr fort:
Von nun an, wenn es regnet,
erstreckt sich jede von euch in einem großen Bogen
über den Himmel, um daran zu erinnern,
dass ihr alle in Frieden miteinander leben könnt.
Der Regenbogen ist ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen.
Daher, immer wenn ein guter Regen die Welt wäscht
und ein Regenbogen am Himmel erscheint,
erinnern wir uns daran,
einer den anderen zu würdigen.

Freundschaft ist wie ein Regenbogen:

Rot, wie ein Apfel, süß bis ins Innerste.

Orange, wie eine brennende Flamme, die niemals auslöscht.

Gelb, wie die Sonne, die deinen Tag erhellt.

Grün, wie eine Pflanze, die nicht aufhört zu wachsen.

Blau, wie das Wasser, das so rein ist.

Purpur, wie eine Blume, die bereit ist, aufzublühen.

Indigo, wie die Träume, die dein Herz erfüllen.

Mögen wir alle Freundschaften finden, die dieser Schönheit gleichen.

Shiralee Cooper,
Leiterin von AuraLight/Unicorn - Australien


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:08
Weise Geschichten - Das Geheimnis der Zufriedenheit

Worte zum Nachdenken und zum Weiterschenken


Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister.
"Herr", fragten sie "was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du."
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: "Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?"
Es kam die gleiche Antwort: "Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich."
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu: "Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein."


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:15
@Samnang

Danke :) :) es ist schön Menschen wie Dich zu kennen. :)
Fühl dich fest umarmt. glg, Roska :)


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:19
@roska
wird gerne zurückgegeben......lächel

Ein Bild vom Frieden



Es war einmal ein König,
der schrieb einen Preis im ganzen Land aus:
Er lud alle Künstler ein, den Frieden zu malen
und das beste Bild sollte eine hohe Belohnung bekommen.

Die Künstler im Land machten sich eifrig an die Arbeit
und brachten dem König ihre Bilder.
Aber von allen Bildern, die gemalt wurden,
gefielen dem König nur zwei.

Zwischen denen musste er sich nun entscheiden.

Das erste war ein perfektes Abbild ,
eines ruhigen Sees.
In dem See spiegelten sich die malerischen Berge,
die den See umrandeten und man konnte
jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden.
Jeder, der das Bild sah,
dachte sofort an den Frieden.

Das zweite Bild war ganz anders.
Auch hier waren Berge zu sehen,
aber diese waren zerklüftet, rauh und kahl.
Über den Bergen jagten,
sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge
und man konnte den Regen fallen sehen,
den Blitz aufzucken und fast ,
auch den Donner krachen hören.
An dem einen Berg stürzte
ein tosender Wasserfall in die Tiefe.
Keiner, der das Bild sah, kam auf die Idee,
dass es hier um den Frieden ging.

Aber der König sah hinter
dem Wasserfall einen winzigen Busch,
der auf der zerklüfteten Felswand wuchs.
In diesem kleinen Busch hatte ein Vogel
sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter
an diesem unwirtlichen Ort saß der Muttervogel
auf seinem Nest - in perfektem Frieden.

Welches Bild gewann den Preis?

Der König wählte das zweite Bild
und begründete das so: ,
"Lasst Euch nicht von schönen Bildern
in die Irre führen: Frieden braucht es nicht dort,
wo es keine Probleme und keine Kämpfe gibt.
Wirklicher Frieden bringt Hoffnung
und heißt vor allem, auch unter schwierigsten Umständen
und größten Herausforderungen, ruhig und
friedlich im eigenen Herzen zu bleiben."


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:22
@Samnang

Wunderschöne Geschichte.....Danke Dir! :)


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:35
@roska
ja...gerne..ich denke diese Geschichten tun uns allen hin und wieder gut*....und man erkennt sich in manch einer wieder*

was ich sehr mag.....

Der Seelenvogel"


Tief, tief in uns wohnt die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber jeder weiß, dass es sie gibt.

Und jeder weiß auch, was in ihr ist.



In der Seele,

in ihrer Mitte,

steht ein Vogel

auf einem Bein.

Der Seelenvogel.

Und er fühlt alles, was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt,

tobt der Seelenvogel in uns herum;

hin und her, nach allen Seiten,

und alles tut ihm weh.



Wenn uns jemand lieb hat,

macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge

kleine, lustige,

vorwärts und rückwärts,

hin und her.



Wenn jemand unseren Namen ruft,

horcht der Seelenvogel auf die Stimme,

weil er wissen will,

ob sie lieb oder böse klingt.



Wenn jemand böse auf uns ist,

macht sich der Seelenvogel ganz klein

und ist still und traurig.



Und wenn uns jemand in die Arme nimmt,

wird der Seelenvogel in uns

größer und größer,

bis er uns fast ganz ausfüllt.

So gut geht es ihm dann.



Ganz tief in uns ist die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber, jeder weiß, dass es sie gibt.

Und noch nie,

kein einziges Mal, wurde

ein Mensch ohne Seele geboren.

Denn die Seele schlüpft in uns,

wenn wir geboren werden,

uns sie verlässt uns nie,

keine Sekunde,

solange wir leben.

So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen

von unserer Geburt bis zu unserem Tod.



Sicher willst Du wissen,

woraus der Seelenvogel besteht.

Das ist ganz einfach.

Er besteht aus Schubladen.

Diese Schubladen können wir

nicht einfach aufmachen,

denn jede einzelne ist abgeschlossen

und hat ihren eigenen Schlüssel.

Und der Seelenvogel ist der einzige,

der die Schubladen öffnen kann.

Wie?

Auch das ist ganz einfach:

mit seinem Fuß.



Der Seelenvogel steht auf einem Bein.

Das zweite hat er, wenn er ruhig ist,

an den Bauch gezogen.

Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel

zu der Schublade um,

die er öffnen will,

zieht an dem Griff,

und alles, was darin ist,

kommt zum Vorschein.



Und weil alles, was wir fühlen,

eine Schublade hat,

hat der Seelenvogel viele Schubladen.

Es gibt eine Schublade für Eifersucht

und eine für Hoffnung.

Es gibt eine Schublade für Enttäuschung

und eine für Verzweiflung.

Es gibt eine Schublade für Geduld

und eine für Ungeduld.

Auch für Hass und Wut und Versöhnung.

Eine Schublade für Faulheit und Leere

und eine Schublade für die

gemeinsamen Geheimnisse.

Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

Es gibt auch noch andere Schubladen.

Du kannst selbst wählen, was drin sein soll.



Manchmal sind wir eifersüchtig

ohne, dass wir es wollen.

Und manchmal machen wir etwas kaputt,

wenn wir eigentlich helfen wollen.

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer

und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten....

Mann kann schon verstehen,

dass die Menschen verschieden sind,

weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel,

die jeden Morgen die Schublade

"Freude" aufmachen.

Dann sind die Menschen froh.

Wenn der Vogel

die Schublade "Wut" aufmacht,

ist der Mensch wütend.

Und wenn der Vogel

die Schublade nicht mehr zuschließt,

hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.



Geht es dem Vogel gut,

macht er Schubladen auf, die uns gut tun.

Manche Leute hören den Seelenvogel oft,

manche hören ihn selten.

Und manche hören ihn

nur einmal im Leben.

Deshalb ist es gut, wenn wir

auf den Seelenvogel horchen,

der tief, tief in uns ist.

Vielleicht spät abends,

wenn alles still ist....




/dateien/uh63531,1286973348,621303yr08g8f9qr


Au f die Entdeckung vieler "guter" Schubladen-und immer welche zum aufräumen und bewahren...wALLEN einene Gute Woche mir schönen Stunden*


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

13.10.2010 um 14:39
..ich denke diese Geschichten tun uns allen hin und wieder gut*....und man erkennt sich in manch einer wieder*
@Samnang


darum will ich den Thread auch aufrechthalten. :)


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

14.10.2010 um 10:53
@roska
das werden wir....ist auch wichtig...für die einen zum schreiben, für die anderen zum lesen...für viele BEIDES.....

Ein schönes Wochende allen.die mitmachen oder hier vorbeischauen-besonders DIR*

Wofür wir dankbar sein sollten,
es aber oft nicht mal registrieren :

- den Partner, der Dir jede Nacht die Decke wegzieht,
weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen unterwegs ist
- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt
und lieber fern sieht, weil es bedeutet,
dass es zu Hause ist und nicht auf der Strasse
- die Steuern, die ich zahlen muss, weil es bedeutet,
das ich eine Beschäftigung habe
- die riesige Unordnung, die ich nach ner gefeierten Party
aufräumen muss, weil es bedeutet,
dass ich von Freunden umgeben war.
- die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist,
weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe
- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt"
weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde
- den Teppich, den ich saugen muss und die Fenster,
die geputzt werden müssen, weil es bedeutet,
dass ich ein Zuhause habe
- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,
weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen
- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem
Parkplatz weg ist, weil es bedeutet,
dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze
- die hohe Heizkostenrechnung, weil es bedeutet,
dass ich's warm hab
- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
weil es bedeutet, dass ich höre kann
- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln, weil es bedeutet,
dass ich Kleider besitze
- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten
Arbeitstages, weil es bedeutet,
dass es mir möglich ist hart zu arbeiten
- den Wecker, der mich morgens unsanft
aus meinen Träumen reißt, weil es bedeutet,
dass ich am Leben bin
- und schließlich: die vielen E-Mails, weil es bedeutet,
dass ich Freunde habe und es
genügend Menschen gibt, die an mich denken

....und solltest du glauben,
Dein Leben wäre "beschissen",
dann lies dies noch mal......

( Verfasser unbekannt )


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

14.10.2010 um 11:50
@Samnang

Absolut zum Nachdenken deine Geschichten/Gedichte...wie soll ich sie nennen? :)
Das letzte ist super! DANKE!! :) gglg


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

15.10.2010 um 09:48
@Jacy26
ach ich denke manchmal ist es einfach eine Mischung-Poesie, Anregung, wichtig ist, denke ich, dass der eine oder Andere sie mag und für sich was schönes dabei findet.....
manchmal findet man sie so zufällig und dann teilt man sie eben... :) HDL



Eine Versammlung von Engeln

von Dennis J. Balagtas

Diana Peterson, Selbstmordopfer, 36 Jahre alt,
erschien vor einer Reihe von elf Engeln.
Diese waren zuständig für die Führung der Akten.
Als sie so vor ihnen stand, bat man sie höflich,
sich zu setzen. Der Hauptengel sagte:
"Meine Liebe, wir müssen für die Akten ein paar wichtige Dinge wissen.
Als Erstes: Warum wähltest du, dein Leben früher als geplant zu beenden?
Und zweitens möchten wir dich bitten,
den Vertrag für dein nächstes Leben vorzubereiten
und zu entscheiden, wohin du als nächstes gehen möchtest."

Diana saß da und fühlte sich irgendwie unreal.
"Ich dachte, daß ich in den Himmel komme, wenn ich sterbe", sagte sie.

"Oh nein", antwortete ein Engel.
"Das ist wirklich nur ein Mythos.
Es gibt so viele Dinge, die du lernen mußt;
wie kannst du annehmen, daß du all dies
in nur einem Leben schaffen könntest?
Nein, wir geben dir eine ganze Reihe Chancen,
die Dinge zu lernen, die du begreifen willst.
Wir haben dich hierher kommen lassen,
damit du wählen kannst, wann du gehen
und in welche Lebensumstände du kommen willst."

Diana schnappte nach Luft.
Dies war etwas völlig anderes als alles,
was man sie jemals gelehrt hatte.
"Also ... äh ... Ich denke, dann erzähle ich euch besser,
woher ich komme. Ihr müßt wissen,
ich wuchs bei sehr lieblosen Eltern auf.
Sie kümmerten sich nicht wirklich um mich
oder sprachen mit mir. Normalerweise waren sie mit ihrem eigenen Leben
und ihren Freunden beschäftigt.
Ich habe mich nicht wirklich von ihnen unterstützt gefühlt.
Sie haben mich nie an sich gedrückt.
In der Tat habe ich sie nie sich in meiner Gegenwart
umarmen oder küssen gesehen.
Ich nehme an, dies ist der Grund,
warum ich mir selbst gegenüber
so kalt und distanziert bin.

Außerdem war mein Berufsleben so ausweglos.
Ich wußte einfach nicht, was ich werden sollte
und versuchte mich in mehreren Jobs.
Ich schien zwar genug Fähigkeiten
für eine ganz bestimmte Tätigkeit zu haben,
aber die wurde nicht sehr gut bezahlt.
Das Geld war immer knapp,
und ich mußte doch zwei Kinder unterstützen.
Mein Traumberuf war immer der einer Schauspielerin.
Ich hatte auch nicht viele Freunde, nur einen oder zwei.
Oft sind sie einfach gegangen, und das wars.
Und ich sehe ein wenig sonderbar aus.
Manche Leute sagen, ich sei hübsch,
aber ich glaube es reicht nicht,
um mit den meisten Menschen mitzuhalten.
Wißt ihr, ich bin nicht wie die gewöhnlichen Menschen,
da ich eine Menge ungewöhnlicher Ideen habe
und meine Handlungsweisen nicht wirklich normal sind.
Ich mag es, mit mir allein zu sein
und nachzudenken. Ich mag es, zu spielen.
Ihr seht also, ich passe da nicht wirklich hin.

Dazu kommt, daß ich oft krank war.
Ich verfügte nicht über allzu viel Energie,
war immer müde und mußte viel Zeit im Bett verbringen.
Es gab Momente,
in denen ich sehr gereizt auf meine Kinder reagierte;
sie kamen immer in mein Zimmer und unterbrachen mich,
wenn ich beim Nachdenken war.
Ich glaube, ich war keine gute Mutter,
denn ich hatte keinen Spaß daran,
Zeit mit meinen Kindern zu verbringen.
Oft wußte ich nicht mal, wo sie gerade waren.
Ich denke auch nicht wirklich,
daß sie sich aus mir etwas machten.
Ich bin es auch müde, eine unwichtige Kleinigkeit zu sein,
von der die Leute alles haben können, was sie wollen.
Ich hatte immer Angst davor, "nein"
zu sagen und fühlte mich dann,
als ob ich ein schlechter Mensch sei.
So bin ich all dessen müde geworden.
Ich dachte: "Ich will hier nicht mehr leben.
Ich gebe es einfach auf, geh in den Himmel
und vielleicht kann ich mich dort ausruhen."
Doch das scheint nicht wahr zu sein.
Nachdem, was ihr mir gesagt habt, muß ich wieder dort hingehen."
Diana machte eine Atempause.

Einer der Engel sagte laut:
"Ja, es trifft zu, daß du zurückgehen mußt;
doch bevor du gehst, kannst du wählen,
was immer du für dich und dein nächstes Leben willst.
Da wir nun wissen, warum du dich umgebracht hast und nun hier bist,
möchtest du vielleicht einen neuen Vertrag mit uns machen."

"Du liebe Zeit, ich glaube, darüber habe ich nie nachgedacht.
Ich kannte eine Menge Spanier, die aus großen,
einander liebenden Familien kamen.
Sie wirkten immer so vergnügt und großzügig.
Ich glaube, wenn ich schon zurückgehen muß,
dann würde ich gern in einer spanischen Familie leben,
vielleicht in Kalifornien. Manchmal habe ich auch schwarze Familien gesehen,
die so liebevoll und süß wirkten.
Das einzige Problem ist,
daß ich nicht unter Vorurteilen leiden möchte,
wenn ich mich für eine solche Familie entscheide.
In Ordnung, laßt mich sehen ?
ich möchte nicht allzu hart arbeiten müssen.
Entweder möchte ich einen reichen Mann heiraten
oder gewandt genug sein, um selbst eine Menge Geld
zu verdienen. Ich möchte an den Punkt kommen,
wo ich nicht mehr arbeiten muß,
wenn ich es nicht will
und meinen Beruf wirklich lieben kann.
Ich bin es so müde,
immer in einer Sackgasse zu sitzen.

Ich möchte kreativ sein und das Gefühl haben,
durch meinen Beruf etwas zur Welt beitragen zu können.
Ich wäre gerne eine nette Persönlichkeit mit vielen Freunden,
die von allen gemocht wird.
Trotzdem hätte ich gerne Zeit für mich,
wenn ich das will; und ich möchte hübsch und schön sein
und eine gute Figur haben.
Man sollte mich mögen, aber nicht nur wegen meines Aussehens.
Ich möchte ebenso von schönem Inneren wie auch äußeren sein,
so daß jeder von mir sagt:
"Sie ist eine wundervolle Person." Ich glaube, das würde mir sehr gefallen.
Ich hätte auch gern eine gute, robuste Gesundheit
und möchte mehr mit Leuten zusammen sein.
Oh, da fällt mir noch etwas ein:
Ich würde gerne die Menschen lieben.
Es scheint mir jetzt,
als wenn ich mich nie um andere gekümmert hätte,
und ich möchte wirklich für andere da sein.

Das Nächste ist,
daß ich entweder eine liebevolle Mutter sein
oder für eine Zeit lang gar keine Kinder haben möchte.
Vielleicht wäre das eine gute Idee,
bis ich gelernt habe, eine bessere Mutter zu werden.
Wenn ich all die Dinge tue, für die ich mich jetzt entschieden habe,
werde ich wohl auch nicht genug Zeit für Kinder haben.

Als Letztes möchte ich mich behaupten können.
Ich möchte tun, was ich will,
ohne daß jemand etwas dagegen hat
oder mich dafür verurteilt. Ich möchte frei sein,
zu kommen und zu gehen, wie ich will."

"Gut, Diana,
das klingt nach einem recht eindrucksvollen Vertrag",
sagte der Engel, "ich denke, wir können all das
für dich arrangieren. Ich habe nur noch eine Frage zum Vertrag.
Was möchtest du in deinem nächsten Leben vollenden?"

"Oh", antwortete Diana.
"Meinst du damit, daß ich selbst entscheiden muß,
was ich vollenden will?"

"Natürlich", sagte der Engel,
"das ist es, worum es hier geht."

"Also gut, laßt mich überlegen ...
die einzige Sache, die mir einfällt, ist zu verstehen,
worum es bei der Liebe eigentlich geht.
Ich denke, das würde ich gerne zum Abschluß bringen.

Nein, eigentlich möchte ich lieber meine Selbstliebe
vervollkommnen und lernen, wie ich mir eigenständig genug Freude,
Geld und Sicherheit geben kann,
so daß ich nicht mehr den Wunsch haben müßte,
zu sterben."

"Das klingt hervorragend",
meinte ein anderer Engel.
"Ich denke, wir haben nun einen guten Vertrag.
In Ordnung, hier ist eine Kopie für dich;
die andere geben wir zu unseren Akten."

"Wißt ihr was?" sagte Diana, "einen Moment lang dachte ich,
ich käme in die Hölle, weil ich mich selbst umgebracht habe.
Jetzt erzählt ihr mir, daß ich nicht in den Himmel komme.
Heißt das, ich muß doch in die Hölle?"

"Du meine Güte", antwortete der Engel,
"wo hast du nur diese Geschichten gehört?
Es gibt keinen Ort, der dich bestraft.
Wir glauben nicht an Bestrafung und ebensowenig an Belohnung.
Wir glauben nur an die Liebe.
Darüber hinaus wissen wir, daß Himmel und Hölle in dir drin sind. Wenn du auf eine bestimmte Art denkst,
fühlt es sich an wie im Himmel;
doch wenn du dein Leben auf eine andere Weise
betrachtest ? ich bin sicher, du selbst kannst uns sagen,
daß es wie die Hölle ist."

"Das ist wahr", bestätigte Diana.
"Ich habe nie auf diese Weise darüber nachgedacht.
Um festzustellen, ob man im Himmel oder in der Hölle ist,
muß man sich bewußt machen, wie man die Dinge sieht.
Nur ich selbst kann mich bestrafen oder belohnen."

"Ach ja, vielleicht möchtest du etwas über deinen letzten Vertrag erfahren.
Du könntest es sehr interessant finden,"
sagte ein weiterer Engel.

"Ich hätte nicht gedacht,
daß es da einen alten Vertrag gibt."

"Ja, wir würden die gerne etwas über den Vertrag erzählen,
den du abgeschlossen hast,
bevor du in das Leben von Diana Peterson gingst.
Zuvor starbst du 1926 in Italien.
Du hattest elf Kinder, und es gab viel harte Arbeit.
Du hattest eine sehr große, dicht geschlossene Familie,
viele Verwandte und immer gut und genug zu essen.
Du warst eine volle, robuste und energiegeladene Frau.
Du batest darum, in deinem nächsten Leben Eltern zu bekommen,
die dir die Möglichkeit geben sollten,
dich als geschickte Persönlichkeit zu erfahren,
die dir Freiheit lassen und dir darin vertrauen,
für dich selbst sorgen zu können.
Sie sollten dich gehen lassen,
wohin du willst, ohne dir immer über die Schulter zu sehen.

Außerdem wolltest du einen Männerberuf haben.
Du wolltest Zeit zum Träumen, Nachdenken und Kreativsein.
Du wünschtest wenige Menschen um dich herum,
damit du Raum zum Atmen hast,
nur ein paar Freunde und eine kleine Familie.
Du wolltest groß und dünn sein,
um nicht laufend zu hören, was für eine schöne Frau,
was für eine gute Mutter oder nette Person du seist.
Du wolltest einzigartig sein und herausragen,
um vielleicht wie die Frauen in den Filmen
andersartige Dinge zu tun.
Du sagtest auch, daß du da du mit all den Kindern,
dem Kochen und Sauberhalten des Haushaltes
so hart zu arbeiten hattest dieses Mal nicht so viel Arbeit
zu tun haben wolltest und schlugst vor,
vielleicht ein wenig krank sein zu können,
so wie die Kameliendame.
Du wolltest allein sein können
und wünschtest dir wenige oder gar keine Kinder,
um auszuruhen. Wenn du überhaupt Kinder wolltest,
sollten sie unabhängig sein.
Auch wünschtest du dir, etwas damenhafter und ruhiger zu werden,
weil du zuvor eine recht lautstarke Persönlichkeit hattest.
Dies waren die Punkte deines letzten Vertrages."

Diana war erstaunt.
Zwei kleine Tränen liefen ihre Wangen hinunter.
"Mir scheint, ich habe bekommen,
was ich wollte. Eltern, die mir Freiraum gaben,
mehr Ruhe, nicht so harte Arbeit.
Ich war recht kreativ und habe sogar manchmal
in Schauspielstücken mitgewirkt. Ich bin so verwirrt ?
ich habe mich umgebracht, weil ich bekam,
was ich wollte!" Sie schlug die Hände vor das Gesicht.

"Nein, nein", sagte der jüngste Engel freundlich.
"Es war die Art, wie du über dich in deinem Leben dachtest,
nämlich als unglückliche Versagerin,
die dich den Tod wählen ließ."

"Du kannst alle von dir gewünschten Veränderungen haben",
meinte ein anderer Engel und klopfte Diana
auf die Schulter. "Du bist nicht auf ewig verdammt.
Du kannst solange immer wieder zurückgehen,
bis du gelernt hast, daß nicht das zählt,
was du hast, sondern was du bist.
Wenn du dich selbst und andere wirklich lieben kannst,
bist du im Himmel."

Plötzlich wurde alles schwarz.
Das Nächste, was Diana hörte,
war die Stimme des Arztes: "Es ist ein wunderschönes kleines Mädchen,
Mrs. Sanchez." Der Arzt war überrascht,
weil das Mädchen nicht weinte.


melden

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

15.10.2010 um 09:53
Kommt ne Frau beim Arzt :D


melden
roska Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Deine Weisheiten und weise Geschichten zum Nachdenken

15.10.2010 um 12:19
@Hesher

Thread verfehlt?!? ;)


@Samnang
Es gibt keinen Ort, der dich bestraft.
Wir glauben nicht an Bestrafung und ebensowenig an Belohnung.
Wir glauben nur an die Liebe.


....Da wird gerade unser Geheimniss verraten. ;)
Ich hoffe diese Geschichte lesen sehr viele, ich werde sie auch einigen Menschen schicken.
Wunderschön....Du hast meine vollste Anerkennung. Drück dich, glg, Roska :)


melden