Oscar Pistorius, das Model, der Valentinstag und das war dann Notwehr
19.02.2013 um 20:53er kann sich ohne prothesen auch bewegen
Mit diesen " Beteiligten " möchte ich nie etwas zu tun haben.Luminarah schrieb:Kurz vor den tödlichen Schüssen auf seine Freundin gab Paralympics-Star Oscar Pistorius einen Schuss in einem Restaurant ab – aus Versehen, wie Beteiligte beteuern.
Um diese Aussage zu stützen müsste dann Blut an der Tür sein. Wessen?Ayashi schrieb:Angeblich wurde der Schläger zum aufbrechen der Tür benutzt
Vielleicht um zu unterstreichen, dass er in dem Moment wehrlos war. Ohne Prothesen kann Herr Pistorius ja wohl nicht laufen. Und wenn wirklich ein Einbrecher, womöglich bewaffnet, im Haus ist...shirleyholmes schrieb:Warum aber das Beharren, darauf, dass er die Prothesen nicht anhatte, obwohl die Staatsanwaltschaft davon ausgeht?
Bin kein Mediziner, aber ich glaube, dass man ohne Unterschenkel nicht so gut zu Fuß ist..lucy. schrieb:er kann sich ohne prothesen auch bewegen
Wurde hier doch schon erläutert (natürlich alles nur Spekulation). Vielleicht will er damit die Spuren an der Tür erklären. Ein Versuch die Theorie zu entkräften, dass er mit den Prothesen gegen die Türe gehämmert hat, als sich seine Freundin auf der Flucht vor ihm auf der Toilette eingeschlossen hat.SKlikerklaker schrieb:Vielleicht um zu unterstreichen, dass er in dem Moment wehrlos war. Ohne Prothesen kann Herr Pistorius ja wohl nicht laufen. Und wenn wirklich ein Einbrecher, womöglich bewaffnet, im Haus ist...
Danke du verstehst michemodul schrieb:Vielleicht deshalb die Aussage, dass er die die Prothesen erst nach den Schüssen angezogen hat und die Spuren an der Türe stammen dann von dem Versuch, die geschlossene Tür aufzubrechen.
Die suchen ja auch nicht die Wahrheit, sondern sind bestrebt, ein möglichst mildes Urteil für ihren Mandanten zu bekommen.shirleyholmes schrieb:Ich bin immer wieder beeindruckt von solchen exakt ausgearbeiteten Erklärungen. Ob ihm da Anwälte helfen alle möglichen Klippen zu umschiffen? Dann müssen sie ja auch wissen, dass es so nicht war...
Vielleicht, weil keine andere Strategie möglich ist und es nur noch um Strafmilderung geht? Ist natürlich nur Spekulation. Was bisher in der Presse aufgetaucht ist und angeblich auf anonymen Polizeitquellen beruht, ist entweder kompletter Tinnef, oder entbehrt zumindest nicht einer gewissen Wahrheit.emodul schrieb:Die suchen ja auch nicht die Wahrheit, sondern sind bestrebt, ein möglichst mildes Urteil für ihren Mandanten zu bekommen.
Die Aufgabe eines Verteidigerteams ist doch nicht die Wahrheitsfindung - sie müssen für ihren Mandanten eine möglichst geringe Strafe raushauen, und dazu nehmen sie eben die unleugbaren Fakten und spinnen eine halbwegs plausibel erscheinende Geschichte drum herum, die Pistorius' Schuld mindert. Diese Geschichte kann sogar recht abenteuerlich sein, hauptsache sie weckt ausreichend Zweifel an der Version der Staatsanwaltschaft.shirleyholmes schrieb:Ich bin immer wieder beeindruckt von solchen exakt ausgearbeiteten Erklärungen. Ob ihm da Anwälte helfen alle möglichen Klippen zu umschiffen? Dann müssen sie ja auch wissen, dass es so nicht war...
Den Namen hat er in der Presse inzwischen tatsächlich schon weg!Luminarah schrieb:Vielleicht hätte er besser P i s t o l i u s geheißen
Und richtig gute Richter lassen sich kein X für ein U vormachen. Es wird also noch spannend.Comtesse schrieb:Richtig gute Verteidiger finden auch noch die kleinste Lücke, durch die sie ihren Mandanten im juristischen Netz schleusen