@geeky Kann dir nur sagen , dass die von mir geschilderten Fälle nicht von "Placebomethoden-Ärzten" behandelt wurden, die deiner Meinung nach ohne Arbeit viel Geld verdienen möchten.
@Makrophage "Die neuen Erkenntnisse (in der Krebsforschung) sind im Gegenteil geradezu unüberschaubar."
Das will ich gar nicht bestreiten. Mit Sicherheit hat sich in der Krebsforschung schon viel getan, aber den großen Durchbruch gab´s halt noch immer nicht. Man kann die Krankheit vielleicht etwas eher erkennen und im Anfangsstadium leichter in den Griff bekommen, aber so richtig mit Sicherheit heilen kann man sie nicht. So sehen das wohl auch die meisten Menschen, denn sonst hätten sie nicht diese große Angst, Krebs zu bekommen. Viele sind auch heutzutage noch der Meinung, dass das einem Todesurteil gleichkommt. Es gibt weder eine Impfung noch ein Medikament, die mit Sicherheit Krebs heilen könnten. Das, was von medizinischer Seite getan werden kann, wird bestimmt getan. Aber es beschränkt sich immer noch auf ein Abtöten bzw. Herausnehmen der kranken Zellen. Keiner weiß, ob diese Zellen nicht schon anderswo im Körper stecken oder irgendwann wieder auftauchen. Und sitzen nicht die meisten der von der Schulmedizin als geheilt entlassenen Krebspatienten nicht doch weiterhin auf einer Bombe, die immer wieder los gehen kann?- Ich bezweifle nicht, dass sich die Heilungschancen insgesamt vergrößert haben, aber von einer wirklichen Heilung, die den Menschen ihre Angst vor dieser Krankheit nimmt, ist unsere heutige Medizin noch weit entfernt. Und ob die vielfach verordnete Chemotherapie wirklich so hilfreich ist wie behauptet-darüber streiten sich auch die Geister!
Ich geb dir Recht, wenn du schreibst, dass in einer Praxis jede Maßnahme notiert wird um sie gegebenenfalls nachweisen zu können. Ich als Patient hab immer das Gefühl, man darf keinen Handgriff und keinen Blick in Richtung Patient vergessen zu notieren, damit alles auf die Rechnung gesetzt werden kann. Bei Zahnärzten merk ich die Notiererei besonders stark. Ich frag mich nur, was nützt das alles dem Patienten? Mir haben die Aufzeichnungen des Arztes vor Gericht nichts genutzt. Obwohl mein Gutachter sogar "Unstimmigkeiten" zwischen Aufzeichnungen und Rechnungen feststellte. Mit den genauen Daten schützt sich doch nur der Arzt und der ist in Deutschland in den meisten Fällen doch eh vor Gericht nicht greifbar. Zur Not kann man im Bedarfsfall- wie bei mir nachweislich geschehen- die Akten abändern. Selbst dann passiert ihm nichts-so erlebte ich meinen Arztprozess.
Du wolltest noch Genaueres zum Fall meines krebskranken Bekannten wissen:
Er wurde aufgrund starker Schmerzen und Schwellung eines Beines wegen Thromboseverdachtes vom Hausarzt in eine Klinik eingewiesen. Dort stellte man einen kindskopfgroßen, bösartigen Tumor im Darm fest; Metastasen in Lunge und Leber, Magenbereich. Der Darmtumor verursachte den starken Lymphstau im Bein. Mein Bekannter hatte komischerweise keine Schmerzen und bis dato von seinem Kranksein nichts gespürt außer leichten Atembeschwerden, die er auf eine Erkältung schob. Bei der Entlassung sagte man ihm, dass man nichts mehr für ihn tun könnte und er solle wenn möglich in den nächsten 14 Tagen alles ihm Wichtige erledigen. Das war´s von Seiten der Ärzte. Normalerweise hätte sich mein Bekannter hier seinem Schicksal gefügt. Aber da er unbedingt seinen 50. Geburtstag sechs Wochen später noch feiern wollte, begab er sich in die Hände von zwei Alternativmedizinern.
Seine Schwester unterstützte ihn mit Energiearbeit, obwohl sie (gelernte Krankenschwester)
auch nicht mehr an seine Gesundung glaubte. Aber man möchte den Kranken ja irgendwie sein Leiden oder sogar Sterben erleichtern. Und auf einmal waren zum großen Erstaunen der behandelnden Alternativmediziner die Blutwerte normal und der Patient gewann immer mehr an Energie. Voran das liegt, weiß keiner. Der 50. Geburtstag allein war es nicht, der ist inzwischen vorbei. Und es weiß auch keiner, wie´s weitergeht.
Weißt du, ich denk, dass jeder Heiler doch nur die Selbstheilungskräfte des Kranken aktivieren kann, mehr kann er nicht tun. Den großen Teil muss der Patient selbst erledigen. Wenn der nicht will, kann auch der beste Arzt und die beste Methode nicht helfen. Aber was da im Patienten ablaufen muss, darüber wissen wir noch recht wenig.@philomelas Beiträge gehen so etwa in die Richtung. Ich find dieses Denken gut.