Gibt es Gott?
15.07.2011 um 18:00@crazyolli2406
Aber dieser Thread schon :}crazyolli2406 schrieb:Ein Gläubiger braucht keine Belege.
Aber dieser Thread schon :}crazyolli2406 schrieb:Ein Gläubiger braucht keine Belege.
Ich denke mal, jeder muss Gott für sich selbst erleben. Und wer das kann, braucht keine Beweise anzutreten. Jeder erlebt Gott anders für sich.Thermometer schrieb:Aber dieser Thread schon
Dann hat dieser Gott viele Gesichter und Zungen. Dann sind die "Gebote" die Er Mose gegeben haben soll, die ganzen Versprechungen, die sogenannten "Bunde", an den Menschen usw. usw. auch hinfällig. ^^crazyolli2406 schrieb:Ich denke mal, jeder muss Gott für sich selbst erleben. Und wer das kann, braucht keine Beweise anzutreten. Jeder erlebt Gott anders für sich.
Der TE hatte diesen Thread eröffnet mit klaren Fragen (auf erster Seite nachzulesen!)crazyolli2406 schrieb:Ich denke mal, jeder muss Gott für sich selbst erleben. Und wer das kann, braucht keine Beweise anzutreten. Jeder erlebt Gott anders für sich.
Konstant ist die Zeit wie wir seit Onkel Einstein wissen sicher nicht, sie ist relativ. Wir wissen schon ziemlich viel über die Zeit, dies ist jedoch nicht Thema relevant.Deadpoet schrieb:Also, es ist nicht meine Ansicht dazu, aber was ist wenn man die Zeit als solches falsch einschätzt. Man meint sie wäre eine Konstante, die unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert. Das kann man sicherlich belegen. Aber was ist wenn Zeit etwas ist, das nur wir in der Form wahrnehmen. Sicherlich kennst du Timelapse Aufnahmen vom Meeresboden oder von einer Blüte, dort sehen wir, das Leben existiert in einer Form die wir garnicht ohne Wissen als solches wahrnehmen würden. Wie können wir also sicher sein, das unsere Sichtweise auf die Zeit das Maß ist nach dem sich eine solche Wesenheit richtet.
Man kann nicht sagen, was vor dem Urknall liegt, weil die Zeitdimension unseres Universums erst mit dem Urknall zu Stande kam. Es ist auch gänzlich sinnlos zu fragen: was liegt nördlicher als der Nordpol ?Deadpoet schrieb:Mich persönlich macht es nur stutzig dass diese Feinheiten, also auch das zurechtbiegen einer schöpfende Kraft/Energie ohne Persöhnlichkeit, ohne Wertungen, gar losgelöst von den Grundsätzen der jeweiligen Schriften erst heute manche Gläubige als Argument nutzen.
Diejenigen die argumentativ auf der Ebene mit Sachargumenten mithalten wollen, richten ihren Fokus auf eine omnipräsente Kraft/Energie, eine Personifikation dieser Wesenheit wird negiert.
Es ist also der letzte gemeinsame Nenner, an dem auch schon Albert Einstein angelangt ist. Er kann nicht sagen was vor dem Urknall liegt, Er kann zwar Aussagen zu Zeit und Raum treffen, es gibt aber eben diese Grenze, an der man nicht weiterkommt. Und da könnte man durchaus saegen, ja da gibt es eben eine schöpfende Kraft, wie kann denn sonst aus nichts etwas entstehen.
Hast du schon mal partielle nicht lineare Differentialgleichungen gelöst (z.B. die einsteinschen Feldgleichungen), dass du dies mit Kompetenz beurteilen kannst ? Skepsis ist zweifelsfrei gesund, nur musst du die deduktiven Fehler aufzeigen, welche bei der Herleitung des Alters des Universums gemacht worden. Die Friedmann Gleichungen erhält man unter Annahme einiger Prämissen aus den Feldgleichungen der allgemeinen Relativitätstheorie. Das Alter des Universums lässt sich durch die Friedmann Gleichungen bestimmen, bevor du als den Urknall negierst, musst du erst die umfangreiche Theorie dahinter verstehen.Pascoli schrieb:Fix zu behaupten, dass die Zeit erst mit dem Urknall ihren Anfang nahm ist eigentlich nur eine sehr naive Glaubensdogmatik ohne jegliche gesunde Skepsis.
Die Lösungen der Friedmann-Gleichung werden für verschiedene Parameter diskutiert. Dabei dienen Krümmungsparameter k, kosmologische Konstante ('Lambda', Λ) und Druck der idealen Flüssigkeit p als Klassifikationsmerkmale.Sind diese Parameter relevant für die Dynamik des Kosmos, aus den heute empirisch gewonnen numerischen Werten dieser Parameter ergibt sich ein Universum, welches mit unserem relativ konform ist.
Dann ist mindestens es in einem R^5 (5 dimensionalen Raum) eingebettet, in Rahmen der String Theorie wird diese Möglichkeit untersucht.Pascoli schrieb:Im Prinzip könnte unser Universum auch nur ein großer "Galaxien-Haufen" unter noch vielen anderen sein, die sich normalerweise in Abständen von einander befinden, welche um ein mehrfaches größer sind, als unser vermeintliches Universum.
Eine Kollision impliziert das Vorhandensein eines Raumes, der Urknall war jedoch die Geburt von Raum und Zeit . Ansonsten erfordert auch dies wieder eine um n+1 höher dimensionale Mannigfaltigkeit als unsere Riemannsche Mannigfaltigkeit (anders ausgedrückt: dann müsste das Universum Teil eines höherdimensionalen Systems sein) .Pascoli schrieb:Der vermeintliche Urknall könnte demnach durchaus auch nur eine Kollision zweier solcher gigantischen Galaxienhaufen gewesen sein und die Zeit unendlich älter und variabler, als alles was wir uns jemals vorstellen können.
Es ging doch garnicht um die Definition von "glauben" oOcrazyolli2406 schrieb:Wenn man das Wort "glauben" definiert, beantworten sich Eure Fragen von selbst.
Und trotzdem wurde hier gefragt nach .....crazyolli2406 schrieb:Aber die Frage "Gibt es Gott" kann man meiner Meinung nach nicht erörtern.
höher?Es müsste wohl absolut trivial sein, wie "höher" von mir in diesem Kontext gemeint war.
Was ist höher? Man könnte auch von "erweitert" reden.
Höher ist immer eine Wertung von "wertig"
Wo ist im Universum oben und unten und was ist also höher?
passt bloß auf, dass Ihr den Urknall nicht noch zur dümmsten Glaubensdogmatik hochzieht, die der Mensch nach dem er sich Gott schuf erfunden hat.^^
Du musst differenzieren, was objektive Tatsachen und was subjektive Aussagen sind:Pascoli schrieb:Prämissen und Gleichungen. Wessen PRÄMISSEN? Muss sich etwas über das unsere Kenntnisse
so relativ sind wie über unser Gehirn nach unseren Prämissen und Gleichungen verhalten,
wenn wir mit unseren Prämissen und Gleichungen noch nicht mal das globale Verhalten des Wetters in unserer Atmosphäre sicher vorhersagen können?
Du kannst dir sicher sein, dass der Urknall kein Glaubensdogma ist ;).Pascoli schrieb:passt bloß auf, dass Ihr den Urknall nicht noch zur dümmsten Glaubensdogmatik hochzieht, die der Mensch nach dem er sich Gott schuf erfunden hat.^^
*wink*down7 schrieb:an die die nicht an Gott glauben aber an irgendwelche anderern wonnabe Götter
Fantasygötter sind Parodien auf deinen Glauben ;)down7 schrieb:ihr schreit am lautesten nach Beweisen etc...beweist mir mal eure Fantasygötter
Doch sicher!down7 schrieb:ihr könnt euch doch nicht allen ernstes mit den Weltreligionen messen
genau das ist die Behauptung!down7 schrieb:Es gibt nur einen Gott, von dem alles abhängt und Er wurde nicht gezeugt und Er hat nicht gezeugt und nichts ist Ihm gleich. Oder wie der Muslim auch sagt...es gibt nur einen allmächtigen Gott, Schöpfer und alle Macht ist bei ihm...alles andere...ist seine Schöpfung und der Mensch auch. Also betet der Gottergebene Allah an und nicht seine Schöpfung.
parodiert!down7 schrieb:wonnabe Götter
Dann kennst du nicht die Church of Subgenius!down7 schrieb:Ein Gott für alles und jeden...ganz einfach...nicht kompliziert...thats all.
ja :troll:down7 schrieb:die "Satanisten"....fürchtet lieber Gott... Satan ist euch ein offener Feind und ein falscher Freund...und selbst er fürchtet nur Gott.
Ansonsten habt ihr den Schuss echt net gehört....