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Konvertiert - Reaktion der Familie...

1.674 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Islam, Familie, Allah ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Konvertiert - Reaktion der Familie...

06.05.2009 um 23:43
@corazon


Nun ja, man sollte die Flinte nicht vorzeitig ins Korn werfen...

Ich finde zum Beispiel diese Antworten interessant -->> Konvertiert - Reaktion der Familie... (Seite 24)
Zitat von AckiAcki schrieb am 08.04.2009:ich habe gesucht, und plötzlich war "Islam" einfach in meinen Gedanken.
Zitat von AckiAcki schrieb am 08.04.2009:plötlich war da der islam.
Plötzlich.... einfach so?

Oder hat da jemand nachgeholfen (Medien, Kollegen, Bekannte, etc)?


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

06.05.2009 um 23:48
Zitat von aishah07aishah07 schrieb:Oder hat da jemand nachgeholfen
Na klar, die Hassprediger in den Koranschulen.


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

06.05.2009 um 23:51
Und dann finde ich auch die Antworten hier interessant, in denen vom Islam abgelenkt wird, @corazon

-->
Zitat von jafraeljafrael schrieb:Was will das Judentum in Palästina?
Konvertiert - Reaktion der Familie... (Seite 28)

-->
Zitat von PallasPallas schrieb:Warum will das Christentum in Deutschland?
Konvertiert - Reaktion der Familie... (Seite 29)


Ich kann es nochmal wiederholen, meine Fragen würde ich jemandem stellen, der sich mit dem Gedanken trägt, zum Islam zu konvertieren. Was würden User, die hier zum Thema eine eigene Meinung haben, antworten?
Hier nochmal mein diesbezügliches Posting:
Konvertiert - Reaktion der Familie... (Seite 28)


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

06.05.2009 um 23:58
1. Was will der Islam in Deutschland?

2. Warum will der Islam unbedingt in Deutschland?

3. Wie will der Islam in Deutschland?

4. Was ist der Islam bereit zu tun, um in Deutschland?

5. Wäre der Islam bereit, nicht in Deutschland sondern anderswo?

6. Warum zum Islam konvertieren?

7. Warum nicht erstmal das Christentum versuchen? --> geht an den Threadersteller.

Ich freue mich auf deine Antworten.



@aishah
Da kannst du warten, bis du schwarz wirst;)


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 00:41
@corazon
@aishah07

genau SO kennt man euch. :(


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 00:45
@aishah07 deine Fragen wurden dir mindestens mehr als 1001 mal beantwortet

Ich sehe nicht das du dich auch nur ansatzweise geändert hast

Schauen wir mal was du schreibst nach dem man dir 1001 erklärt hat:



aishah07 schrieb :



01.04.2009
10:54 Ich kenne niemanden, der freiwillig zum Islam konvertiert ist, kann also nur sagen, was ich machen würde, wenn...Ich als seine Schwester würde ihm den Vogel zeigen (hab ich im Grunde gemacht). Und als seine Frau würde ich mich von ihm scheiden lassen.
01.04.2009
10:57 Dass der Islam angeblich friedlich sein soll, bekommen wir doch erst zu hören, nachdem ein paar Muslime mit einem terroristischen Akt das WTC zerstörten.

31.03.2009
14:06 Wenn man dem Islam nachhängen will, sollte man das dort tun, wo er zuhause ist.

31.03.2009
14:15 Der Umwelt, wäre auch interessant zu wissen, denn der Konvertit gehört einem christlich-abendländischem Umfeld an - und möchte sich abgrenzen. Das ist kein Problem - man kann als Konvertit wunderbar im islamischen Arabien leben

31.03.2009
14:02 Mich würde mal interessieren, wie ein im christlichen Abendland aufgewachsener Mensch ernsthaft einer Wüstenreligion nachhängen kann, die weder was mit seiner Kultur noch mit seinem kulturellen Hintergrund gemein hat.

27.03.2009
23:07 Die "Umma" ist ein Misthaufen und du weisst es....

Ich könnte mindestens noch 1001 beiträge von dir kopieren aber wem nützt das


Liebe aishah07 warum sollte ich mir die Mühe machen , kannst du mir das erklären???


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 00:53
@jamesbondla
ja, da kommt die anti-moslem einstellung zum vorschein, die provokant und in gewisser weise schon radikal erscheint, zumindestens aber abweisend und wütend. ob es nun schon an hass grenzt... wer weiß, kann ich nicht sagen.


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 00:56
das kann man nur vermuten lieber @lesslow :-)


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 01:11
sind antifas radikal?


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 01:20
@jamesbondla an deine kleenen filmchen von unseren ex bapisten
was hat den der islamische intelekt seid dem 13.jhr gebracht?
die breite masse bekehren? das macht mtv auch...


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 07:49
ich finde es schön wenn sich menschen für den islam begeistern können.


@perditus

"
@jamesbondla an deine kleenen filmchen von unseren ex bapisten
was hat den der islamische intelekt seid dem 13.jhr gebracht?
die breite masse bekehren? das macht mtv auch..."

der islam hat massenweise geniale islamische gelehrte herausgebracht. das genügt für mich als muslim schon als zeugnis für den islam und es gibt glaube ich wenige religion ausser vielleicht dem judentum wo das der fall ist. andere religionen sind leider nicht so im kommen.
natürlich möchtest du sicherlich wissenschaftler sehen die naturwissenschaften betreiben. ich denke das ist im kommen. schließlich wiederholt sich ja geschichte ;)
In manchen Ländern gibt es Fortschritte: Die Türkei hat ihren wissenschaftlichen Output während der letzten zehn Jahre mehr als verzehnfacht, Iran sogar verzwanzigfacht. Die Türkei führt mit 6000 Veröffentlichungen im Jahr 2003 die wissenschaftliche Rangliste der OIC-Staaten an. Auch in der Ausbildung gibt es Verbesserungen: An Pakistans Universitäten studierten im Jahr 2004 über 400.000 Studenten, fast doppelt so viele wie 2001. Studierten 1979 an Irans Universitäten noch 100.000 Studenten, sind es heute zwei Millionen. Die Frauenquote ist mitunter erstaunlich hoch: In Sudan und Pakistan liegt sie bei 50 Prozent, in Iran sind es in den Wissenschafts- und Ingenieursstudiengängen sogar 70 Prozent. An ägyptischen Unis sind 35 Prozent der Studenten weiblich, in Kuwait 67 und in Saudi-Arabien immerhin 27. Doch nach der Uni ist für die Frauen zumeist Endstation - oft haben sie nicht die gesellschaftlichen Freiheiten, ihre akademische Ausbildung auch beruflich umzusetzen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,517117,00.html


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 08:51
Dabei braucht man sich nicht einmal die heutigen Muslimen ansehen. Ich zitiere einen Historiker:

"Had there been Nobel Prizes in 1000, they would have gone almost exclusively to Muslims." ;)


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 09:40
Zu der Liste von 1001 Gründen @jamesbondla die du aus @aishah07 Beiträgen zusammengestellt hast, möchte ich mal einige herausgreifen:


01.04.2009 / 10:57 :"Dass der Islam angeblich friedlich sein soll, bekommen wir doch erst zu hören, nachdem ein paar Muslime mit einem terroristischen Akt das WTC zerstörten."

Der Islam als Religion war schon immer friedlich, zumindest genauso friedlich wie das Christentum :D. Nur hat das vor 9/11 niemanden interessiert. Und Fanatiker, Fundis, Radikale und was weiß ich, gibt es in allen möglichen Religionen, auch im Christentum. Und aisha betont, dass es ein paar Muslime waren mit den terroristischen Akt... Was wäre denn, wenn es ein paar Christen gewesen wären? Wäre dann dadurch das gesamte Christentum zur Achse des Bösen gebranntmarkt worden?


31.03.2009/ 14:06 : "Wenn man dem Islam nachhängen will, sollte man das dort tun, wo er zuhause ist."

Das könnte man auch bei anderen Religionen sagen. Würdest du aisha, den Juden auch sagen, sie sollten ihre Religion da ausüben wo sie zuhause ist? Nicht zuletzt ist das Christentum auch nicht in Deutschland entstanden, sondern in Jerusalem bzw so ganz eigentlich als Religion erst in Rom. Würdest du aisha, den Christen auch sagen, sie sollen ihre Religion lieber in Rom ausüben? Wir haben hier in Deutschland Religionsfreiheit ! Es darf hier jeder frei seine Religion ausüben ! Oder ist hier das Christentum Staatsreligion?


31.03.2009 / 14:02 : "Mich würde mal interessieren, wie ein im christlichen Abendland aufgewachsener Mensch ernsthaft einer Wüstenreligion nachhängen kann, die weder was mit seiner Kultur noch mit seinem kulturellen Hintergrund gemein hat."

Frag mal Herrn Johann Wolfang von Goethe, der war davon fasziniert. Oder frag dich selbst, - Was hat die alte germanische Kultur mit einer Religion zutun, die von einem Wüstenprediger Namens Johannes vorangekündigt und schließlich durch einen Wanderprediger Namens Jesus ihren Ursprung im Jordanland hatte?
Hat das Christentum aus der Wüstenregion des Jordanlandes irgend einen kulturellen Hintergund in Altgermanien?


27.03.2009 / 23:07 : "Die "Umma" ist ein Misthaufen und du weisst es...."

Die Umma ist zumindest von der Idee her alles andere als ein Misthaufen gewesen. Was die Menschen daraus gemacht haben, die zersplitterungen in islamische Einzelgruppen war gerade nicht beabsichtigt, das sollte die Umma verhindern. Gleiches könnte man vom Christentum sagen, sind die sich in allem einig? Auch da gibt es etliche Abspaltungen. Ist deswegen das Christentum, wenn man so will, die Gemeinschaft aller Christen auch ein Misthaufen?


Solange der Islam hier nicht mit Gewalt einmarschiert wie damals zB. die Türken Wien belagerten, solange hier lediglich Menschen einfach nur leben und arbeiten und ihrem Glauben nachgehen wollen, steht den Muslimen dieses Recht genauso zu wie allen anderen auch. Im übrigen gibt es auch deutsche Muslime und muslimische Deutsche. Gehören die etwa nicht hier hin? Solange wie hier Religionsfreiheit existiert, kann man solche Fragen wie du, aisha, eigentlich nicht stellen.


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 10:22
Mal etwas zur Affrischung historischer Kenntnisse:

<"Die (jüdischen) Emigranten aus Westeuropa fanden im östlichen Teil des Kontinents Zuflucht. Tausende von spanischen Juden flohen in die europäische Türkei, wo zu der Zeit eine Politik der islamischen Toleranz herrschte. Im 16. Jahrhundert befand sich die größte jüdische Gemeinde Europas in Konstantinopel.">

aus:

http://www.referate10.com/referate/Geschichte/33/Juden-referat-reon.php (Archiv-Version vom 03.01.2010)


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 10:37
und das:

<"Der Verein AKTIVES MUSEUM
, zu dem sich verschiedene politische, soziale und kulturelle
Vereinigungen und Institutionen zusammengeschlossen haben, möchte im Kunsthaus Bethanien in Berlin-Kreuzberg - einem Stadtteil mit hohem türkischen Bevölkerungsanteil - zeigen, daß es über das deutsch-türkische Bündnis im Ersten Weltkrieg hinaus auch friedliche
und überdies sehr konstruktive Berührungspunkte zwischen beiden Ländern gab und gibt.

Denn eine beachtliche Reihe von Wissenschaftlern und Hochschullehrern, Ingenieuren und Technikern, Juristen und Verwaltungsfachleuten, Ärzten und Handwerkern, Künstlern und
Architekten, die Deutschland hatten verlassen müssen, fand in der Türkei eine neue Heimat.

Zu den bekannten Namen gehörten der Magdeburger Oberbürgermeister (und spätere Berliner Regierende Bürgermeister) Ernst Reuter, der Philosoph Ernst von Aster, der Nationalökonom
Alexander Rüstow, die Architekten Bruno Taut, Hans Poelzig und Margarethe Schütte-Lihotzky, der Rechtswissenschaftler Ernst E. Hirsch, der Musiker Ernst Praetorius und - allerdings nur für kurze Episoden - auch Paul Hindemith, dazu viele Vertreter anderer Fachgebiete.

Der Aderlaß, den Deutschland mit der erzwungenen Emigration sich selbst zufügte, bot den Aufnahmeländern eine Chance, die von der Türkei mit Gewinn genutzt wurde. Die kemalistische Regierung erkannte schnell, welches geistige Kapital sich innerhalb der Emigration
befand, und berief Fachkräfte an Hochschulen, kulturelle und administrative Institutionen ...

aus:

http://209.85.129.132/search?q=cache:a42sBRCS70YJ:www.exilforschung.de/NNB/NNB12.pdf+Juden,+ber%C3%BChmte+Frauen,+Exil+in+der+T%C3%BCrkei&cd=18&hl=de&ct=clnk&gl=de&lr=lang_de


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 10:40
Wenn ich nun ebenso polemisch werden wollte, wie unsere Userin "aishah" könnte ich auf die Frage:

Was will der Islam in Europa?:

antworten:

Juden vor der Verfolgung und Vernichtung in Europa retten!

Und ich bitte diese zwei Berichte nun nicht als Einzelfälle abtun zu wollen. Man kann das Forum zuschmeißen mit solchen Fakten, wie sie oben angeführt sind.


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07.05.2009 um 10:44
@jafrael

ja, ich bin sogar davon überzeugt das der islam auch sehr positive werte vermitteln kann. das würde unserer deutschen Jugend wohl sehr gut tun.


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Konvertiert - Reaktion der Familie...

07.05.2009 um 10:53
Die Toleranz der islamischen Herrscher in der Türkei ermöglichte es Sepharden - den spanischen Juden wenigstens in Teilen die Autodafés im Spanien der Inquisition zu überleben.

In der größten sephardischen Gmeinde Europas in Saloniki, damals Teil des osmanischen Imperiums, lebten diese Nachkommen ehemals spanischer Juden mit eigener Sprache und Kultur.

Die dortige Gemeinde ca 100.000 Menschen existierte bis 1943, als alle - nahezu ausnahmslos - in einer großen speziell für die griechischen Juden angeordneten Tötungsaktion in Auschwitz ins Gas gingen.

Noch heute gibt es in den Familien der wenigen Überlebenden sephardischen Juden jene Schlüssel der Häuser, die sie in Spanien zurücklassen mußten.


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07.05.2009 um 11:03
Univ. Prof. Dr. Jacob Allerhand

Die sephardische Diaspora im Osmanischen Reich und die sephardisch-türkische Gemeinde in Wien [in: Auf den Spuren der Osmanen in der österreichischen Geschichte. (=Wiener Osteuropa Studien, Band 14) Frankfurt am Main 2002 (Peter-Lang Verlag) p. 21-28] [mehr]

Ein beträchtlicher Strom der aus Spanien Vertriebenen ergoss sich ins Osmanische Reich. Nachdem dieses Erez Israel annektiert hatte, war es zum Anziehungspunkt für jene Marranen geworden, die zu büßen und zu ihrem früheren Glauben zurückzukehren wünschten. Der Chronist Rabbi Elia Kapsali, der die Vertreibung miterlebte und der älteren Generation der jüdischen Bevölkerung im Osmanischen Reich angehörte, berichtet, dass nach 1492 "Tausende und Abertausende ausgewiesener Juden ... kamen, so dass das Land ... voll war von ihnen."

Sultan Bayezid, der zur Zeit der Vertreibung regierte, hieß die vor den fanatischen Christen Geflohenen willkommen. Wie ein jüdischer Zeitgenosse berichtet, "sandte der Sultan viele Männer aus und ließ in seinem ganzen Reich in Wort und Schrift verkünden, dass keiner seiner Beamten in keiner seiner Städte es wagen solle, die Juden zu vertreiben oder zu verstoßen, sondern sie sollten sie willkommen heißen."

aus:

http://www.turkischegemeinde.at/Religion/Sephardische-Diaspora-im-Osmanischen-Reich.html (Archiv-Version vom 16.05.2009)


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07.05.2009 um 11:12
Umso tragischer erscheinen - nach den Jahrhunderten der Toleranz im islamischen Machtbereich heute die Vorgänge um Hassprediger und Wirrköpfe im heutigen Islam. Und man möchte sich wünschen, daß türkischstämmige Europäer sich wieder ihrer besseren Traditionen besinnen und den Verlockungen der Hassprediger widerstehen.


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