Beschneidung erlauben oder verbieten?
30.09.2018 um 19:59Eindeutig: Verbieten. Es ist sinnlose, vorsätzliche Körperverletzung.
und welche Strafen und Sanktionen schweben dir da so vor, z.b. Juden die sich nicht dran halten, wie sollten diese Juden deiner Meinung nach bestraft werden ?schukoplex schrieb:Eindeutig: Verbieten. Es ist sinnlose, vorsätzliche Körperverletzung.
Warum nur Juden? An ein Verbot der Zwangsbeschneidung würden sich alle halten müssen. Religiöse wie Eltern die meinen es sei hygienischer oder sähe besser aus.cheroks schrieb:und welche Strafen und Sanktionen schweben dir da so vor, z.b. Juden die sich nicht dran halten, wie sollten diese Juden deiner Meinung nach bestraft werden ?
Hä? Wie kommst du zu der Aussage?Bone02943 schrieb:@Dr.Plöke
Sind die anderen für dich denn keine Juden?
Weil ich es ziemlich abwertend empfinde was du über andere geschrieben hast.Dr.Plöke schrieb:Hä? Wie kommst du zu der Aussage?
So als wären das für dich iwie keine richtigen Juden, nur weil sie nicht beschneiden.Dr.Plöke schrieb:Reformjudentum (bzw. irgendwelchen kruden Blüten die das vereinzelt treibt, wie so Späßchen wie Brit Shalom), oder atheistisch/ agnostischen Juden redest
Weder Strafen noch Sanktionen - sie sollten es ganz einfach sein lassen. Mir bleibt nur der Wunsch.cheroks schrieb:und welche Strafen und Sanktionen schweben dir da so vor, z.b. Juden die sich nicht dran halten, wie sollten diese Juden deiner Meinung nach bestraft werden ?
Natürlich alle, das ist klar, deswegen schrieb ich explizit:Bone02943 schrieb:Warum nur Juden?
---cheroks schrieb: z.b.
aber du schriebst: "Eindeutig: Verbieten. Es ist sinnlose, vorsätzliche Körperverletzung."schukoplex schrieb:Weder Strafen noch Sanktionen
Genau darauf will ich hinaus: Sinnlose Traditionen brechen, durch Aufklärung; Glauben durch Wissen ersetzen, gewachsene Machtstrukturen "von unten her" fundamentlos werden lassen. Ich bin bereits tätig - zwar lautlos, aber effektiv.Bone02943 schrieb:Also muss man eben vermehrt an die Vernunft der Eltern appelieren, dass ganze einfach zu lassen und den Kinder selbst die Entscheidungsgewalt, über ihren Intimbereich, geben.
Jede nicht zwingend medizinisch nötige und hilfreiche Veränderung am Körper eines Menschen gilt für mich als "Verstümmelung". Wer als Erwachsener gern viel Blech im Gesicht tragen möchte, darf das von mir aus gern tun - der dreijährigen Tochter jedoch einen Ohrring stechen zu lassen ("Sie wollte das aber doch so gerne") zeugt nur von Unvernunft. Würde man sie auch einmal vom Dach springen lassen, nur weil sie es doch so gerne will?Bone02943 schrieb:Vorher aber müssten die Menschen mal begreifen, dass auch die männliche Zwangsbeschneidung eine Genitalverstümmelung ist.
Wenn das so tatsächlich so wäre, dann lebten wir in Anarchie - Regulierung ist m.E. die einzige Möglichkeit, Menschen zu einem (wenigstens) weitestgehend friedlichen Zusammenleben zu bringen. Das große Problem ist und bleibt: Menschen wollen nur ungern von Anderen "reguliert" werden, aber sie verweigern sich zudem auch der "Eigenregulierung", welche sie aber - im eigenen und Sinne aller anderen auch - lernen und beherrschen sollten.sacredheart schrieb:Es hat keinen Sinn, etwas regulieren zu wollen, was in der Realität dann nicht regelbar ist.
Das wäre nur Gültig bzgl Ärztlicher Untersuchung das sowas Vorliegt usw.schukoplex schrieb: Phimose ist und bleibt ein notfalls gefälliges Argument.
Damit könnte man jedes Verbrechen oder Untat laufen lassen, siehe weibliche Beschneidung..sacredheart schrieb:Deshalb halte ich es für Verschwendung, wenn sehr viel Energie in einen solchen Regulierungsversuch gesteckt wird, eben weil man sehr leicht ausweichen kann.
Das schreit schon nach einer 4 Augen Regel.sacredheart schrieb:wenn schon jetzt reihenweise rituelle Beschneidungen mit entsprechenden Bescheinigungen auf Kosten der KK durchgeführt werden.
Dennoch ist das Gesamtvolumen nicht so hoch, dass ich daraus eine Riesenwelle machen würde.