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Hitler über Steiner

80 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichte, Hitler, Okkultismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Hitler über Steiner

08.12.2004 um 01:53
>>> aus dem nichts kam <<<

...genau wie du! Wo ist der echte Glorian??


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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 01:55
@Glorian

Ja, beeindruckend wie Dschengis-Chan und Stalin, Mao, Mobutu und die Roten Khmer!

Welches Muster verbindet den Krebs mit dem Hummer und die Orchidee mit der Primel und diese vier mit mir? Und mich mit Ihnen? (Gregory Bateson)


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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 01:57
@tunkel

Völlig richtig!

Hab mir schon überlegt ob ich auch nicht einfach nur einen leer-Beitrag abschicke um das "nichts" aus dem dieser Beitrag besteht zu versinnbildlichen!

Welches Muster verbindet den Krebs mit dem Hummer und die Orchidee mit der Primel und diese vier mit mir? Und mich mit Ihnen? (Gregory Bateson)


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jever ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 01:59
@jafrael: Ich bin bei Anthros mittlerweile sehr vorsichtig geworden.
Steiner ist äusserst kompliziert, und ohne eigene Studien sollte man sehr vorsichtig sein, Andere zu zitieren. er war ein Wissenschaftler, und seine LKeheren sollten rein wissenschaftlich verstanden werden...

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 04:08
@jever

Also zum einen habe ich mich seit langer Zeit und immer wieder mit Steiners Theorien, Lehren etc. beschäftigt, wenngleich mir sein Stil schwer verdaulich erscheint - wie manche seiner Aussagen auch.

Beschäftigt auch deshalb, weil meine beiden Töchter auf Waldorfschulen gehen. Und von einer dieser Schulen weiß ich, daß ich sie "schwer in Ordnung" ist. Eurythmie darf dort von den Kleinen "Waldorf-Karate" genannt werden -gg*

Welches Muster verbindet den Krebs mit dem Hummer und die Orchidee mit der Primel und diese vier mit mir? Und mich mit Ihnen? (Gregory Bateson)


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seraphim82 Diskussionsleiter
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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 13:55
Anhang: 348-103.htm (0,69 KB)
-"Er vertritt die Meinung, daß, wenn die "Blonden" ausstürben, die Menschheit verdumme" (vergl. hierzu: R. Steiner -"Über Gesundheit und Krankheit" S. 103)."

Wenn das wörtchen Wenn nicht wäre: Bei !!genaueren!! nachforschung erkennen wir, das Steiner den "Blondhaarigen" einzig die Kulturelle Aufgabe zuspricht "geistige" Energien in die richtigen Bahnen zu lenken, damit sie sich nicht einzig in die körperliche Entwicklung manifestieren, was jetzt für einen Aussenstehenden sehr banal Klingen mag, aber bei einer nicht ausschliesslichen Ausseinandersetzung mit aus dem zusammenhang gerissenen Fragmenten einleuchtend und nachvollziehbar wird. (siehe Dateianhang)

-"...wenn wir noch eine Anzahl Negerromane kriegen und wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen, in der ersten Zeit der Schwangerschaft namentlich, wo sie heute ja gerade solche Gelüste manchmal entwickeln können - wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen, da braucht garnicht dafür gesorgt zu werden, daß Neger nach Europa kommen, damit Mulatten enststehen; da entsteht dur5ch rein geistiges Lesen von Negerromanen eine ganze Anzahl von Kindern in Europa, die ganz grau sind, Mulattenhaare haben, die mulattenähnlich aussehen werden." (zitiert nach GA 348 S. 185)"

Somit erscheint dieses Zitat wieder in einem ganz neuen licht, wenn man sich nochmals ins Bewusstsein ruft, daß das Wort "Neger" oder "Mulatte" damals eine Bezeichnung für etwas war ohne einen negierenden Hintergrund.

Und wo sie Herrn Steiner selbst als MEINEN "Meister" bezeichnet haben: ich gehöre sicher nicht zu der Gruppe, die gewillt ist Herrn Steiner den Status eines Gurus einzuräumen, was ja mit sektiererei und einem dogmatismus einhergehen würde, und diesen Schuh zieh ich mir ganz sicher nicht an. Da sag ich eher: tja, scheisse das man jedes einzelne Wort Steiners aufgeschrieben hat!!! :(

-"... Daher werden sie kupferrot, werden Indianer. Das kommt davon her, weil sie gezwungen sind etwas von Licht und Wärme zurückzuwerfen. Das glänzt dann kupferrot. ... Das können sie nicht aushalten. Daher sterben die Indianer im Westen aus, sind wiederum eine aussterbende Rasse, sterben an ihrer eigenen Natur, die zuwenig Licht und Wärme bekommt, sterben an dem Irdischen."

Und das kann man vielleicht rassistisch deuten, aber auch nur wenn man will. Ich erkenne da ja eher schon den zuspruch eines Privilegs der Indianer, Licht und Wärme zurückwerfen zu dürfen. ;)

-"Also zum einen habe ich mich seit langer Zeit und immer wieder mit Steiners Theorien, Lehren etc. beschäftigt,"

Dann verstehe ich nicht warum du das:

-"Er vertritt die Meinung, daß, wenn die "Blonden" ausstürben, die Menschheit verdumme"

derart fälschlich deutest, und es derart aus seinen Zusammenhängen reisst, das es zu solchen fälschlichen Interprätationen kommt :| ?


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seraphim82 Diskussionsleiter
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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 14:03
Na super, Anhang funzt nitt, also:

-"Und die Erdenmenschheit würde vor der Gefahr stehen, wenn die Blonden aussterben, daß die ganze Erdenmenschheit eigentlich Dumm würde, WENN NICHT KOMMEN WÜRDE, DAß MAN EINE GEISTESWISSENSCHAFT HABEN WIRD."

Na machts klick ;) somit spricht er dem Blondhaarigen keine generelle Überlegenheit zu, lediglich einen gewissen Vorsprung in solchen geistigen Dingen, die jeder, ob schwarz, weiß, rot, grün, gelb sich anzueignen in der lage ist :)

"Es ist das Schicksal des Genies unverstanden zu bleibern, aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie"

"Islam und der Westen gehören auf Verderb oder auf Gedeih zusammen: in Bezug auf die Rückbesinnung wahrer Werte der westlichen Kultur"



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seyda ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 18:00
@ jafrael

eine frage die ich mir erlaube; bist du ein r.steiner sympathisant???
sorry,- aber ich kann dein standpunkt nicht erkennen und das ist mir wichtig. also bevor ich es falsch deute.

peace

time to unlearn
Ego Tu Sum, Tu Es Ego, Uninus Animi Sumus

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seraphim82 Diskussionsleiter
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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 19:08
tja, da bin ich mir jetzt auch nicht mehr so sicher :|

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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 21:17
Tjaq - so einfach ist das nicht! Ich kenne Steiner-Texte", die mir gefallen und ich kenne Steiner-Texte, die mir m ißfallen.

Wenn ich nun diejenigen, die mir gefallen gut finde, oder seine Waldorfpädagogik im großen und ganzen auch - bin ich dann gleich Sympatisant, oder "Anhänger"?

Wenn ich etliche Texte von ihm okkult-rassistisch finde - und das tue ich - bin ich dann Steiner-Gegner?

Blonden-Text6e von ihm finde ich - und dabei werde ich bleiuben - schlicht ergreifend unsinnig:

Oder ist das so schwer nachzuvollziehen, wenn ich folgendes lese:

"Zuletzt würden nur mehr Braune und Schwarzhaarige da sein können, aber wenn dem nicht abgeholfen wird bleiben sie dumm. ....

Die Erdenmenschen würden vor der Gefahr stehen, wenn die Blonden aussterben, daß die ganze Menschheit eigentlich dumm würde ....


Die Menschen würden ja, wenn die Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben, immer dümmer werden, wenn sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würden, die unabhängig ist von der Blondheit. Die blonden Haare geben eigentlich die Gescheitheit...

Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und dier Schwarzhaarugen und Schwarzäugigen, die treiben das,l was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf das ein, was man sehen kann...

Denn es ist tatsächlich so, daß, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer."

Auch der Meinung Steiners das duch das Lesen von Negerromanen einer Schwangeren das Kind im Mutterleib zu einem mulattenähnlichen Menschen mutiere ist für mich schwer nachvollziehbar. Hier irrt der "Meister". Ich sage sogar hier schreibt er dummes Zeug.

Und warum sollte ein ansonsten großer Denker nicht auch dummes Zeug von sich gegeben. Seinerzeit war das das übliche Denken in europäischen und amerikanischen Kreisen Und wenn er das tut, was ist falsch daran, das zu kritisieren?

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yo ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 21:32
ich würde das alles nciht so eng sehen. steiner war nun mal kein heiliger, er hat wie die meisten seiner zeit einigen mist von sich gegeben und hatte sich ja auch mit den gedanken einiger okkultisten beschäftigt, was scheinbar nicht spurlos an ihm vorüberging. dass die nazis ihn nicht leiden konnten, macht ihn auch nicht automatisch zum engel. einige der aspekte der waldorfpädagogik mögen ja ganz vernünftig sein... und wenn es heute sehr gute waldorfschulen gibt, dann vielleicht deshalb, weil diese sich nciht mehr strikt an steiners schriften halten, sondern den eso-ballast über bord geworfen und moderne ideen eingebracht haben.
@seraphim
was mir schon beim ersten thread zu diesem thema auffiel, du scheinst dich ungewöhnlich für steiner zu interessieren und einzusezten. hat das einen besonderen grund?


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seyda ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 23:38
ich sehe in steiners texte kein licht und liebe. sorry.

@ jafrael
ist jedem selber überlassen,- aber ihn als "meister" zu betiteln, finde ich schon fraglich. sorry. vielleicht hast du recht und ich nicht. er konnte hass und falsches-wissen einfach gut verpacken. für viele, die sien wahres nicht sehen, ist er wohl wirklich ein meister.

eine frage zum schluß noch:
wie kann man jemanden meister nennen, dessen ansichten man nicht zu 100% vertritt???
und kannst du mir bitte beispiele nennen, was du an ihm so bewunderst?
das wäre wirklich nett. vielleicht hat mein wissen ja wirklich lücken;)

aber ich will mich hier nicht streiten. jedem das seine. ;)


peace & love für jetzt und für alle ewigkeit

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Hitler über Steiner

08.12.2004 um 23:48
@seyda

Ich setzte den "Meister" im letzten Beitrag - so wie jetzt auch - in Anführungszeichen. Hatte ich allerdings deim ersten mal nicht getan und damit den ironischen Aspekt unterschlagen bzw. nicht deutlich genug werden lassen. Ist es jetzt deutlich genug?

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seyda ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 00:03
@ Jafrael

aber ja doch, jetzt. sorry. *peace and big grins*

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gsb23 ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 00:08
Interpretationen zu Steiners Aussagen; Frage: "War Rudolf Steiner ein "völkischer Antisemit"?

".....................Anders als Theodor Fritsch, Alfred Rosenberg oder Max Bewer, die einen "arischen Christus" propagierten, sah Steiner in Jesus von Nazareth einen hochstehenden jüdischen "Eingeweihten", der während der Jordan-Taufe den Christus-Geist in sich aufgenommen habe.(102) Im Unterschied zur Argumentationsweise der Rassenantisemiten, die einen manichäischen Antagonismus von "arischer" und "jüdischer" Rasse" konstruierten, erblickte Steiner zudem gerade in den "Ursemiten" die Begründer der "arischen Wurzelrasse", deren Angehörige vor allem die "Denkkraft" entwickelt hätten.(103) Steiner deutete die Weltgeschichte auch nicht wie Arthur Comte de Gobineau als Arena von "Rassenkämpfen" oder wie Alfred Ploetz als Laboratorium eugenischer Zuchtexperimente, sondern sah in ihr einen Prozess allmählicher Emanzipation von "Gattungsmerkmalen" wie Rasse, Vererbung oder Geschlecht. Dem Selbstverständnis ihres Urhebers nach bildete die Anthroposophie somit einen Gegenentwurf zur zeitgenössischen naturalistischen Anthropologie, welche die vermeintliche genetische Determination des Menschen zur Richtschnur ihres Denkens und Handelns bestimmte und in letzterem oft ein Zielobjekt rassenhygienischer Manipulation und Selektion erblickte.(104) Es werde dahin kommen, so prognostizierte Rudolf Steiner bereits 1907, "dass alle Rassen- und Stammeszusammenhänge wirklich aufhören. Der Mensch wird vom Menschen immer verschiedener werden. Die Zusammengehörigkeit wird nicht mehr durch das gemeinsame Blut vorhanden sein, sondern durch das, was Seele an Seele bindet. Das ist der Gang der Menschheitsentwicklung".(105)

In dem völkischen Konstrukt einer "Volksgemeinschaft" erblickte er einen gefährlichen Rückfall in atavistische Bewusstseinsformen, dem er seit 1917 seine politische Utopie einer "Dreigliederung des sozialen Organismus" entgegensetzte, die er als Beitrag zur Fortbildung der parlamentarischen Demokratie verstand. Das so genannte Dreigliederungskonzept sah eine Entmachtung des ethnisch definierten Nationalstaates durch die Entflechtung der Bereiche Staat, Bildungswesen und Wirtschaft vor.(106) "Ein Mensch", so urteilte Steiner 1917 im Hinblick auf die Ursachen des Ersten Weltkrieges, "der heute von dem Ideal der Rassen und Nationen und Stammeszugehörigkeiten spricht, der spricht von Niedergangsimpulsen der Menschheit. Und wenn er in diesen so genannten Idealen glaubt, fortschrittliche Ideale vor die Menschheit hinzustellen, so ist das die Unwahrheit. Denn durch nichts wird sich die Menschheit mehr in den Niedergang hineinbringen, als wenn sich die Rassen-, Volks- und Blutsideale fortpflanzen."(107) Stattdessen sei es notwendig, dass die anthroposophische Bewegung " … gerade im Grundcharakter dieses Abstreifen des Rassencharakters aufnimmt, dass sie nämlich zu vereinigen sucht Menschen aus allen Rassen, aus allen Nationen, und auf diese Weise überbrückt diese Differenzierung, diese Unterschiede, diese Abgründe, die zwischen den einzelnen Menschengruppen vorhanden sind."(108)

[...]

Die zuerst von Julia Iwersen (116) verbreitete, dann von Helmut Zander (117) und Micha Brumlik (118) reproduzierte Kolportage, Steiner habe "die Juden" für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges verantwortlich gemacht und sei somit als Multiplikator antisemitischer Verschwörungsmythen in Erscheinung getreten, zeigt immerhin, wie ausgeprägt selbst unter seriösen Wissenschaftlern die Bereitschaft ist, sich im Umgang mit devianten Strängen der jüngeren Religions- und Ideengeschichte eher auf Vorurteile zu verlassen denn auf ein sorgfältiges Studium einschlägiger Quellen: Den Kontext der betreffenden Aussage bildete eben nicht die von Iwersen postulierte Schuldzuweisung an Juden, sondern eine Kritik an dem europäischen Nationalismus, der zum Ersten Weltkrieg geführt habe. Den Zionismus nahm Steiner von dieser Kritik nicht aus, sofern dessen politische Programme mit dem europäischen Nationalismus konvergierten. (119)

Die "Protokolle der Weisen von Zion", in denen sich der judeophobe Verschwörungsmythos idealtypisch verdichtete, wies Steiner ausdrücklich als "Fälschung" politisch reaktionärer Kreise zurück. (120) In der Verbreitung der so genannten Dolchstoß-Legende erblickte er den Versuch deutscher Militärs, die Verantwortung für die Niederlage im Ersten Weltkrieg auf politisch missliebige Gruppen abzuwälzen, zu denen vor allem Juden und Kommunisten gehörten. (121) Eine unfreiwillige Pointe liegt freilich darin, dass der frühe Apostat des katholischen Kirchenchristentums und spätere Neognostiker Steiner den antisemitischen Verschwörungsmythos seiner Zeit zu entkräften suchte, indem er bei einem anderen – damals nicht minder populären – Konspirationsglauben Zuflucht nahm: Die "Protokolle" werden nicht den Juden, sondern den Machinationen fortschritts- und demokratiefeindlicher Jesuiten angelastet."

Nachzulesen: http://www.antisemitismus.net/deutschland/steiner-7.htm (Archiv-Version vom 09.12.2004)

Steiner hat sich damals mit viel zu vielen Dingen beschäftigt, war äusserst schwatzhaft und bot (bietet) demzufolge eine große Angriffsfläche:

"Der Christus ist kein Volksgott, ist kein Rassengott, der Christus ist überhaupt nicht der Gott irgendeiner Menschengruppe, sondern der Christus ist der Gott des einzelnen Menschen, insofern dieser einzelne Mensch nur ein Angehöriger der gesamten Menschheit ist".

In dem völkischen Konstrukt einer "Volksgemeinschaft" erblickte er einen gefährlichen Rückfall in atavistische Bewusstseinsformen, dem er seit 1917 seine politische Utopie einer "Dreigliederung des sozialen Organismus" entgegensetzte, die er als Beitrag zur Fortbildung der parlamentarischen Demokratie verstand. Das so genannte Dreigliederungskonzept sah eine Entmachtung des ethnisch definierten Nationalstaates durch die Entflechtung der Bereiche Staat, Bildungswesen und Wirtschaft vor.(106) "Ein Mensch", so urteilte Steiner 1917 im Hinblick auf die Ursachen des Ersten Weltkrieges, "der heute von dem Ideal der Rassen und Nationen und Stammeszugehörigkeiten spricht, der spricht von Niedergangsimpulsen der Menschheit.


*****Das so genannte Dreigliederungskonzept sah eine Entmachtung des ethnisch definierten Nationalstaates durch die Entflechtung der Bereiche Staat, Bildungswesen und Wirtschaft vor.***** - Was halten wir heute davon?

Gruß





Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.



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seyda ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 00:22
...da gibts nix viel zu halten ;)

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gsb23 ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 00:36
Seyda,

dann lass mal los...

Gruß;)

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.



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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 04:02
@gsb23
<" Steiner hat sich damals mit viel zu vielen Dingen beschäftigt, war äusserst schwatzhaft und bot (bietet) demzufolge eine große Angriffsfläche:">

DANKE ! das ist es! kurz und prägnant formuliert.

Und im Übrigen zeigen Deine Zitate, das was ich auch schon schrieb: Der Mann hat auch sehr Vernünftiges gesagt und geschrieben!

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seraphim82 Diskussionsleiter
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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 16:23
Es hat aber mit Rassismus nicht das allergeringste zu tun. Im Titat steht ja instinktive Intelligenz. Steiner bezieht sich hier in seinen mehr als komplizierten Texren auf die Entwicklung der Intelligenz. Die zunächst nicht eine freie wie heute individuelle war sondern innerhalb der Stammesbünde zunächst von einigen wenigen schamanistisch oder durch den Medizinmann- frau geleitet waren.
es gibt Ausführungen in denen er sagt: Was beim Vogel zu Federn sich in der Entwickliung gestaltete ist beim Menschen zum Denken geworden. Nun bitte nicht gleich in schallendes Gelächter ausbrechen. Warum sonst tragen denn Indianer und Eingeborene, tschuldigung, Federschmuck und diesen vorrangig auf dem Kopfe.
Ich nehme mittlerweile an, daß dies mit den verschiedenen Haarfarben in irgeneiner Weise zusammenhängt. Hier soll es wohl bedeuten, daß die Menschheit im allgemeinen sich verdunkelte bei ihrem Abstieg aus den geistigen Welten und welcher Esoteriker wollte dies im Ernst bezwifeln.
Mitnichten war Steiner Rassist, niemals nicht.
Im gegenteil wurde von dieser Seite aus ihm selbst nach dem Leben getrachtet. Die Schlammschlacht die heutzutage gegn ihn geführt wird, geht zum größten Teil auf das Konto Jutta von Ditfurths.
Es ist aber wie immer wenn eine Nachlaßverwaltung aufgehoben wird das Problem daß die verschiedensten auch nicht zur Veröffentlichung gedachten privatesten Äußerungen mißvertanden und in falscher Reihenfolge dem Pöbel zum Fraß vorgeworfen wurden.


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seyda ehemaliges Mitglied

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Hitler über Steiner

09.12.2004 um 17:48
@ gsb23

;)

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