Esoterik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Die geheime Kraft

93 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Grenzwissen, Kraft, QI ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Sidhe ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die geheime Kraft

15.12.2006 um 23:23
Informationsreicher Beitrag, Mystiker :)

Ich habe eine Frage an dich zumReiki,
diese Einweihung, warum ist sie angeblich nötig? Ist es nicht möglich, sich auseigener
Kraft der Energie zu öffnen um sie weiterzuleiten? Denn irgendjemand muß esdoch mal als
erster gemacht haben *grübel*


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 01:09
@ Sidhe:
Hab' erst noch mal in Dein Profil geschaut, um ein Gespür zu bekommen, wieich Dir am besten antworte, hoffe, es gelingt mir.

Zunächst eine eher weltlicheAntwort: Jede(r), der eine Methode, ein Handwerk oder erlernen möchte, muss eine ArtAusbildung durchmachen.

Und Reiki ist schon ein umfassendes, wenn auch offenesSystem.

Wieso brauchen wir sowas nun?

Wäre es so, dass der heutigeMensch sich aus eigener Kraft der universellen Lebensenergie öffnen könnte, würden wirin einer ganz anderen Welt leben:

Kein Profitstreben, keine Kriege, keinHeruntermachen anderer Menschen, keine Gier nach irdischen Gütern, keineGeisteskrankheiten usw.

Tatsächlich könnten wir dann einander liebevoll annehmenund jede(r) das kreativ verwirklichen, was in ihm/ihr angelegt ist.

Leben wirin einer solchen Welt? Nein, und das war auch in der Vergangenheit schon so.

Undso haben sich die großen geistigen Führer der Menschheit (Jesus, Krishna, Mohammed,Lao-Tse und andere) Methoden ausdenken müssen, die die Menschen befähigen, ein wenigbesser zu werden.

Und sie im weiteren Verlauf für das Höhere, dass wir inseiner personifizierten Form "Gott" nennen, aufzuschließen.

Im Buddhismus istdas vorrangig die Methode der Achtsamkeit und der Meditation.

Im ChristentumGebet und Kontemplation.

Alle Meister haben das Ego des Menschen als die Wurzelallen Übels erkannt.

Und in diese Tradition reiht sich auch Reiki ein, ebenfallseine Methode oder besser ein Weg, das Ego auf sanfte Weise einzuschmelzen.

Gerade die fernöstlichen Methoden sind WEGE, die ein Leben lang beschritten werdenmüssen. Dafür gibt es japanische Wort "Do" (=Weg).

Möchtest Du nun z.B. dasBlumen stecken erlernen (Ikebana), wirst Du zu einem(r) Ikebana-Meister(in) gehen. Dermehr kriegerische Mensch wir zu einem AI-KI-DO-Meister gehen.
Ein anderer zu einemYogi usw, usw.

Der Meister weiht Dich in diese Künste ein, sieht Dir zu undhilft Dir, vor allem auch, wenn sich in Deiner Praxis die Ego-Kräfte wieder melden.

Das Ego lässt sich nicht so einfach besiegen, es sucht sich immer wieder neueSchliche, uns zu betören. Das in liebevoller Aufmerksamkeit zu überwachen, ist auch eineAufgabe des/der Meisters(in).

So ist es beim Reiki auch.

Ich möchteaber noch die tiefste Ebene ansprechen:

Die Einweihungen sind eine Initiation,vielleicht den Initiationsriten der Naturvölker vergleichbar oder Taufe im Christentum.
Was bedeutet das? Was ist eine Taufe?

Du weisst bestimmt, dass es Taufen mitWasser und Taufen mit Feuer gibt.

Eine Taufe ist der geistigen Bedeutung nachein Symbol.
Wasser strebt seiner Natur gemäß nach unten und ist einInformationsträger.
Mit der Wassertaufe soll etwas von OBEN in den Menschenhineingeleitet werden, also das Göttliche. Das Wasser also als Vehikel für den göttlichenGeist.

Nun ist eine Reiki-Einweihung zwar keine Wassertaufe, aber auch in ihrwird etwas in den Menschen eingeleitet, und zwar bestimmte Symbole, Zeichen, die dann dasdauernde Offensein des Eingeweihten für die universelle Lebensernergie bewirken sollen.

Diese Symbole wurden dem Neu-Begründer des Reiki, Dr.Usui, in einer ArtErleuchtungselebnis offenbart.

Also noch einmal: der Mensch in seinem weltlichenZustand und in seiner Eigenliebe war zu keiner Zeit fähig, das Gute zu finden oder sichgar höheren Kräften zu öffnen. (Es mag Einige geben, die eine Art "Natürliches Gutes" insich haben, sind aber sehr wenige).

Deshalb gibt es die Schriften derWeltreligionen und die zahlreichen Methoden, von denen Reiki eine ist.

Ich habeversucht, auf der weltlichen, seelischen und geistigen Ebene Dir eine Atwort auf DeineFrage zu geben und hoffe, dass mir das so einigermaßen gelungen ist.
Sollte nochFragen offen geblieben sein, kannst Du sie mir gerne stellen.

Mit freundlichenGrüßen
Mystiker


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 01:17
öööhm " Jede(r), der eine Methode, ein Handwerk oder erlernen möchte, muss eine ArtAusbildung durchmachen."

nope man kann es sich auch selbst lernen
genausowie die ersten handwerker anfingen

und das man wenn es so sachen gibt sie nichtallein öffnen könnte ist auch humbug finde ich O.o


"der Mensch in seinemweltlichen Zustand und in seiner Eigenliebe war zu keiner Zeit fähig, das Gute zu findenoder sich gar höheren Kräften zu öffnen."

mit dem satz hast du dich für mich insabsolute und endgültige aus katapultiert

wozu das alles wenn die menschen eh nurmit hilfe von oben ihre "aufgabe"erfüllen können und warum komtm der gnädige herr dannnicht hinunter und gibt uns was er uns nicht mitgegeben hat ?


melden
Sidhe ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 01:33
@mystiker: Danke für deine ausführliche Antwort, ein wenig Skepsis bleibt dennoch, wasaber nichts mit deinem Beitrag zu tun hat.


der Mensch in seinemweltlichen Zustand und in seiner Eigenliebe war zu keiner Zeit fähig, das Gute zu findenoder sich gar höheren Kräften zu öffnen

Das ist wohl der wichtigste Punktund ich stimme dir fast zu, allerdings muß es auch einmal vor Urzeiten eine Zeit gegebenhaben, da das Wirken der Menschen noch seinem eigentlichen Weg nachging, doch diese Weiseist seit langer Zeit verschwunden, was sich unsichtbar und sichtbar auf diese Weltauswirkt.


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 02:45
@Sidhe:
Du schreibst: " allerdings muß es auch einmal vor Urzeiten eine Zeit gegebenhaben, da das Wirken der Menschen noch seinem eigentlichen Weg nachging, doch diese Weiseist seit langer Zeit verschwunden, was sich unsichtbar und sichtbar auf diese Weltauswirkt."

Ja, diese Zeit hat es tatsächlich gegeben. Sie wird im AltenTestament symbolisch durch das Wort "Paradies" beschrieben. Hier waren Gott und Menschnoch eins, oder wenn Du Dich in die Gedankenwelt der fernöstlichen Religionen noch einmalbewegen möchstest: Hier lebte und handelte der Mensch völlig im Einklang mit deruniversellen Lebensenergie.

Durch die Entwicklung des Weltverstandes (=der Baumder Erkenntnis) und eines Egos hat der Mensch sich da rauskatapultiert.

DerVerstand bewirkte Dualität. Das Denken beinhaltet immer 2 Elemente: Denjenigen, der denktund das Denkobjekt. Der Verstand spaltet die Welt auf.

Er analysiert, zerlegt,damit fällt der Verstandesmensch aus der Einheit raus.

Eine Rückkehr zumUrzustand fällt für uns flach, da wir uns ja schließlich nicht die Gehine amputierenkönnen. Hierfür steht im Alten Testament das Symbol des Cherubins (Volkstümlich: derEngel mit dem Flammenschwert), der die Pforte zum Paradies bewacht.

Wir könnenalso nur vorwärts gehen und uns weiterentwickeln.

Historisch mögen dieNaturvölker noch genannt sein, die im Einklag mit der Natur lebten und sich vor dem Esseneines Tieres bei dessen Seele entschuldigten. Können wir uns gar nicht mehr vorstellen,nicht wahr?

Und so mag denn der Untergang der Naturvölker und ihre Ausrottung(ich denke da an die Indianer Nordamerikas) auf einer geistigen Ebene als der Untergangdes Natürlich Guten durch den Weltverstand aufgefasst werden können.

Diespassiert auch in unserer Seele:

Der Weltverstand ist ein Werkzeug derEgo-Kräfte. Sigmund Freud hat einmal gesagt: "Der Verstand ist eine Hure - wer am meistenzahlt, mit dem geht er mit."

Und am besten bezahlen zunächst die niederenTriebe, der Erfolg in der Welt, das Sich-durchsetzen gegenüber Schwächeren usw. Diefeinen und leisen Stimmen des Göttlichen, des Höheren, des Mitgefühls haben da keinGehör.

Das Symbol des Kindesmords zu Bethlehem im Neuen Testament schildertdiesen Umstand, dass Machtstreben und Reichsein wollen die feineren Dinge in uns töten.

Leider ist es so, dass der Mensch erst zur Besinnung kommt, wenn es ihm an denKragen geht, er scheitert oder krank wird.
"Im Scheitern wird der Mensch religiös"hat ein östlicher Mystiker mal gesagt.

Was bedeutet das für uns?

Wirkönnen den Vertstand und das Ego nicht so einfach abstellen (s.o.)

Aber imVorwärtsgehen und durch Studium der Schriften der Weltreligionen und durch Anwendung derschon geschilderten Methoden (Reiki z.B.) können wir über unser Ego hinausgehen. Dasnennt man dann Transzendenz.

So gibt es also 3 Stufen des Menschen:
1) dennoch in Unschuld lebenden (dem galt wohl Deine Frage)
2) Den im Verstand undGetrenntheit vom Sein lebenden
3) Den transzendenten Menschen, der beide hinter sichgelassen hat und in einem um die Dinge wissenden Zustand lebt und trotzdem unschuldigist.

Im folgendem Bild hat das jemand so ausgedrückt:

"Für den (noch)Unschuldigen sind Berge Berge und Flüsse Flüsse.
"Für den durch den Verstand Lebendensind Berge nicht mehr Berge und Flüsse nicht mehr Flüsse" (weil er eben alleshinterfragt)
"Für den Weisen sind Flüsse wieder Flüsse und Berge wieder Berge"
Aber er weiss eben um alle Dinge.

Bin mir bewusst darüber, in dem knappenRaum, den so ein Forum bietet, immer nur Stückwerk liefern zu können, doch ich hoffe,Deine Frage wenigstens ansatzweise beantwortet zu haben, Sidhe.

FreundlicheGrüße
Mystiker


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 12:48
@Gabriel
mit dem satz hast du dich für mich ins absolute und endgültige auskatapultiert

wozu das alles wenn die menschen eh nur mit hilfe von oben ihre"aufgabe"erfüllen können und warum komtm der gnädige herr dann nicht hinunter und gibtuns was er uns nicht mitgegeben hat ?


1. Der gnädige Herr liebt uns, darumkommt er nicht herunter, denn dann würde er uns unserer Freiheit berauben.

2.Die Hilfe "von oben" ist allgegenwertig und immer "abrufbar".... aber das nützt nichtswenn jeder dies leugnet... Aber in dieser Welt gibt es gewisse Regeln, die wir nichtumgehen können... Warum diese Regeln? ... Sie sind der Preis für unsere Freiheit tun undlassen zu können was wir wollen. Prädestination.... Auge um Auge, Zahn um Zahn... was dutust fällt auf dich zurück... ein ganz eingfaches allgegenwärtiges Gesetz auch in derPhysik... Aktio = Reaktio

Warum das Ganze... den tieferen Sinn vom Ganzen werdenwir wohl nie ergründen können... Wir sind wie gesagt frei, aber die Folgen müssen ebenbedacht werden ... Das Leben ist eine Chance... Eine Chance seine Individualität zuentfalten... aber es ist auch eine Aufgabe... Wir werden dem Leben erst empfliehen, wennwir diese Aufgabe erfüllt haben... Die Rückbesinnung zum Anfang...

Und daraufsind auch die ganzen Religionen aus.... Vlt fällt dir ja auf, das jede Religion (wenn wirdie Geschichte nachlaufen) immer ein Stück näher an das Ziel herankommt...Judentum->Christentum->Buddhismus->Hinduismus und schließlich stehen am Ende wieder dieVeden (in "unserer" Zeit neu an die Zivilisationherangebracht durch Sri Catanya um 1500,das ist auch der Goldene, wird sogar von Nostradamus erwähnt ^^), die sowas sind wie dieVollendung der Religion, da steht dann drinnen wie wir zum Ursprung finden...

Alle Religionen selbst und die ganzen Meditationstechniken usw... sind "nur"Teilwahrheiten, die sich zu einem großen Ganzen zusammen fügen lassen... (die Veden ^^)deshalb werden wir uns immer spezialisieren, wobei es immer der Fall sein wird, das wirdadurch nie den Blick auf unsere gesammte Energien werfen können.


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 13:06
ganz kurz... ich empfehle die budistische lehre. less dich da mal durchs netz. das endeder reise die man als budist macht ist die erleuchtung. du bist dann über alle formen dermenschlichkeit erhaben. du musst dann nichteinmal mehr essen oder ahtmen. und jetzt kommmir bloss keiner mit den typen will ich sehen der das kann. budha war ja kein gottsondern ein sterblicher wie wir und dann wurde er erleuchtet und ist seitdem unsterblich.seine reinkarnation ist der dalei lahma. schreibweise ist hier jetzt egal. Mehr ist nichtdrin hab keine zeit mehr .... schade


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 13:44
und jetz erklär mir warum ich nicht das gute finden kann ohne hilfe

lassen wirmal gewisse kräfte aussen vor


melden
Sidhe ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 15:14
@mystiker: Ja, diese Zeit hat es tatsächlich gegeben. Sie wird im Alten Testamentsymbolisch durch das Wort "Paradies" beschrieben. Hier waren Gott und Mensch noch eins,oder wenn Du Dich in die Gedankenwelt der fernöstlichen Religionen noch einmal bewegenmöchstest: Hier lebte und handelte der Mensch völlig im Einklang mit der universellenLebensenergie.

Als „Paradies“ sehe ich etwas anderes an und zwar deneinstigen geistigen Ausgangspunkt von uns Menschen in der Schöpfung, von welchem aus wirhinab in die Materie gelangten um uns dort aus der Unbewußtheit des Selbst im Laufevieler Inkarnationen hin zu einem sich selbst bewußten Menschengeist zu entwickeln.Dieses Hinaustreten aus jener Ebene wird in der Bibel symbolisch als die Vertreibung ausdem Paradies beschrieben, wobei das Wort „Vertreibung“ etwas negatives suggeriert, obwohldieser Vorgang gewünscht und nötig war/ist. Die Zeiten von denen wir hier beide sprechen,in denen die Menschen noch in Verbindung mit der Natur und dem gesamten Sein lebten, sinduns heutzutage noch als das goldene Zeitalter bekannt, jedoch ist die Erinnerung daran soverblaßt, daß dieses weitgehendst nur mehr für ein Märchen gehalten wird.

Ineinem weiteren, mir sehr wichtigen, Punkt gehen unsere Ansichten jedoch auseinander unddas ist deine Aussage, Mensch und Gott wären vereint gewesen. Das Wissen um den Schöpferlehrt uns aber, daß sich der Mensch ihm nicht einmal entfernt annähern könnte,ohne dabei zu vergehen, darum befindet sich Gott außerhalb der Schöpfung und hält diesemit eben jener Kraft, um die es hier geht, am leben. Auch Siddharta wußte übrigens umdiese Trennung Gott-Mensch, welche alleine bereits daraus abzuleiten ist, wie himmelweitauseinanderklaffend der Unterschied von Mensch zu Gott ist, zwischen Schöpfer und einemGeschöpf.


Durch die Entwicklung des Weltverstandes (=der Baum derErkenntnis) und eines Egos hat der Mensch sich da rauskatapultiert.

Bis aufdeine Ansicht einer Mensch-Gott-Verschmelzung stimme ich dem zu, gibt ja auch denentsprechenden Thread dazu ;)



Der Verstand bewirkte Dualität. DasDenken beinhaltet immer 2 Elemente: Denjenigen, der denkt und das Denkobjekt. DerVerstand spaltet die Welt auf.

Der Verstand bewirkt auch oder vor allem dieÜberzüchtung des Egos, welches stets auf sich fixiert und gewillt ist, Gedanken an dieeigene Sterblichkeit zu vertuschen. Was die Dualität angeht denke ich, daß die gesamteSchöpfung in so eine Dualität eingeteilt und nur Gott darüber sich befindend davon freiist, jedoch nehme ich den Begriff der Dualität hier nicht als eine Trennung an, sondernvielmehr wie zwei Seiten einer Münze, sprich, als eine Ergänzung hin zu einem Ganzen, wiees überall in der Natur zu finden ist (Tag/Nacht, Mann/Frau usw. ...). Dies zu erkennenbeeinhaltet, ähnlich wie dem was du sagst, die Dualität als Hilfe zum Ganzen anzusehen,ein Ganzes das aber wiederum nur aus zwei Teilen zusammengefügt werden kann. Der Verstandhält uns meistens davon ab das ist wahr, indem er einen Teil als nicht nutzbar ansieht.



Eine Rückkehr zum Urzustand fällt für uns flach, da wir uns jaschließlich nicht die Gehine amputieren können.
Wir können also nur vorwärts gehenund uns weiterentwickeln.


Nun ja, ein Gehirn benötigen wir schon in derMaterie *g* Allerdings ein vom Geist richtig gelenktes ohne den heutzutage überzüchtetenVerstand. Vorwärts gehen müssen wir, allerdings gelingt dies nicht ohne sich auf diegeistigen Wurzeln zu besinnen, ansonsten wäre jeder Fortschritt nur ein vermeintlicher,äußerlicher ohne jede wirkliche Qualität. Es kann also ebenso gut sein, daß wir zuerstwieder zurückgehen müssen, weil unsere gesamte Basis bis hierhin falsch ist und sich aufeinem solchen Fundament nicht aufbauen läßt.



Und so mag denn derUntergang der Naturvölker und ihre Ausrottung (ich denke da an die Indianer Nordamerikas)auf einer geistigen Ebene als der Untergang des Natürlich Guten durch den Weltverstandaufgefasst werden können.

Ich denke da trotz der Weltlage etwasoptimistischer und meine, daß es dennoch einige Menschen gibt, die man als „gut“bezeichnen kann, ansonsten könnten wir den Planeten ja gleich in die Luft sprengen ;)



Bin mir bewusst darüber, in dem knappen Raum, den so ein Forumbietet, immer nur Stückwerk liefern zu können, doch ich hoffe, Deine Frage wenigstensansatzweise beantwortet zu haben, Sidhe.

Ja ich danke dir, auch wenn wir unsin einigen, wie ich meine essentiellen, Ansichtspunkten unterscheiden :)


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 16:09
@Gabriel
HM du hast mich nicht ganz verstanden ^^ .... Wenn du auf das Gute zugehst,dann kommt das Gute zu dir, es ist eine Wechselwirkung... Aber was du als gut empfindestmuss nicht gut sein ;) ...

Naja kurz und knapp ist die Antwort auf deine Frage:
Du kannst das gute nicht allein finden, weil du nicht allein bist.


melden
Sidhe ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 16:17
@Schdaiff: Der vorletzte Beitrag von dir ist gut gelungen!


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 16:39
@Sidhe
Alle meine Beiträge sind gelungen ! Auch der hier :D


melden
Sidhe ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 17:21
Schön, daß du dabei bescheiden geblieben bist! ^^


melden

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 19:38
Hallo Sidhe, danke für Deine ausführliche Antwort.

Du schreibst: "auch wenn wiruns in einigen, wie ich meine essentiellen, Ansichtspunkten unterscheiden."

Dasist doch ganz natürlich. Wir haben unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Büchergelesen usw. Wir sind eben schon rein von unseren Pesönlichkeiten her unterschiedlich,und das ist doch gut so. Ich sehe Foren wie dieses als Möglichkeiten, sich auf derGrundlage gegenseitigen Respekts, auszutauschen.

Und so fühle ich mich z.B.durch Deine Beiträge bereichert, ohne deren Ausssagen in allen Punkten zu teilen.
Umes einmal scherzhaft auszudrücken: "Wenn 2 Menschen ständig einer Meinung wären, isteiner von beiden überflüssig" (ist nicht von mir).

Haben am Ende eines Diskursesalle Partner(innen) etwas hinzugewonnen, ist das optimal.

Ich möchte aber nochauf etwas eingehen, was mir sehr wesentlich ist:
Du schreibst:
"Das Wissen um denSchöpfer lehrt uns aber, daß sich der Mensch ihm nicht einmal entfernt annähern könnte,ohne dabei zu vergehen, darum befindet sich Gott außerhalb der Schöpfung und hält diesemit eben jener Kraft, um die es hier geht, am leben"

Diese Auffassung ist dieAuffasung des Alten Testaments, dort wird das so ausgesagt, ich bleibe jetzt mal imchristlichen Bereich.

Durch die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus gilt dasnicht mehr. Dieser vorher entfernte Gott hat aus seinem Mitgefühl heraus die menschlicheGestalt angenommen und sich in seine eigene Schöpfung begeben.
"Emanuel" wird Jesusauch genannt, d.h. Gott mit uns.

Indem wir auf Jesusschauen, sehen und spüren wir Gott. Ein Gott zum Anfassen, der uns nahe ist.

Ein liebender , mit uns mitleidender Gott.

Jesus hatuns den fernen Gott geöffnet, sozusagen erschlossen.

In einem Bild möchte ichdas audrücken: Der Vater (Dein ferner Gott, Sidhe) ist die Quelle, die ist verborgen.Jesus ist der Brunnen, der uns die Quelle erschließt. Und das Wasser, dass daraus fließt,uns zum Nutzen, ist der Heilige Geist.

Deshalb sagt Jesus "kehrt um, denn dasHimmelreich ist nahe herbeigekommen".

Und um diese Umkehrgeht es, glaube ich am meisten in unseren Gesprächen, Sidhe. Alle diese Dinge müsseneinen Einfluss auf unser Leben und unser Inneres haben, sonst ist es nur Theologie oderPhilosophie.

Hinzu kommt noch folgendes: Wo lebt eigentlich dieser scheinbarferne Gott?

Die Antwort aller Mystiker in allen Religionen ist die, dass dasGöttliche im Menschen wohnt.

Die christlichen Mystiker(Meister Eckhart z.B.) sprechen von einem "göttlichen Funken" im Menschen.

Diesem gilt es Raum zu schaffen, aus dem Funken soll die Flamme werden.

Unddazu muss das Ego, und da sind wir wohl einer Meinung, aus dem Weg geräumt werden.

Und das schaffen wir, wie oben schon gesagt, nicht allein. Deshalb bedürfen wir dergöttlichen Offenbarung durch das Wort (in allen Religionen!).

Und eben auch derschon angesprochenen Methoden, wie Meditation, Reiki, Kontemplation, Tai-Chi usw. usw.

"Wer Ohren hat, der höre", sagt Jesus mehrmals im Evangelium.

Uns dieseOhren zu schaffen, dazu dient das alles, worüber wir uns hier unterhalten.

Freundliche Grüße
Mystiker



melden
Sidhe ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Die geheime Kraft

16.12.2006 um 23:50
@mystiker: Diese Auffassung ist die Auffasung des Alten Testaments, dort wird das soausgesagt, ich bleibe jetzt mal im christlichen Bereich.

Durch dieMenschwerdung Gottes in Jesus Christus gilt das nicht mehr. Dieser vorher entfernte Gotthat aus seinem Mitgefühl heraus die menschliche Gestalt angenommen und sich in seineeigene Schöpfung begeben.


Bist du selber Christ, oder ist dies "nur" deinWissen über die Auffassung des Erdenlebens Jesu des Christentums, das du wiedergibst? Istmir alles sehr wohl bekannt und einer der tragischsten Irrtümer derMenschheitsgeschichte, mit noch unabsehbaren Folgen für dessen Anhänger.
DieTrennung Gott-Mensch ist nach wie vor gegeben, weil sie einem natürlichen,gottgeschaffenem Gesetz unterliegt das besagt, daß gleiches und gleiches sichzusammenfindet und ebenso Wesen von zu unterschiedlicher Art und Weise nicht direkt inKontakt treten können. Wenn dies schon in der Schöpfung der Fall ist, wie riesig muß dannerst noch der Abstand zwischen Mensch und Schöpfer selber sein, der sich außerhalb derDualität, des Raum-Zeit-Gefüges darüber befindet. Gott könnte sich dem Menschen nichtnähern, bzw. würde ihn damit vernichten, anders herum ist es uns niemals möglich, Gotträumlich nahe zu sein, da user höchstes, das Geistige, das weit darüber stehendegöttliche nicht ertragen könnte, an Gottes Ausstrahlung einfach zugrunde gehen würde. Wieein Blatt Papier, das in enormer Hitze einfach zerfällt.

Daß diese Trennung nunaufgehoben wäre impliziert, daß sie etwas schlechtes wäre, aber ganz im Gegenteil würdeohne diese Differenz unser Leben nicht möglich sein. Weiterhin beruht diese christlicheAnnahme auf dem angeblichen "Erlösertod" Jesus', es ist dies, was ich vorhin als jenenIrrtum bezeichnete, auf der Ansicht, er sei für unsere Sünden gestorben, die Kreuzigunggeplant und gewollt. Jesus Aufgabe aber lag im Leben und Lehren der Wahrheit, mit derKreuzigung wandten die Menschen sich mehr als jemals zuvor von Gott ab, desweiteren zuglauben, durch den Tod eines anderen, ganz egal ob nun Gottessohn, von den eigenen Sündenbefreit zu werden, entbehrt jeder Logik und noch vielmehr jeglichem Schöpfungswissen. Daswas bis heute als ein Erlöserwerk bezeichnet wird, war ein furchtbares Verbrechen gegenJesus und Gott, denn die Hilfe durch Jesus wurde damit mit Füßen getreten. wie esschlimmer nicht hätte sein könen.



Indem wir auf Jesus schauen,sehen und spüren wir Gott. Ein Gott zum Anfassen, der uns nahe ist.
Ein liebender , mit uns mitleidender Gott.
Jesus hat uns den fernen Gott geöffnet,sozusagen erschlossen.


Mit der Allgegenwart Gottes ist keine räumliche,sondern eine innere Erreichbarkeit gemeint, insofern, daß man Gott immer finden kann wennman ihn sucht. Liebend und mitleidend war er schon immer, da Gerechtigkeit in ihrerwirklichen Form ein göttliches Attribut ist, und Gerechtigkeit unbedingt mit Liebe einhergehen muß. Jesus wurde gesandt, um den Menschen noch einmal die Chance zu geben, zu Gottzurückzufinden, aber das konnten und können sie nach wie vor nur aus eigener Kraft,niemals nur aus purem Glauben, etwas was auch Jesus unbedingt lehrte, umso unverständlichist es, wie sehr sich der falsche Glaube an einen "Erlösertod" gehalten hat. Mit JesusKreuzigung besiegelten die Menschen stattdessen nur einmal mehr ihre Lichtfeindlichkeitauf eindrucksvolle Art und Weise, wie sagte Jesus noch: "es ist geschehen". Darauf bezogsich dies.


In einem Bild möchte ich das audrücken: Der Vater (Deinferner Gott, Sidhe) ist die Quelle, die ist verborgen. Jesus ist der Brunnen, der uns dieQuelle erschließt. Und das Wasser, dass daraus fließt, uns zum Nutzen, ist der HeiligeGeist.

Ein Gotterkennen ist nicht nur über Jesus möglich, wie ungerecht wäredies den zig Menschen gegenüber, denen der Name Jesus so gar nichts sagt. Allerdingsliegt das Erkennen des Christusprinzipes trotzdem auf dem geistigen Wege eines Menschen,nur nicht unbedingt mit Gotterkenntnis verbunden bzw. gleichzeitig einhergehend.



Deshalb sagt Jesus "kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen".

Es war eine große Chance für die Menschen, ja, aber wiehaben sie sie mit Füßen getreten. Das was sie alle herbei gefleht hatten, wurde als eskam nicht erkannt.



Und um diese Umkehr geht es, glaube ich ammeisten in unseren Gesprächen, Sidhe. Alle diese Dinge müssen einen Einfluss auf unserLeben und unser Inneres haben, sonst ist es nur Theologie oder Philosophie.

Das denke ich auch, nur wenn wir dem Leben offen gegenüber stehen, können wirentsprechene Erfahrungen machen. Der größte Einfluß bringt jedoch nichts weiter, wenn ernicht auch im praktischen Leben seine Anwendung findet.


Die Antwortaller Mystiker in allen Religionen ist die, dass das Göttliche im Menschenwohnt.
Die christlichen Mystiker (Meister Eckhart z.B.) sprechen von einem"göttlichen Funken" im Menschen.
Diesem gilt es Raum zu schaffen, aus dem Funkensoll die Flamme werden.


Das Gleichnis mit der Flamme gefällt mir sehr gut,unser inneres zu entzündendes Feuer.
Die Ansicht des angeblich göttlichen in uns kannich jedoch nicht so stehen lassen, auch wenn es lächerlich klingen mag wenn ich nun sage,daß sich diese Mystiker alle geirrt haben. Die Menge der Aussgen bestimmt nicht ihreRichtigkeit.
Wenn von einem "göttlichen Funken" die Rede ist, wird das Auge schnellauf das "göttlich" gelenkt weniger auf den wichtigeren Teil, den Begriff des Funken.Dieser Begriff wird wohl daraus abgeleitet worden sein, daß alles aus dem Göttlichenenstanden ist, was aber nicht bedeutet, das Erschaffene wäre ebenso göttlich, dem istnämlich nicht der Fall. Dieser Funke der in uns lebt, ist die -abwärts gesehen- nach demgöttlichen kommende Art des Geistigen, welche nicht mehr göttlich ist, da sie erst abeiner bestimmen Entfernung zu diesem entstehen konnte und somit "abkühlte", zu etwasanderem wurde; jedoch immer noch mit einem Teil schöpferischer Fähigkeiten ausgestattet.Da die größte Schöpfungskraft von Gott ausgeht, wird das Geistige in uns als Funken ausdem Göttlichen kommend bezeichnet, nicht als selber göttlich.


Und dazumuss das Ego, und da sind wir wohl einer Meinung, aus dem Weg geräumt werden.

Und das schaffen wir, wie oben schon gesagt, nicht allein. Deshalb bedürfen wir dergöttlichen Offenbarung durch das Wort (in allen Religionen!).


SolcheMethoden sind wirkungsvoll und in heutiger Zeit oft vonnöten, wenn überhaupt einInteresse besteht. Ich denke aber, daß sie nicht zwingend notwendig sind, da letztlichjeder Anstoß doch aus uns selber heraus kommen muß; ich denke, jemand der einige Zeit inder Natur verbringt, von dieser lernt, wird sein Ego ebenso ein wenig beiseite stellen,erst weil er es schlichtweg muß und nach mancher Zeit auf sich festigender ÜBerzeugung.Letztlich kommt es auf den Willen dazu an, und der ist, noch bescheiden ausgedrückt, imallgemeinen knapp bemessen, aber da weißt du sicher selber.



Gruß



melden

Die geheime Kraft

17.12.2006 um 01:32
" Wenn du auf das Gute zugehst, dann kommt das Gute zu dir,"

garantiert nichtimmer hört sich irgendwie nach zu heiler welt an


"Aber was du als gutempfindest muss nicht gut sein"

das würde dan ja für jeden gelten wenn man es sosehen mag


"Du kannst das gute nicht allein finden, weil du nicht alleinbist."

kann ja gut sein aber oft ist man selber der einzige der einen zum gutsein ermutigt wen man sich einmal umschaut war jedenfalls bei mir oft so

ichwar immer gut zu anderen aber damals kam nichts gutes auf mich zu
ganz im gegenteil

man bekommt nicht immer was man gibt geschweige den was man verdient


melden

Die geheime Kraft

17.12.2006 um 01:41
Da schreibt doch einer der auch zuviel "DRAGONBALL" geguckt hat:

<"Ja, jederwürde gerne Feuerbälle schleudern können...">

Ja? Jeder Kindskopf! Und so istrdann auch das Niveau auf dem das hier hier abgeht. Glaubt ihr im Ernst, jemand würde Euchhier wirkliche Techniken beibringen können oder WOLLEN, wenn Euer Ziel darin besteht"fliegen" zu können und "Feuerbällchen zu schmeissen"!?


melden

Die geheime Kraft

17.12.2006 um 05:57
lol - ich muss jafrael vollkommen recht geben ^^
spielchen spielen könnt ihr auch aufdem spielplatz, da gibts viele junge menschen, die euer fabel teilen ^^

steckteuch andere ziele und arbeitet an ihnen. ist zwar manchmal schwer, aber es lohnt sich undmanche von diesen erfolgen wecken keine sehnsucht mehr nach levitation oder feuerbäller*schmunzel* ^^


melden

Die geheime Kraft

17.12.2006 um 11:31
Ach quatsch. Feuerbälle sind doch das oberste Ziel. Warum soll ich den Armen, Schwachenund Kranken helfen wenn ich doch Feuerbälle werfen kann um damit eben diese zu töten? Wirwollen doch alle Kampfmagier werden :)

(psst das war ironisch ;) )


melden

Die geheime Kraft

17.12.2006 um 14:27
also heilen wäre zb viel praktischer find ich oder was es sonst noch geben könnte


was hilft dir alle zerstörungskraft der welt wenn dir die liebsten unter denarmen wegstarben weil du zuviel rumgeballert hasst :P zumal ich gern wüsste wie sowasgehn soll das mit der innen kraft is id bdragonball zwar nett gesagt aber alles darüberist mega übertrieben


melden