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Tötungsdelikt Emiliya Emilova Vierwaldstätter See

42 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Prostituierte, Vierwaldstätter See ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Tötungsdelikt Emiliya Emilova Vierwaldstätter See

29.03.2025 um 16:07
Ob es zwischen der Person, die zuletzt mit EE beobachtet wurde, ein Vertrauensverhältnis gab…hm…möglich. Sehe ich als durchaus möglich, aber nicht als zwingend oder offensichtlich.

Das Händchen halten würde ich nicht als Beleg dafür empfinden. Maria Ngui (Rosa) aus Hamburg wurde auch mit einem Freier Händchen haltend vom Strich weggehen gesehen. Was danach geschah ist bekannt.

Allerdings denke ich, ist es möglich, dass die Person mit der EE wegging, ihr bereits, bspw. durch vorherige Treffen (oder auch nur eins) auf dem Strich, bekannt war, sie also den Freier(?) kannte, dass es eine “Marotte“ des Freiers war (‚wenigstens einmal das Gefühl einer Freundin haben‘), aber natürlich auch, dass es eben schon ein vertrauensvolles Verhältnis gab.

Für mich persönlich sehe ich das Motiv aber im Wunsch EEs aus dem Milieu auszusteigen.
Der Zuhälter/Lebensgefährte hatte, geht man nach dem Filmfall, kaum bis kein Interesse daran, dass EE das Gewerbe aufgibt und nach Bulgarien zurückkehrt.
Erinnert mich durchaus an die Loverboy-Masche.
Aber EE war nun keine 18 mehr und Mutter, die ihre Kinder vermisst. Der Ausstiegswunsch war daher durchaus ernst. Das wusste auch der Zuhälter/Partner.

Was für mich gegen einen Bezug dorthin spricht: die sterblichen Überreste von EE sollten nicht mehr gefunden werden. Sie wurden mit einer mit Steinen beschwerten Tasche versenkt.
Aus dem Milieu heraus hätte man an EE eher ein Exempel statuiert, so dass keine Kollegin auf die gleiche Idee kommt, aussteigen zu wollen.


Btw…muss es unbedingt sein, dass man diese Frauen „Nutten“ nennt? Auch wenn man es mit „“ heraushebt?
Kann man nicht einfach von Sexworkern oder Prostituierten sprechen? Oder, wenn es sein muss von Huren, so nennen sich viele Prostituierte auch selbst.


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Tötungsdelikt Emiliya Emilova Vierwaldstätter See

30.03.2025 um 00:59
Ich bin irgendwie der Meinung, es hat was damit zutun das sie versucht hat ihre Tätigkeit in der Prostitution zu beenden.


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Tötungsdelikt Emiliya Emilova Vierwaldstätter See

30.03.2025 um 01:07
@IamSherlocked
Ich spekuliere mal, dass die Frau ihrem Ex-Mann auch nicht gesagt hat, dass sie in der Schweiz auf den Strich geht bzw. von ihrem Neuen auf den Strich geschickt wird.
Die Söhne leb(t)en bei ihrem Vater, dem Ex-Mann.


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30.03.2025 um 10:06
Zitat von Alster2197Alster2197 schrieb:Ich bin irgendwie der Meinung, es hat was damit zutun das sie versucht hat ihre Tätigkeit in der Prostitution zu beenden.
Ja, das kann natürlich sein.
Vielleicht wollte man sie am Tatabend "umstimmen" und das "Gespräch" eskalierte in dem Verbrechen.


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30.03.2025 um 10:33
Es gibt eine sehr interessante und sehenswerte Doku vom SRF. Dort werden nochmals Hintergründe vom Straßenstrich in Luzern und Umgebung gezeigt. Die Familie von Emiliya Emilova kommt zu Wort.

Der Lebensgefährte und Zuhälter von EE hat der Familie mit Tod und Abbrennen des Hauses gedroht - ab ca. 41:40 min. Sie wollte aussteigen aus der Prostitution, wurde ein Exempel an ihr statuiert?
Dieser Mehmed ist in der Zwischenzeit untergetaucht, für mich ein weiteres Indiz, dass er mit der Tötung von EE etwas zu tun haben muss! Warum sucht man denn nicht auch noch öffentlich nach Mehmed? Hat er den Mord an Emiliya von Bulgarien aus organisiert?


Youtube: Die Tote vom Strassenstrich – Letzte Hoffnung: «Aktenzeichen XY... Ungelöst» | DOK | SRF
Die Tote vom Strassenstrich – Letzte Hoffnung: «Aktenzeichen XY... Ungelöst» | DOK | SRF
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30.03.2025 um 11:50
@HolzaugeSHK Vielen Dank für den Link zu diesem ausgesprochen interessanten und informativen Beitrag des Schweizer Fernsehens SRF.

Das Schwyzerdytsch der Interviewpartner ist zwar selbst für mich, der früher Menschen aus der Grenzregion kannte, oft schwer verständlich, bei konzentriertem Zuhören versteht man aber wohl das meiste.

In diesem Beitrag bekommt man einige Hintergrundinformationen, sowohl zu XY allgemein, als auch zur Produktion dieses konkreten Falles.

Für den Fall scheint ja Mehmet (Freund/Zuhälter), der inzwischen untergetaucht ist, eine zentrale Bedeutung zu haben. Auch die Frage zur Phänotypisierung wird im Beitrag klar beantwort - auch in der Schweiz können und dürfen die Strafverfolgungsbehörden sehr viel mehr als vor zehn Jahren.

Ergreifend die Situation der Familie. Hier wird auch sehr deutlich, vor welchem Hintergrund Frau Emilova in die Prostitution hineingeraten ist, und dass sie diese Tätigkeit insgesamt nur ein jahr ausübte, und tatsächlich aussteigen wollte. Die Schwester äußert ja, dass ihr zum Verhängnis wurde, sich gegenüber Kolleginnen entsprechend geäußert zu haben, dass sie ihrer Meinung nach "verpfffen" wurde.

Der Verein Lisa mit seinem Auwärm- und Beratungs-Container scheint von dem Ausstiegswillen der Frau E. ebenfalls gewusst zu haben. Offenbar ist sie unter der falschen Zusage, in einem Café arbeiten zu können, in die Schweiz gelockt worden.

Recht deutlich wird auch der eine schweizer Kripo-Beamte, dass infolge der EU-Osterweiterung die früher auf dem Luzerner Straßenstrich tätigen Ungarinnen durch Roma-Bulgarinnen aggressiv verdrängt wurden. Eine Rolle spielt wohl auch die Verdrängung der Prostitution aus der Innenstadt ins Industriegebiet, wo die Frauen noch schutzloser wurden.

Es wird von Menschenhandel gesprochen. Frau E. ist offenbar Opfer dieser Machenschaften geworden, das Geld, das Mehmet von ihr erhalten hat, ist auch verschwunden.

Am Ende des Films wird noch einmal betont, warum Emilia kurz vor ihrem Tod in die Schweiz zurückkehrte: Die Famile der Getöteten wurde massiv bedroht, das Haus der Familie würde angezündet, falls sie aussteigen sollte.

Eine beeindruckende Dokumentation, die auch mit dem Märchen von der "Selbstbestimmtheit" der Sexarbeiterinnen aufräumt.

Hoffen wir, dass die Reichweite und Popularität von Aktenezeichen XY den oder die Täter zur Verantwortung ziehen hilft.


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30.03.2025 um 12:02
Sehr interessante Infos.
Leider verstehe ich da nicht so viel in dieser Doku, denn..
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Das Schwyzerdytsch der Interviewpartner ist zwar selbst für mich, der früher Menschen aus der Grenzregion kannte, oft schwer verständlich, bei konzentriertem Zuhören versteht man aber wohl das meiste.
...da geht's mir dann anders

Das ist dann auch wieder die Frage warum ihr Freund/Zuhälter in der Xy Sendung so "gut" wegkam und sein wahrer Charakter wieder einmal nicht korrekt wiedergegeben wurde.
Ich denke persönlich nun noch mehr, daß es in diese Richtung geht, die Wahrheit zu finden.


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30.03.2025 um 12:12
Zitat von KTKT schrieb:Ich denke persönlich nun noch mehr, daß es in diese Richtung geht, die Wahrheit zu finden.
Wobei am Schluss des verlinkten Videos auch ausdrücklich noch einmal die Möglichkeit offen gelassen wurde, dass es auch ein Zufallstäter gewesen sein könnte.

Ob das aus rechtlichen Gründen geschah, um sich keinen Vorwürfen einer "Vorverurteilung" auszusetzen, oder ob man realistisch auch einen gänzlich Unbekannten bzw. zuvor Unbeteiligten in Erwägung zieht, kann ich nicht beurteilen.


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Tötungsdelikt Emiliya Emilova Vierwaldstätter See

30.03.2025 um 12:34
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Wobei am Schluss des verlinkten Videos auch ausdrücklich noch einmal die Möglichkeit offen gelassen wurde, dass es auch ein Zufallstäter gewesen sein könnte.
Das sind aber auch normale Standartfloskeln. So wie, wie ermitteln in alle Richtungen. Natürlich muss man das auch, zumal ja auch nichts genaues bekannt ist. Öffenlich kann man natürlich in gewisse Richtungen weißen, wenn man der Meinung ist, bzw. Die bekannten Indizien es hergeben. Aber in der Regel werden doch bei allen Fällen diese Aussagen getätigt, wenn das Bekannte nicht mehr hergibt.


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30.03.2025 um 14:17
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Die Schwester äußert ja, dass ihr zum Verhängnis wurde, sich gegenüber Kolleginnen entsprechend geäußert zu haben, dass sie ihrer Meinung nach "verpfffen" wurde.
XY hat es komplett anders dargestellt. Dieses Wohlwollen der Kolleginnen, das Verständnis. Ebenso beim Lebensgefährten/Zuhälter.
Alle so wahnsinnig verständnisvoll; dabei weiß man, wie es im Milieu zugeht.

Da ist SRF-Doku deutlich realistisch.
Da werden mit Drohungen die Prostituierten auf dem Strich gehalten, mit Drohungen, die gegen Leib und Leben der Familie (und der Frau) gehen.

Mir erscheint es auch, als wäre EE wirklich Opfer einer Loverboy-Masche geworden. Der erst verständnisvolle M., der EE eine schöne Wohnung und ein Leben mit ihren Kindern in Aussicht stellt…
Ich will gar nicht genau wissen, wie er sie geködert hat, damit sie in die Prostitution geht.
Wie er sie darin gehalten hat, ist bekannt.
Es ist so unsagbar traurig.

Aber die Doku nährt meine Meinung, dass es ein Zuhälterdelikt ist. Gegebenenfalls nicht direkt durch ihn begangen, aber mindestens in seinem Auftrag.

Ein Exempel.

Ein Zufallstäter kann wohl nie ausgeschlossen werden. Der „Zufall“, dass diese Tat nach dem Ausstiegswunsch kam, wirkt aber doch sehr…un-zufällig.
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Frau E. ist offenbar Opfer dieser Machenschaften geworden, das Geld, das Mehmet von ihr erhalten hat, ist auch verschwunden.
Das war zu erwarten. EE wird sowieso nicht die einzige „Partnerin“ dieses M.s gewesen sein. Da wird es noch Mehrere gegeben haben/geben, die unter ähnlichen/gleichen Umständen „eine schöne Wohnung, kein Loch“ (= M.s Lebensstandard mit anderen Frauen/weiteren Opfern) mit finanzieren…
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Eine beeindruckende Dokumentation, die auch mit dem Märchen von der "Selbstbestimmtheit" der Sexarbeiterinnen aufräumt.
Ach, es wird sicher auch nach dem Sehen der Doku einige geben, die an der Mär festhalten, dass alles sooooo freiwillig und selbstbestimmt ist. Die Diskussion hatten wir ja schon bei Simone Dewenter.

Wenn man sich die Übergriffe auf Sexworker ansieht, sollte einem schon klar sein, dass 90% das sicher NICHT freiwillig machen, sondern gezwungen werden.


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30.03.2025 um 15:28
Zitat von CaiaLiaCaiaLia schrieb:Exempel
Ich denke da auch in diese Richtung, jedoch hat die Sache für mich einen Haken. Hätte man dann versucht sie zu versenken, also unsichtbar zu "entsorgen"? Ich würde dann eher vermuten, das man sie, bzw. Ihren Leichnam mehr "zur Schau" gestellt hätte. Quasi als Abschreckung.


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30.03.2025 um 15:46
Zitat von KTKT schrieb:Hätte man dann versucht sie zu versenken, also unsichtbar zu "entsorgen"?
Das sehe ich nicht unbedingt so.
Es könnte auch eine "abschreckende Wirkung" haben, wenn eine Dirne, von der bekannt war, dass sie aussteigen wollte, plötzlich spurlos verschwunden wäre.

Die Art und Weise, wie die Versenkung geplant war, nämlich dilettantisch ("mit Steinen gefüllte Plastiktüte" als Beschwerung), lässt mich allerdings vermuten, dass hier gar nicht geplant war, eine Leiche für immer und ewig verschwinden zu lassen.


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30.03.2025 um 15:48
Zitat von KTKT schrieb:Ich denke da auch in diese Richtung, jedoch hat die Sache für mich einen Haken. Hätte man dann versucht sie zu versenken, also unsichtbar zu "entsorgen"? Ich würde dann eher vermuten, das man sie, bzw. Ihren Leichnam mehr "zur Schau" gestellt hätte. Quasi als Abschreckung.
Migros hat dann wohl das Exempel statuiert.

Aber ja, damit hast du schon recht. Ein anderer Gedankengang dazu wäre (aber das ist mein krimischreibendes Hirn), dass man sie wirklich unwiederbringlich ablegt, in dem Fall: im See versenkt.
Damit könnte man andere Frauen unter Druck setzen, denn die können sich ja denken, was mit der “Abtrünnigen” passiert ist/was ihr angetan wurde, nach dem Motto: “Schaut…so kann’s euch auch gehen. Wenn ihr aufmuckt, verschwindet ihr halt auch für immer und eure Familie kann euch dann nicht mal mehr beerdigen.”

Und für sehr viele ist es ja sehr wichtig, zu einem Grab gehen zu können, gerade wenn da vielleicht noch ein Glaube/eine Religion dazukommt. Ohne Körper kein Grab.
Will hier jetzt kein religiöses Fass aufmachen, aber auch unabhängig von Glaube oder Religion wollen viele eine Grab- oder Gedenkstätte.

Für Familien, die sich sowieso schon in einer solchen Bedrohungslage durch das Milieu befinden, die dann erleben, wie ein geliebter Mensch „verschwindet“ und vielleicht nie mehr auftaucht…oder allein die Vorstellung.,
Was mag in einer zur Prostitution gezwungenen Frau vorgehen, wenn sie überlegt, dass ihr das Gleiche passieren kann.

Letztlich waren es nur die Taschen, die das Verbrechen aufgedeckt haben.

Aber ja, es kann natürlich auch ein Täter sein, der so mit dem Milieu nichts intern zu tun hat und eben aufgrund eines anderen Motivs getötet hat. Der hätte natürlich auch Interesse daran, sein Opfer so zu verbringen, dass man es nicht findet.
Letztlich haben wir leider genug Fälle, in denen auch „einfach so“ Sexworker ermordet wurden oder weil sie nicht das taten, was die Freier dachten sich erkauft zu haben.


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30.03.2025 um 16:41
Nach allem, was wir aus dem XY-Filmfall und auch aus der SRF-Doku erfahren haben, hatte ja der Zuhälter noch andere Frauen unter seiner Kontrolle - und das anscheinend per Telefon von der Heimat aus, wenn ich die Aussagen richtig verstanden habe.

Geht man lebensnah davon aus, dass Zuhälterei nichts ist, was man gleichsam aus dem "Homeoffice" heraus betreiben kann, muss es meiner Meinung nach Helfer, Handlanger o.ä. vor Ort gegeben haben - oder aber, der Zuhälter war seinerseits nur ein Rädchen in einer größeren Organisation, innerhalb derer er die "Akquise" als eine Art "Loverboy für Frauen" besorgt hat.

Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Zuhälter ohne weitere "Mitarbeiter" mehrere Prostituierte aus der Ferne kontrollieren konnte. Selbst ein System gegenseitiger Kontrolle, vielleicht sogar unter den betroffenen Frauen, funktioniert nicht ohne physische Anwesenheit des Zuhälters. Oder eben weiterer Helfer.

Dass sich dieser Mehmet laut SRF-Beitrag nach Dubai abgesetzt haben könnte, spricht mMn auch Bände. Dorthin zieht es ja aus steuerlichen Gründen auch Influencer und ähnliche Menschen- also alle, die aus verschiedenen Quellen Einnahmen beziehen, und die vielleicht auch das Finanzamt auf den Fersen haben.

Rechnet man ein, dass Dubai ansonsten sicher kein ganz preisgünstiger Ort zum Leben sein dürfte, muss bei Mehmet schon einiges an Geld zusammengekommen sein.

Möglicherweise ist die hier diskutierte Tat nur die Spitze eines Eisbergs.


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01.04.2025 um 00:20
In dem Beitrag von NEWS PLUS+ wird bei ca. 09:30 min berichtet, dass es in der Schweiz ein neues DNA Profilgesetz gibt. Das ist ein Meilenstein bei neuen Ermittlungen. Theoretisch könnte sogar danach ein Phantombild angefertigt werden. Es gibt ja eine gesicherte DNA, hat man da vielleicht schon ein Phantombild in der Schublade liegen?


Youtube: Prostituiertenmord vom Vierwaldstättersee: Wer tötete Emilia?
Prostituiertenmord vom Vierwaldstättersee: Wer tötete Emilia?
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Das YT-Video hat übrigens Untertitel in Deutsch!


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01.04.2025 um 09:47
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Es gibt ja eine gesicherte DNA, hat man da vielleicht schon ein Phantombild in der Schublade liegen?
Bevor die Euphorie überhand nimmt, sei der kleine Hinweis erlaubt, dass es möglich ist, bei der Phänotypisierung gewonnene Anhaltspunkte zu äußerlichen Merkmalen der Person, deren DNA man ausgewertet hat, in ein "Phantombild" zu überführen. Ein Phantombild, das vergleichbar wäre mit einem "Foto" der gesuchten Person, so wie man es z.B. von den beiden gesuchten Zeugen hat, die am Tatabend beim Straßenstrich gesichtet wurden, wird man dadurch aber nicht erhalten.


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01.04.2025 um 12:45
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:In dem Beitrag von NEWS PLUS+ wird bei ca. 09:30 min berichtet, dass es in der Schweiz ein neues DNA Profilgesetz gibt. Das ist ein Meilenstein bei neuen Ermittlungen. Theoretisch könnte sogar danach ein Phantombild angefertigt werden. Es gibt ja eine gesicherte DNA, hat man da vielleicht schon ein Phantombild in der Schublade liegen?
Ich weiss nicht, ob dieser Schweizer Kommissar, der da in dem von Dir verlinkten Beitrag spricht, sich nicht ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt hat.

Aussagen zu Haar-und Augenfarbe gehen z.T. wohl ganz gut, auch manche Gesichtsszuege (breite oder schmale Nase etc.); aber 'Phantombilderstellung aus DNA' scheint mir noch eher in den Kinderschuhen zu stecken.
Daran stören sich Kritikerinnen und Kritiker, weil nur Wahrscheinlichkeiten berechnet und keine Aussagen gemacht werden können. Sie warnen vor überhöhten Erwartungen. Molekularbiologin Haas hält dem entgegen, dass die Ergebnisse verlässliche Werte aufwiesen. Wie das Resultat zu interpretieren sei, diskutieren die Spezialisten im Labor gemeinsam.
Quelle:

https://www.srf.ch/wissen/mensch/taetersuche-mittels-dna-neues-gen-werkzeug-der-strafverfolgung-ein-tool-fuer-wenige-faelle

Aber interessant, in welche Richtung die DNA Analyse geht!


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01.04.2025 um 13:18
@Kielius

Richtig. Über die Phänotypisierung lässt sich kein Bild erstellen wie die Person aussieht.
So weit mir bekannt, lässt sich aus der DNA kein Alter, Gesichtszüge, Gewicht oder Grösse herleiten.
Aus der DNA lässt sich Haar, Haut und Augen Farbe herleiten. Da diese Merkmale in jedem DNA Strang an der gleichen Stelle vorhanden ist. Somit werden diese Merkmale als Phänotypisierung beschrieben.
Die Phänotypisierung ist ein Hilfsmittel um Zeugenaussagen zu bestätigen.
Genau so verhält es sich, um bei einer gefunden Täter DNA eine visuelle Bestätigung zu erlangen.


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01.04.2025 um 13:25
@schluesselbund

Gesichtszuege ist tatsaechlich etwas, was erforscht wird. Aber eben nichts, was in der Forensik bereits Anwendung findet (zumindest habe ich nichts dazu gefunden).
Hier ein Artikel von 2019:
Wann könnten unter diesen Umständen ausreichend Geninformationen vorliegen, um die Gesichtsprognose aus DNA für forensische Zwecke einsetzen zu können? „Wir sind noch lange nicht so weit“, sagt Kayser.
Quelle:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/forscher-finden-gene-die-das-gesicht-formen-5347075.html


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01.04.2025 um 14:49
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:So weit mir bekannt, lässt sich aus der DNA kein Alter, Gesichtszüge, Gewicht oder Grösse herleiten.
Hier gibt es doch Foristen, die sich näher damit befassen: War aus der DNA nicht u.U. auch das "biologische Alter" ablesbar?

Also nicht das exakte Lebensalter, aber ich meine, gehört zu haben, dass gewisse Alterungsprozesse eines Individuums sich auch im Erbgut niederschlagen.


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