stefan33 schrieb:Wir haben eine endliche Masse (oder?) und eine von Null verschiedene Massendichte. Dann muss ja der Bereich, in dem sich die Masse befindet auch endlich sein, oder?
Unendlich viele Objekte mit endlicher Masse ergeben aber auch wieder unendlich viel Masse, und deren Dichte kann bei unendlichem Raum ebenfalls nen endlichen Wert haben.
Daß nicht viel in der Realität unendlich sein kann, wußte schon Einstein. Er nannte zwei Dinge, und bei einem war er sich nicht sicher.
Diese Unsicherheit bleibt immer!
Bernie schrieb:Mehrere Satelliten (Hubble, COBE, WMAP, PLANCK) haben gezeigt, daß das Universum keine gekrümmte Geometrie hat.
Das können sie gar nicht gezeigt haben. Sie können nur eines zeigen, daß bis zu einer gewissen Entfernung eine Krümmung nur innerhalb der Meßungenauigkeit möglich ist. Mit diesen Daten kann für das Universum nur ein Mindestradius angegeben werden (vor wenigen Jahren lag der mal bei 78 Milliarden Lichtjahren).
Aber selbst gestandene Physiker, Kosmologen usw. kommen mit diesem Fehlschluß daher, die beobachtete Nichtkrümmung belege ein unendlich großes Universum. Bleibt dennoch falsch. Solange eine Meßungenauigkeit (+/- nn) nicht komplett abgebaut werden kann (also nn auf exakt 0 gesetzt), solange kann stets nur ein Mindestradius ermittelt werden. Und Meßungenauigkeiten können allerspätestens dank der Quantenwelt
nie komplett verschwinden.
Bernie schrieb:Viele machen den Denkfehler und tappen in die Urknall-Sackgasse. Wenn sie annehmen, daß nichts dahinter kommt, dann haben sie Probleme mit Größe und Alter des Universums (rechts).
Wenn man aber offen ist für neue Erkenntnisse und Ideen, dann kann das Universum unendlich weiter gehen (links).
Ähm, nö? Jedenfalls nicht wegen solcher Floskeln.
Ein Universum mit Uranfang ist wegen der Kausalität nicht drin (wodurch angestoßen), ein ewiges Universum nicht aufgrund der Thermodynamik (längst maximale Entropie erreicht). Wir befinden uns hier in einem
Münchhausen-Trilemma.