@Bundesferkel Ich sprach von konzentriertem Arbeiten.
Und ich von Konzentration an sich. Somit sprachen wir von zwei verschiedenen Dingen. Und es gibt immer noch keinem Grund, mich blöde anzureden. Zumal mein Wissen in dieser Thematik definitiv größer ist als Deines. Wie gesagt, ich hatte beruflich damit zutun.
Meinen Beruf könnte ich ohne permanente Konzentration nicht machen,
Du machst ihn sehr wohl ohne permanente Konzentration, auch wenn es Dir anders vorkommt. Oder gehst Du in den zehn Stunden nie zur Toilette? Machst Pausen und isst etwas? Redest mit Kollegen? Reckst und streckst Dich, vertrittst Dir die Beine?
Aber wenn Du Dich wirklich 600 (!) Minuten lang ununterbrochen "konzentrieren" könntest, dann wärst Du ein biologisches Wundertier und für die neurologische Forschung hoch interessant.
Melde Dich bitte umgehendst bei einem Neurologen Deines Vertrauens.
Stelle Dir einfach mal einen Operateur vor bei einer Herz-Op.
Bist Du einer? Dann kannst Du uns ja verraten, wie Du arbeitest.
Bist Du keiner? Dann beruht Deine Vorstellung dieser Arbeit nur auf Vermutung.
Ich gebe aber zu, dass mir der Operateur auch einfiel. Allerdings kam mir sofort der Gedanke, dass der nicht alleine operiert, sondern im Team.
Ebenso fällt mir da spontan ein, dass Chirurgen ja genug Fehler unterlaufen, was ein sicherer Hinweis darauf ist, dass man sich eben nicht so lange konzentrieren kann. Was, wenn man die Definition betrachtet, auch nicht verwundert.
Es bleibt dabei: Konzentration und konzentriert arbeiten sind zwei Paar Schuhe.