Ich sehe im TV nur Nachrichten, Dokus und Kultursendungen. Das gesamte Angebot an Filmen, Soaps oder Krimis des öffentlichen Rundfunks finde ich derart schlecht, langweilig und unerträglich, dass ich nur Netflix, Amazon und Co streame, wenn es um Unterhaltung geht.
Einige wenige (ausländische!) Produktionen in der Mediathek des ÖR sind ganz gut, aber da kommt vielleicht 2 Mal im Jahr was rein, das sich wirklich lohnt.
Im Allgemeinen sehe ich aber nur in der dunklen Jahreszeit Serien oder Filme.
Polytropos schrieb:Ich hab's schon mal geschrieben und es ist kein Witz: Ich schau mir jeden Tag morgens das Fernsehprogramm an und freue mich dann, was mir alles erspart bleibt. :)
Das ist natürlich eine andere Herangehensweise. Anstatt sich Sorgen zu machen bzw. sich machen zu lassen: Auf den Erleichterungseffekt setzen und sich die eigene Wohlfühlzone bewusst machen. Zynisch gegenüber den Notleidenden ist es aber schon. Vielleicht versuche ich das im Ansatz auch mal. Nachrichten können einen ganz schön runter ziehen, zumal das, was Journalismus macht, weit über "sachliche Information" hinaus geht. Das Geschäft mit der Angst, die Klicks für reißerische Schlagzeilen, das ganze "was passiert wenn ..." ist im Prinzip eine unlautere Art, Geld zu verdienen. Nachrichtenfasten hat mir schon immer gut getan. Man verpasst nichts. Es genügt, sich einmal in der Woche über ein einigermaßen seriöses Medium zu informieren.