Manchmal muss sich ja nur mal selbst anschubsen. Ich hatte befürchtet, dass schon das Starten ein Problem werden könnte, aber siehe da: er läuft (bis auf das elend lange Booten von einer rotating Disc). Es dürfte keine Relevanz haben, aber der Laptop hat einen integrierten SD-Kartenleser (war damals auch nicht ganz so selten soweit ich mich erinnere). Den habe ich auch genutzt.
Zuerst habe ich mal die 4 Bilder, die ich mit
Gwenview gedreht hatte, nochmal mit
Win PhotoViewer gedreht. EXIF zeigt, dass meine Programm-Version (
Microsoft Windows Photo Viewer 6.1.7600.16385) auch in den Original-Bildern auftaucht allerdings nur bei zwei Bildern.
Hier die EXIF-Daten für zwei meiner Bilder (3105 Original, 3110 mit PhotoViewer gedreht und gespeichert)
Dateianhang: PhotoViewerRotateExif2.csv (8 KB)Ansonsten sehe ich auf die Schnelle nichts besonderes. Im Gegensatz zu
Gwenview, das die meisten EXIF-Werte löscht erhält der Viewer fast alles, auch das was unter "
MakerNotes" geführt wird.
Bzgl. Speicher-Belegung verhält sich das Teil wie
Gwenview (
0_*: Original,
1_*: nach Drehen mit
Gwenview,
2_*: nach dem Drehen der Bilder mit
PhotoViewer):

D.h. die Bilder sind zurück in ihre alte Lücke gewandert (weil die ja nun frei war), und wieder hintereinanderweg abgelegt worden (keine Lücken wie bei
Gimp).
Nun könnte es immer noch sein, dass der erste freie Bereich genutzt wird, dass also das zweite Bild in die Lücke des ersten wandert, wenn das erste Bild vorwärts gewandert ist. Also dieselben Bilder nochmal gedreht (
3_*). Auch da selbes Verhalten wie
Gwenview: Bilder hintereinanderweg nach hinten gewandert (erste Lücke wird nicht genutzt). Das scheint mir aber generell das Verhalten der SD-Karte zu sein: es wird nicht wieder zurückgesprungen bevor das Teil nicht neu "gebootet" wurde.
Bedeutet: Wenn alle Bilder in einer Session gedreht wurden ist es plausibel, dass alle Original-Bereiche nicht überschrieben wurden und so die Thumbnails mittels entspr. Forensik-SW auffindbar waren.
Es ist nicht notwendig eine größere Lücke (z.B. durch ein gelöschtes Video) anzunehmen, in die die gedrehten Versionen verschoben wurden.Genauere Speicheranalyse habe ich jetzt aber noch nicht durchgeführt (nur wieder mit
filefrag
, wie bisher immer)