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Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

230 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bibel, Geschichte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

07.04.2008 um 15:20
Zur angeblichen "Beweiskraft" der Archäologie für die Darlegungen der Bibel...

Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel (Taschenbuch)
von Israel Finkelstein (Autor), Neil A. Silberman (Autor)


<"Es ist ein provokantes Buch, das Finkelstein und Silberman als Resultat jahrelanger akribischer archäologischer Forschungen da präsentieren. Denn es geht ihnen um nichts anderes als die Rekonstruktion der Geschichte des alten Israel auf der Grundlage archäologischer Befunde; also entgegen der Instrumentalisierung biblischer Archäologie zum Beweis alttestamentlicher Darstellungen.

Bibelforschung inklusive der biblischen Archäologie ist letztendlich ein Ergebnis der Aufklärung. Bereits im 17. und vor allem verstärkt seit dem 18. und 19. Jahrhundert konnten Gelehrte zunächst mittels sprachwissenschaftlicher Untersuchungen nachweisen, dass die Texte der Bibel, besonders des Alten Testaments, im Laufe mehrerer Jahrhunderte zusammengestellt und von späteren Redaktoren bearbeitet worden waren und somit nicht als genuin historische Darstellungen betrachtet werden können.

Doch auch nach über zwei Jahrhunderten ernsthafter Bibelkritik sind deren mit Mitteln der neuesten Forschungen (vergleichende Sprachwissenschaften und Chronologie, archäologische Surveys und Ausgrabungen mit perfektionierten technischen Methoden) zunehmend präziser gewordene Ergebnisse auch heute noch Anlass zum heftigen Streit mit der rein religiös-theologisch motivierten Interpretation. Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel wird die Auseinandersetzung mit bisher noch anerkannt historischen Ereignissen des Alten Testaments und damit der Geschichte des alten Israel erneut forcieren.

Um ihre Erkenntnis vorwegzunehmen: Die Wurzeln des Volkes Israel beruhen auf der Geschichte zweier Königreiche und nicht wie bisher immer angenommen eines Königreiches, des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda. Fundamentale Wahrheiten wie der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans die Bedeutung des Reiches Salomons (fragliche Existenz des Tempels und Palastes) werden nicht nur in Frage gestellt, sondern negiert. Was sich von diesen Aussagen als letztendliche Wahrheit beweisen lässt, bleibt der zukünftigen Diskussion überlassen. Denn bei aller Schlüssigkeit und Transparenz ihrer Argumentation wird diese den Einwänden anderer standhalten müssen.

Das Buch zeichnet sich durch absolute Professionalität aus. Der Stil ist klar und präzise und die Autoren verzichten auf unnötige Polemik; der Aufbau ist logisch und auch für Laien jederzeit nachvollziehbar. Eine gründliche Einleitung zum Verhältnis Archäologie und Bibel führt den Leser mit Informationen zu den betreffenden Texten und der Bibelforschung ein. Dann legen sie zunächst die biblischen Berichte dar, ziehen antike nichtbiblische Quellen zum Vergleich heran und vergleichen schließlich diese Ergebnisse mit den archäologischen Befunden. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis zu jedem der zwölf Kapitel und ein sorgfältiges Register schließen dieses streitbare, aber hervorragende und hoch spannende Buch ab. --Osseline Kind

Kurzbeschreibung
Bisher diente biblische Archäologie zum Beweis der Heiligen Schrift. Die beiden international renommierten Archäologen drehen den Spieß um und lassen die Ausgrabungen eine eigene Sprache sprechen. Ihr dramatisch neues, archäologisch fundiertes Bild von der Geschichte Israels zwingt zum Umdenken. Der Auszug aus Ägypten, die Einnahme Kanaans, das Großreich unter König David und der Tempelbau in Jerusalem unter König Salomon galten lange auch bei den kritischsten Wissenschaftlern als gesichert. Neueste Ausgrabungen, bisher nur Experten bekannt, zeigen ein ganz anderes Bild: - Den Auszug aus Ägypten gab es ebensowenig wie eine "Landnahme". - Jerusalem unter David und Salomon war ein größeres Dorf - sicher ohne zentralen Tempel und großen Palast. - Der Monotheismus hat sich viel später entwickelt als bisher angenommen ... Das klar und anschaulich geschriebene Buch ist in zwölf Kapitel gegliedert: Auf die Nacherzählung der biblischen Geschichte folgt jeweils die archäologische Spurensuche. Im nächsten Schritt rekonstruieren die Autoren den tatsächlichen historischen Ablauf, um abschließend zu fragen, wann und warum die Geschichte aufgeschrieben wurde.


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Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

07.04.2008 um 15:20
Ferner werden u.a. verurteilt alle jene, die in der christlichen Überlieferung überhaupt nichts Göttliches anerkennen oder diese Überlieferung im Sinne des Pantheismus auslegen, so dass die nackte und einfache, jeder anderen geschichtlichen Überlieferung gleichzustellende Tatsache übrigbleibt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Antimodernisteneid


Das ist ja echt schon heftig. Auch die anderen Punkte. Als ich nun vor kurzen auf so genannte freie Christen traf, welche sagen das sie mit der Kirche selber nichts zu tun haben, war ich ja guter Dinge, leider musste ich erkennen, das diese viel weniger frei sind, als man erwarten könnte.

Hier steht die Bibel so hoch im Kurs das mir schon richtig komisch wird, der verkündete Glaube ist schwer nur noch von den der Kreationisten abzugrenzen. Die Evolution wird gänzlich bestritten, die Welt ist wohl nur 6000 Jahre alt und wurde in 7 Tagen von Gott erschaffen.

Homosexualität ist eine Art Krankheit und kann eventuell geheilt werden. Wahre Christen können gar nicht schwul „werden“.

Sex vor der Ehe ist Sünde und sein Stäbchen darf man auch nicht selber streicheln. Ich suche bei den freien Christen immer noch das was da nun frei sein soll. Es ist schon toll, man „befreit“ sich von der Knechtschaft der Kirche und geißelt und knechtet sich dann selber.

Es ist schon richtig traurig, das solche Menschen Kinder bekommen, und diese armen Geschöpfen dann solche Dogmen auf drücken.


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07.04.2008 um 15:23
Danke für Deinen Beitrag Jafrael. :)


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07.04.2008 um 15:28
@nocheinPoet

Jau, die sogenannten "freien" Christen - meist fundamentalistischer als ihre von ihnen bekämpften Kirchen.

Vor allem erscheinen mir die Beschimpfungen und die Kritik an katholischen Kirche vor allem DESHALB eigentümlich, da sich ja diese "freien" Christen beinahe sklavisch an eben JENE Texte halten, die von eben dieser Kirche erdichtet, verfälscht und kanonisiert worden sind.


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Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

07.04.2008 um 15:52
So jetzt beweisen wir mal die Existenz von Licht. Aber ich will nichts von der Sonne hören, hier geht es nur um die Frage ob es Licht gibt.

Taschenlampe?
Wieso, eine Taschenlampe beiweist noch lange nicht dass es Licht gibt. Sagst du indem du alle außerbibl. Quellen leugnest.

Oder gilt das mal wieder nur umgekehrt?

@jafrael:
Du proklamierst hier lang und breit ein Buch, dann nenn doch mal einen dieser TRIFTIGEN Gründe aus diesem Buch, dass Jerusalem ein Kaff, die Israeliten nicht in Ägypten und der Tempel nicht auf Zion gestanden ist!


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07.04.2008 um 15:56
@ kastanislaus

Wieso, eine Taschenlampe beweist noch lange nicht dass es Licht gibt. Sagst du indem du alle außerbiblische Quellen leugnest.

Was sage ich? Was leugne ich? Du leugnest alles was außerhalb der Bibel an Fakten gefunden wird. Dein Beispiel mit dem Licht kann ich immer noch nicht nachvollziehen, was willst Du eigentlich sagen? Du kannst so gut Bilder zeichnen wie Du andere nicht verstehst.



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Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

07.04.2008 um 15:58
@ nocheinPoet

Nett argumentiert, aber ganz so einfach ist das nicht, denke mal auch Deine Glaubensbrüder dreht sich bei solchen Gedankengängen der Magen um. Es gibt nichts außerhalb von Gott, so sehe ich das, und dafür gibt es einige Hinweise auch in der Bibel. Ich suche die Wahrheit nun überall, und man findet dazu viel im Buddhismus aber auch in bestimmten Bibeltexten.

Ist mir egal, wann es sogenannten Glaubensbrüdern den Magen umdreht.
Wer erkannt hat, dass das Gute und das Böse von GOTT stammt, hat auch verstanden was ich meine. Ob es nun in der Bibel oder sonst wo zu finden ist.
Deine Aussage, dass ich nett argumentiere, es aber nicht so einfach sei, zeigt nur, dass Du mir und Dir nichts eingestehen willst - so sehe ich es aus Deiner Reaktion.

Noch mal die Frage an Dich:
Warum sind andere Bücher für Dich realistischer als die Bibel, was z. B. Weltgeschehen anbelangt?

Zu Noah und Gilgamesch:
Wikipedia: Sumerische Königsliste

Da steht eindeutig, dass die zeitlichen Angaben übereinstimmen!
Was nu?


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07.04.2008 um 15:58
Geschichtenbuch ja.
Geschichtsbuch nein.


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07.04.2008 um 16:01
Du verstehst hald auch nur deine Eigenen.
Du willst das Ergebnis ohne Ursprung, das Programm ohne Programmierer, das Kind ohne Mutter und das Bild ohne Maler erklären.


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07.04.2008 um 16:02
Aus einer Antwort des Users kolomquist... @FrankD die hier recht gut reinpasst:

<"Die Basis ist, dass das AT verstehbar ist. Es spricht in seinem Wesen primär von der jenseitigen, der Seelen- und Gefühls-Welt des Menschen.

Der Auszug aus Ägypten charakterisiert beispielsweise wie sich ein Mensch vom Egoismus(=Mizraim,Ägypten) lösen kann.

Die wahren Bedeutungen kannst Du aber nur entschlüsseln, wenn Du Dich mit dem hebräischen Original beschäftigst. Das AT ist nur so durchzogen von Wortspielen, die tiefsinnige Fakten-Zusammenhänge offenbaren. Angesichts der Fülle des darin enthaltenen Wissens sinkt die Frage, ob es archäologisch fundiert ist oder nicht, erst ein einmal allerletzte Stelle. Die Fragestellung ist O.K., aber bei diesem Thema nicht primär. Aber das Kind mit dem Bad ausschütten, das geht gar nicht.

BTW: Sämtliche Übersetzungen kannst Du links liegen lassen, zu versuchen aus Übersetzungen schlau zu werden, das wäre wie wenn Du ein .zip-File in .doc umbenennst und dann versuchst das Ganze mit Word zu lesen ...">

SO kann ich das auch annehmen. Aber die Behauptungen die Bibel böte quasi ein stimmiges Geschichtsbuch ist mittlerweile hinlänglich widerlegt und wer immer noch im Stile der 50-er Jahre behauptet: "Die Bibel hat doch recht" der hat eben die letzten 50 Jahre Archäologiegeschichte im Bereich des "heiligen" Landes nicht mitgekriegt.


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Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

07.04.2008 um 16:06
@Niselprim
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Zu Noah und Gilgamesch:
Wikipedia: Sumerische Königsliste

Da steht eindeutig, dass die zeitlichen Angaben übereinstimmen!
Was nu?
Was ein Wunder stammen doch diese Berichte des ATvon eben jenem Volk selber. Angezweifelt wird die Darstellung der Bibel was die historischen Fakten der Geschichte israel und Judas angeht. DIE ist mehr oder weniger legendär.


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07.04.2008 um 16:06
@jafrael
Absolut. Viele angebliche "Wunder" sind durch falsche Übersetzungen entstanden.


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07.04.2008 um 16:12
Link: www.berlin-forscht.de (extern)

DER HEIDNISCHE HEILAND

Von Tom Harpur

bei Ansata erschienen


Einige Zitate sollen belegen, worum es im Buch geht:

„biblische Schriften (sind) oft ... entstellte Ab- oder Nachschriften einer älteren Weisheitsliteratur“, „das ganze christliche Lehrsystem sei nichts anderes als eine neu aufgezäumte, verstümmelte Version des ägyptischen Originals“, „Die buchstabengetreue Interpretation des Erzählten führt unweigerlich zur Götzenanbetung oder absolutem Blödsinn.“

Der Autor Tom Harpur (nicht zu verwechseln mit Tom Harper) ist Gräzist und Hebräist, lehrte Neutestamentliche Theologie an der Universität von Toronto und gilt als international anerkannter Spezialist für die Geschichte des frühen Christentums. (Das heißt übrigens auch, dass er kaum als verspäteter Ahnen-Erbe zu verdächtigen ist.)

Der Total-Verriss der etablierten christlichen Religion erschien im Original erstmalig 2004. Seine deutschen Untertitel lauten „Die Auferstehung des ursprünglichen Glaubens“ und „Das Jesus-Plagiat enthüllt“.


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Bibel, historische Bedeutung, ältestes Geschichtsbuch?

07.04.2008 um 16:15
aus diesem link (weil ja viele links nicht lelslen -gg*)

<"...Die christliche Leistung besteht in der Nachahmung und Literarisierung des Mythos. Das universelle Konzept wird auf eine einzige historische Person konzentriert. Die Erlösung der Menschheit ist nur noch durch ihn möglich. Die mystisch-allegorische Auslegung wird ab dem 3./4. Jahrhundert durch eine literalistisch-historische Methode der Interpretation ersetzt. Der Mythos wird zur (Pseudo-)Geschichte. Exoterik statt Esoterik ermöglicht der breiten Masse den Zugang zur christlichen Religion.

Zitat: „Das Christentum konnte die Massen des Abendlandes nur gewinnen und sich ihre Loyalität über Jahrhunderte hinweg sichern, weil es ihm gelang, seine Botschaft dem jeweils herrschenden Niveau allgemeiner Bildungslücken anzupassen. Dabei mussten die zugrunde liegenden Wahrheiten zwangsläufig zur lächerlichen Karikatur verkommen und üble Formen von Irrtum und Unwahrheit annehmen.“

Die Absenkung auf „Bild“-Niveau erforderte in Folge konsequent die Auslöschung der
Überlieferung und die Vernichtung der Beweise; die verfälschende Geschichtsschreibung wurde unumgänglich. Zu den heidnischen Vorgängern grenzte man sich ab und machte deren Verteufelung zum wesentlichen Bestandteil der neuen Lehre.


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07.04.2008 um 16:29
@paranormal

Einmal das und zudem sind im NTalle Wunder den "Wundertaten" der antiken Religionen und Kulte entnommen und "eingemeindet" worden. Man schrieb sie der Missionierung wegen dem "neuen" Gott zu, der OHNE diese Wunder gar nicht akzeptiert worden wäre.

"Judenchristliche Erzähler machten Jesus zum Helden von bekannten Propheten. und Rabbinen-Legenden, heidenchristliche Novellisten gaben Geschichten von Göttern und Heilanden und Wundertätern umgeprägt auf den christlichen Heiland weiter"
(Der Theologe Dibelius) - Quelle: Dibelius - Formgeschichte, 97f

So haben denn auch Asklesios und Sarapis und Buddha auf dem Wasser gewandelt und sind ihren Gläubigen bei Seenot erschienen... auch Josua soll trockenen Fusses den Jordan durchschritten haben.

Totenerweckungen gabs schon in Babylon wo viele Götter "Totenbeleber" benannt worden sind.

Viele Analogien zu Jesu "Speisungswunder" stehen in der heidnischen Literatur...

Die Forschung weiss längt, dass es in der antiken Literatur zahlreiche Gegenstücke zu den evangelischen Wundergeschichten gibt, dass diese sowohl im Inhalt wie in der Stilisierung mit den profanen Wundererzähllungen übereinstimmen und dass schliesslich auch der heidnische Ursprung der synoptischen Wunderlegenden überwiegend wahrscheinlich ist.

Später übertrug man übrigens manche von ihenen auf Mohammed, denn wie Jesus gegenüber den heidnischen Gottheiten konkurrenzfähig gemacht werden musse, so Mohammed gegenüber Jesus.


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07.04.2008 um 16:30
... im letzten Beitrag zitierte ich wieder aus Deschners "Abermals krähte der Hahn - eine kritische Kirchengeschichte".


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07.04.2008 um 16:50
@kastanislaus

Der Archäologe Ronny Reich von der Universität Haifa sagte kürzlich in einem Interview mit dem ZDF: „Ich habe jahrelang an verschiedenen Stellen in der ‘Davidstadt’ gegraben, aber was ich bis jetzt vorweisen kann, sind nur ein paar Hände voll Scherben, die man mit einiger Sicherheit auf das 10. Jahrhundert [d.h. die Zeit des Königs David] datieren kann.“

Abgesehen von zwei Hinweisen auf das ‘Haus Davids’ in Inschriften aus dem späten 9. Jh. v. Chr. gibt es tatsächlich über David aus der Archäologie kaum etwas zu berichten.

Was gefunden wurrde sind einige Rollsiegel, der Name David auf einem Scherben usw. Jedenfalls nichts was für die Existenz eines Davidischen Grossreichs sprechen würde....


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07.04.2008 um 18:21
Und was ist mit Salomo, wurde von dem auch nichts gefunden?


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07.04.2008 um 18:59
Nix genaues weiß man nicht - deswegen kann man über alle diese Sachen auch so wunderbar herrlich viel spekulieren !


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07.04.2008 um 19:23
@jafrael

nochmals danke!

Dazu will ich dann doch mal meinen senf geben:
Zitat von jafraeljafrael schrieb:Vor allem erscheinen mir die Beschimpfungen und die Kritik an katholischen Kirche vor allem DESHALB eigentümlich, da sich ja diese "freien" Christen beinahe sklavisch an eben JENE Texte halten, die von eben dieser Kirche erdichtet, verfälscht und kanonisiert worden sind.
Was wurde denn erdichtet??

Verfälscht? Wann soll das passiert sein? vl in der zeit zwischen dem hören und aufschreiben, aber da gab es noch keine Kirche (oder??)
dann wurden die schriften so stark vervielfältigt, dass ein erlass der kirche etwas zu ändern doch eigentlich unmöglich gewesen wäre. Wie soll man denn alle schriften ändern, wenn sie schon auf der halben welt bekannt sind?
je weiter die zeit vorranschreitet, desto unwahrscheinlicher eine verfälschung (durch die kirche o.Ä.). oder kannst du dir heute vorstellen, wie man die (alle)Bibeln ändern könnte? und zudem noch ohne dass es jemandem auffällt?

Die Kanonisierung will ich nicht abstreiten. Jedoch wurden meines wissens nur die schriften zusammengefasst, die sowieso schon überall in den gemeinden gängig und als wahr und richtig anerkannt wurden. demnach ist die kanonisierung doch nichts negatives, sondern vielmehr hilfreich



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