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E-Technik Frage

27 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Elektronik, Elektrotechnik ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
meandmyself Diskussionsleiter
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E-Technik Frage

28.06.2007 um 16:36
Hallo zusammen,

ich weiß, das das weder in dieses Forum noch in Grenzwissen gehört. Aber ich habe ein
E-Technik Frage, und weiß mir gerade nicht anders zu helfen. Ich muss bis morgen ne
Ausarbeitung abgeben, und wir raffen da alle was nicht so richtig. Bitte liebe
Administration, lasst das Thema bis morgen drin, auch wenn es eigentlich nicht hier her
gehört. Morgen könnt ihr es gerne löschen/sperren.

Also:

Es geht um einen R-L-C-Reihenschwingkreis. Zu messen ist die Amplitude der Spannung
am Widerstand R und die Phasenverschiebung zur Erregerspannung (konstant 1V).

Das ganze einmal bei R=10Ohm und einmal bei R=110Ohm.

Das die Ampitudenkurve (von U an R) bei der Resonanzfrequenz maximal wird ist klar
(Phasenverschiebung 0). Was ich nicht raffe ist folgendes:

Im Resonanzfall heben sich ja induktiver und kapazitiver Widerstand gegenseitig auf.
Also sollte ja der größte Teil der Erregerspannung an R abfallen (der Rest am
Wicklungswiderstand der Spule??).
Aber müsste die Amplitude bei R=110Ohm nicht höher sein als bei R=10Ohm???

Das ist doch ein Spannungsteiler zwischen R und Wicklung. Wenn R größer wird, dann
sollte doch auch die Spannung an R höher sein, oder?
Das ist Sie aber nicht, sie ist ca. um ein 5faches kleiner. Wo ist da der Denkfehler??

Bitte helft mir...

Grüße


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 16:58
http://www.elektrikforum.de/

Hab das Fach gehasst wie die Pest.
Falls dir dashilft. :)


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meandmyself Diskussionsleiter
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E-Technik Frage

28.06.2007 um 17:11
Hallo Bukowski,

Ich studiere diese Pest... ;-)

Danke erstmal, hab michangemeldet. Hoffe mal das die mich bald freischalten...

Es ist doch immer dasgleiche. Man hat das ganze Semester Zeit und auf einmal
ist der Abgabetermin schonmorgen *Kopfschüttel*.

Da ich auch noch so 20 Aufgaben bis morgen rechnen muss undmorgen
obendrein eine Klausur schreibe, wird das sicher eine recht schlaflose nacht.
Soviel zur Arbeitsorganisation ;-)

Aber nächstes Semester wird ALLES anders,hehe

Weiß sonst noch jemand etwas?

Grüße


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 18:16
würd ich auch gern studiern ~_~


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 19:03
>>Das ist Sie aber nicht, sie ist ca. um ein 5faches kleiner<<

Habe geradeversucht mir die Schaltung vorzustellen...
Sie ist also um ein 5faches kleiner alswas? Die gesammte Spannung oder die an der Spule?


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meandmyself Diskussionsleiter
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E-Technik Frage

28.06.2007 um 20:08
Hallo Navigato

Sorry, das ist wirklich ein wenig merkwürdig formuliert. Ichversuche es
nochmal besser:

Die Erregerspannung des Sinusgenerators istkonstant 1V. Frequenz ist
variabel.

Ich spreche jetzt aber nur vomResonanzfall, wenn die Frequenz der
Erregerspannung die Resonanzfrequenz ist(f=2,6kHz):

1. Messung: Spannung U an R=10 Ohm ist U=450mV
2. Messung:Spannung U an R=110 Ohm ist U=120mV

Was mich nun verwirrt ist, dass die Spannungbei der ersten Messung mit
R=10Ohm größer ist als die Spannung bei der zweitenMessung mit
R=120Ohm.
Es handelt sich doch um einen Spannungsteiler, daher müsstedoch (weil
Kondensator und Spule bei beiden Messungen gleich sind und nur R verändert
wurde) der Spannungsabfall an R bei größerem R auch größer sein, oder?

Vielleicht nochmal die Schaltung in Worten.

Sinusgenerator (parallel Oszifür Erregerspannungsmessung)
--> Widerstand R (parallel Oszi für "Antwort desSchwingkreises")
--> Kondensator (0,1uF)
--> Spule (44mH)
--> zurückzum Sinusgenerator.

Eben R-C-L in Reihe. C und L sind bei beiden Messungenidentisch, R wird
variiert (1. Messung =10Ohm, 2. Messung =110Ohm).

Ich hoffenun ist es verständlicher.

Schonmal schönen danke für die Hilfsbereitschaft.

Grüße


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 20:22
Spule:
Tau= L/R
und für den Kondensator:
Tau=R x C

somit steigt dieSpannung an, weil die Ladung des Kondensators länger dauert und die der Spule verkürztist.


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 20:23
(also die Spannung am Widerstand)


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 20:37
Pommes, im Resonanzfall hast Du doch keinen Blindwiederstand und der Ohmsche Anteil anR-C (Den kennen wir nich, oder?)

Jedenfalls müsste an 110 ohm zusätzlich 5x sovielSpannung abfallen wie an 10 ohm.

Mess doch mal die Spannung am RC-Glied. Würdemich mal interessieren was rauskommt.


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 20:39
Es kann aber auch seinn, dass bei dem grösseren Widerstand deine Spannungsquelle in dieKnie geht und somit von Haus aus die gesamte Spannung kleiner ist...hmmm...seltsam...


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 20:54
Jein, die Resonanzfrequenz müsste sich doch durch den Widerstand verändern.


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meandmyself Diskussionsleiter
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E-Technik Frage

28.06.2007 um 21:18
Nur das ihr mich nicht falsch versteht. Ich mache das nicht zum Spass. Das ist
einProtokoll zu einem Versuch den ich vor zwei Monaten in der FH gemacht
habe. dasProtokoll muss ich morgen abgeben und entspricht einem Schein der
Klausurbedingungist. ;-)
Deswegen kann ich da leider auch nichts noch mal Messen. Die
Spannungsquelle ist aber nicht in die Knie gegangen. Die Spannung wurde
zusätzlich mit einem Voltmeter überprüft. Die 1V sind der Effektivwert. Die
wirkliche Amplitude ist dementsprechen 1,41V.

Die Resonanzfrequenz istunabhängig vom Widerstand: f=1/(2*pi*sqrt(L*C))
und hängt nur von L und C ab. ImResonanzfall heben sich induktiver
Widerstand und kapazitiver Widerstand gegenseitigauf.
Deswegen würde ich in erster Instanz sogar behaupten, dass bei Resonanz die
gesamte Spannung des Sinusgenerators (also 1V) am Widerstand abfallen
müsste.
Ein wenig wird da wohl noch am Amperemeter abfallen...

Noch ein wenigGrundlagen:

Wikipedia: Reihenresonanz

Ein Ansatz wäredort mit dem Imax zu Argumentieren. Wenn R größer wird,
dann wird Imax kleiner undUrc=UrL größer. Aber trotzdem soltten die sich
gegenseitig aufheben.
Ich bekommeda übrigens für Urc so um die 70Volt raus??!!

Warum ist die E-Technik nur soabstrakt? ;-)

Grüße


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 21:38
Ja, richtig,
schau mal bei Spannungsmaxima!


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 21:40
stimmt Pommes, hab ich nicht bedacht.

meandmyself, das letzte mal als ich einenKapazitiven Abgleicht gemacht habe, hatte ich auch eine konstante Spannung. Habe dieSpule ändern können und es änderten sich I und f. Aber ist schon Jahre her.
Sorry,kann Dir nicht weiter helfen.


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 21:46
Die an der Kapazität und der Induktivität anliegenden Spannungen UC und UL erreichen ihregrößten Werte nicht bei der Resonanzfrequenz fr, sondern bei davon abweichendenFrequenzen frC und frL. Die Abweichungen dieser Frequenzen ist um so größer, je größer Rist:
frc=1/2pi mal Wuzel aus (1/lc) - (R²/l²)
frl=1/2pi mal Wurzel aus 2 /2lc- R²C²


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 21:48
sorry, ist etwas her, hab das meiste wahrscheinlich schon wieder verdrängt..


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meandmyself Diskussionsleiter
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E-Technik Frage

28.06.2007 um 21:57
Aber die Spannungen UL und Uc heben sich doch so oder so gegenseitig auf..

Die70Volt bei UL und Uc sind übrigens korrekt.

Also zusammenfassung:

BeiResonanz (f=2,6kHz) haben wir am Kondensator und an der Spule ein
Spannung von 70Volt, die sollten sich jedoch gegenseitig aufheben, weil eine
negativist...

Dann haben wir immernoch nach Krichhoff 1Volt vom Generator und eine zu
kleine Spannungen an R? Ahhhhhhhh

Jungs, gebt nicht auf. Wir sind kurz vormDurchbruch. Ich spüre das...


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 22:06
Hallo meandmyself

da wirst du falsch gemessen haben!

Die Theorie mithöherer Spannung bei mehr Ohm ist richtig!

Entweder du hast dein Messgerät falscheingestellt/abgelesen oder was ich eher vermute, bei den meisten Generatoren kann manden Ausgangswiderstand einstellen , vermutlich hast du die Einstellung versehendlichberührt oder jemand hat dir einen Streich gespielt, auch könnten die Messwiderständevertauscht worden sein.

Ich habe das gerade mal getestet, also keine Panik, das duwas nicht verstanden hast, es ist so wie gedacht.

Gruß Rainer


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 22:15
keine Phasenverschiebung, da sich die Schaltung wie ein reiner Wirkwiderstand verhält,also kann nur ein in Reihe liegender Widerstand (sei es der Widerstand des Netzteils oderder Lastwiderstand) den Rest an Spannung halten.


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meandmyself Diskussionsleiter
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E-Technik Frage

28.06.2007 um 22:18
Hallo RainerKa,

hmmm, bist du dir sicher???

Weisst du reinzufällig, wiesich die Phasenverschiebungskurve (in abhängigkeit
von der Frequenz)verhält?

Wird die Kurve flacher bei einem höheren Widerstand?

Dankeschonmal.

Grüße


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E-Technik Frage

28.06.2007 um 22:21
Kondensator, strom eilt vor, (höherfrequent)
Induktivität, Strom kommt zu spät(niederfrequent


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