Todeslager mit Organ-Raub in China!
25.07.2007 um 19:32
Dem Organraub in Chinas Arbeitslager knapp entronnen
Die Ärzte sagten, ihr Körper sei„komplett unbrauchbar“
Am 18. Mai 2006 wandte sich die Chinesin Wang
Yuzhi imPresseclub in Washington D.C. mit
einem dringenden Appell gegen den Organraub
anlebenden Häftlingen in China an die Medien.
Nach den Enthüllungen über dielukrativen
Geschäfte mit Organraub und Organhandel in
China seit März dieses Jahreshatte sie erkannt,
dass auch sie während ihrer Haft in chinesischen
Wang Yuzhischildert ihre Erlebnisse im
Arbeitslagern von 2000 bis 2002 in Gefahrwar,
chinesischen Arbeitslager im National Press
als unfreiwillige „Organspenderin“zu enden. Club in Washington D.C. (Foto: Gary
Feuerberg / The Epoch Times )
Die imJahr 2001 45 Jahre alte Wang Yuzhi, eine bis dahin erfolgreiche Geschäftsfrauund
Mutter eines halbwüchsigen Sohnes, erlebte trotz ihres physisch angeschlagenenZustandes
während ihrer Gefangenschaft in China eine Odyssee durch vier Krankenhäuser.– Ihre Gefan-
gennahme war aus Glaubensgründen erfolgt, sie praktiziert Falun Gong. ImUntersuchungsge-
fängnis protestierte sie gegen ihre Festnahme mit einem Hungerstreik.Daraufhin wurde bei ihr
unter anderem „Zwangsernährung“ vorgenommen, bei der ihr Kotund Urin mit Gewalt über
einen überdimensionierten Schlauch durch die Nase eingeflößtwurde. Die äußeren Folgen
waren zerfetztes Gewebe in Luft- und Speiseröhre, Blutungenim Gesicht, beginnender Verlust
des Augenlichts und eine zerstörteGesundheit.
Unter der Bewachung von bis zu einem Dutzend Polizeibeamten desGestapo-ähnlichen Ge-
heimbüros 610 wird die Inhaftierte zur Untersuchung dem Chef derKlinik im Arbeitslager
vorgestellt. Der bezeichnet ihren Körper als „komplett wertlos“und schlägt den Polizisten
vor, man solle sie am besten zum Tode verurteilen. Erstseit Bekannt werden des systemati-
schen Organraubs in Chinas Arbeitslagern kann dieChinesin die zufällig aufgeschnappten
Bemerkungen des Klinikchefs verstehen.
Am 25.und 26. Oktober 2001 wird sie von Kopf bis Fuß im Krankenhaus der Mitarbeiterfür
Öffentliche Sicherheit in Harbin, Provinz Heilongjiang, ihrem letzten Wohnort,untersucht.
Auch hier kein guter Befund ihres physischen Zustandes.
Im März 2002kommt sie zur Untersuchung ihrer Haut ins 2. Krankenhaus in Harbin. Eine
Ärztinkonstatiert, die Haut ihrer Oberschenkel sei fein und hell (Frau Wang weiß heute,dass
dies ein wichtiges Kriterium bei Haut-Transplantaten für westliche Patientenist!). Aber sie
wird abgelehnt wegen des Verdachts einer Hautallergie.
Obwohl WangYuzhi sich in äußerst kraftlosem Zustand befindet, wird sie rund um die Uhr
von 11Polizisten bewacht. Als die Bewacher auch in dieser Station die ärztlicheDiagnose
„komplett unbrauchbar“ hören, verschwinden sie in aller Stille, einer nachdem anderen. Am
8. Mai 2002 kann Wang Yuzhi durch Hilfe einer Krankenschwester aus demKrankenhaus
fliehen. Im November 2002 findet sie Aufnahme in Kanada.www.DieNeueEpoche.com
KANADISCHE STUDIE BESTÄTIGT KRIMINEL-
ORGANENTNAHME ANGEFANGENEN IN CHINA
LE
Ein in Ottawa am 6. Juli bei einer Presse-
konferenzveröffentlichter Untersuchungsbericht über die
Transplantationspraktiken in Chinaerregt internationales
Aufsehen. In einem 52 Seiten starken Untersuchungsbe-
richtbestätigten der ehemalige kanadische Parlamentsab-
geordnete und Staatssekretär fürAsien und den Pazifik-
raum, David Kilgour, und der internationalarbeitende,
renommierte Menschenrechtsanwalt David Matas die
massive undsystematische Ermordung von Menschen
zum Zweck der Organentnahme fürTransplantationszwe-
Pressekonferenz in Ottawa/Kanada am 6.
cke in China.
Juli2006. David Kilgour (links), ehema-
liges Mitglied des kanadischen Parla-
„Eineneue Form des Bösen“
ments und David Matas (rechts), kanadi-
In demUntersuchungsbericht legten die beiden Kanadier
scher Menschenrechtsanwalt mitinterna-
nach zweimonatigen Nachforschungen Beweise vor, die
tionalemWirkungskreis, stellen ihren
ihre anfänglichen Befürchtungen bestätigen. Nacheigenen
Untersuchungsbericht vor.
unabhängigen Recherchen sind sie zu dem Schlussge- www.oganharvestinvestigation.net
kommen, dass weite Kreise in China, gedeckt vonStaat
und Militär, bis zum heutigen Tage nicht davor zurückschrecken, in großemMaßstab Menschenleben zu
vernichten, um daraus Profit zu schlagen. Aufgrund vonstaatlichen Statistiken, zahlreichen Interviews
mit Betroffenen undTelefonmitschnitten mit chinesischen Transplantationszentren haben sie eine Viel-
zahlvon Beweisen sammeln können, die ein erschreckend düsteres Licht auf diese neue Formstaatlicher
Gewalt gegen Menschen in China werfen. David Matas zufolge stellen sie„eine Form des Bösen dar, die
wir nun auf dem Planeten sehen müssen… eine neue Formdes Bösen“, ähnlich dem Holocaust. Auf das
Schärfste verurteilen sie das, was Chinabis zum heutigen Tag vor der Weltöffentlichkeit zu verheimli-
chen versucht, als einenkriminellen Akt gegen die Menschlichkeit.
Organangebot und Verfolgung von Falun Gongsteigen parallel
Dem Bericht zufolge ist in China von 2000 bis 2005 eine Zunahme vonTransplantationen zu verzeich-
nen, die in Hinblick auf die Anzahl Organspender keineandere nachvollziehbare Erklärung zu bieten
vermag, als dass steigendes Organangebotund Verfolgung von Faun Gong in engem Zusammenhang
stehen. In einem Land, das weltweitführend in der Zahl der jährlichen Hinrichtungen ist und dessen
Regierung kürzlichöffentlich zu gab, aus den Körpern Exekutierter Organe zu
Transplantationszwecken zuentnehmen, verwundert es nicht, wenn
jede menschliche Hemmschwelle übertreten wird undskrupellos
menschliche Körper auf dem von China belieferteninternationalen
Transplantationsmarkt Verwendung finden.
In ihren Untersuchungenstellten der Politiker und der Menschenrechts-
anwalt fest, dass derzeit in China eineOrgantransplantation extrem
schnell und unkompliziert zu erhalten ist. Sie fanden aufchinesischen
Websites die kurzfristige Verfügbarkeit von Organen bestätigt undun-
terstrichen auch die Unverhohlenheit, mit der auf chinesischer Seite als
Quelleder Organspenden Falun Gong-Praktizierende genannt werden.
IM SPIEGEL DERÖFFENTLICHKEIT
Im Klartext: Mord in Form von Organentnahme
„Oft genug sind wirselbst ungläubig und entsetzt vor den Ergebnissen unsererUntersuchungen
zurückgewichen“, sagt Kilgour. Matas, der viele Holocaust-Opfervertreten hat, erinnert an den Mord an
Millionen Juden. „Seitdem ist es unmöglich,Grausamkeiten auszuschließen.“
In China selbst scheint das Bewusstsein für dieseGrausamkeiten nur erstaunlich wenig ausgeprägt. Bis
Juli warben chinesischeKrankenhäuser offen auf ihren Internetseiten mit „geringen Wartezeiten“bei
Organtransplantationen. „Es dauert vielleicht eine Woche, bis wir einen passendenNieren-Spender
finden“, hieß es auf der Webseite des Internationalen ChinesischenTransplantations-Betreuungszentrums.
„Die höchste Wartezeit beträgt einen Monat.“Dagegen warten in westlichen Ländern Empfänger in der
Regel mehrere Jahre.
DIE WELTam 30.März 2007
Acht Menschen für eine einzige Niere in den Todgeschickt
„Innerhalb von nur acht Tagen wurden ihm vier verschiedene Nieren angebotenund auf ihre
Verwendbarkeit geprüft." sagte David Kilgour. Als schließlich keine derNieren passte, so Kilgour,
wurden vier Monate später weitere vier Nieren getestet, vondenen die letzte den Anforderungen am
ehesten entsprach. Nach der Transplantationverlegte man diesen Patienten zur Genesung in das
Krankenhaus Nr. 85 derVolksbefreiungsarmee.“
DieNeueEpoche.com am 20. November 2006
Indizienkette gibtein stimmiges Bild - Manfred Nowak, UN- Sonderberichterstatter für Folter:
„Die beidenKanadier kommen zu klaren Schlussfolgerungen. Die Indizienkette, die siedokumentieren,
gibt ein stimmiges Bild, das sehr zur Besorgnis Anlassgibt.“
Interview im österreichischen „Profil“ vom 12. März 2007
Unter deminternationalen Druck will China den illegalen Handel mit Organen durcheine
Verwaltungsvorschrift des Staatsrates zum 1. Mai in China unterbinden. Dazu MdBErika Steinbach
und MdB Holger Haibach:
„Der chinesischen Regierung wurde seitlangem vorgeworfen, illegale Transplantationen von
Hingerichteten ohne derenEinwilligung zu tolerieren. Andere Vorwürfe besagen, dass in China
systematisch FalunGong-Praktizierende für Organentnahmezwecke getötet werden. Das Einlenkender
chinesischen Staatsführung ist auch ein indirektes Schuldbekenntnis. […] Chinatäte deshalb gut daran,
seine Glaubwürdigkeit durch die Zulassung von unabhängigeninternationalen Untersuchungen unter
Beweis zu stellen.“
CDU/CSU -Bundestagsfraktion Presseportal am 11. April 2007 [Auszug]
Auch Sie könnenhelfen:
Bitte wenden Sie Ihre Appelle an die Bundestagsabgeordneten in Ihrem Wahlkreisoder direkt an
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Willy-Brandt-Straße 1, 10557Berlin
Was ist Falun Gong? - Falun Gong ist eine traditionelle chinesischeKultivierungsschule für Körper und Geist.
Die Lehre basiert auf den PrinzipienWahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Es wird in mehr als 70
Ländern der Weltpraktiziert. Neben dem Praktizieren der fünf sanften, langsam fließenden Übungenbemühen
sich die Lernenden, hohe moralische und ethische Werte wie Aufrichtigkeit,Güte und Toleranz im täglichen
Leben umzusetzen. Falun Gong ist unpolitisch, ohnereligiöse Formen oder Hierarchien und ist für jeden offen.
Aufgrund seiner positivenWirkungen gewann Falun Gong in China innerhalb weniger Jahreaußerordentliche
Beliebtheit. Vermutlich deshalb ließ der damalige Staatspräsident undKP-Chef Jiang Zemin am 20. Juli 1999
Falun Gong in China verbieten. Damit begann eineVerfolgung, die in der Geschichte ohne Beispiel ist. Die
Praktizierenden werden auchheute noch wegen ihres Glaubens in Arbeitslager und Gefängnisse gesteckt und
traktiertmit Elektroschocks, Gehirnwäsche, Vergewaltigung und Folter bis hin zum Tod.